Digitalisierung ist für Dich

Digitalisierung ist für Dich

By Markus ReitshammerBusinessScienceManagement
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Digitalisierung ist für Dich episodes

  • #139- Was kommt nach Ransomware

    Neue Solofolge!

    Heute haben wir kein Interview, sondern eine Solofolge mit Markus. Dieses Mal geht es um Ransomware, was kommt danach?
    Durch Ransomware werden Deine Daten von Kriminellen verschlüsselt, um dann von Dir Lösegeld zu fordern. Was du dagegen tun kannst, findest du in früheren Folgen: Patchen und eine Datensicherung.

    Je „populärer“ die Ransomware Angriffe werden, desto mehr wird auch darüber berichtet. Dadurch werden immer mehr Entscheider für die Thematik sensibilisiert und setzen Maßnahmen. Und weil dennoch noch weit mehr Entscheider eben das nicht tun, gibt es für die Angreifer aktuell noch viele Opferfische im Teich der Nichtentscheider. Doch sie werden weniger, die Opferfische. Und die kriminellen Angler werden mehr. Die Konsequenz: Die Kriminellen suchen sich neue Teiche. Und neue Opferfische.

    Was, würde den Angegriffenen denn dann dazu – nennen wir es mal „motivieren – Dir als cyberkriminellen Supergangsta Bitcoins zu überweisen? Die Antwort kommt aus der Beobachtung des Verhaltens der aktuellen Opfer. Entweder es wird still und heimlich bezahlt oder das System wird wiederhergestellt und weiter gemacht. Nur sehr wenige gehen mit diesem Vorfall offen um. Viele erstatten nicht mal Meldung bei der Behörde – obwohl gesetzlich gefordert und mit hohen Strafen belegt.

    Warum werden solche Vorfälle verheimlicht? Weil es peinlich ist. Weil es Aufwand in der Kommunikation bedeutet. Weil befürchtet wird, dass dies Reputation kostet. BINGO! Da ist er, der neue Ansatz unseres Cyber Supergangstas! Verschlüsseln – vielleicht eine Möglichkeit. Besser, viel besser: die DATEN ABGREIFEN! Sprich kopieren. Und nach Geheimnissen suchen. Nach Peinlichkeiten suchen. Nach Inhalten suchen, die die Reputation schädigen. Nach Inhalten suchen, die das Opfer ins schiefe Licht rücken. Vor der Öffentlichkeit, vor den Bestandskunden, vor potenziellen Kunden, vor den Behörden.

    Wenn nur genug Daten da sind, findest Du als Krimineller etwas, das Du so aus dem Zusammenhang reißen, zusammenstückeln oder darstellen kannst, das einfach schlecht aussieht. Das Opfer dazu bringt, Dir Geld dafür zu bezahlen, in der Hoffnung, dass Du das nicht veröffentlichen wirst. Oft kann schon die Drohung reichen, zu veröffentlichen, dass Daten abgegriffen wurden. Da ist gar kein großer Aufwand nötig.

    Nun – was tut wir nun. Nehmen wir mal an, ein Unternehmen wird von einem Cybergangsta an den Pranger gestellt, und keiner Lacht, keiner klagt bei der Behörde oder vor Gericht. Die Waffe des Angreifers wäre stumpf, wirkungslos.

    Was kann ich für mich und mein Unternehmen tun, Einfach gesagtt: Reduziere Deine Daten. Im Prinzip ist das nichts anderes wie digitales Entrümpeln. Keller, Lager, Dachboden. Alles ohne Wert fliegt raus.

    Wo nix ist, kann man nix finden. Dann das gute alte „need to know“ Prinzip. Also jede Person bekommt nur Zugriff auf jene Daten, die auch wirklich zur Erfüllung der Aufgaben nötig sind. Es gibt keine Wunderwaffe dagegen!

    Hier sind sie, besser gesagt eine Auswahl, was genau für Dich richtig und passend ist findest Du in einem Beratungsgespräch raus – Terminvereinbarung in den Shownotes:

    Fangen wir mit den obligatorischen Themen an, die musst Du einfach haben:

    • Firewall – obligatorisch. Wenn Du noch keine gewartete Firewall hast, renn und hol Dir eine! Lass die professionell einrichten und warten! Am besten sofort!
    • UTM Firewall – inzwischen auch obligatorisch. Eine schlauere Firewall, ganz platt gesagt. Unbedingt auch mit Wartung. Brauchst Du? Unsere Kontaktdaten weiter unten!
    • Ein intelligenter Virenschutz mit aktivem Management. Management, m mitzubekommen, wenn der Virenschutz nicht aktuell ist etc. Und auch um mitzubekommen, wenn der Virenschutz Meldungen gibt. Mute Deinen Mitarbeitenden bitte nicht zu, selbst dafür Sorge zu tragen. Auch das, absolut Basics. Wenn Du hierfür keine sinnvolle Lösung hast – handle jetzt!
    • Backup und Restores: Freilich auch weiterhin. Das Thema bleibt! Fragen? Nimm Kontakt mit uns auf und hol Dir professionelle Unterstützung! Zögere NICHT!
    • Aktives Patch Management. Server UND Clients. Ja wirklich, SERVER UND CLIENTS. Du hast keine Server? Dann CLIENTS. Damit schließt du die technischen Lücken auf diesen Geräten, die laufend auftreten. Vergiss bitte nicht, auch andere Netzwerkgeräte zu warten und zu patchen! Egal welche Software Du nutzt, per Definition gibt es keine fehlerfreie Software. Ist so. Hadere nicht, sondern handle. Mit aktivem Patch Management. Dir fällt grad niemand ein, der das für Dich machen kann? Unsere Kontaktdaten sind weiter unten!
    • Need to Know Prinzip inklusive rollenbasiertem Berechtigungssystem, welches Deine Organisation, Dein Unternehmen abbildet. Bringe also Ordnung in Deine IT-Organisation und gib nur jene Zugriffe, die Deine Mitarbeitenden auch wirklich brauchen.
    Soweit zu den absoluten Basics. Die muss einfach jede Organisation umsetzen, die IT nutzt. Je nachdem, welche Daten Du verarbeitest, wie Du aufgestellt bist, sind die folgenden Themen AddOn oder auch absolutes Muss:
    • DNS Filter: Damit wird geprüft, ob die Webseiten auf die zugegriffen wird, auch vertrauenswürdig sind. Und Achtung: Auch auf jene URLs, die nachgeladen werden OHNE dass ein Benutzer die Seite aktiv aufruft. Denn das ist ein sehr beliebtes Einfalltor für Angreifer. Bedingung dafür: Es muss eine URL sein, also eine DNS-Anfrage nötig sein. Lass Dich davon aber nicht abhalten, Du bekommst damit einen sehr effektiven Zusatzschutz. Wie das Geht? Nimm einfach Kontakt mit uns auf und fordere mehr Informationen an.
    • Intrusion Detection: Erkenne, dass da jemand in Deinem Netzwerk herumschleicht. Die Alarmanlage quasi. Hier ist die Bandbreite an Lösungen und Komplexität sehr weit, welche Lösung für Dich am besten passt, gilt es herauszufinden.
    War das Alles? NEIN, das hier war nur ein Schnelldurchlauf. Es gibt – abhängig von Deiner Situation zahlreiche weitere Werkzeuge, um Deine IT-Hausaufgaben zu machen. Sprich mit dem IT-Anbieter Deines Vertrauens, habe keine Angst vor Cyberkriminellen!
    Hinweis: Die genannte Auflistung erhebt keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit. Welche Lösungen für Dich, Dein Unternehmen, Dein Risikoprofil und Deine Risikobereitschaft passend ist, findet Du bitte mit Deinem IT-Partner Deines Vertrauens raus.
    Das war es auch schon wieder von dieser Folge, sei auch das nächste Mal wieder dabei. Es bleibt spannend!

    Unsere Kontaktdaten:

    Tel.: +43 (0)512 580447

    Unser Linktree:

    https://www.re-systems.com/linkuebersicht

    13 min
  • #138- Watson, die Antwort! … 42! ... ?

    Neue Solofolge!

    Heute haben wir kein Interview, sondern eine Solofolge mit Markus. Dieses Mal geht es um 42, die Antwort 42. Warum diese Antwort? Wie konnte es dazu kommen?

    1979 erschien der Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ – von Douglas Adams. Darin wird ein Supercomputer entworfen, welcher DIE Frage beantworten soll: nach dem Leben, dem Universum

    Nach einigen Millionen Jahren der Berechnung liefert der Supercomputer 42.

    Warum diese Antwort? Die Frage war einfach unkonkret. Wie soll sie auch lauten, die Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“. Die Romane findest Du unter:

    https://www.tyrolia.at/reitshammer?pk_campaign=reitshammer
    www.osiander.de/details.cfm?isbn=978-3-0369-5954-2&pid=100340
    www.osiander.de/details.cfm?isbn=978-3-0369-5956-6&pid=100340
    www.osiander.de/details.cfm?isbn=978-3-0369-5955-9&pid=100340
    www.osiander.de/details.cfm?isbn=978-3-0369-5957-3&pid=100340
    www.osiander.de/details.cfm?isbn=978-3-0369-5958-0&pid=100340

    Die Qualität der Fragen bestimmt die Qualität der Antworten und das auch überall, egal ob in Google oder auch beim Chef. Fragen müssen überhaupt richtig formuliert werden, denn falsche Fragen führen nicht immer zu offensichtlich nutzlosen Antworten. Es kann gut sein, dass die Antwort als Tatsache angenommen und weiterverwendet wird und es kommt zu Fehlentscheidungen.

    Watson – eine Lösung künstlicher Lösung von IBM wird damit beworben, aus unzähligen Datensätzen Antworten liefern zu können. Das klingt gut, was wir dann aber aus den Antworten machen, das obliegt uns. Weitreichende Entscheidungen basieren auf Antworten, die wiederum auf Fragen basieren.

    Auch im Alltag ist das Stellen der richtigen Fragen eine Fähigkeit, die über den Verlauf der Karriere entscheiden kann. Renne ich mit jedem Gedankenrülpser zum Chef, dder überlege ich mir zuerst eine Frage – eine konkrete Frage, die dem befragten dabei hilft, rasch und schnell eine gute Antwort zu finden? Beginne jede Frage, die Du stellen willst mit den Worten: Meine Frage ist. Ganz zu Beginn. Höchstens ein Hallo darf davor sein. Sonst nix. Meine Frage ist: Klingt zu einfach? Probiere es doch mal aus.

    Welche Informationen muss ich dem Befragten dann noch mitgeben? Etwa, welche Gedanken ich mir schon dazu gemacht hatte? Was ich schon weiß? Was ich nicht weiß? Was mich von der Beantwortung der Frage abhält? Das Innehalten, um die Frage konkret auszuformulieren, erhöht massiv die Qualität der Frage. Und damit die Qualität der Antwort.

    Das war es auch schon wieder von dieser Folge, sei auch das nächste Mal wieder dabei. Es bleibt spannend!

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    8 min
  • #137- Wo stehst Du mit Deinem Unternehmen?

    Neue Solofolge!

    Heute haben wir kein Interview, sondern eine Solofolge mit Markus. Dieses Mal geht es um Dein Unternehmen.

    Wann hast Du zuletzt darüber nachgedacht, welchen Status Quo hast Du, welche Ziele und was fehlt zur Erreichung Deiner Ziele? Wie kann Dich Dein Unternehmen dabei unterstützen diese Ziele zu erreichen? Und wann hast Du eine Standortbestimmung im Bezug auf Deine Unternehmens IT gemacht?

    Unterstützt Deine Unternehmens-IT Dein Unternehmen dabei die Unternehmensziele zu erreichen? Ist DEINE Unternehmens IT aktiver Mitarbeiter? IT muss einen Mehrwert bringen, warum solltest Du IT nutzen, ohne einen Mehrwert zu erkennen?

    In Gesprächen tritt bei solchen Fragen oft Stille ein. „Weil man das heute so macht“ ist gar nicht so selten eine der Antworten. Es hat sich hat ergeben und jetzt hat man das. Generell gibt es selten die Überlegung, welches Ziel denn verfolgt wird. Und dabei ist diese Frage doch so wichtig!

    Je nach Ziel sind eben verschiedene IT Lösungen sinnvoll und effizient, oder eben auch nicht sinnvoll und reine Geldverschwendung. Details können sehr wichtig sein, gelichzeitig auch sehr hinderlich. Dann nämlich, wenn wir uns durch Details von der großen Sache ablenken lassen.

    Nimm Dir die Zeit und definiere Deine Ziele, stelle diese gut verständlich dar und plane auch schon die Zeit ein, um Zielerreichungen laufend zu überprüfen, den Kurs ggf. anpassen zu können.

    Und dabei machst Du dann auch Deinen aktuellen Standort fest. Also wo stehst Du mit Deiner IT aktuell?

    Wenn Du Unternehmer oder Unternehmerin, oder IT Verantwortliche oder IT Verantwortlicher und Dir die Frage nach dem aktuellen Standort Stirnrunzeln verursacht, nutze doch die Gelegenheit, einen kostenfreien Termin zur Standortbestimmung zu vereinbaren. Du investierst 30 Minuten Deiner Zeit und erhältst Hilfestellung dabei, auszumachen, wo Du mit Deiner Unternehmens IT stehst!

    Der Link dazu hier: https://outlook.office365.com/owa/calendar/[email protected]/bookings/s/GBC8Shb7G0S-KuNDb-EGxg2

    Das war es auch schon wieder von dieser Folge, sei auch das nächste Mal wieder dabei. Es bleibt spannend!

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    6 min
  • #136- Miete dir deinen Verbrecher!

    Neue Solofolge!

    Heute haben wir keine Interviewfolge für Dich, sondern eine Solofolge mit Markus, dieses Mal geht es um die Cyberkriminalität. Du kannst Dir Deinen Verbrecher über RaaS – also Ransomware as a Service sozusagen mieten.

    Das Thema hat es immer wieder in die Massenmedien geschafft, denn allerhand Dienstleistungen gibt es as a Service. Backup as a Service, Bürokraft as a Service, IT Management as a Service oder auch IT as a Service.

    Die meisten von uns haben beim begriff Hacker sofort eine Person vor dem inneren Auge: Kapuzenpulli, irgendwo in einem dunklen Raum sitzend, vor sich ein Notebook, oder auch mehrere Monitore. Bei der Person handelt es sich um jemanden, der sich besonders gut mit Computern auskennt und Zugang zu mehr Wissen hat

    Dieses Bild trifft auf eine andere Realität, denn auch Verbrecher bedienen sich dem As a Service. Ein paar wenige, die Technik beherrschen erstellen einzelne Bausteine. Weitere Personen machen diese Werkzeuge für „Normaluser“ zugänglich. Das dabei auch oft als Dienst, den man sich einfach mieten kann.

    .
    Cyberkriminalität ist gleich wie analoge Kriminalität. Cyberkrime ist ein Verbrechen und gegen Cyberkriminalität dürfen wir uns verteidigen wie gegen jede andere Art der Kriminalität auch. Das war es auch schon wieder von dieser Folge, sei auch das nächste Mal wieder dabei. Es bleibt spannend!

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    6 min
  • #135- Die Wichtigkeit eines Evakuierungsplans und eines Probealarms!

    Neue Solofolge!

    Heute haben wir kein Interview für Dich, sondern es gibt eine Solofolge mit Markus und es geht um die Themen Backup Check und Restore Test. Die beiden gehören zusammen!

    Pläne und Strategien sind gut. Wichtig. Essentiell. und nur die halbe Miete! Denn der beste Plan, die beste Strategie sind nichts wert, wenn sie denn im Ernstfall durchfallen. Auch mit sorgfältigerem planen klappt das nicht immer besser!

    Es braucht den Probealarm, um den Ernstfall zu simulieren! Auch wenn es nicht eins zu eins das gleiche ist – zumindest werden die technischen und organisatorischen Abläufe unter die Lupe genommen.

    Die Grundlage eines Probealarms ist der Plan dahinter und davor. Also was muss schon im Vorfeld gemacht werden, damit der Plan für den Ernstfall auch funktionieren kann. Dieses Thema kann Leben retten, Unternehmens – und Unternehmerleben. Und Arbeitsplätze.

    Als Vorbereitung und regelmäßige Maßnahme braucht es den Backup Check. Dabei wird geprüft, ob auch tatsächlich alle Systeme und Daten in angemessener Regelmäßigkeit gesichert werden. Das ist also unser Evakuierungsplan, der regelmäßig überprüft wird. Damit wir auch keinen Datensatz bei der Rettung auslassen.

    Dieser Vorgang ist – von der nötigen Disziplin zur regelmäßigen Umsetzung abgesehen – recht schnell zu erledigen. Im Vorfeld definieren, wer welchen Prozessschritt abwickelt (mindestens 4-Augen Prinzip) und die regelmäßige Durchführung auch tatsächlich einhalten. Beim Restoretest gibt es diese Aspekte auch – also Disziplin bei der regelmäßigen Durchführung und 4 Augen Prinzip.

    Dazu kommt dann noch ein gewisser Aufwand, den wir Dir allerdings dringend empfehlen auf Dich zu nehmen. Denn nur so kannst Du bestmöglich sicherstellen, dass Dein Backup auch funktioniert. Denn ob ein Backup funktioniert hat, weiß man erst sicher nach dem Restore!

    Es gilt also, wie im Ernstfall, einen Restore auszuführen. Am besten der gesamten Infrastruktur. Ja, das erfordert etwas Aufwand und Überlegung. Und es ist machbar Restoretests auszuführen.

    Wenn Dir diese Podcastfolge dabei hilft, Dir die nötige Motivation zu geben, dennoch diese so wichtigen Maßnahmen auszuführen und in Deinem Unternehmen zu etablieren, dann hat sich der Aufwand zur Erstellung schon ausgezahlt. Denn es ist ein echtes Anliegen, unsere IT Welt und damit unsere Wirtschaft ein Stück resilienter zu machen!

    Und wenn Du Unterstützung dabei brauchst, wende Dich doch an Deinen IT Partner Deines Vertrauens und sprich mit ihm das Thema durch! Das war es auch schon wieder von dieser Folge, sei auch das nächste Mal wieder dabei. Es bleibt spannend!

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    8 min
  • #134- Wir brauchen mehr TUN und weniger TOOLS!

    Neue Solofolge!

    Heute haben wir für Dich kein Interview, sondern eine Solofolge mit Markus! In dieser Folge geht es um mehr TUN und weniger TOOLS! Oft sind Tools nämlich nur Ausflüchte und bringe Dich nicht wirklich weiter!

    Dieses Thema beschäftigt Markus eigentlich schon seit 20 Jahren, denn es ist von der aktuellen Technologie unabhängig. Also egal, ob wir von Cloud Lösungen sprechen, Apps, Weblösungen, klassischen onPrem, also lokal installierten Tools oder gar Mainframe Routinen – online, offline oder auch analog im Werkzeugkoffer.

    Wir brauchen mehr TUN und weniger TOOLS!

    Es geht darum, dass der Ruf nach neuen Tools, also Werkzeugen, oftmals etwas kaschieren soll. Unsicherheit, nicht wissen was tun, die Situation nicht behandeln wollen, abschieben von Aufgaben und Verantwortung. Das Verhalten gibt es bei jedem, Kunden, Mitarbeitern und auch einem selbst. Das Thema ist ein echter Ressourcen, Geld und Zeitfresser, nein ein Killer von Produktivität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit.

    Kennst Du dieses Szenario:

    Teambesprechung: Der Chef oder wer auch immer spricht ein wichtiges Thema an. Lass uns mal von einem neuen Ablauf in der Kundenansprache ausgehen. Es soll also mit den Kunden anders kommuniziert werden. Wertschätzender, proaktiver, persönlicher.

    Schnell sind sich alle einig, dass das schon Sinn machen würde. Und dann kommt die Ansage, jawoll, machen wir, ab morgen sprechen wir anders mit unseren Kunden. Entweder schon jetzt – spätestens aber bei der Feedbackrunde in ein paar Wochen – kommt dann die Ausrede, also Argumentation.

    Ja, das ist ja alles schön und gut, aber dafür brauchen wir ein neues Tool! So wie wir das jetzt machen, geht das alles überhaupt nicht. Und bitte, wann sollen wir das denn schaffen, neben dem Tagesgeschäft. Da ist er also der Show Stopper. Wir sehen ein, wir müssen was ändern, das macht Sinn. Aber bevor wir was ändern, da brauchen wir was dafür, ohne dem neuen Tool geht das nicht.

    Den Argumenten wird nachgegeben. Die sind ja schlüssig und es scheint, die Ursache für die Nichtumsetzung ist gefunden. Und es wird dringlich nach DEM EINEN Passenden Tool gesucht. Dieses Tool soll es richten. Mit diesem Tool wird alles besser. Wenn wir dieses Tool haben, dann läuft es mit der neuen Kundenansprache! Ja, dieses Tool wird Wunder wirken!

    Und dann wird eine Arbeitsgruppe gebildet, um das Tool zu finden, es werden mögliche Kandidaten sondiert, interviewt und durchleuchtet. Testläufe durchgeführt und evaluiert. In einem guten Fall dauert es Wochen bis dann ein Tool ausgewählt wurde. Weitere Wochen für die Implementierung. Und dann ist es da – unzählige interne Arbeitsstunden und erhebliche Investitionssummen später – das neue Tool, auf dem nun alle Hoffnungen und Erwartungen ruhen.

    Dann passiert – nichts. Die Kundenansprache ändert sich nicht. Es bleibt für die Kunden alles wie es ist, intern ist es halt anders. Das provoziert Fragen: Was ist mit dem Tool los? Wieso ändert das nichts? Wieso macht das nicht „seine“ Arbeit? Weshalb wurde man schlecht beraten, wer hat das falsch umgesetzt und sowieso und überhaupt.

    Doch ist es so, dass ein Handwerkender, der mit einem Kastenwagen voller Werkzeuge vorfährt, aber nicht weiß, was er damit machen kann, weit weniger erfolgreich sein wird, als ein Handwerkender im selben Gewerbe, der mit einem kompakten Werkzeugkoffer ankommt, und die Bedienung eines jeden Werkzeuges perfekt beherrscht.

    Erkennt der Handwerkende, dass er etwas anderes, neues herstellen muss, wird er zuerst mit den bestehenden Werkzeigen das andere, neue Gewerk herstellen. Bewährt sich das Ergebnis, wird es vom Markt angenommen, hat er also das gewünschte Ergebnis erreicht, dann wird es sich bei Bedarf nach neuen Werkzeugen umsehen. Zuerst also das TUN, dann – sofern erforderlich – das TOOL. Ein neues TOOL oder ein angepasstes.

    Dazu passt auch der Ansatz von Design Thinking. Einfachste Protoypen schnell und in Abstimmungsschleifen mit den Kunden – wer auch immer das ist – zu entwickeln. So kommen alle schnell ins Handeln, und können Erfahrungen sammeln. Also wie kommt es an, muss noch etwas angepasst werden.

    Zuerst also das gewünschte Ergebnis definieren. Und mit Blick auf das gewünschte Ergebnis loslegen. In kleinen, aber schnellen Schritten einen neuen Trampelpfad austreten. Erst dann, wenn der Trampelpfad zum Ergebnis führt, dann die Straße bauen – wenn nötig mit neuen Tools. Dazu braucht es den Mut, Energie und Konsequenz auch Nein zu sagen und umzukehren.

    Das alles ist leicht gesagt und weniger leicht getan. Das war es auch schon wieder von dieser Folge, sei auch das nächste Mal wieder mit dabei, es bleibt spannend!

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    9 min
  • #133- Oliver Som- Innovativ sein ja – aber wie Teil 4

    Neues Interview! Unser Gast: Oliver Som!

    Heute haben wir den vierten und auch letzten Teil des Interviews mit Oliver Som! In dieser Folge erzählt er uns mehr über seine Beratungsfunktion und Förderungen für KMUs.

    Bisher ging es um KMUs, doch nun ein kleiner Szenenwechsel, denn Oliver beratet die europäische Kommission. Von den Regierungen gibt es Förderprogramme für Innovation und Digitalisierung für KMUs. Oliver hat sich besonders auf das spezialisiert, denn mit den Programmen werden nur ca. 20-25% der KMUs abgeholt. Es geht daran zu ermitteln, wie man bedarfsgerechter fördern kann, wie kann man es für KMUs vereinfachen, damit es leichter ist zu starten.

    Förderungen haben oft Einstiegshürden, Unternehmer verstehen gar nicht worum es bei den Förderungen geht, und ebenso haben sie nicht so ein hohes Fördervolumen, dadurch können sie sich eigene Berater auch nicht leisten.

    Für politische Entscheider ist Innovation immer Hi-Teck, es geht um Forschung und Entwicklung. Die meisten KMUs haben aber so etwas nicht und Innovation ist etwas anders. Das Wording ist dadurch anders und KMUs fühlen sich gar nicht angesprochen.

    Oliver arbeitet daran, dass sich die beiden Seiten besser verstehen. Das Innovationsverständnis ändert sich, der Groschen fällt. Auf der EU-Ebene gibt es auch schon agilere Lösungen, um neues zu ermöglichen. Noch ist nichts perfekt und es wird noch einiges an Zeit dauern, bis viel umgesetzt wird. In Österreich gibt es schon sehr viele Veränderungen und für niedrigeres Budget werden Möglichkeiten geschaffen.

    Die Arbeit von Oliver ist nicht so einfach und es braucht Geduld, über Jahre bringt man das gleiche immer wieder vor. Die Freude ist dabei auch umso größer, wenn es dann zur Umsetzung kommt. Die Kommunikation ist extrem wichtig und es ist zu beachten, dass KMUS Dinge anders verstehen.

    Digitalisierung kann bei Förderungen weiterhelfen, Berichte können leichter gemacht werden und es wird einfacher. Oliver fällt es schwierig nein zu sagen, die Übersetzungsarbeit gefällt ihm sehr gut. Das Spannungsfeld ist enorm!

    Oliver bildet Leute aus, beim MCI ist das Mindset wichtig, Sachen sollen hinterfragt werden! Bleib neugierig und auch kritisch. Damit ist aber nicht gemeint, direkt gegen alles sein! Es geht darum, dass du die Dinge hinterfragst! Gibt es vielleicht auch eine andere Möglichkeit? Auch der Kapitalismus ist vielleicht nicht die letzte Antwort auf alles.

    Wir selbst sollten Dinge verändern und nicht uns darauf verlassen, dass es einfach geht. Oliver hilft mit Tools um CO, um weiterzughelfen. Gemeinsam kann man mehr erreichen als allein! Auch beim DIH ist das der Fall, viele schließen sich zusammen, um mehr zu erreichen!

    Das war es dann auch schon wieder von dieser Folge. Vielen Dank für das Interview Oliver! Wir hatten viel Freude und hoffen, dass es auch dir gefallen hat! Es bleibt spannend! Hör also rein!

    Auch noch ein großes Danke an DIH West, diese haben das alles ermöglicht. Alle Infos zu ihnen gibt es unter:

    dih-west.at
    Ebenso auch danke an die Standortargentur, die uns weitergeholfen haben!

    Mehr zu Oliver gibt es unter:

    https://www.mci.edu/de/faculty/oliver.som
    https://www.linkedin.com/in/oliver-som-568aa86

    Das Buch „Think inside the Box“ findest du unter:

    https://www.tyrolia.at/item/32845033
    www.osiander.de/details.cfm?isbn=9783662583364&pid=100340

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    21 min
  • #132- Oliver Som- Innovativ sein ja – aber wie Teil 3

    Neue Interviewfolge! Unser Gast: Oliver Som!

    Heute haben wir die dritte Folge des Interviews mit Oliver Som. Freude an der Arbeit, nur ein Wunschtraum? Natürlich nicht, Freude bei der Arbeit ist wichtig. Du sollst Freude daran haben, Erfolge feiern. Auch kleine Wettstreite unterstützen einander, sowohl mit anderen Kollegen als auch mit anderen Mitbewerbern. Das alles natürlich in einem sportlichen Sinn.

    Neben Freude bei der Arbeit kann man auch Spaß dabeihaben. Innovation spielt eine große Rolle dabei. Der Spaß und das Ausprobieren finden dabei nicht einfach in den normalen Prozessen statt, sondern man erschafft einen eigenen Raum. Oft auch „Spielwiese genannt“. Das kann nur geschehen, sobald Innovation als ein strategisches Ziel gesehen wird. Durch die Position ist mehr möglich!

    Unter Spielwiese ist natürlich keine echte gemeint, sondern es geht mehr um das Bild. Mit der Spielwiese für Innovation ist gemeint, dass man ein Umfeld hat, in dem man sich probieren kann. Innovation wird dort ausgelebt. Oliver kennt auch Unternehmen, welche ein fixes Budget für Innovationsprojekte verwenden. Teams können sich dahin bewerben und dann dürfen sie probieren. Wenn das Budget aus ist, dann war es das auch. Das Budget ist ebenso von den Kunden unabhängig, durch diese Herangehensweise wurden schon einige Patente angemeldet.

    Auch bei der Forschung hat man oft keine Anwendung im Kopf und startet einfach darauf los. Das Gehirn von Menschen ist so entwickelt, dass es immer nach Mustern sucht. Aufgrund diverser Merkmale wird einfach auf manches geschlossen. Es kommt zu unbewussten Grundannahmen und dadurch ist der Weg zur Lösung eingeschränkt. Wir denken dann nicht mehr so breit, sind versteift und sehen andere Möglichkeiten. Diesen Zyklus zerbricht die Spielwiese, hier ist man frei von allen Annahmen und kann einfach unterschiedliches probieren auf diese Weise ist es auch möglich, neue Lösungswege zu entdecken.

    Bei der Arbeit ist es gut immer wieder ums Eck zu denken, dabei ist die Motivation bei den Personen immer unterschiedlich. So ist es für einen Unternehmer nicht so einfach, Mitarbeiter von etwas komplett Neuem zu überzeugen. Oliver kennt ein Unternehmen, sie hatten nie Innovationsdruck, doch es hat sich geändert mit der Digitalisierung mussten sie einiges umstellen und dies durch Innovation

    Der erste Schritt, um damit zu starten ist eine Geschäftsführung, die sich zu dem Thema bekennt. Danach machte das Unternehmen „Innovation Tribals“. Hierbei sucht man Mitarbeiter, welche sich freiwillig melden. Diese Mitarbeiter gehen dann mit dem Thema voran und bringen es unter die Kollegen, sodass alle mitgenommen werden. Bei dieser Gruppe nimmt man auch möglichst Personen aus unterschiedlichen Teams und bringt Abwechslung.

    Unternehmen welche Innovation ernst nehmen, bei denen funktioniert es auch. Die Mitarbeiter ziehen mit, natürlich gibt es immer wieder einen Außreiser. Doch ca. 2 Drittel werden sich dabei sein. Auch Erfolge holen die Mitarbeiter immer wieder ab.

    Das war es dann auch schon wieder von dieser Folge, sei auch das nächste Mal dabei, wenn dich der letzte Teil des Interviews erwartet! Es bleibt spannend! Hör also rein!

    Auch noch ein großes Danke an DIH West, diese haben das alles ermöglicht. Alle Infos zu ihnen gibt es unter:

    dih-west.at
    Ebenso auch danke an die Standortargentur, die uns weitergeholfen haben!

    Mehr zu Oliver gibt es unter:

    https://www.mci.edu/de/faculty/oliver.som
    https://www.linkedin.com/in/oliver-som-568aa86

    Das Buch „Think inside the Box“ findest du unter:

    https://www.tyrolia.at/item/32845033
    www.osiander.de/details.cfm?isbn=9783662583364&pid=100340

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    17 min
  • #131- Oliver Som- Innovativ sein ja – aber wie Teil 2

    Neue Interviewfolge! Unser Gast: Oliver Som!

    Heute haben wir den zweiten Teil des Interviews mit Oliver Som und es geht weiter mit dem Thema Innovation. Bei den KMUs passiert es immer wieder, dass es durcheinanderläuft, jeder macht einfach irgendwas. Ebenso zeigen sich auch oft keine Veränderungen bei Umänderungen, daher ist es wichtig eine Innovationsstrategie zu haben. Diese Strategie muss auf die Wettbewerbsstrategie eingehen.

    Es ist immer wichtig sein Alleinstellungsmerkmal zu kennen, Innovation sollte daraufhin zuspielen. Durch diese Verknüpfung kann man die Mitarbeiter mitnehmen, es ist einfacher zu zeigen, wo es hin geht. In seinem Unternehmen braucht man auch nicht immer eine komplette Innovationsstrategie, ein Zukunftsbild allein reicht. Das wollen wir sein, dafür stehen wir. So etwas ist auch oft viel einfacher zu verstehen und es ist wichtig, dass alle das Zielbild verstehen.

    Digitalisierung und Innovation gehen miteinander her. Ein Ziel muss überlegt sein und es muss ein Bewusstsein herrschen. Für Digitalisierung braucht es eine Strategie ansonsten ändert sich nicht viel. Oliver kennt sogar ein Unternehmen, welches sich fragt, was sie denn digitalisieren sollen. Denn mit ihren einzigartigen Maschinen haben sie einen starken Wettbewerbsvorteil und neue Maschinen können weniger als die ihrigen. Hier kann man an anderen Dingen schauen, wie kann das Unternehmen stärker werden oder auch effizienter. Es muss nicht digitalisiert werden um den Digitalisierungswillen.

    Digitalisierung und Innovation läuft immer wieder auf die Menschen zurück. Techniker gelten sehr oft nicht als kreativ. Es heißt immer wieder, dass sie nur reproduzieren, doch das ist nicht ganz der Fall, denn ansonsten bräuchte es ja auch nicht wirklich Menschen. Automatisierung würde sehr viel mehr ersetzen, wenn alles nur reproduzierbar wäre. Auch in der Wirtschaft gibt es einiges an Kreativität, viele haben Berührungsängste, da sie meinen etwas komplett Neues erfinden zu müssen, das ist natürlich auch nicht einfach.

    Doch es hat sich gezeigt, dass die erfolgreichen Produkte der letzten Jahre nicht komplett neu waren, sondern handelte es sich um andere Varianten. Ein Ansatz dazu aus Israel nennt sich „Systematic inventive thinking“. Sie haben herausgefunden, dass es bei Innovationen Veränderungen gibt und dieser ist einer dieser fünf Punkte:

    • Subtraction – hierbei wird etwas vom Produkt abgezogen
    • Multiplication – hier gibt man etwas vorhandes noch einmal dazu, doch dies ist auch verändert
    • Division – die Komponenten eins Produkts neu anordnen
    • Task unification – einer Ressource eine neue Aufgabe zuweisen
    • Attribute dependency – Umänderungen bei den Abhängigkeiten der unterschiedlichen Variablen eines Produkts

    Man kann erfolgreiche Süßwaren als Blaupause für andere Bereiche wie Geschirrspülmittel verwenden. Es gibt Übungen, zu dieser Kreativität,.

    Auch das Buch „Think inside the Box“ spielt in diesem Rahmen. Bei Apollo 13 im Film gibt es die Szene, wo sie alle Mittel, die sie haben auf den Tisch legen und damit eine Lösung finden wollen! Es geht um den Ansatz eine Lösung mit dem was man hat. und was man kann. Auch bei KMUs kann man diesem Ansatz folgen. Vielen ist es oft auch nicht ganz klar, was sie alles haben

    In vielen Unternehmen möchte man Ideen von Mitarbeitern und daraus wird dann nichts gemacht und alle enden unglücklicher. Ein Unternehmen bei Oliver geht anders an diese Sache, sie arbeiten mit „Systematic inventive thinking“. und erstellen kleine Challenges mit genauen Vorgaben, wie zum Beispiel, gebt mir Ideen wie genau kann dieses Projekt umgesetzt werden ohne x oder auch Prozesse mit einem Schritt weniger. Es wird genauer vorgegeben, was man möchte!

    Das war es auch schon wieder von dieser Folge. Sei auch das nächste Mal wieder mit dabei, das Interview mit Oliver geht weiter und es bleibt spannend! Hör also rein!

    Auch noch ein großes Danke an DIH West, diese haben das alles ermöglicht. Alle Infos zu ihnen gibt es unter:

    dih-west.at
    Ebenso auch danke an die Standortargentur, die uns weitergeholfen haben!

    Mehr zu Oliver gibt es unter:

    https://www.mci.edu/de/faculty/oliver.som
    https://www.linkedin.com/in/oliver-som-568aa86

    Das Buch „Think inside the Box“ findest du unter:

    https://www.tyrolia.at/item/32845033
    www.osiander.de/details.cfm?isbn=9783662583364&pid=100340

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    17 min
  • #130- Oliver Som- Innovativ sein ja – aber wie Teil 1

    Neue Interviewfolge! Unser Gast: Oliver Som!

    Bei Oliver handelt es sich um einen Professor am MCI. Dabei ist auch zu sagen, dass er bei seiner Arbeit sehr praxisbezogen ist. Früher war er am Fraunhofer Institut, nach seinem Studium fing er kurz darauf dort an. Mit der Zeit bekam er immer mehr Verantwortung und stieg auf. Er forschte mit einem Team am Thema Innovation, dies auf zwei Weisen.

    Einerseits mit Unternehmen, es ging darum wie diese innovativ sind. Dabei arbeiteten sie mit KMUs bis hin zu Großkonzernen, Das zweite Thema war die Forschung über Unternehmen, da waren sie mit der Politik in Kontakt. Es ging darum herauszufinden, wie die Politik bei Innovation unterstützen kann. Während dieser Arbeit war Oliver auch als Lektorat unterwegs und hatte dabei viel Spaß. Durch die Arbeit war er dabei an vielen Unterschiedlichen Unis, wie auch beim MCI. Als das MCI dann jemanden suchte, ging er dorthin und wurde Teil des MCI.

    Innovation ist ähnlich wie das Thema Digitalisierung schon etwas durchgekaut. Viele verstehen das Thema noch nicht ganz und ändern Kleinigkeiten. Schon durch die Struktur von Unternehmen an sich, wehren sie sich eigentlich schon von Grund auf gegen Innovation. Organisationen sind darauf ausgelegt, dass es einfach ist, ebenso reproduzierbar. Bei Innovation geht es um das Gegenteil. Dinge verändern sich und dabei kommt es auch zu Unsicherheiten.

    Egal mit welcher Größe, es ist für alle Unternehmen gleich schwer. Die Schwierigkeit ist nur bei anderen Dingen. Konzerne haben oft sehr starre Strukturen, doch hier gibt es einen Trend zu flexiblen und adaptiven Standards. KMUs sind sehr unstrukturiert und daher sind Innovationen oft durch Kunden verursacht. Die Innovationen gehen einfach unter, denn es ist einfach zu viel zu tun. Es muss geschafft werden, dass Innovation Teil der täglichen Arbeit wird.

    Bei dem Wehren denken viele, dass es nur an Mitarbeitern liegt. Doch, bevor die Mitarbeiter sich dagegen wehren, kommt es zu Widerstand, welcher durch das Unternehmen erstellt wird. Das macht es dem Mitarbeiter nicht einfach, denn er wird nicht einfach damit belohnt. Das Konzept von Unternehmen möchte nicht innovative Mitarbeiter.

    Um Innovationen leichter umzusetzen kann folgender Ansatz helfen: Leitlinien und gemeinsame Werte werden vorgeben, dabei werden sich Ziele gesetzt. Für Innovation hat man den Begriff Innovationskultur, das findet Oliver aber nicht so passend. Er wünscht sich da mehr ein innovationsfreundliche Unternehmerkultur. Innovation ist ein Teil der gesamten Unternehmerkultur.

    Innovation muss als strategisches Ziel gesehen werden, oft gilt Innovation gilt als nicht wertschöpfend. Bei dem Thema geht es aber um Wachstum sowie auch Wettbewerbsfähigkeit. Wenn man der Innovation diesen Stellenwert gibt, dann ist man sich auch den Mitteln dahinter bewusst. Diverse Mittel werden gebraucht, um diese Ebene umzusetzen. Ebenso gibt man mehr Arbeit, Mitarbeit oder auch Tools her für das Thema.

    Das alles klingt nach sehr viel, doch mit der passenden Dosierung braucht es nicht so viel. Es geht schon sehr einfach. Mitarbeiter sollen angeregt werden bestehendes zu hinterfragen. Der Wandel ist keine Bedrohung. Wandel gehört zu einem normalen Lebensyzyklus. Auch das Onboarding kann genutzt werden, oft läuft alles sehr schnell. Der neue Mitarbeiter soll schnell ein Teil des Unternehmens sein, doch man kann den anderen Blick für Innovation nutzen.

    Das war es auch schon wieder von dieser Folge. Sei auch das nächste Mal wieder mit dabei, das Interview mit Oliver geht weiter und es bleibt spannend! Hör also rein!

    Auch noch ein großes Danke an DIH West, diese haben das alles ermöglicht. Alle Infos zu ihnen gibt es unter:

    dih-west.at
    Ebenso auch danke an die Standortargentur, die uns weitergeholfen haben!

    Mehr zu Oliver gibt es unter:

    https://www.mci.edu/de/faculty/oliver.som
    https://www.linkedin.com/in/oliver-som-568aa86

    Ein super Buch findest du unter:

    https://www.tyrolia.at/item/32845033
    www.osiander.de/details.cfm?isbn=9783662583364&pid=100340

    Unser Linktree:

    https://www.re-systems.com/linkuebersicht/

    18 min

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