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By WeMynd & Philipp Fleiter
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Unser Werbepartner für diese Folge ist Saily. Mit dem Rabattcode „moment“ bekommst du exklusive 15 % Rabatt auf deine Saily Datenpakete. Downloade jetzt die Saily App oder gehe auf https://saily.com/moment ⛵ Im November 2022 wartet Ben in seinem Atelier auf eine Frau, die er noch nie persönlich getroffen hat - sie haben sich zum bezahlten Sex verabredet. Für Ben ist es das erste bezahlte Date mit einer fremden Frau. Und der Beginn seines heutigen Berufs als supportive Sexarbeiter. Ben Nordmann arbeitet nicht als "klassischer Escort". Viele der Frauen, die ihn buchen, bringen Unsicherheiten, Scham oder negative sexuelle Erfahrungen mit. Manche haben sexualisierte Gewalt erlebt, andere hatten noch nie Sex oder wurden jahrelang für ihren Körper abgewertet. Ben möchte ihnen einen möglichst sicheren Rahmen geben, in dem sie Nähe, Lust und ihre eigenen Grenzen selbstbestimmt erleben können. In dieser Folge erzählt Ben, warum er schon früh mit klassischen Vorstellungen von Beziehungen und Sexualität gehadert hat und wie aus einer spontanen Idee schließlich sein Beruf wurde. Er erzählt uns, was bei seinen Treffen tatsächlich passiert, wie er mit Lust, Grenzen und Gefühlen umgeht und wo die Grenzen eines solchen Angebots liegen. Ihr findet Ben auf Instagram @ben_nordmann @justnotbed und weiteren Socials oder seiner Website www.ben-nordmann.com bzw. www.justnotbed.com Leseempfehlungen von Ben:Über Konsensualität: Joris Kern - Sex aber richtig?Warum Nähe gesundheitsförderlich ist: Rebecca Böhme - Human Touch Kollektive, die Ben in der Folge erwähnt: https://supportive-sexwork.com/, https://www.seggsarbeittutgut.net/ Bündnis und Berufsverband: https://www.bufas.net/; https://berufsverband-sexarbeit.de/ Bleib auf dem Laufenden über Philipp und "Dieser eine Moment" auf Instagram: @philippfleiter und @gutegefuehle_wemynd Du möchtest mehr über unsere Werbepartner*innen erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/DEM.diesereinemoment Dieser Podcast ist eine Produktion von Philipp Fleiter und WeMynd. Neue Folgen alle 14 Tage montags – überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Philipp Fleiter und Laila Keuthage | Produktion: WeMynd

Unser Werbepartner für diese Folge ist Saily. Mit dem Rabattcode „moment“ bekommst du exklusive 15 % Rabatt auf deine Saily Datenpakete. Downloade jetzt die Saily App oder gehe auf https://saily.com/moment ⛵ Am 17. Dezember 2020 sitzt Lynn völlig übermüdet in einem Auto irgendwo im finnischen Wald, als eine Nachricht auf dem Handy erscheint. Ein Link führt zu einer Rede im Deutschen Bundestag – und plötzlich hört Lynn dort die eigene Geschichte. Lynn kommt 1984 intergeschlechtlich zur Welt. Lynn ist gesund, doch die körperlichen Merkmale passen nicht eindeutig in die Kategorien männlich oder weiblich. Schon als Kleinkind folgen mehrere Operationen, die den Körper an ein weibliches Geschlecht anpassen sollen. Lynn selbst erfährt davon nichts. Jahrelang lebt Lynn mit Schmerzen, Scham und dem Gefühl, im eigenen Körper irgendwie falsch zu sein – ohne zu wissen, warum. Erst mit Anfang 20 erfährt Lynn die Wahrheit: Lynn ist intergeschlechtlich und wurde als Kind mehrfach operiert. Plötzlich ergibt vieles Sinn. Und langsam beginnt aus dem Kampf gegen den eigenen Körper etwas Neues zu werden: Akzeptanz. In dieser Folge erzählt Lynn, wie es ist, wenn andere schon kurz nach der Geburt über den eigenen Körper entscheiden, warum das Wissen um die eigene Geschichte schließlich befreiend wurde und wie Lynn gelernt hat, den eigenen Körper nicht länger als Gegner, sondern als Zuhause zu sehen. Außerdem sprechen Philipp und Lynn darüber, was Intergeschlechtlichkeit eigentlich bedeutet, warum medizinisch nicht notwendige Eingriffe an intergeschlechtlichen Kindern heute anders bewertet werden – und weshalb Sichtbarkeit für Lynn so wichtig ist. Denn Intergeschlechtlichkeit selbst war für Lynn nie das Problem. Das Problem war eine Gesellschaft, in der für einen Körper wie Lynns lange kein Platz vorgesehen war. Ihr findet Lynn und seine Band auf Instagram @inter_core @humanabyss_official Leseempfehlungen von Lynn: Intergeschlechtliche Menschen e.V.: https://im-ev.de/ Peerberatung: https://im-ev.de/peerberatung/ Bleib auf dem Laufenden über Philipp und "Dieser eine Moment" auf Instagram: @philippfleiter und @gutegefuehle_wemynd Du möchtest mehr über unsere Werbepartner*innen erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/DEM.diesereinemoment Dieser Podcast ist eine Produktion von Philipp Fleiter und WeMynd. Neue Folgen alle 14 Tage montags – überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Philipp Fleiter und Laila Keuthage | Produktion: WeMynd

Unser Werbepartner für diese Folge ist Saily. Mit dem Rabattcode „moment“ bekommst du exklusive 15 % Rabatt auf deine Saily Datenpakete. Downloade jetzt die Saily App oder gehe auf https://saily.com/moment ⛵ In dieser Folge befinden wir uns in der Nachkriegszeit. Klaus Schirdewahn wird 1947 in eine streng christliche Familie geboren, zu einer Zeit, in der Homosexualität durch den §175 StGB kriminalisiert ist. In seiner Jugend merkt Klaus, dass er homosexuell ist, hält dies aber geheim, da dies in der Gesellschaft und insbesondere auch in seinem Elternhaus, als inakzeptabel gilt. Im Dezember 1964 wird Klaus wegen sexueller Handlungen mit einem anderen Mann verhaftet. Als Minderjähriger entgeht er zwar einer Haftstrafe, wird aber zur sog. Konversionstherapie verurteilt. Die Konversionstherapie wird vom Weltärztebund mittlerweile als Menschenrechtsverletzung eingestuft und ist in Deutschland seit 2019 überwiegend verboten. Über die Jahre geht an dem Versteckspiel sowohl eine langjährige Beziehung mit einem Mann, die er neben der Ehe mit einer Frau führte, als auch die Ehe selbst kaputt. Erst als Klaus seinen heutige Ehemann Achim kennenlernt, traut er sich mehr und mehr zu seiner Homosexualität zu stehen. Er trennt sich von seiner Frau. Mit Achim lebt Klaus seit 2010 in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, die 2017 durch die „Ehe für Alle“ in Deutschland rechtlich anerkannt wird. Klaus engagiert sich zunehmend öffentlich, hält Vorträge an Schulen und im Bundestag und leitet die Seniorengruppe „gay & grey“. Klaus’ Geschichte führt uns durch viele Entwicklungen rund um die LGBTQ*-Community. Diese Folge soll zeigen, wie groß die Diskriminierung und Unterdrückung war, welche Lichtblicke einige politische Entscheidungen bedeuteten, aber auch, wie viel Aufklärungsarbeit auch heute noch zu leisten ist, in einer Gesellschaft, die sich wieder zunehmend von konservativen Ansichten angezogen fühlt. Ein riesiges Dankeschön an Klaus Schirdewahn für dieses Interview! Immer auf dem Laufenden über Philipp und seine Projekte auf Instagram @philippfleiter Dieser Podcast ist eine Produktion von Philipp Fleiter und WeMynd im Auftrag von Podimo. Neue Folgen alle 14-Tage Montags überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Philipp Fleiter und Laila Keuthage | Produktion: WeMynd Abonniert den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Teilt die Folgen mit euren Liebsten und lasst uns eine Bewertung da.

Unser Werbepartner für diese Folge ist Saily. Mit dem Rabattcode „moment“ bekommst du exklusive 15 % Rabatt auf deine Saily Datenpakete. Downloade jetzt die Saily App oder gehe auf https://saily.com/moment ⛵ Heute ist Philipp im Gespräch mit einer Freundin. 2013 entdeckt Louisa Dellert Instagram für sich. Damals nutzt sie die Plattform, um im Fitnessbereich Inspiration zu finden. 2013 gab es den Begriff „Influencerin“ noch nicht, aber mit steigender Followerzahl wird genau das Lous Beruf. Zunächst rutscht sie als Fitnessinfluencerin jedoch in eine Essstörung und Sportsucht, erst durch einen Weckruf im OP-Saal merkt sie, dass sie etwas an der Wahrnehmung ihres Körpers ändern muss. Mit der zunehmenden Auseinandersetzung mit Themen wie Selbstliebe und Achtsamkeit um den eigenen Körper, wandelt sich auch ihr Content. 2017 passiert ein weiterer Umbruch, Lou engagiert sich zunehmend politisch zu Themen wie Umweltschutz, Feminismus und Antirassismus - sie zieht von Braunschweig nach Berlin. Ihr Alltag ist vollgestopft mit Arbeitsterminen: Sie hält Vorträge, berät Firmen zu Nachhaltigkeit, schreibt zwei Bücher, gründet eine Beratungsagentur und eine Produktionsfirma, moderiert die NDR Talkshow deep&deutlich und pflegt nebenbei ihren Insta-Kanal. Ihre gesamte Entwicklung wird von Hasskommentaren begleitet, besonders zu der Zeit, als sie sich politischem Content widmet, macht sie sich zur Zielscheibe für Anfeindungen und sogar Morddrohungen. Dabei bezeichnet Lou sich selbst als klassische People-Pleaserin, sie probiert es allen Recht zu machen und alle Termine unter einen Hut zubekommen. Bis zu diesem einen Moment, als sie einkaufen ist und ihr selbst eine Entscheidung vor dem Supermarktregal zu treffen, über den Kopf wächst. An diesem Punkt steigen Lou und Philipp in die Folge ein. Lou berichtet von der Sorge, sich ihrem Umfeld und einem/r Ärzt*in zu öffnen und dem starken Rückhalt, den sie aber von beiden Seiten erfährt. Außerdem berichtet Lou von ihrem Umgang mit ihrer Diagnose „Depression“, ihrer therapeutischen Begleitung und dem Weg zurück aus dem Burnout-Syndrom. Mehr zu Louisa auf Instagram @louisadellert. Unterstützungsangebote zur Therapie-Suche Bundes Psychotherapeuten Kammer und der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung https://www.bptk.de/patient-innen/#psychotherapeutensuche https://www.wege-zur-psychotherapie.org/ Therapiesuche über die Kassenärztliche Vereinigung https://www.kbv.de/html/arztsuche.php Gruppentherapie: https://gruppenplatz.de Selbsthilfegruppen: https://www.nakos.de/informationen/ Immer auf dem Laufenden über Philipp und seine Projekte auf Instagram @philippfleiter Dieser Podcast ist eine Produktion von Philipp Fleiter und WeMynd im Auftrag von Podimo. Neue Folgen alle 14-Tage Montags überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Philipp Fleiter und Laila Keuthage | Produktion: WeMynd Abonniert den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Teilt die Folgen mit euren Liebsten und lasst uns eine Bewertung da.

Unser Werbepartner für diese Folge ist Saily. Mit dem Rabattcode „moment“ bekommst du exklusive 15 % Rabatt auf deine Saily Datenpakete. Downloade jetzt die Saily App oder gehe auf https://saily.com/moment ⛵ Die Anzahl an Drogentoten steigt in Deutschland seit den letzten 15 Jahren stetig.In dieser Folge trifft Philipp Jennifer, eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder. In ihrer Jugend gerät Jennifer über ihr soziales Umfeld zunächst ans Kiffen, mit der Zeit sucht sie aber nach einem stärkeren Rausch und bleibt letztlich an Crystal Meth hängen - eine synthetische Droge mit extrem hohen Suchtpotenzial, Jennifer ist von Tag eins an abhängig. An dem Tief- und Wendepunkt ihres Lebens, von dem sie uns in dieser Folge erzählt, findet sich Jennifer erst mit 29 Jahren. Heute ist sie seit knapp 11 Jahren clean. Das hat sie "nach einem krönenden Abschied" und mit vier Tagen Schlaf vom einen auf den anderen Tag geschafft. Auch während ihrer Schwangerschaften hat Jennifer nicht konsumiert. Davor und danach befand sie sich aber in einer Drogensucht, wie sie im Buche steht - ihr ganzer Alltag dreht sich um den nächsten Rausch - und dann ist da noch das Jugendamt, das die vernachlässigten Kinder nach einem besonders schweren Zwischenfall in Obhut nimmt. Jennifer existiert zwischen Entgiftung und Rückfall. Zu dem Zeitpunkt, wo sie für sich selbst erkennt, dass sie körperlich und seelisch völlig am Ende ist, kontaktiert sie das Jugendamt und nimmt dessen Hilfsangebote in Anspruch, die sie zuvor so oft abgelehnt hat. Sie bekommt einen Platz in einer Einrichtung für süchtige Mütter mit ihren Kindern. Hier verhilft man ihr über drei Jahre hinweg, zurück in klare Strukturen zu finden. Jennifer berichtet sehr positiv von der Einrichtung und hat sich einige der dort gesetzten Regeln bis heute beibehalten. Im Rückblick macht sich Jennifer große Vorwürfe, dass sie ihre Kinder während der Sucht so vernachlässigt hat und auf der anderen Seite glaubt sie, dass es sie ohne ihre Kinder noch viel schlimmer hätte treffen können, weil die ihr zumindest einen letzen Funken Restverantwortung abverlangt haben. Jennifers Folge ruft dazu auf, unser Schicksal in die Hand zu nehmen und diese Erkenntnis hält sie auch für den einzig wahren Weg aus der Sucht. Jennifers Geschichte gibt dazu vor allem eins: Mut. Immer auf dem Laufenden über Philipp und seine Projekte auf Instagram @philippfleiter Solltest du Hilfe benötigen oder für jemand anderes suchen, findest du hier Unterstützung: Caritas Suchtberatung: https://www.caritas.de/glossare/suchtberatungNarcotics Anonymous: https://narcotics-anonymous.de/Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de/ Telefon: 08000 110111Sucht und Drogen Hotline: https://www.sucht-und-drogen-hotline.de/ Telefon: 01806 313031Kostenlose DRK-Hotline: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/ Telefon: 08000 365 000Sorgentelefon für Angehörige: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/#:~:text=Ein%20bundesweites%20Sorgentelefon%20f%C3%BCr%20Angeh%C3%B6rige,%2806062%20%2F%20607%2067%29. Telefon: 06062 60767Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Suchthilfeverzeichnis: https://www.dhs.de/suchthilfeDrugcom Drogenberatung Chat: https://www.drugcom.de/beratung/chat/ Dieser Podcast ist eine Produktion von Philipp Fleiter und WeMynd im Auftrag von Podimo. Neue Folgen alle 14-Tage Montags überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Philipp Fleiter und Laila Keuthage | Produktion: WeMynd Abonniert den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Teilt die Folgen mit euren Liebsten und lasst uns eine Bewertung da.
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