Digitale Originale

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Digitale Originale episodes

  • Gesucht wird das "Springer & Jacoby" des Digitalzeitalters
    Digitale Originale reagieren auf "Volker fragt..."

    Vorweg erst einmal herzlichen Glückwunsch an David+Martin zur Auszeichnung durch die W&V und das eindrucksvolle Feedback aus der Agenturszene! Wer so geehrt wird, muss zweifelsohne einiges richtig machen…

    Grund genug, noch einmal auf das Interview der Gründer bei "Volker fragt" mit dem Horizont Chefredakteur Volker Schütz zu schauen. Und sich gedanklich mit der einen oder anderen These des Trios auseinander zu setzen.

    Fehlt es deutschen Agenturen an Mut? Oder an Originalität? Oder gar an Haltung? Fragen, die uns als Agentur natürlich auch beschäftigen und von deren Antworten im Zweifel auch die Arbeitsergebnisse und Kommunikationsmittel der Kunden von Agenturen abhängen können.

    Wir sind davon überzeugt, dass sich Agenturen deutschlandweit im Wandel befinden und zum Teil auch neu erfinden müssen. Ob sie sich dabei allein auf ihre Kreativität verlassen können, erscheint uns zumindest fraglich…

    Worauf wir in unserem Podcast reagieren:

    VOLKER FRAGT

    Wo bleibt das Springer & Jacoby des Digitalzeitalters?

    Die Protagonisten:

    Horizont

    David+Martin

    Springer & Jacoby in Wikipedia

    Jung von Matt

    Hinweis zur aktuellen Ausgabe:

    Im Eifer des Gefechts haben wir in unserem Podcast Lorbeeren verteilt, wo sie eigentlich nichts zu suchen haben… dafür möchten wir uns entschuldigen! Die angesprochene, fantastische BVG Markenkampagne stammt natürlich nicht – wie behauptet – von Dojo, sondern vielmehr aus der Feder von Jung von Matt. Allerdings zeigen auch viele Arbeiten von Dojo Berlin, dass die Begriffe Originalität und Agentur auch in unserem Lande ab und zu gut miteinander können. ;-)

    28 min
  • Digitalisierung in Unternehmen – Alles andere als Standard
    Im Gespräch mit Andreas Christiani

    "Die größte Hürde der Digitalisierung ist nicht die Technologie, sondern der Mensch. Hier anzusetzen, ist der Schlüssel zum Erfolg." – Andreas Christiani.

    In unserem Gespräch mit dem freien Berater und Digital Native Andreas Christiani haben wir uns in aller Breite zum Thema Digitalisierung in Deutschland austauschen können. Spontan startete das wieder einmal mit dem Thema Schule, um sich dann aber sehr schnell zu Unternehmen im Allgemeinen, dem Einzelhandel im Besonderen oder auch den emphatischen Aspekten bei der Digitalisierung weiterzuentwickeln. Ehe wir uns versahen, waren knapp 45 Minuten rum und wir haben unser selbstgestecktes Ziel von 30 Minuten direkt mit der dritten Ausgabe gerissen. Und schlimmer noch: Wir werden dieses Gespräch zu einem anderen Zeitpunkt vermutlich noch einmal aufnehmen und vertiefen… ;-) Euch auf jeden Fall – trotz der etwas eingeschränkten Tonqualität – viel Spaß mit dieser Episode!

    Zu der Frage, ob die Ausgründung kleiner Startups für Unternehmen eine erfolgversprechende Strategie sein kann…

    "Als Taktik ist das aus meiner Sicht geeignet, um mal einen MVP oder Test zu machen. Als Strategie ist es nur dann geeignet, wenn ich mich irgendwann dazu entscheide, das Neue ist irgendwann das Normale und das Alte lasse ich wirklich auslaufen… Was aus meiner Sicht oder Beobachtung bislang noch nicht einmal funktioniert hat, ist…ich gründe mal etwas aus und mache dieses vielbeschworene Schnellboot, das hole ich dann irgendwann ins Mutterschiff und dann transferiert das Schnellboot von innen heraus das Mutterschiff."

    Zu den Anforderungen an Führung und Mitarbeiter im Rahmen von Change Prozessen

    "Ich glaube wirklich, dass das der Schlüssel zum Erfolg ist: Anders zu führen, anders zu arbeiten. Wo es am Ende drum geht, ist eine Umgebung zu schaffen, wo eigenverantwortlich und selbstorganisiert gearbeitet werden kann."

    Zu der Frage, ob das Thema Digitalisierung in Deutschland vielleicht noch immer sehr eindimensional auf Effizienz hin getrimmt ist

    "Also diese Sicht auf die Effizienzseite bei der Digitalisierung ist etwas, was wir als Deutsche immer vor Augen haben. Das kennen wir schon relativ lange, das ist uns irgendwie vertraut, nicht immer unbedingt in Digitalisierung, aber in Automation. Und das inkrementelle Optimieren bis zum letzten Promille, das ist ja eine deutsche Tugend, wie man beispielsweise in der deutschen Automobilindustrie ablesen kann. Und das ist vielleicht auch eine ganz gute Metapher… Und was für mich ja das Hauptbetätigungsfeld in der Digitalisierung für mich ist, ist das Thema "Markt und Interaktion" und da ändert sich eben alles viel, viel schneller und viel, viel krasser, passt aber nicht zur Aufgabe einer konkreten und klaren Zielstellung mit der Frage, wie ich hier oder da noch etwas rausholen und optimieren kann."

    46 min
  • Digitalbilanz 2020 – Unternehmen halten sich für rückständig
    Digitale Originale reagieren auf aktuelle Studie

    2020 hat sich seinen Platz als das Jahr der Corona-Pandemie in den Annalen längst gesichert. Doch vermutlich wird es auch im Rahmen der digitalen Revolution einen wichtigen Meilenstein bilden. Denn in diesem Jahr litten nicht nur die Bürger der Welt über den z.T. maximal eingeschränkten Zugang zum öffentlichen Leben, sondern auch viele Unternehmen, die ihre Existenzberechtigung ausschließlich einer stationären Präsenz verdanken. Die Digitalisierung kann nicht mehr länger nur eine nette Idee betrachtet werden, sondern stellt für viele den Gradmesser zwischen "sein oder nicht sein" dar. Grund genug, einmal mehr auf die "Readyness" deutscher Unternehmen in Sachen Digitalisierung zu schauen und sich mit den Ursachen für den vermeintlichen Status quo zu beschäftigen.

    Anders als viele Dienstleister einschlägiger Branchen, geben Ralf und Olli dabei nicht allein den Unternehmen die Schuld an der selbsterkannten Misere, sondern identifizieren ein Konglomerat unterschiedlicher Faktoren und Player als maßgeblich.

    Erleben Sie jetzt den ersten Reaction Podcast der Digitalen Originale und abonnieren Sie am Besten auch gleich den Channel!

    Viel Spaß mit der Ausgabe wünschen,

    Ihre Digitalen Originale

    Weblinks zum Thema:

    Digitalbilanz 2020: Jedes dritte Unternehmen hält sich selbst für rückständig

    soprasteria – Infografik Reality Check Digitalisierung

    Bitkom Umfrage: Deutsche Unternehmen bei Digitalisierung nur „befriedigend“

    29 min
  • Wie digital kann Schule?
    Im Gespräch mit Albrecht Betzold

    Aus dem Podcast:

    „Hätte Deutschland eine starke Bildungslobby, dann hätten wir nicht die Bildungsproblematik, die wir haben“

    _Wie lässt sich das Problem Digitale Schule lösen? Ist das wirklich eine Frage, die man mit viel Geld auf die Schnelle lösen kann?

    „Nein, denn das geht in verschiedene Richtungen und fängt schon an bei „viel Geld“… Denn wenn wir den Digitalpakt nehmen, dann klingen 5 Milliarden erst einmal nach einer Menge. Aber jetzt brechen wir es einmal herunter: Wir haben über zehn Millionen Schüler, dann sind noch 500 Euro für einen Schüler übrig. Und da ist jetzt noch kein WLan, da ist kein Internet-Anschluss, der 200-300 User abdecken muss, da ist kein Admin bezahlt, da ist keine Infrastruktur bezahlt, da ist nicht der Einbau bezahlt und nicht die Fortbildung für die Lehrer…“

    Warum funktioniert die Digitalisierung in Skandinaviens Schulen besser?

    „Soweit ich das mitbekomme: Alles gut durchfinanziert und vor allem mehr Lehrer pro Schüler. Und das, was ich mit dem Change Management meinte, die Lehrer abholen und ihnen mitgeben, was sie brauchen, passiert einfach viel umfassender. Und was man dann auch immer noch sehen muss und da muss man Deutschland auch soweit in Schutz nehmen: Skandinavien ist ja jetzt nicht irgendwie ein großes Land. Wir müssen das dann runterbrechen auf kleinere Länder, die dann wieder wengiger Schulen haben, die dann wiederum kleinere Klassen haben. Und wir haben dann mit unseren 10 bis 11 Millionen Schülern, auf 40.000 Schulen, auf 16 Bundesländer, förderal organisiert, eine ganz andere Management Herausforderung an die Schule oder die Kultusministerien.“

    Zur Medienkompetenz der Kinder

    „Gib einem fünfjährigen das Tablet der Eltern und er braucht fünf Minuten um es zu verstehen und weitere zehn Minuten um das Passwort zu knacken.“

    _Zur Relevanz dgitaler Kompetenzen _

    „Es geht darum, Technik zu verstehen und steuern zu können. Wenn wir das tatsächlich nicht tief verankern und prüfungsrelevant machen, dann ist das so, als hätte man vor zehn Jahren gesagt, wir hören jetzt auf lesen, schreiben und rechnen prüfungsrelevant zu machen. Python oder Java ist im Prinzip wie die nächste Fremdsprache, die man lernen muss, um irgendwo in einer seriösen Welt bestehen zu können. Nicht jeder muss Programmierer sein, aber man muss wissen, um was es geht.“

    Weblinks zum Thema:

    Betzold Blog für Pädagoginnen und Pädagogen

    Digitale Schule: Der Weg ist zunächst das Ziel

    WDR Studie – Digitalisierung an Schulen

    Digitale Schule in Dänemark

    30 min
  • Episode 0
    Die Nullnummer

    Olli und Ralf nehmen Euch mit auf ihre virtuelle Reise durch die digitale Welt. Alle 14 Tage treffen sie entweder Persönlichkeiten, die mit einem ganz eigenem Blick Webtechnologien bestechen oder "reagieren" hemdsärmelig auf aktuelle Themen und Beiträge der Branche.

    6 min

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Olli und seine Freunde nehmen euch mit auf ihre virtuelle Reise durch die digitale Welt. Regelmäßig treffen sie auf Persönlichkeiten, die mit ihrem ganz eigenen Blick auf Web-Technologien bestechen…

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