Digitalisierung ist für Dich

Digitalisierung ist für Dich

By Markus ReitshammerBusinessScienceManagement
Download on the App Store

Digitalisierung ist für Dich episodes

  • #079- Informationen zum Owner

    Herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts Digitalisierung ist für Dich.

    Es ist wieder an der Zeit einen Anglizismus zu beschreiben, der im Bereich der Informationssicherheit wesentlich ist. Ein Begriff bzw. eine Rolle, die auf den ersten Blick nicht zu unserem aktuellen Schwerpunkt Backup bzw. Datensicherung zu passen scheint. Und doch spielt diese Rolle im Themenbereich einen wichtigen Part. Denn heute geht es um die wichtige Rolle des Information Owner.

    Ein Information Owner ist eine Person im Unternehmen, welcher die Rolle zu Teil wird, den Zugriff auf Informationen zu regeln.

    Dabei handelt es sich um keine technische Aufgabe, sondern eine organisatorische. In der Praxis zeigt sich sehr oft, dass die Dateiablage über die Jahre hinweg „gewachsen“ ist – meist eine schöne Umschreibung für unstrukturiert und chaotisch. ERP Systeme weisen oftmals keinerlei Zugriffsregelungen auf – entweder, weil diese Funktion gar nicht existiert, oder nicht genutzt wird.

    Daten werden auf beliebigen Cloud Speicherorten abgelegt – weil es so praktisch und schnell ist. Nur für den Moment, das löschen wir dann wieder… Du kennst das vielleicht – vom Hörensagen.

    In der Dateiablage – ob nun klassisch am Netzlaufwerk, in der Cloud oder in anderen Tools – wurde möglicherweise sogar eine Berechtigungsstruktur erdacht und angelegt. Dummerweise wurde diese nicht an die Anforderungen aus der Praxis angepasst und wurde nun spontan und individuell erweitert.

    Das kommt Dir möglicherweise bekannt vor – jemand hat Dir sicher schon mal erzählt von einem Unternehmen, in dem sowas vorkommt.

    Aber nun der Reihe nach:

    Angenommen in einem Unternehmen werden Daten auf einem Dateiserver abgelegt (meist Netzlaufwerke), gilt es auf diesem Server eine sinnvolle Ordnerstruktur einzurichten – und nun kommt das Wesentliche – zu regeln welche Benutzer auf welche Daten zugreifen dürfen.

    Es ist also am Information Owner, Struktur rein zu bringen und zu erheben, wer denn welche Daten sehen darf und diese auch braucht – Du erinnerst Dich an das Need to Know Prinzip aus Folge #39.

    Die Schaffung von Gruppen an berechtigten Usern vereinfacht die Verwaltung, vor allem auch dann, wenn es darum geht einzelne Benutzer neu zu berechtigen oder die Berechtigungen zu ändern, neue Mitarbeiter mit aufzunehmen oder ausgeschiedene Benutzer zu entfernen und auch Benutzerberechtigungen aufgrund neuer Aufgaben im Betrieb neu zu verteilen.

    Analog zum genannten Beispiel mit dem Dateiserver kann diese Rolle auf alle möglichen Arten von Daten angewendet werden, seien es Zugriff auf Cloudportale, auf die Daten in ERP Systemen oder anderen Datenanwendungen.

    Nicht selten werde ich mit der Aussage konfrontiert, dass man diese Arbeiten nicht ausführen wolle, denn im Unternehmen sollen alle Mitarbeiter vollen Zugriff auf alle Daten haben.

    Nun, auch wenn dieser Wunsch tatsächlich bestehen mag, gibt es doch einige Argumente dennoch die Zugriffe zu regeln und zu beschränken:

    1. Gesetzliche Regelungen – zum Beispiel Zugriff auf Personalakten, Gesundheitsdaten etc.
    2. Organisatorische Anforderungen – Zugriff auf Planungen, Bilanzdaten etc.
    3. Notwendige Aufstellung der Datenverwendungen im Rahmen der DSGVO
    4. Sicherheit: Wenn ein User auf Daten nicht zugreifen kann, kann er diese nicht zerstören oder verbreiten (weder bewusst noch unbewusst)
    5. Sicherheit und Ransomware bzw. Kryptotrojaner: Wird der Rechner eines Benutzers befallen, kann die Schadsoftware meist nur jene Daten zerstören, auf die der Benutzer Zugriff hat. Ich weiß, es gibt genügend Schadsoftware, die sich über die Zugriffsrechte hinwegsetzen kann, doch hast Du hier zumindest eine Barriere eingebaut, die Dir viel Zeit bringen kann.
    6. Diese Liste lässt sich bestimmt noch lange fortsetzen.

      Mein Fazit ist also eindeutig:

      Die Rolle des Information Owners macht Sinn. Ist erst einmal der Anfang gemacht und Struktur ins System gebracht worden, ist die laufende Pflege relativ einfach und schnell erledigt.

      Ernenne also eine oder einen Information Owner – gerne kannst Du zum Aufwärmen meinen Podcast hier weitergeben – und statte diese neue Rolle mit den nötigen Zeitressourcen aus. Beachte auch, dass der oder die Information Owner einen Überblick über die Organisation haben muss, die Rollen in der Organisation kennt bzw. benennen kann und vor Allem das Vertrauen braucht auf alle Unternehmensdaten zugreifen zu dürfen!

      Den besten Anfang macht Ihr dann mit einer Inventur der Datenbestände.

      Also wo haben wir denn welche Datenbestände liegen?

      Da könnt Ihr mit dem IT-Ansprechpartner Eures Vertrauens machen – bezieht aber unbedingt auch Eure Mitarbeiter mit ein. Befragt sie, wo sie denn die Daten ablegen. Oft werden Ablageorte genutzt, von denen Eure IT-Abteilung gar nichts weiß! Hier ist also detektivisches Gespür nötig.

      Wenn diese Inventur abgeschlossen ist, dann wertet Ihr die bestehenden Zugriffsrechte aus (je nach eingesetzter Technologie gibt es Tools dazu) und dann geht’s ans Aussortieren und Strukturieren.

      Am Ende soll eine klare Struktur entstehen, welche Rolle welche Zugriffe haben soll, und welche Nutzerinnen und Nutzer aktuell in welcher Rolle sind.

      Dieses Ergebnis könnt Ihr dann wieder an Eure IT-Ansprechpartner übergeben, zwecks Umsetzung.

      Damit hat dann der oder die Information Owner die Basis für die weitere Arbeit – der Pflege der entsprechenden Rechte.

      Dabei beachte bitte auch, die Nutzerinnen und Nutzer über den Sinn des Ganzen aufzuklären, um ein tiefes Verständnis dafür zu erzeugen, dass es eben nicht OK ist, irgendwelche Systeme aufzuziehen, ohne den oder die Information Owner darüber informiert zu haben.

      Wenn Du Dir denkst, das klingt nach User Awareness Schulung, dann denkst Du absolut richtig! Und für den Fall, dass Du dieses Bewusstsein nicht allein bei Dir im Unternehmen schaffen willst – ich biete Dir gerne an, im Rahmen eines Awareness Workshops zu Dir ins Unternehmen zu kommen – live oder virtuell. Hole Dir gerne weitere Informationen und das Angebot ab unter [email protected] mit dem Stichwort Awareness Schulung Anfrage.

      Das war es auch schon von dieser Folge, sei auch wieder mit dabei, wenn es heißt Digitalisierung ist für Dich. Es bleibt spannend!

      Unser Linktree:

      https://www.re-systems.com/linkuebersicht/

      9 min
    7. #078- Zu Gast beim Küchenherde Podcast

      In dieser Folge haben wir ein Interview, aber nicht mit einem Gast, denn Markus wurde interviewt. Das Interview hat Markus Wessel vom Küchenherde Podcast gehalten. Auch er war schon bei uns und daher freute es uns, dass wir dir auch dieses Interview mit ihm in einer anderen Rolle zeigen.

      Markus hat den Hörern des Küchenherde Podcasts mehr über Digitalisierung erzählt, denn im Gastgewerbe ist einiges anders und auch die Verbindung ist den meisten nicht klar

      Es ist eine sehr spannende folge und es gibt viel neues zu erfragen. Markus erzählt einiges über seine Sicht als Gründer eines IT-Systemhauses.

      Hör also auf jeden Fall rein, es ist spannend und sei auch bei der nächsten Folge wieder mit dabei, wenn es heißt „Digitalisierung ist für Dich“!

      Den Küchenherde Podcast gibt es zu hören unter:

      Küchenherde | https://www.kuechenherde.com/gastronomie-podcast/interview-markus-reitshammer-von-re-systems/
      iTunes | https://podcasts.apple.com/de/podcast/digitalisierung-lernen-von-anderen-branchen-interview/id1449737658?i=1000507522123
      Spotify | https://open.spotify.com/episode/6mzDnmS95vDEJ8gGbUJiBr?si=OEyRyQEsRXWPJpGGTHPdlQ

      Unser Linktree:

      https://www.re-systems.com/linkuebersicht/

      41 min
    8. #077- Die größten Irrtümer zum Thema Datensicherung

      Wir haben wieder eine neue Episode vom Podcast „Digitalisierung ist für Dich!“. In dieser Solofolge geht es um die größten Irrtümer zum Thema Datensicherung.

      Immer wieder haben wir bei unserer Schwesterfirma PCprivat Anfragen zur Datenrettung von externen Festplatte, auf denen die Datensicherung gemacht wurde.

      Auf unsere Rückfrage hin, ob es denn nicht reiche, auf eine andere Festplatte die Daten erneut zu sichern, erfahren wir dann, dass die Daten ja auf die externe Festplatte gesichert wurden, diese externe Festplatte eben nun kaputt ist. Möglicherweise kannst Du gerade nicht folgen, wir zu Beginn auch nicht. Inzwischen wissen wir, dass in solchen Fällen nicht wirklich eine Datensicherung erstellt wurde sondern die Daten ausgelagert, also verschoben wurden.

      Wenn wir dann darauf hinweisen, dass man unter Datensicherung das kopieren, also Vervielfältigen der Daten verstehen darf, trifft das bei den Betroffenen meist auf Verständnis – in diesen Fällen allerdings zu spät.

      Eine hoffentlich erfolgreiche, jedenfalls kost- und zeitspielige Datenrettung ist erforderlich.

      Für mich ein eindeutiges Zeichen, dass noch immer zu wenig über Datensicherung gesprochen wurde. Bitte trägt zur Aufklärung bei!

      Ein weiterer Irrtum beläuft sich auf die Erfolgsquote und Einfachheit der Datenrettung. Insbesondere in Beratungsgesprächen zu Erneuerung oder Erweiterung von Backuplösungen werden wir mit der Aussage konfrontiert, dass man die Daten ja eh immer retten könne, das lese man ja auch andauernd, gelöscht ist nicht gelöscht. Wozu also der ganze Aufwand, wenn wir im Falle eines Falles eh alles retten können.

      Nun – wir bieten auch Datenrettungen an. Und ja, es ist oft erstaunlich, wie gut Daten gerettet werden können. Doch darf bedacht werden, dass dazu nicht nur ein großer Aufwand und hohe Kosten in Kauf genommen werden müssen. Es gehört auch viel Zeit und eine große Portion Glück dazu, dass auch wirklich alle relevanten Daten wiederhergestellt werden können. Und es gibt sie, die Fälle in denen keine Datenrettung möglich ist – bedenke den Fall eines Diebstahls.

      An einer soliden Datensicherungsstrategie und Umsetzung führt also kein Weg vorbei!

      Häufig bekommen wir auch zu hören: “Meine Daten sind nicht so wichtig“

      Offen gestanden, diese Aussage hat mich stets verwirrt. Wenn die Daten eh nicht so wichtig sind, warum treiben wir dann den ganzen Aufwand, sie erst zu erstellen und zu verarbeiten?

      Und nein, diese Aussage stammt nicht nur von Privatpersonen, die damit ihre privaten Bilder gemeint haben, auch seitens Geschäftsführern wurden diese Äußerungen getroffen. Gut, in letzterem Fall wahrscheinlich gezielt in Verhandlungen eingesetzt, um mich zu verwirren. Guter Schachzug – gelungen.

      Und doch: Oftmals wird der Schmerz ob des Datenverlustes erst dann spürbar und realisiert, wenn es zum Verlust tatsächlich kommt. Wir haben uns längts an die alltäglichen digitalen Abläufe gewöhnt, und nutzen unsere Daten oft unbewusst. Erst wenn wir keinen Zugriff darauf mehr haben, bemerken wir wie wichtig unsere Daten sind. Sei es im Privaten (die Bilder der aufwachsenden Kinder, Bilder verstorbener Verwandter) wie im beruflichen (die Präsentation vor einem Jahr beim Kunden, die aktuellen Kennzahlen).

      Gut, wenn Du diesen Podcast hörst, ist Dir das bestimmt bewusst! Du weist auch, dass es zu gesetzliche Auflagen zur Anfertigung on Backups gibt. Daher meine Bitte an Dich: Trage dazu bei, dass mehr Menschen die Notwendigkeit der Datenscherung bewusst wird!

      Ein Irrtum ist es auch, sich auf ein einmal eingerichtetes Backup blind zu vertrauen.

      Backups müssen gepflegt und geprüft werden. Die täglichen Backupprotokolle, ganz klar. Allerdings auch die Konfiguration an sich. Sind also alle Datenquellen vom Backup erfasst? Haben wir etwa neue Systeme implementiert und diese im Backupkonzept noch nicht berücksichtigt? Speichern denn alle Nutzer die Daten auch dort, wo es vorgesehen ist (und somit dort wo das Backup greift)?

      Ein Apell an alle und im besonderen an unsere Kunden: Wenn unsere Kundenbetreuer mit Euch über die Überprüfung der Backupstrategie sprechen möchten – bitte vereinbart den Termin! Es ist in Eurem Interesse, dass wir gemeinsam regelmäßig diese Konzepte prüfen! Selbstverständlich steht es Euch jederzeit frei, von Euch aus diese Beratung anzufordern!
      Und die (noch) nicht Kunden unter Euch: Setzt Euch bitte mit Eurem IT Systemhaus Eures Vertrauens oder Eurer internen IT Zusammen und klärt, ob und wie die Backupstrategien regelmäßig auf ihre Eignung hin überprüft werden!

      Zu diesem Thema passt es auch, der nächste Irrtum:

      Wir haben eh alles für immer im Backup. Nein, das wäre ein Archiv. Jedes Backupsystem ist so angelegt, dass irgendwann einmal Daten aus dem Backup heraus wachsen. Dieses Thema wurde auch im Rahmen der DSGVO heiß diskutiert. Denn in der DSGVO ist ja sowohl die zuverlässige und sichere Speicherung der Daten gefordert (also auch Backup) als auch die Löschung, wenn der Verwendungszweck erloschen ist (zBsp. Unterlagen abgelehnter Bewerber). Hier geht man im Allgemeinen davon aus, dass das Herauswachsen aus dem Backup ausreicht (bitte prüfen Deine speziellen Einzelfälle auf DSGVO Konformität – das hier ist keine Rechtsberatung!).

      Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass ein zu spät entdeckter Datenverlust bedeuten kann, dass die verlorenen Daten auch in der Datensicherung nicht mehr vorhanden sind!

      Allzu oft wird der Backuplogik, inklusive dem Punkt, wie lange die Datensicherung zurück reichen soll, zu wenig Augenmerk geschenkt. Beherzige bitte diese Frage! Und nein, diese Frage kann nicht Deine IT Abteilung oder Dein Systemhaus alleine beantworten. Du darfst auf Entscheiderebene festlegen, wie lange die Backups zurück reichen sollen. Deine IT Partner werden dann die dazu passenden Lösungen aufzeigen. Möglicherweise suchst Du sogar nach einer Archivierungslösung – wer weiß!

      Zu dem Thema könnten wir noch lange weiter sprechen, doch endlose Aufzählungen verlieren ihre Wirkung finde ich. Deshalb will ich Dir nur noch einen Irrtum mit geben – möglicherweise wurdest Du damit auch schon konfrontiert:

      Wir haben unsere Mailpostfächer alle in der Cloud – die brauchen wir nicht mehr im Backup zu berücksichtigen. Oder wir betreiben unsere Server alle in der Cloud, um ein Backup brauchen wir uns nicht zu kümmern.

      Das trifft nur selten zu. Besonders im Falle der Mailpostfächer – doch auch bei vielen anderen Cloud Diensten, geht der Kunde davon aus, dass sich der Anbieter um das Backup der Daten kümmert. Ein Blick in die Vertragsbedingungen zeigt meist ein anderes Bild. Da sind wohl Verfügbarkeiten vereinbart, aber meist nur die Verfügbarkeiten des Dienstes – nicht der Daten! Gehen also Daten verloren, ob nun durch den Kunden bzw. die Nutzer verursacht oder durch den Betreiber selbst – die Daten sind nicht Bestandteil der Verfügbarkeitsvereinbarungen – also SLAs.

      Abgesehen davon, wer will denn schon zu 100% von einem (oftmals) internationalen Konzern abhängig sein, bei dem man halt eine Kundennummer hat? Oder irgend einem Anbieter? Wäre es denn nicht besser, zumindest ein stück weit die eigenen Daten unter Kontrolle zu haben?

      Definitiv! Und im betrieblichen Bereich gehört dies meiner Meinung nach zur kaufmännischen Sorgfaltsplicht dazu, dafür zu sorgen dass man selbst die Hoheit über die eigenen Daten hat.

      Daher also mein Apell: Sicher Eure Cloud Daten nach Hause! Ja, das geht, vor allem, wenn Ihr selber noch Infrastruktur habt. Ansonsten würde es ich anbieten, zu einem anderen Anbieter zu sichern Cloud2Cloud Backup nennt man das. Das soll freilich ein Anbieter sein, der unabhängig von Eurem Cloudprovider agiert.

      Nun gut – wie gesagt zu dem Thema gibt es noch viel zu sagen, das werde ich auch, in einer der nächsten Folgen.

      Und lass mich auch wissen, wenn Du selbst noch Fragen hast, zur Backups oder auch Digitalisierung im Allgemeinen. Lass uns in Kontakt treten.

      Die Links dazu findest Du in den Shownotes – und auch in unserer Linkübersicht unter:

      www.re-systems.com/linkuebersicht (mit ue statt ü)

      Das war es auch schon wieder mit dieser Folge von „Digitalisierung ist für Dich!“ Sei auch bei der nächsten Folge wieder mit dabei, es bleibt spannend!

      12 min
    9. #076- Clubhouse, Clubhouse...!

      Wir haben wieder eine neue Episode vom Podcast „Digitalisierung ist für Dich!“ Dieses Mal haben wir das Thema Clubhouse. Markus hat bereits in einem IGTV Video wieder erwähnt und dieses spannende Thema möchten wir auch mit dir teilen.

      Markus geht dem auf den Grund, folgende Punkte werden explizit durchgegangen: Was geht denn hier ab! Meine Gedanken zu Hype, Party, FOMO und Datenschutz rund um die fancy Clubhouse App!

      Das Thema ist also brandaktuell und auch du solltest die Infos nicht verpassen. Hör also rein! Das war es dann auch schon wieder von dieser folge. Sei auch das nächste Mal wieder mit dabei, wenn es wieder hei0t „Digitalisierung ist für Dich“!

      Unser Linktree:

      https://www.re-systems.com/linkuebersicht/

      12 min
    10. #075- Backup – aber richtig!

      Wir haben wieder eine neue Folge des Podcasts "Digitalisierung ist für Dich!" Dieses Mal haebn wir eine Solofolge mit dem Thema Backup – aber richtig!

      Dass eine funktionierende Datensicherung eine absolute Notwendigkeit ist, wird nur mehr selten angezweifelt. Ja – ab und an haben wir dazu noch Gespräche, ob das denn schon alles sein muss, der Aufwand, allerdings hatten wir diese Gespräche in den letzten Jahren immer seltener.

      Immerhin wird die Datensicherung auch gesetzlich explizit gefordert, Geschäftsführerhaftungen werden schlagend, Versicherungsbedingungen fordern ganz klar das Betreiben von Datensicherungssystemen am Stand der Technik, und vieles mehr.

      Datenverlust ist ein Risiko, dem man gut begegnen kann. Ja, es kann vorkommen, dass Daten verloren gehen – sei es aufgrund technischer Gebrechen, menschlichem Versagen, oder auch Sabotage durch Hacker oder Erpresser.

      Die Ausgestaltung variiert nämlich stark in Abhängigkeit von der Ausgangssituation – organisatorischer und technischer Natur.

      Und doch gilt es ein paar wichtige grundlegende Überlegungen anzustellen, wenn es um die Planung und Umsetzung einer Datensicherung geht. Darüber will ich heute sprechen – mit dem Disclaimer, dass dieser Podcast hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Du bist selbst für die korrekte Planung und Umsetzung der Backupstrategie verantwortlich.

      Grundregel Nummer 1:

      Das Backup darf niemals von den selben Gefahren wie das Original bedroht sein.

      Ein Beispiel: du ziehst dein Backup von einem Notebook auf eine externe Festplatte, welche Du dann in die Notebooktasche zu Deinem Notebook steckst. Wird nun deine Notebooktasche gestohlen, sind sowohl Dein Notebook (das Original) als auch die externe Festplatte (das Backup) weg. Du stehst ohne Daten da.

      Freilich war das nur ein einfaches Beispiel, ein allseits gut nachvollziehbares. Du darfst Deine Situation individuell durchdenken.

      So ist eine Sicherungs NAS, die im Netzwerk permanent betrieben wird, ebenso von den selben Gefahren wie das Original betroffen. Brand, Wasser, Diebstahl und vor Allem: Krypto Trojaner!

      Grundregel Nummer 2

      Deine Datensicherung auf dem aktuellsten Stand halten.
      Viel zu häufig kommt es vor, dass eine einmal erstellte Datensicherung nicht oder zu selten erneuert wird. Musst du dann auf Deine Datensicherung zurückgreifen, wird dir schmerzhaft bewusst, dass viele Wochen deiner Arbeit verloren sind.
      Werde Dir zuerst bewusst, welchen Zeitraum an Datenverlust Du verschmerzen kannst! Im Privaten mag eine Woche vertretbar sein – in manchen Betrieben ist der Verlust weniger Stunden existenzbedrohend.

      Grundregel Nummer 3

      Verteile Deine Backups auf mehrere Datenträger/Medien

      Bitte achte darauf, dass du deine Daten auf 3 mindestens unterschiedlichen Medien/Wechselmedien gespeichert werden. Diese werden anhand einer Rotation immer wieder durchgetauscht. Möchtest du noch mehr Sicherheit, so erhöhe die Anzahl der Wechselmedien. Dabei berücksichtige Grundregel Nummer 1 auch in der Wechselabfolge. Nutzt Du nur 2 Wechselmedien und sind diese zum Zeitpunkt des Tauschs am selben Ort wie das Original, ist Regel Nummer 1 – Original und Backup niemals den selben Gefahren aussetzen – gebrochen.

      Grundregel Nummer 4

      Du nutzt Online-Backup

      Hervorragende Idee, dabei ersparst du dir die mühsame Handhabung von Wechselmedien und die Notwendigkeit diese sicher zu verstauen. Bitte achte jedoch darauf einen Online Backup Anbieter zu wählen welcher eine Versionierung Deiner Datensicherungen sicherstellt. Berücksichtige bitte die für das Erstellen Deiner laufenden Datensicherungen benötigte Uploadbandbreite. Und - ein Aspekt der viel zu oft unberücksichtigt bleibt ist das Vorgehen im Falle eines Disaster Recovery. Wenn Du also Dein gesamtes Backup rasch wiederherstellen musst, kann die Downloadbandbreite zu einer echten Nervensache werden!

      Grundregel Nummer 5

      Erst eine erfolgreich wiederhergestellte Datensicherung ist eine erfolgreiche Datensicherung.
      Du weißt bestimmt, Backups brauchen Zuwendung – von der Planung, über die Umsetzung bis zur laufenden Bedienung und Überprüfung. Ja, da gibt es viele ausgezeichnete Tools und natürlich auch Monitoringlösungen – und doch gibt es noch genug Haken, an denen es scheitern kann. Daher ist – wie bei vielen Notfalleinrichtungen – ein Probealarm nötig. Diesen regelmäßig durchzuführen ist recht aufwändig, aber auch sehr hilfreich. Also fass Dir ein Herz und führe regelmäßige Restore Tests aus. Oder lass Sie ausführen, von Deinem IT Systemhaus!

      Bitte verstehe, dass ich hier in diesem Rahmen keine Blaupause für Deine Backuplösung geben kann – viel zu variantenreich sind die Ausgangssituationen und Anforderungen.

      Doch mit diesen 5 Regeln, wenn Du diese wirklich bis ins Detail beherzigst, kannst Du zu einem für Dich passenden Backupkonzept kommen.

      Und – wenn Du denkst, das will ich aber nicht selbst machen, dann sprich doch mit Deinem IT Systemhaus darüber. Hör Dir an was die dazu zu sagen haben – jetzt weißt Du ja auch, welche Grundsätze Du beachten darfst.

      Wenn Du einen unserer Experten buchen willst – unsere Kontaktdaten findest Du unter www.re-systems.com

      Unser Linktree:

      https://www.re-systems.com/linkuebersicht/

      8 min
    11. #074- Platz 1 erreicht!

      Wir haben wieder eine neue Solofolge von unserem Podcast „Digitalisierung ist für Dich!“. Dieses Mal haben wir eine ganz andere Folge als sonst, denn es wird gefeiert!

      Der Grund dazu ist unser Erfolg des Podcasts, denn wir haben den 1 Platz bei Apple Podcast im Bereich Management in Deutschland erreicht. Das möchten wir auch gebührend feiern, denn diesen Erfolg verdanken wir Dir als unseren Zuhörern.

      Es freut uns, dass der Podcast viele Zuhörer gewonnen hat und auch, dass es ein solches Interesse gibt. Wir möchten dich auch gerne noch mehr in unseren Podcast einbauen, schick uns also Fragen, Ideen oder ähnliches an die E-Mail- Adresse: [email protected]

      Vielen Dank noch einmal und sei auch das nächste Mal wieder mit dabei, wenn es wieder heißt „Digitalisierung ist für Dich!“ Bleib dran, es bleibt spannend.

      Unser Linktree:

      https://www.re-systems.com/linkuebersicht/

      7 min
    12. #073- Sascha Rabe- Digitalisierung in der Finanzbranche Teil 3

      Es gibt wieder eine neue Folge des Podcasts „Digitalisierung ist für Dich!“ Dieses Mal haben wir den dritten Teil mit Sascha Rabe, das ist auch somit der letzte Teil.

      Auch in dieser Folge bleibt die Kommunikation ein großer Faktor. Um eine gute Kommunikation zu haben, ist es wichtig seine eigene Zielgruppe zu kennen. Denn wenn man die Zielgruppe kennt, so kann man sich besser auf sie einstellen. Durch viel Wissen über die Zielgruppe, kann alles angepasst werden und die Wünsche bestens zu erfüllen.

      Die Kommunikation hat sich geändert, denn durch Corona verwendet man nun andere Methoden. Früher war es für ältere besonders schwer, sich mit neuen Dingen auseinander zu setzen und aus diesen zu lernen. Doch durch Corona hat sich auch das geändert, da sie besonders davon betroffen sind. Dadurch waren sie sehr offen zu den Neuheiten und nahmen sie gut auf.

      Sascha beeinflusst seine Zielgruppe nachhaltig, deswegen ist er auch auf Tiktok. Denn darüber ist eine jüngere Zielgruppe zu erreichen und nachhaltig auf die Zielgruppe Einfluss zu nehmen.

      Nach all diesen Folgen ist also klar, dass Kommunikation besonders wichtig ist und viel damit erreichen kann. Social Media kann sehr hilfreich sein und ermöglicht es viele Personen zu erreichen.

      Vielen Dank für das Interview Sascha und damit ist dieses Interview zu Ende. Sei auch das nächste Mal wieder mit dabei, wenn es wieder heißt „Digitalisierung ist für Dich!“ Es bleibt spannend!

      Mehr Infos zu Sascha gibt es unter:

      http://www.karriere38.de

      Unser Linktree:

      https://www.re-systems.com/linkuebersicht/

      20 min
    13. #072- Sascha Rabe- Digitalisierung in der Finanzbranche Teil 2

      In dieser Folge gibt es das zweite Teil des Interviews mit Sascha Rabe. Es geht das spannend weiter, wo es das letzte Mal aufgehört hat.

      Sascha zeigt noch einmal auf wie wichtig die Kommunikation ist. Denn dies verbindet die Menschen, es wird immer ein sehr hoher Fokus auf eine hohe Qualität der Kommunikation geachtet. Durch eine gute Verbindung zu anderen, geht es auch den Unternehmen besser, denn man kann dadurch für eine höheres Vertrauen sorgen.

      Menschen machen immer Geschäfte mit Menschen und über Vertrauen schafft man neue Kunden. Bei Sascha haben auch die Sozial Media Kanäle eine hohe Priorität. Er sorgt bei der Arbeit für viele Inhalte für die Community und diese bieten auch Mehrwert. Denn es bleibt wichtig nicht nur zu posten, sondern auch einen Nutzen zu geben.

      Auch bleibt ein guter Rhythmus von hohem Wert und noch vieles anderes ist zu beachten. Sascha arbeitet mit vielen zusammen und auch diese profitieren von der Zusammenarbeit. Es gibt noch einige Themen und mehr Details in der Folge hör also wieder rein!

      Sei auch bei der nächsten Folge „Digitalisierung ist für Dich“ wieder mit dabei. Um nichts mehr zu verpassen auch am besten noch abonnieren!

      Mehr Infos zu Sascha gibt es unter:

      http://www.karriere38.de

      Unser Linktree:

      https://www.re-systems.com/linkuebersicht/

      23 min
    14. #071- Sascha Rabe- Digitalisierung in der Finanzbranche Teil 1

      Heute haben wir wieder eine neue Folge die Podcasts „Digitalisierung ist für Dich!“ Heute haben wir wieder ein neues Interview mit Sascha Rabe. Das Interview geht etwas länger, es gibt also wieder 3 folgen und hier haben wir schon die erste. Sascha Rabe arbeitet als Vermögensberater, er ist international unterwegs.

      Besonders wichtig in der Digitalisierung sind die Menschen. Auch Sascha sieht das so, er setzt besonders viel Wert darauf. Denn der Mensch braucht einfach andere Menschen, um mit diesen zu arbeiten. Die Digitalisierung soll nur das unnötige nehmen, Prozesse sollen automatisiert werden.

      Auch durch Krisen ist einiges schwieriger geworden und in solchen Zeiten ist die Kommunikation wirklich besonders wichtig. Auch Sascha hat hier besonders großen Wert daraufgelegt.

      Mehr Infos gibt es in der Folge, hör also auf jeden Fall rein! Sei auch beim nächsten Mal wieder da, wenn es wieder heißt „Digitalisierung ist für Dich!“

      Mehr Infos zu Sascha gibt es unter:

      http://www.karriere38.de

      Unser Linktree:

      https://www.re-systems.com/linkuebersicht/

      21 min
    15. #070- Christoph Degendorfer- Digitalisierung über BIMSpot Teil 3

      Das ist die letzte Folge mit Christoph Degendorfer von BIM.spot. Er erzählt uns noch etwas von dem Verlauf an Baustellen und was er sich von der Zukunft wünscht.

      Das Team der Mitarbeiter ist essenziell für Veränderungen. Denn auch die Chemie im inneren muss stimmen und auch die Interaktion untereinander ist wichtig. Denn Meinungen von guten Kollegen kommt besser bei einem an, man spricht darüber und schaut bezüglich des Umschauens. Einfach als Chef über die andern zu stoßen sorgt nicht für gute Auffassungen von Neuheiten.

      Baustellen sind nicht einfach zu koordinieren, oft geht es gegeneinander. Dagegen muss man bestmöglich arbeiten. Ein gutes Team kann viel erreichen. Die Zukunft wird sicher noch viel mit sich bringen. Es gibt viele Veränderungen und auch die Baubranche bleibt davon nicht unbetroffen.

      Vor der Zukunft darf man nicht die Augen verschließen. Man sollte mit offenen Armen in die Zukunft geben. Vielen Dank für das großartige Interview Christoph Degendorfer. Es war spannend und es bleib spannend.

      Das war es dann auch schon wieder von dieser Folge! Sei auch bei der nächsten Folge wieder mit dabei, wenn es wieder heißt Digitalisierung ist für dich!

      Zu Christoph gibt es mehr unter:

      https://www.bimspot.io/

      Falls du noch mehr Interesse an BIM hast, findest du im Buchshop auch etwas paasendes dazu, unter dem folgenden Link gibt es das wie in der Folge angesprochene Buch:

      https://www.tyrolia.at/reitshammer?pk_campaign=reitshammer

      Unser Linktree:

      https://www.re-systems.com/linkuebersicht/

      19 min

    About Digitalisierung ist für Dich

    From the publisher's feed

    Beschreibung: Markus Reitshammers "Digitalisierung ist für Dich" Podcast ist der Podcast für Unternehmer, Geschäftsführer, Entscheider und alle Menschen, die sich mit der Digitalisierung im…

    More shows like Digitalisierung ist für Dich

    CEO by DER STANDARD

    CEO

    1 Listeners