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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 160 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 01. Dezember 2023.
Und diese Themen haben wir heute für Sie:
Aus der Redaktion (#Schmolltalk)
Im Gespräch
Die News der Woche
Nötig ist das, weil das Bundesverfassungsgericht der Regierung untersagte, ursprünglich als Corona-Hilfen genehmigte 60 Milliarden Euro zu anderen Zwecken umzuwidmen. Das Geld fehlt nun im Haushalt, man muss also sparen. Wobei die Regierung das Manöver gar nicht als Reaktion auf das Gerichtsurteil verstanden wissen will. So schreibt sie wörtlich: „Diese Änderung ist keine Folge des Urteils des BVerfG, sondern beruht darauf, dass es noch keine gesetzliche Grundlage für das Generationenkapital gibt.“ Ach so, na dann.
Beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute, BVK, ahnt man nichts Gutes. BVK-Präsident Michael H. Heinz sagt: „Wir sehen die große Gefahr, dass wichtige Reformen auch in dieser Legislaturperiode nicht umgesetzt werden. Die derzeitige Haushaltssituation zeigt, dass sich die Bürger nicht allein auf staatliche Vorhaben verlassen sollten, sondern privat vorsorgen müssen. Die Bundesregierung sollte nun die bereits auf dem Tisch liegenden Reformvorschläge der Fokusgruppe Altersvorsorge, insbesondere zur Riester-Rente, umgehend umsetzen, um die private Altersvorsorge zukunftsfest zu machen.“ Und damit liegt Herr Heinz ganz auf unserer Wellenlänge.
Jingle
Noch niedriger liegen die Werte übrigens, wenn man den sogenannten harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) heranzieht. Der wurde einst erschaffen, um die unterschiedlichen Euroländer besser vergleichen zu können und einen Gesamtindex für Europa und Eurozone zu errechnen. Der Europäischen Zentralbank (EZB) dient der HVPI als Grundlage für die Geldpolitik. Und eben dieser HVPI für Deutschland legte im November gegenüber dem Vorjahr um nur noch 2,3 Prozent zu. Gegenüber Oktober fiel er sogar um 0,7 Prozent. Damit schrammt Deutschland – zumindest in der Euro-Variante – schon hart an das offizielle Inflationsziel der EZB. Denn das liegt nach wie vor bei 2,0 Prozent.
Jingle
Das ist das zentrale Fazit aus den Ergebnissen einer Umfrage der Versicherungsforen Leipzig und des Biometrie Expertenservice (Biomex) – ein Unternehmen der Scala Finanzgruppe, Kronach, unter der Führung von Christian Schwalb.
Mehr als jeder fünfte Befragte, der bereits einen Leistungsfall bei seiner BU-Versicherung beantragen musste, gibt an, dass ihm die ärztliche Beratung geholfen hätte, wieder gesund zu werden oder ein besseres Leben zu führen. Jeweils 17 Prozent nennen außerdem das Reha-Management und die Begleitung und Beratung im Leistungsfall als wichtige Services.
Mit 39 Prozent ist den befragten BU-Interessenten die Wiedereingliederungshilfe deutlich wichtiger als denjenigen, die bereits berufsunfähig sind (14 Prozent). In beiden Befragungsgruppen wurde die finanzielle Unterstützung im Leistungsfall als besonders bedeutend empfunden.
Jingle
Von den aktiven KI-Nutzern wenden demnach 85 Prozent Tools für die Texterstellung und 62 Prozent für die Ideenfindung an. Weniger in Gebrauch sind KI-Tools zur Informationsbeschaffung, Bilderstellung oder der Vertriebsunterstützung. Nur rund jeder elfte Vermittler nutzt KI für die Auswertung von Daten und nur jeder zwanzigste für die Erstellung von Angeboten.
Interessant ist die Auswertung, welche Ziele Vermittlerinnen und Vermittler mit dem Einsatz von KI in ihrem Berufs- und Beratungsalltag verbinden. Neun von zehn der Befragten wollen Zeit sparen. Immerhin jeder zweite möchte Unterstützung im Vertrieb und Kosteneffizienz erreichen. Weniger häufig verbinden die Befragten Ziele wie eine bessere Kundenbetreuung (43 Prozent) oder die Gewinnung neuer Kunden (34 Prozent) mit der KI.
„Künstliche Intelligenz in der Beratung steht noch am Anfang. Derzeit werden vor allem unkomplizierte und rasch umsetzbare Anwendungen wie die Texterstellung genutzt“, sagt AfW-Vorstand Frank Rottenbacher. Das werde sich aber im Lauf der Zeit ändern, sobald sich die Vermittler mit den neuen technischen Möglichkeiten besser vertraut machten. Denn, so Rottenbacher weiter: „Wer einmal durch Einsatz einer KI erheblich an Zeit und Aufwand im Beratungsgeschäft gespart hat, wird dies auch weiterhin tun“.
Musikalischer Übergangsjingle
Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder! Bis dahin gilt wie immer: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.
Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 160 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 01. Dezember 2023.
Und diese Themen haben wir heute für Sie:
Aus der Redaktion (#Schmolltalk)
Im Gespräch
Die News der Woche
Nötig ist das, weil das Bundesverfassungsgericht der Regierung untersagte, ursprünglich als Corona-Hilfen genehmigte 60 Milliarden Euro zu anderen Zwecken umzuwidmen. Das Geld fehlt nun im Haushalt, man muss also sparen. Wobei die Regierung das Manöver gar nicht als Reaktion auf das Gerichtsurteil verstanden wissen will. So schreibt sie wörtlich: „Diese Änderung ist keine Folge des Urteils des BVerfG, sondern beruht darauf, dass es noch keine gesetzliche Grundlage für das Generationenkapital gibt.“ Ach so, na dann.
Beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute, BVK, ahnt man nichts Gutes. BVK-Präsident Michael H. Heinz sagt: „Wir sehen die große Gefahr, dass wichtige Reformen auch in dieser Legislaturperiode nicht umgesetzt werden. Die derzeitige Haushaltssituation zeigt, dass sich die Bürger nicht allein auf staatliche Vorhaben verlassen sollten, sondern privat vorsorgen müssen. Die Bundesregierung sollte nun die bereits auf dem Tisch liegenden Reformvorschläge der Fokusgruppe Altersvorsorge, insbesondere zur Riester-Rente, umgehend umsetzen, um die private Altersvorsorge zukunftsfest zu machen.“ Und damit liegt Herr Heinz ganz auf unserer Wellenlänge.
Jingle
Noch niedriger liegen die Werte übrigens, wenn man den sogenannten harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) heranzieht. Der wurde einst erschaffen, um die unterschiedlichen Euroländer besser vergleichen zu können und einen Gesamtindex für Europa und Eurozone zu errechnen. Der Europäischen Zentralbank (EZB) dient der HVPI als Grundlage für die Geldpolitik. Und eben dieser HVPI für Deutschland legte im November gegenüber dem Vorjahr um nur noch 2,3 Prozent zu. Gegenüber Oktober fiel er sogar um 0,7 Prozent. Damit schrammt Deutschland – zumindest in der Euro-Variante – schon hart an das offizielle Inflationsziel der EZB. Denn das liegt nach wie vor bei 2,0 Prozent.
Jingle
Das ist das zentrale Fazit aus den Ergebnissen einer Umfrage der Versicherungsforen Leipzig und des Biometrie Expertenservice (Biomex) – ein Unternehmen der Scala Finanzgruppe, Kronach, unter der Führung von Christian Schwalb.
Mehr als jeder fünfte Befragte, der bereits einen Leistungsfall bei seiner BU-Versicherung beantragen musste, gibt an, dass ihm die ärztliche Beratung geholfen hätte, wieder gesund zu werden oder ein besseres Leben zu führen. Jeweils 17 Prozent nennen außerdem das Reha-Management und die Begleitung und Beratung im Leistungsfall als wichtige Services.
Mit 39 Prozent ist den befragten BU-Interessenten die Wiedereingliederungshilfe deutlich wichtiger als denjenigen, die bereits berufsunfähig sind (14 Prozent). In beiden Befragungsgruppen wurde die finanzielle Unterstützung im Leistungsfall als besonders bedeutend empfunden.
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Von den aktiven KI-Nutzern wenden demnach 85 Prozent Tools für die Texterstellung und 62 Prozent für die Ideenfindung an. Weniger in Gebrauch sind KI-Tools zur Informationsbeschaffung, Bilderstellung oder der Vertriebsunterstützung. Nur rund jeder elfte Vermittler nutzt KI für die Auswertung von Daten und nur jeder zwanzigste für die Erstellung von Angeboten.
Interessant ist die Auswertung, welche Ziele Vermittlerinnen und Vermittler mit dem Einsatz von KI in ihrem Berufs- und Beratungsalltag verbinden. Neun von zehn der Befragten wollen Zeit sparen. Immerhin jeder zweite möchte Unterstützung im Vertrieb und Kosteneffizienz erreichen. Weniger häufig verbinden die Befragten Ziele wie eine bessere Kundenbetreuung (43 Prozent) oder die Gewinnung neuer Kunden (34 Prozent) mit der KI.
„Künstliche Intelligenz in der Beratung steht noch am Anfang. Derzeit werden vor allem unkomplizierte und rasch umsetzbare Anwendungen wie die Texterstellung genutzt“, sagt AfW-Vorstand Frank Rottenbacher. Das werde sich aber im Lauf der Zeit ändern, sobald sich die Vermittler mit den neuen technischen Möglichkeiten besser vertraut machten. Denn, so Rottenbacher weiter: „Wer einmal durch Einsatz einer KI erheblich an Zeit und Aufwand im Beratungsgeschäft gespart hat, wird dies auch weiterhin tun“.
Musikalischer Übergangsjingle
Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder! Bis dahin gilt wie immer: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.
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