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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 178 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 26. April 2024.
Und diese Themen haben wir heute für Sie:
Aus der Redaktion (#Schmolltalk)
Im Gespräch
Die News der Woche
Die Einrichtungen sind bereits seit Langem verpflichtet, jährlich Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung inklusive ihrer Kosten an die Bafin zu übermitteln. Im vergangenen Jahr wollte die Aufsicht aber deutlich mehr Daten haben, sodass eine umfassende Kostenanalyse möglich war.
Rund 70 große Pensionskassen und -fonds waren also aufgerufen, alle expliziten und impliziten Kosten des Jahres 2021 der Bafin aufzuschlüsseln. Dazu gehörten beispielsweise auch die Kosten von Investmentfonds, die die Einrichtungen als Kapitalanlage halten. Außerdem mussten alle Kosten aufgezeigt werden, die der Arbeitgeber direkt trägt. Dabei durften Kosten nicht mit Erlösen verrechnet werden.
Die gute Nachricht für die Einrichtungen: Die Bafin erachtet die Kosten als nicht zu hoch und sieht kein strukturelles Kostenproblem. Daher hält sie ein umfassendes und regelmäßiges Kosten-Berichtswesen für überflüssig.
Die durchschnittlichen Gesamtkosten der Pensionskassen und -fonds lagen im Jahr 2021 bei 0,79 Prozent der Kapitalanlagen zu Buchwerten oder 0,72 Prozent der Kapitalanlagen zu Zeitwerten. Durch die umfassende Analyse wurden zusätzliche Kosten von 0,49 Prozentpunkten aufgedeckt, die im bestehenden Berichtswesen nicht enthalten sind. Der sehr hohe Aufwand der Unternehmen, um diese zusätzlichen Daten zu ermitteln, stehe nach Ansicht der Bafin allerdings in keiner Relation zum geringen Nutzen, da keine spürbaren Einsparungen dadurch zu erwarten seien.
Jingle
Unverändert auf Platz 2 steht das Sparbuch. 35 Prozent legen darauf ihr Geld an – nach 33 Prozent im Vorjahr. Auf Platz 3 mit 28 Prozent stehen kurzfristige Geldanlagen wie Tages- und Festgeldkonten – ein Plus von 8 Prozentpunkten. Auf Platz 4 folgen Renten- und Kapitallebensversicherungen mit 27 Prozent nach zuvor 24 Prozent.
Von 22 auf 27 Prozent verbesserten sich Investmentfonds. Sie erreichten damit ebenfalls Platz 4. Platz 5 belegen gemeinsam Aktien und Immobilien mit je 23 Prozent. Dabei verzeichneten Aktien ein Plus von 3 Prozentpunkten, während Immobilien 3 Prozentpunkte verloren.
Jingle
Die Schadenssumme erreichte allerdings eine neue Rekordmarke. „Die Entschädigungsleistung lag 2023 bei 160 Millionen Euro. Das sind 10 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Der Schadendurchschnitt erreichte mit 1.100 Euro ebenfalls einen neuen Höchststand, wie die aktuelle GDV-Statistik zeigt.
„Nach wie vor werden vor allem teure Fahrräder gestohlen“, sagt Asmussen. „Diebe haben es gezielt auf hochwertige Rennräder, E-Bikes oder Mountainbikes abgesehen, um sie weiterzuverkaufen.“ Fahrräder, selbst wenn sie im Keller stehen, sollten daher nicht nur abgeschlossen, sondern am besten auch fest angeschlossen werden, rät Asmussen.
Jingle
Entweder wägen sie aktuell noch geeignete Maßnahmen ab (45 Prozent) oder sie sind bislang komplett untätig (33 Prozent). Nur 22 Prozent der Unternehmen fördern aktiv ihre Widerstandskraft. Eine akute Bedrohung der eigenen wirtschaftlichen Lage sieht allerdings jedes zweite Unternehmen.
Wenn Unternehmen Maßnahmen ergreifen, konzentrieren sie sich vor allem auf stabile Kundenbeziehungen, ein innovatives Produkt- und Service-Angebot oder die Instandhaltung der Technik. Nur 48 Prozent sichern ihre Energieversorgung ab. 35 Prozent der Unternehmen vernachlässigen nach eigener Aussage Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit.
Und das war es mit dieser Podcast-Folge. Abonnieren Sie „Die Woche“ doch gleich auf einer der gängigen Plattformen. Und hinterlassen Sie dort gerne eine Bewertung.
Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder! Bis dahin gilt wie immer: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.
Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 178 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 26. April 2024.
Und diese Themen haben wir heute für Sie:
Aus der Redaktion (#Schmolltalk)
Im Gespräch
Die News der Woche
Die Einrichtungen sind bereits seit Langem verpflichtet, jährlich Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung inklusive ihrer Kosten an die Bafin zu übermitteln. Im vergangenen Jahr wollte die Aufsicht aber deutlich mehr Daten haben, sodass eine umfassende Kostenanalyse möglich war.
Rund 70 große Pensionskassen und -fonds waren also aufgerufen, alle expliziten und impliziten Kosten des Jahres 2021 der Bafin aufzuschlüsseln. Dazu gehörten beispielsweise auch die Kosten von Investmentfonds, die die Einrichtungen als Kapitalanlage halten. Außerdem mussten alle Kosten aufgezeigt werden, die der Arbeitgeber direkt trägt. Dabei durften Kosten nicht mit Erlösen verrechnet werden.
Die gute Nachricht für die Einrichtungen: Die Bafin erachtet die Kosten als nicht zu hoch und sieht kein strukturelles Kostenproblem. Daher hält sie ein umfassendes und regelmäßiges Kosten-Berichtswesen für überflüssig.
Die durchschnittlichen Gesamtkosten der Pensionskassen und -fonds lagen im Jahr 2021 bei 0,79 Prozent der Kapitalanlagen zu Buchwerten oder 0,72 Prozent der Kapitalanlagen zu Zeitwerten. Durch die umfassende Analyse wurden zusätzliche Kosten von 0,49 Prozentpunkten aufgedeckt, die im bestehenden Berichtswesen nicht enthalten sind. Der sehr hohe Aufwand der Unternehmen, um diese zusätzlichen Daten zu ermitteln, stehe nach Ansicht der Bafin allerdings in keiner Relation zum geringen Nutzen, da keine spürbaren Einsparungen dadurch zu erwarten seien.
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Unverändert auf Platz 2 steht das Sparbuch. 35 Prozent legen darauf ihr Geld an – nach 33 Prozent im Vorjahr. Auf Platz 3 mit 28 Prozent stehen kurzfristige Geldanlagen wie Tages- und Festgeldkonten – ein Plus von 8 Prozentpunkten. Auf Platz 4 folgen Renten- und Kapitallebensversicherungen mit 27 Prozent nach zuvor 24 Prozent.
Von 22 auf 27 Prozent verbesserten sich Investmentfonds. Sie erreichten damit ebenfalls Platz 4. Platz 5 belegen gemeinsam Aktien und Immobilien mit je 23 Prozent. Dabei verzeichneten Aktien ein Plus von 3 Prozentpunkten, während Immobilien 3 Prozentpunkte verloren.
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Die Schadenssumme erreichte allerdings eine neue Rekordmarke. „Die Entschädigungsleistung lag 2023 bei 160 Millionen Euro. Das sind 10 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Der Schadendurchschnitt erreichte mit 1.100 Euro ebenfalls einen neuen Höchststand, wie die aktuelle GDV-Statistik zeigt.
„Nach wie vor werden vor allem teure Fahrräder gestohlen“, sagt Asmussen. „Diebe haben es gezielt auf hochwertige Rennräder, E-Bikes oder Mountainbikes abgesehen, um sie weiterzuverkaufen.“ Fahrräder, selbst wenn sie im Keller stehen, sollten daher nicht nur abgeschlossen, sondern am besten auch fest angeschlossen werden, rät Asmussen.
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Entweder wägen sie aktuell noch geeignete Maßnahmen ab (45 Prozent) oder sie sind bislang komplett untätig (33 Prozent). Nur 22 Prozent der Unternehmen fördern aktiv ihre Widerstandskraft. Eine akute Bedrohung der eigenen wirtschaftlichen Lage sieht allerdings jedes zweite Unternehmen.
Wenn Unternehmen Maßnahmen ergreifen, konzentrieren sie sich vor allem auf stabile Kundenbeziehungen, ein innovatives Produkt- und Service-Angebot oder die Instandhaltung der Technik. Nur 48 Prozent sichern ihre Energieversorgung ab. 35 Prozent der Unternehmen vernachlässigen nach eigener Aussage Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit.
Und das war es mit dieser Podcast-Folge. Abonnieren Sie „Die Woche“ doch gleich auf einer der gängigen Plattformen. Und hinterlassen Sie dort gerne eine Bewertung.
Dann hören wir uns auch garantiert am kommenden Freitag wieder! Bis dahin gilt wie immer: Bleiben Sie optimistisch, genießen Sie das Wochenende und kommen Sie gut in die neue Woche.
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