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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 146 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 25. August 2023.
Und diese Themen haben wir heute für Sie:
WERBUNG
Im Gespräch
Die News der Woche
Denn fächert man die ermittelten Gewinne weiter auf, so zeigt sich, dass sich die Etragssituation zum Teil stark unterscheidet: Bei knapp der Hälfte der gut 1.800 befragten Betriebe blieben am Ende mehr als 100.000 Euro hängen. In dieser Gruppe befindet sich auch ein Top-Verdiener-Anteil von 14,5 Prozent, der mindestens 200.000 Euro Gewinn verbuchen konnte. Auf der anderen Seite reichte es bei 6,5 Prozent der Betriebe gerade einmal zu einem Jahresgewinn von maximal 25.000 Euro. Bei weiteren 13 Prozent war bei 50.000 Euro Gewinn das Ende der Fahnenstange erreicht. Mehr als ein Drittel der Betriebe landete irgendwo im Mittelfeld, das heißt zwischen 50.000 und 100.000 Euro Gewinn.
Spaltet man das Feld der Befragten nun auf in Einfirmenvertreter, Versicherungsmakler und Mehrfachvertreter, so zeigt sich, dass Einfirmenvertreter mit 104.600 Euro leicht über dem Durchschnittsgewinn von 103.700 Euro landen, während Mehrfachvertreter und Makler mit 98.800 Euro und 93.400 Euro deutlich drunter liegen.
Okay, wie ist dieser ganzen Zahlenwust nun zu deuten? Sind Gewinne von roundabout 100.000 Euro als stattlich zu bezeichnen oder eher als dürftig? Nun, tatsächlich beurteilen die Studienautoren Matthias Beenken und Lukas Linnenbrink von der Fachhochschule Dortmund die aktuelle Gewinnsituation der Vermittlerbetriebe vielerorts als kritisch: Denn gemessen an den Tarifgehältern der Angestellten des Versicherungsgewerbes ergäben sich aus den Daten „keine zufriedenstellenden Einkommensperspektiven für die Betroffenen“, wie es heißt. Dies gelte umso mehr, wenn man bedenkt, dass die private Vorsorge der Vermittler „allein und ohne Arbeitgeberzuschüsse finanziert werden muss und das unternehmerische Risiko einen Aufschlag auf den Gewinn rechtfertigen sollte“, wie die Autoren ausführen.
Weiter zeigt sich, dass die meisten befragten Betriebe höchstens neun Mitarbeiter beschäftigen – auch diese Zahlen muss man selbstverständlich ins Verhältnis zur Ertragslage setzen, sprich: Wie produktiv sind die Unternehmen mit ihrer Belegschaft? Matthias Beenken stellt hierzu fest, dass Makler und Mehrfachvertreter bei vergleichbaren Betriebsgrößen weniger Gewinn erwirtschafteten als Ausschließlichkeitsvertreter. Salopp gesagt: Bei Vertretern läuft der Laden oft geschmeidiger als bei Maklern. Dies sei ein Trend, der sich laut verschiedener Untersuchungen verfestigt habe, so Matthias Beenken. Diese Entwicklung sei wohl „zu einem kleineren Teil auf eine geringere Produktivität, zu einem größeren Teil – jedenfalls bei Maklern – auf höhere Kosten zurückzuführen“.
Dazu passt, dass BVK-Präsident Michael Heinz die aktuelle Ausgabe der Strukturanalyse allen Vertriebsführungskräften der Branche als „Pflichtlektüre“ empfiehlt und ihnen – im typischen Heinz-Jargon – die Frage stellt, „ob diese Führungskräfte unter den Rahmenbedingungen selbst arbeiten wollten, die sie teilweise Vermittlern anbieten“. Führungsqualitäten und betriebswirtschaftliche Kompetenz seien von der Vermittlerschaft mehr denn je gefordert, kommentiert Heinz die Resultate der Erhebung. Na denn mal tau!
Jingle
Der Hauptgeschäftsführer des Versicherungsverbands GDV, Jörg Asmussen, reagiert erfreut: „Die Unternehmen fassen wieder mehr Mut. Die Inflation sinkt, zudem scheint die Energieversorgung für den Winter sicherer, was die Unsicherheit über die künftige Geschäftsentwicklung nimmt.“
Deutlich optimistischer äußern sich laut Umfrage insbesondere die Lebensversicherer – deren Stimmung war zuletzt auf ein historisch niedriges Niveau gefallen. Der Geschäftsklimaindex in der Lebensversicherung stieg nunmehr um 16,3 auf 3,2 Punkte, der Teilindex zur Geschäftserwartung machte gar einen Sprung um 26,8 auf 42,5 Punkte.
Ganz anders die Lage bei den Sachversicherern – denn diese kämpfen aktuell mit stark gestiegenen Entschädigungssummen. Gleichwohl wirken sinkende Inflationsraten auch hier entlastend. Wohl auch deswegen sind die Erwartungen der Schaden- und Unfallversicherer laut GDV für die kommenden Monate „deutlich nach oben gegangen“: Der entsprechende Teilindex kletterte um 29,1 auf 16,2 Punkte. Der Durchschnitt seit 1999 liegt bei 10,1. Die Meinung zum Geschäftsklima liegt mit 3,3 jedoch noch unter dem langfristigen Durchschnitt von 9,6. Asmussen dazu: „Derzeit kämpfen viele Sachversicherer mit stark gestiegenen Entschädigungsleistungen. Prämienanpassungen können die Lage verbessern, sie wirken allerdings erst mit Zeitverzögerung.“
Und jetzt die Krankenversicherer. Die beurteilen nahezu unverändert das Geschäftsklima, das mit einem Wert von 19,4 weiterhin deutlich über dem langfristigen Mittelwert von 11,7 liegt. Die Zukunft bereitet den Unternehmen laut GDV allerdings zunehmend Sorgen – der Teilindex zu den Geschäftserwartungen halbierte sich gegenüber dem Vorquartal auf nunmehr 7 Punkte.
Jingle
Doch welche Versicherungen taugen etwas? Um Versicherungsvermittler bei der Tarifrecherche zu unterstützen, haben sich Bohrmann und sein Team auch in diesem Jahr wieder durch den Tarifdschungel gekämpft – und sie konnten dabei nicht immer eine positive Veränderung feststellen. Beispiel Pflegetagegeld: Nur noch 58 Tarife erzielten eine Höchstbewertung von fünf Sternen. Im Vorjahr schafften es noch 65 Tarife in die Champions League. Es sei „ein deutlicher Abwärtstrend in der Sterneverteilung des M&M Ratings Pflegetagegeld festzustellen“, teilte das Analysehaus diese Woche mit.
Wer nun vermutet, dass Morgen & Morgen seine Ratingfragen verschärft haben könnte, der irrt. Vielmehr sei der Abwärtstrend mit „teilweise deutlichen Einschränkungen der Leistungsbedingungen“ zu begründen, was nicht im Interesse der Versicherungsnehmer sei, wie die Experten klarstellen.
Trotz des jüngsten Leistungsabfalls bei verschiedenen Tarifkombinationen schneiden aber noch immer fast die Hälfte der analysierten Pflegetagegeldversicherungen mit vier oder fünf Sternen ab. „Damit erweist der Markt sich immer noch als leistungsstark,“ resümiert Bohrmann. „Trotz einer deutlichen Zunahme der Zwei-Sterne-Tarife haben Versicherungsnehmer weiterhin eine gute Auswahl.“ Wie auch in den Vorjahren gebe es keine Ein-Sterne-Tarife im M&M Rating Pflegetagegeld.
Auch das Interesse am Pflegetagegeld nimmt stetig zu: Laut interner Daten der Versicherungsvergleichssoftware M&M Office wird das Pflegetagegeld etwa doppelt so häufig angefragt wie im Vorjahr. Im Feld der privaten Krankenzusatzversicherungen ist das Pflegetagegeld 2022 nach der Zahnzusatz- und Krankenhauszusatzversicherung die dritthäufigste angefragte Absicherung gewesen.
Ganz anders die Pflegerente: Diese mache im Vergleich dazu nur noch einen Bruchteil unter den privaten Krankenzusatzversicherungen aus. „Die Pflegerente hat ausgedient. Der Angebotsmarkt kommt hier erstmals zum Erliegen“, konstatiert Thorsten Bohrmann. Diese Entwicklung zeigt sich auch im M&M Rating Pflegerente: Hier konnten die Analysten erstmals keine Veränderungen am Markt feststellen. „Die Pflegerente ist nun endgültig ins Hintertreffen geraten und wird von der Pflegetagegeldversicherung abgelöst. Wir erwarten, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Zumal uns im Pflegetagegeld weiterhin neue Tarife erwarten“, erläutert Bohrmann. Diese Diskrepanz im Markt führt der Experte darauf zurück, dass das Pflegetagegeld im Verhältnis zur Pflegerente günstigere Beiträge biete bei ähnlichem Leistungsumfang.
Dessen ungeachtet bleibt das Leistungsniveau der Pflegerenten hoch: von den 107 analysierten Tarifen sind 91 Tarife mit vier und fünf Sternen bewertet. Schlechter als drei Sterne schnitt kein Tarif in der Analyse ab.
Jingle
Wie man es dreht und wendet – das Personal schwindet. „Das ist ein deutlicherer Rückgang der Zahlen im Vergleich zur Vorperiode, steht aber in der jahrelangen Kontinuität des Vermittlerschwunds seit 2011, als insgesamt noch über 263.000 Versicherungsvermittler registriert waren“, stellt BVK-Präsident Michael H. Heinz fest.
Einen Schuldigen für den Schwund hat Heinz ausgemacht: die „immer weiter getriebene Regulierung und überbordende Bürokratie, die unseren Berufsstand einschnüren“. Deshalb fordert der Verband, dass man erst einmal bestehende Gesetze und Verordnungen auf ihre Wirksamkeit überprüft, bevor man neue erlässt.
Der Rechtsschutztipp des Monats in Kooperation mit DMB Rechtsschutz
Wieder dürfen wir Sie zu einer neuen Folge unseres Formats „Der Rechtsschutztipp des Monats“ begrüßen! Zusammen mit Milan Jarosch, Leiter Vertrieb der DMB Rechtsschutz-Versicherung, wollen wir Ihnen Trends und Wissenswertes zum Thema Rechtsschutz näherbringen. Unser heutiges Thema lautet Generationenberatung. Los geht’s!
Das Schwerpunktthema
Und das war es mit dieser Podcast-Folge. Verpassen Sie keine weitere und abonnieren Sie „Die Woche“ überall dort, wo es Podcasts gibt. Und hinterlassen Sie gerne auch gleich eine Bewertung.
Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder. Bis dahin gilt: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.
Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 146 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 25. August 2023.
Und diese Themen haben wir heute für Sie:
WERBUNG
Im Gespräch
Die News der Woche
Denn fächert man die ermittelten Gewinne weiter auf, so zeigt sich, dass sich die Etragssituation zum Teil stark unterscheidet: Bei knapp der Hälfte der gut 1.800 befragten Betriebe blieben am Ende mehr als 100.000 Euro hängen. In dieser Gruppe befindet sich auch ein Top-Verdiener-Anteil von 14,5 Prozent, der mindestens 200.000 Euro Gewinn verbuchen konnte. Auf der anderen Seite reichte es bei 6,5 Prozent der Betriebe gerade einmal zu einem Jahresgewinn von maximal 25.000 Euro. Bei weiteren 13 Prozent war bei 50.000 Euro Gewinn das Ende der Fahnenstange erreicht. Mehr als ein Drittel der Betriebe landete irgendwo im Mittelfeld, das heißt zwischen 50.000 und 100.000 Euro Gewinn.
Spaltet man das Feld der Befragten nun auf in Einfirmenvertreter, Versicherungsmakler und Mehrfachvertreter, so zeigt sich, dass Einfirmenvertreter mit 104.600 Euro leicht über dem Durchschnittsgewinn von 103.700 Euro landen, während Mehrfachvertreter und Makler mit 98.800 Euro und 93.400 Euro deutlich drunter liegen.
Okay, wie ist dieser ganzen Zahlenwust nun zu deuten? Sind Gewinne von roundabout 100.000 Euro als stattlich zu bezeichnen oder eher als dürftig? Nun, tatsächlich beurteilen die Studienautoren Matthias Beenken und Lukas Linnenbrink von der Fachhochschule Dortmund die aktuelle Gewinnsituation der Vermittlerbetriebe vielerorts als kritisch: Denn gemessen an den Tarifgehältern der Angestellten des Versicherungsgewerbes ergäben sich aus den Daten „keine zufriedenstellenden Einkommensperspektiven für die Betroffenen“, wie es heißt. Dies gelte umso mehr, wenn man bedenkt, dass die private Vorsorge der Vermittler „allein und ohne Arbeitgeberzuschüsse finanziert werden muss und das unternehmerische Risiko einen Aufschlag auf den Gewinn rechtfertigen sollte“, wie die Autoren ausführen.
Weiter zeigt sich, dass die meisten befragten Betriebe höchstens neun Mitarbeiter beschäftigen – auch diese Zahlen muss man selbstverständlich ins Verhältnis zur Ertragslage setzen, sprich: Wie produktiv sind die Unternehmen mit ihrer Belegschaft? Matthias Beenken stellt hierzu fest, dass Makler und Mehrfachvertreter bei vergleichbaren Betriebsgrößen weniger Gewinn erwirtschafteten als Ausschließlichkeitsvertreter. Salopp gesagt: Bei Vertretern läuft der Laden oft geschmeidiger als bei Maklern. Dies sei ein Trend, der sich laut verschiedener Untersuchungen verfestigt habe, so Matthias Beenken. Diese Entwicklung sei wohl „zu einem kleineren Teil auf eine geringere Produktivität, zu einem größeren Teil – jedenfalls bei Maklern – auf höhere Kosten zurückzuführen“.
Dazu passt, dass BVK-Präsident Michael Heinz die aktuelle Ausgabe der Strukturanalyse allen Vertriebsführungskräften der Branche als „Pflichtlektüre“ empfiehlt und ihnen – im typischen Heinz-Jargon – die Frage stellt, „ob diese Führungskräfte unter den Rahmenbedingungen selbst arbeiten wollten, die sie teilweise Vermittlern anbieten“. Führungsqualitäten und betriebswirtschaftliche Kompetenz seien von der Vermittlerschaft mehr denn je gefordert, kommentiert Heinz die Resultate der Erhebung. Na denn mal tau!
Jingle
Der Hauptgeschäftsführer des Versicherungsverbands GDV, Jörg Asmussen, reagiert erfreut: „Die Unternehmen fassen wieder mehr Mut. Die Inflation sinkt, zudem scheint die Energieversorgung für den Winter sicherer, was die Unsicherheit über die künftige Geschäftsentwicklung nimmt.“
Deutlich optimistischer äußern sich laut Umfrage insbesondere die Lebensversicherer – deren Stimmung war zuletzt auf ein historisch niedriges Niveau gefallen. Der Geschäftsklimaindex in der Lebensversicherung stieg nunmehr um 16,3 auf 3,2 Punkte, der Teilindex zur Geschäftserwartung machte gar einen Sprung um 26,8 auf 42,5 Punkte.
Ganz anders die Lage bei den Sachversicherern – denn diese kämpfen aktuell mit stark gestiegenen Entschädigungssummen. Gleichwohl wirken sinkende Inflationsraten auch hier entlastend. Wohl auch deswegen sind die Erwartungen der Schaden- und Unfallversicherer laut GDV für die kommenden Monate „deutlich nach oben gegangen“: Der entsprechende Teilindex kletterte um 29,1 auf 16,2 Punkte. Der Durchschnitt seit 1999 liegt bei 10,1. Die Meinung zum Geschäftsklima liegt mit 3,3 jedoch noch unter dem langfristigen Durchschnitt von 9,6. Asmussen dazu: „Derzeit kämpfen viele Sachversicherer mit stark gestiegenen Entschädigungsleistungen. Prämienanpassungen können die Lage verbessern, sie wirken allerdings erst mit Zeitverzögerung.“
Und jetzt die Krankenversicherer. Die beurteilen nahezu unverändert das Geschäftsklima, das mit einem Wert von 19,4 weiterhin deutlich über dem langfristigen Mittelwert von 11,7 liegt. Die Zukunft bereitet den Unternehmen laut GDV allerdings zunehmend Sorgen – der Teilindex zu den Geschäftserwartungen halbierte sich gegenüber dem Vorquartal auf nunmehr 7 Punkte.
Jingle
Doch welche Versicherungen taugen etwas? Um Versicherungsvermittler bei der Tarifrecherche zu unterstützen, haben sich Bohrmann und sein Team auch in diesem Jahr wieder durch den Tarifdschungel gekämpft – und sie konnten dabei nicht immer eine positive Veränderung feststellen. Beispiel Pflegetagegeld: Nur noch 58 Tarife erzielten eine Höchstbewertung von fünf Sternen. Im Vorjahr schafften es noch 65 Tarife in die Champions League. Es sei „ein deutlicher Abwärtstrend in der Sterneverteilung des M&M Ratings Pflegetagegeld festzustellen“, teilte das Analysehaus diese Woche mit.
Wer nun vermutet, dass Morgen & Morgen seine Ratingfragen verschärft haben könnte, der irrt. Vielmehr sei der Abwärtstrend mit „teilweise deutlichen Einschränkungen der Leistungsbedingungen“ zu begründen, was nicht im Interesse der Versicherungsnehmer sei, wie die Experten klarstellen.
Trotz des jüngsten Leistungsabfalls bei verschiedenen Tarifkombinationen schneiden aber noch immer fast die Hälfte der analysierten Pflegetagegeldversicherungen mit vier oder fünf Sternen ab. „Damit erweist der Markt sich immer noch als leistungsstark,“ resümiert Bohrmann. „Trotz einer deutlichen Zunahme der Zwei-Sterne-Tarife haben Versicherungsnehmer weiterhin eine gute Auswahl.“ Wie auch in den Vorjahren gebe es keine Ein-Sterne-Tarife im M&M Rating Pflegetagegeld.
Auch das Interesse am Pflegetagegeld nimmt stetig zu: Laut interner Daten der Versicherungsvergleichssoftware M&M Office wird das Pflegetagegeld etwa doppelt so häufig angefragt wie im Vorjahr. Im Feld der privaten Krankenzusatzversicherungen ist das Pflegetagegeld 2022 nach der Zahnzusatz- und Krankenhauszusatzversicherung die dritthäufigste angefragte Absicherung gewesen.
Ganz anders die Pflegerente: Diese mache im Vergleich dazu nur noch einen Bruchteil unter den privaten Krankenzusatzversicherungen aus. „Die Pflegerente hat ausgedient. Der Angebotsmarkt kommt hier erstmals zum Erliegen“, konstatiert Thorsten Bohrmann. Diese Entwicklung zeigt sich auch im M&M Rating Pflegerente: Hier konnten die Analysten erstmals keine Veränderungen am Markt feststellen. „Die Pflegerente ist nun endgültig ins Hintertreffen geraten und wird von der Pflegetagegeldversicherung abgelöst. Wir erwarten, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Zumal uns im Pflegetagegeld weiterhin neue Tarife erwarten“, erläutert Bohrmann. Diese Diskrepanz im Markt führt der Experte darauf zurück, dass das Pflegetagegeld im Verhältnis zur Pflegerente günstigere Beiträge biete bei ähnlichem Leistungsumfang.
Dessen ungeachtet bleibt das Leistungsniveau der Pflegerenten hoch: von den 107 analysierten Tarifen sind 91 Tarife mit vier und fünf Sternen bewertet. Schlechter als drei Sterne schnitt kein Tarif in der Analyse ab.
Jingle
Wie man es dreht und wendet – das Personal schwindet. „Das ist ein deutlicherer Rückgang der Zahlen im Vergleich zur Vorperiode, steht aber in der jahrelangen Kontinuität des Vermittlerschwunds seit 2011, als insgesamt noch über 263.000 Versicherungsvermittler registriert waren“, stellt BVK-Präsident Michael H. Heinz fest.
Einen Schuldigen für den Schwund hat Heinz ausgemacht: die „immer weiter getriebene Regulierung und überbordende Bürokratie, die unseren Berufsstand einschnüren“. Deshalb fordert der Verband, dass man erst einmal bestehende Gesetze und Verordnungen auf ihre Wirksamkeit überprüft, bevor man neue erlässt.
Der Rechtsschutztipp des Monats in Kooperation mit DMB Rechtsschutz
Wieder dürfen wir Sie zu einer neuen Folge unseres Formats „Der Rechtsschutztipp des Monats“ begrüßen! Zusammen mit Milan Jarosch, Leiter Vertrieb der DMB Rechtsschutz-Versicherung, wollen wir Ihnen Trends und Wissenswertes zum Thema Rechtsschutz näherbringen. Unser heutiges Thema lautet Generationenberatung. Los geht’s!
Das Schwerpunktthema
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Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder. Bis dahin gilt: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.
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