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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 134 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 05. Mai 2023.
Und diese Themen haben wir heute für Sie:
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Darüber hinaus profitieren Ihre PKV-Kunden von digitalen und modernen Gesundheitsservices. So etwa die attraktiven Serviceprogramme „R+V-Family-Coach“ und „R+V-Best-Specialist“, die bei entscheidenden Themen wie der Familienplanung oder bei schweren Erkrankungen oder Operationen schnell und hilfreich zur Seite stehen.
Die R+V ist die zukunftssichere Alternative für Ihr PKV-Geschäft.
Im Gespräch
Die News der Woche
Dabei ließ McGuinness durchblicken, dass der Sinneswandel der Kommission vor allem auch der starken Lobbyarbeit der Branche sowie etlicher EU-Regierungen geschuldet sei. „Wir haben denen zugehört, die uns sagen, dass ein vollständiges Provisionsverbot zu diesem Zeitpunkt zu disruptiv sein könnte“, sagte sie. Anstelle eines Verbots würden nun niederschwellige Maßnahmen erwogen wie etwa Transparenzpflichten.
Zu den Organisationen, die offenbar erfolgreich in Brüssel Lobbyarbeit betrieben haben, gehört der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Und der gab sich erleichtert über die Kehrtwende von McGuinness. Zuvor hatte der BVK davor gewarnt, dass ein EU-weites Provisionsverbot das Aus für rund 190.000 Versicherungsvermittler in Deutschland bedeuten könnte, da ihnen mit einem Provisionsverbot die wirtschaftliche Existenzgrundlage entzogen wäre.
Zugleich betonte der Verband, dass man die Forderung der Kommissarin nach weiteren Offenlegungspflichten „als Chance für die Branche“ sehe. „Hier gilt es, noch im weiteren Dialog eine ausgewogene Lösung im Sinne eines sinnvollen Verbraucherschutzes zu erzielen“, wie BVK-Präsident Michael Heinz kommentierte.
Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW bezeichnete das vorläufige Votum gegen ein Provisionsverbot als „richtige Entscheidung“. Diese sei von „vielen guten Argumenten unterstützt, die durch den AfW, seinen europäischen Dachverband und viele gute Partner auf deutscher und europäischer Ebene vorgebracht wurden“, hieß es am Freitag in einem Statement.
Doch mit welchen alternativen Maßnahmen ist im Rahmen der europäischen Kleinanlegerstrategie nun konkret zu rechnen? Hierzu verwies der AfW auf den 24. Mai, der neue Details seitens der Kommission zu Tage fördern dürfte. Und dass hier noch einiges auf die Branche zukommen wird, zeigt diese Aussage in der Rede von Mairead McGuinness: „Ich will klarstellen: Auch wenn wir jetzt kein Verbot aller Zuwendungen vorschlagen, bedeutet das keinen Freifahrtschein für die Finanzbranche.“
Daraus ist nach Ansicht der Verbände BVK und AfW zu schlussfolgern, dass wohl künftig mit mehr Transparenzpflichten zu rechnen sei. Der AfW listet außerdem folgende Punkte auf:
• Verschärfung der Bedingungen unter denen Vergütungsanreize zulässig sind
Na, man darf gespannt sein, was die Politik am 24. Mai noch zusammenbraut. Wir halten Sie im Podcast und auch auf unserer Webseite pfefferminzia.de natürlich auf dem Laufenden.
Jingle
Seit Monaten demonstrieren Aktivisten dafür, dass die Bundesregierung das Klima besser schützt. Dabei kleben sie sich normalerweise mit Sekundenkleber am Boden fest und blockieren so die Infrastruktur, zumeist den Straßenverkehr. Sie dort wieder zu entfernen, ist aufwendig und führt dazu, dass Bundesländer den Aktivisten mittlerweile Strafgelder in Form von Gebührenbescheiden aufbrummen. Die Höhe bestimmen sie danach, wie groß der nötige Polizeieinsatz war.
Ökoworld-Gründer und -Vorstandschef Alfred Platow hält das auch zunächst für naheliegend: „Konsequenzen für den zivilen Ungehorsam sind grundsätzlich nachvollziehbar und wichtig für eine funktionierende Gesellschaft. Wenn es allerdings um einen Notfall namens Klimaschutz geht, kann man dies so aus meiner Sicht nicht praktizieren.“
Weshalb Aktivisten ihren Bescheid nun nebst Überweisungsnachweis an Ökoworld schicken können – und dann das Geld aufs Privatkonto zurückbekommen. „Damit möchten wir ein Signal senden, wie wichtig es ist für den Klimaschutz aufzustehen, auch wenn man sich dafür hinsetzen und festkleben muss“, so Platow.
+++ Update: Nach Podcast-Veröffentlichung hat Ökoworld diese Zusage wieder zurückgezogen. Wegen "massiver öffentlicher Anfeindungen" werde man die Strafen nun doch nicht übernehmen. +++
Jingle
Für ihre Studie haben die Experten der VdS Schadenverhütung im Auftrag des GDV den mittleren Versiegelungsgrad in den Siedlungsgebieten von 134 Städten ausgewertet. Darunter finden sich die drei Stadtstaaten sowie die zehn einwohnerstärksten Kommunen jedes Bundeslandes. Gleich nach Ludwigshafen folgen Mannheim und Rüsselsheim am Main mit einem Versiegelungsgrad von 66 Prozent beziehungsweise 65 Prozent. Laut GDV liegt das an den großen Industrieflächen der chemischen Industrie und Auto-Industrie innerhalb der Siedlungsgrenzen. Am wenigsten versiegelt ist hingegen das thüringische Suhl mit rund 30 Prozent. Im Vergleich der Bundesländer hat Baden-Württemberg mit 50 Prozent den höchsten Versiegelungsgrad, Brandenburg mit 36 Prozent den niedrigsten. Bundesweit liegt der Durchschnitt bei rund 44 Prozent.
Jingle
Die GKV verzeichnet derzeit jährliche Defizite in Milliardenhöhe, in diesem Jahr droht ein Minus von 17 Milliarden Euro. So sah es noch vor einigen Monaten aus. Wobei man laut „Handelsblatt“ in der Ampelkoalition und bei den Krankenkassen inzwischen von lediglich minus 8 bis 10 Milliarden Euro ausgeht.
Seit Jahren gibt der Bund deshalb Milliardensummen an Steuergeld hinzu, 2023 wahrscheinlich über 16 Milliarden Euro. Doch laut „Handelsblatt“ bleiben zusätzliche Zuschüsse wohl aus. Weshalb eben nun der Beitragszahler noch stärker ran muss. Das wiederum wäre im Sinne der Anbieter privater Krankenversicherungen (PKV). Die stört es schon lange, wenn Steuergeld in die GKV fließt. Weil das dann auch Geld von ihren privat versicherten Kunden ist – die aber nichts davon haben.
Das Schwerpunktthema
Musikalischer Übergangsjingle
Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder. Bis dahin gilt: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.
Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 134 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 05. Mai 2023.
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Die R+V ist die zukunftssichere Alternative für Ihr PKV-Geschäft.
Im Gespräch
Die News der Woche
Dabei ließ McGuinness durchblicken, dass der Sinneswandel der Kommission vor allem auch der starken Lobbyarbeit der Branche sowie etlicher EU-Regierungen geschuldet sei. „Wir haben denen zugehört, die uns sagen, dass ein vollständiges Provisionsverbot zu diesem Zeitpunkt zu disruptiv sein könnte“, sagte sie. Anstelle eines Verbots würden nun niederschwellige Maßnahmen erwogen wie etwa Transparenzpflichten.
Zu den Organisationen, die offenbar erfolgreich in Brüssel Lobbyarbeit betrieben haben, gehört der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Und der gab sich erleichtert über die Kehrtwende von McGuinness. Zuvor hatte der BVK davor gewarnt, dass ein EU-weites Provisionsverbot das Aus für rund 190.000 Versicherungsvermittler in Deutschland bedeuten könnte, da ihnen mit einem Provisionsverbot die wirtschaftliche Existenzgrundlage entzogen wäre.
Zugleich betonte der Verband, dass man die Forderung der Kommissarin nach weiteren Offenlegungspflichten „als Chance für die Branche“ sehe. „Hier gilt es, noch im weiteren Dialog eine ausgewogene Lösung im Sinne eines sinnvollen Verbraucherschutzes zu erzielen“, wie BVK-Präsident Michael Heinz kommentierte.
Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW bezeichnete das vorläufige Votum gegen ein Provisionsverbot als „richtige Entscheidung“. Diese sei von „vielen guten Argumenten unterstützt, die durch den AfW, seinen europäischen Dachverband und viele gute Partner auf deutscher und europäischer Ebene vorgebracht wurden“, hieß es am Freitag in einem Statement.
Doch mit welchen alternativen Maßnahmen ist im Rahmen der europäischen Kleinanlegerstrategie nun konkret zu rechnen? Hierzu verwies der AfW auf den 24. Mai, der neue Details seitens der Kommission zu Tage fördern dürfte. Und dass hier noch einiges auf die Branche zukommen wird, zeigt diese Aussage in der Rede von Mairead McGuinness: „Ich will klarstellen: Auch wenn wir jetzt kein Verbot aller Zuwendungen vorschlagen, bedeutet das keinen Freifahrtschein für die Finanzbranche.“
Daraus ist nach Ansicht der Verbände BVK und AfW zu schlussfolgern, dass wohl künftig mit mehr Transparenzpflichten zu rechnen sei. Der AfW listet außerdem folgende Punkte auf:
• Verschärfung der Bedingungen unter denen Vergütungsanreize zulässig sind
Na, man darf gespannt sein, was die Politik am 24. Mai noch zusammenbraut. Wir halten Sie im Podcast und auch auf unserer Webseite pfefferminzia.de natürlich auf dem Laufenden.
Jingle
Seit Monaten demonstrieren Aktivisten dafür, dass die Bundesregierung das Klima besser schützt. Dabei kleben sie sich normalerweise mit Sekundenkleber am Boden fest und blockieren so die Infrastruktur, zumeist den Straßenverkehr. Sie dort wieder zu entfernen, ist aufwendig und führt dazu, dass Bundesländer den Aktivisten mittlerweile Strafgelder in Form von Gebührenbescheiden aufbrummen. Die Höhe bestimmen sie danach, wie groß der nötige Polizeieinsatz war.
Ökoworld-Gründer und -Vorstandschef Alfred Platow hält das auch zunächst für naheliegend: „Konsequenzen für den zivilen Ungehorsam sind grundsätzlich nachvollziehbar und wichtig für eine funktionierende Gesellschaft. Wenn es allerdings um einen Notfall namens Klimaschutz geht, kann man dies so aus meiner Sicht nicht praktizieren.“
Weshalb Aktivisten ihren Bescheid nun nebst Überweisungsnachweis an Ökoworld schicken können – und dann das Geld aufs Privatkonto zurückbekommen. „Damit möchten wir ein Signal senden, wie wichtig es ist für den Klimaschutz aufzustehen, auch wenn man sich dafür hinsetzen und festkleben muss“, so Platow.
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Für ihre Studie haben die Experten der VdS Schadenverhütung im Auftrag des GDV den mittleren Versiegelungsgrad in den Siedlungsgebieten von 134 Städten ausgewertet. Darunter finden sich die drei Stadtstaaten sowie die zehn einwohnerstärksten Kommunen jedes Bundeslandes. Gleich nach Ludwigshafen folgen Mannheim und Rüsselsheim am Main mit einem Versiegelungsgrad von 66 Prozent beziehungsweise 65 Prozent. Laut GDV liegt das an den großen Industrieflächen der chemischen Industrie und Auto-Industrie innerhalb der Siedlungsgrenzen. Am wenigsten versiegelt ist hingegen das thüringische Suhl mit rund 30 Prozent. Im Vergleich der Bundesländer hat Baden-Württemberg mit 50 Prozent den höchsten Versiegelungsgrad, Brandenburg mit 36 Prozent den niedrigsten. Bundesweit liegt der Durchschnitt bei rund 44 Prozent.
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Die GKV verzeichnet derzeit jährliche Defizite in Milliardenhöhe, in diesem Jahr droht ein Minus von 17 Milliarden Euro. So sah es noch vor einigen Monaten aus. Wobei man laut „Handelsblatt“ in der Ampelkoalition und bei den Krankenkassen inzwischen von lediglich minus 8 bis 10 Milliarden Euro ausgeht.
Seit Jahren gibt der Bund deshalb Milliardensummen an Steuergeld hinzu, 2023 wahrscheinlich über 16 Milliarden Euro. Doch laut „Handelsblatt“ bleiben zusätzliche Zuschüsse wohl aus. Weshalb eben nun der Beitragszahler noch stärker ran muss. Das wiederum wäre im Sinne der Anbieter privater Krankenversicherungen (PKV). Die stört es schon lange, wenn Steuergeld in die GKV fließt. Weil das dann auch Geld von ihren privat versicherten Kunden ist – die aber nichts davon haben.
Das Schwerpunktthema
Musikalischer Übergangsjingle
Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder. Bis dahin gilt: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.
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