Willkommen zu einer transformativen Reise durch die Kunst des präzisen Benennens: Wie du durch differenzierte Gefühlsworte dein Nervensystem beruhigst und besser einschläfst.
Du erfährst das Prinzip Affect Labeling: Die UCLA-Studie von Matthew Lieberman zeigt – wenn du Gefühle benennst, reduziert sich die Amygdala-Aktivität. Der präfrontale Kortex übernimmt. Name it to tame it – Benenne es um es zu zähmen.
Die konstruierte Natur von Emotionen: Lisa Feldman Barrett zeigt, dass Gefühle nicht gefunden sondern gebaut werden. Je mehr Konzepte du hast, desto nuancierter kann dein Gehirn konstruieren. Das Herzrasen-Beispiel: Ist es Angst oder Aufregung? Die Interpretation entscheidet über deinen Schlaf.
Gefühlswort-Listen: Traurigkeit → Wehmut, Nostalgie, Melancholie, Gram, Kummer, Verzweiflung. Ärger → Verärgerung, Frustration, Gereiztheit, Entrüstung, Zorn, Bitterkeit. Freude → Zufriedenheit, Erfüllung, Begeisterung, Heiterkeit, Dankbarkeit, Stolz. Jedes Wort beschreibt etwas Anderes. Jedes führt zu anderen Antworten.
Alexithymie erklärt: Der Extremfall – Menschen die Gefühle nicht identifizieren können. Auch für sie ist Entwicklung möglich.
Fünf Typen: Nuancierte (reiches Gefühlsleben), Pauschale (grobe Kategorien), Distanzierte (Theorie ohne Praxis), Lernende (in Entwicklung), Alexithyme (Extremfall).
Sieben Strategien: Vokabular erweitern, emotionale Inventur am Abend, ähnliche Gefühle unterscheiden, Körper spüren vor Kopf benennen, Journaling, Metaphern nutzen, Pauschalworte vermeiden.
Enthält eine geführte emotionale Inventur-Übung zum Einschlafen: Gefühle benennen, beiseitelegen, mit Klarheit schlafen.
Die wichtigste Botschaft: Worte haben Macht. Das richtige Wort kann beruhigen. Die Unklarheit ist der Feind des Schlafs. Klarheit ist der Freund.