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Freitag, der 13.: Joshua drückt den roten Knopf. Nach über 15 Jahren im Meta-Universum – 4.000 Followern, tausenden Posts, hunderten Gesprächen – löscht er Facebook und Instagram. Für immer. Was ihn dazu bewogen hat? Er hat sein eigenes Datenarchiv heruntergeladen und war erschrocken, was Meta wirklich über ihn weiß.
300 Likes genügen: Wenn der Algorithmus dich besser kennt als dein Ehepartner
Eine Studie aus 2015 zeigte: Nach 10 Likes kennt Facebook dich besser als dein Arbeitskollege. Nach 70 Likes besser als enge Freunde. Nach 300 Likes besser als dein Ehepartner. Heute, zehn Jahre und mehrere KI-Generationen später, sind die Modelle noch präziser. Sie analysieren Eye-Tracking, Verweildauer, Scroll-Geschwindigkeit, Cross-Platform-Daten – und erstellen daraus deinen digitalen Zwilling.
Das Meta-Archiv: Was Joshua in seinen Daten fand
Joshua lud sein komplettes Datenarchiv von Facebook und Instagram herunter. Was er fand: Alle Privatnachrichten seit der Kontoerstellung (auch gelöschte), alle Sprachnachrichten, GPS-Koordinaten jedes Logins, Off-Facebook-Aktivitäten über Meta-Pixel, detaillierte Interessensprofile, Bonität, psychologische Muster. Ein lückenloses Bewegungs- und Verhaltensprofil über 15 Jahre. Und Meta nutzt diese Archive seit einem Jahr als Trainingsdaten für seine LLMs.
Predictive Analytics: Depression, Suizidalität und Palantir
Meta verkauft nicht nur Werbeflächen, sondern Vorhersagen über dein Verhalten. Eine Studie aus 2025 zeigte: Metas LLM kann voraussagen, wie wahrscheinlich es ist, dass du innerhalb des nächsten Jahres eine Depression entwickelst oder suizidal wirst. Kunden dieser Predictive Analytics? Nicht nur Werbetreibende, sondern auch staatliche Akteure – und Palantir. Willkommen in Minority Report.
Drivel, Deepfakes und das Ende der objektiven Wahrheit
50 Prozent aller Instagram Reels sind heute KI-generiert. Tendenz steigend. Das Phänomen nennt sich "Drivel" – und führt zu "Cynicism by Design": Menschen glauben irgendwann gar nichts mehr, weil sie davon ausgehen, dass jedes Video, jede Information Fake ist. Kombiniert mit hochentwickelten Deepfakes, die Stimmen und Gesichter perfekt imitieren, verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Manipulation vollständig.
Escape from Datageddon: Mastodon, PixelFed und der Weg zurück
Joshuas Lösung: Kompletter Ausstieg. Apps gelöscht, Accounts geschlossen. Seine Alternative: Mastodon (dezentral, kein Algorithmus, datenschutzfreundlich) und PixelFed (Instagram-Alternative im Fediverse). Philipps Tipp: Selbstermächtigung zurückerobern – Navigation auch mal ohne googlemaps, Passwörter manuell eingeben, bewusste statt automatisierte Handlungen. Weniger ist mehr.
Mach mit bei unserer Umfrage!
Wir wollen den Treecorder noch besser machen und dafür brauchen wir dich! Nimm dir zwei Minuten und sag uns, was dir gefällt, was du dir wünschst und wohin die Reise gehen soll. Jede Stimme zählt!
Der Treecorder lebt von seiner tollen Community!
Werde Teil dieser Community und komm auf unseren Discord. Dort kannst du mitdiskutieren, kommentieren und immer auf dem Laufenden sein. (Hinweis: Wir arbeiten bereits an datenschutzfreundlicheren Alternativen wie Matrix!)
Cambridge-Studie und digitale Zwillinge
Meta, Facebook und Datensammlung
Predictive Analytics und Überwachung
Deepfakes und KI-generierter Content
Alternativen zu Social Media
Datenschutz und Selbstermächtigung
Unsere Transkripte werden automatisiert erstellt und nicht kontrolliert. Alle Fehler sind also Ausdruck der Kreativität der KI 😉 Am Ende zählt nur das gesprochene Wort in der Episode.
By Joshua and Philipp TreeFreitag, der 13.: Joshua drückt den roten Knopf. Nach über 15 Jahren im Meta-Universum – 4.000 Followern, tausenden Posts, hunderten Gesprächen – löscht er Facebook und Instagram. Für immer. Was ihn dazu bewogen hat? Er hat sein eigenes Datenarchiv heruntergeladen und war erschrocken, was Meta wirklich über ihn weiß.
300 Likes genügen: Wenn der Algorithmus dich besser kennt als dein Ehepartner
Eine Studie aus 2015 zeigte: Nach 10 Likes kennt Facebook dich besser als dein Arbeitskollege. Nach 70 Likes besser als enge Freunde. Nach 300 Likes besser als dein Ehepartner. Heute, zehn Jahre und mehrere KI-Generationen später, sind die Modelle noch präziser. Sie analysieren Eye-Tracking, Verweildauer, Scroll-Geschwindigkeit, Cross-Platform-Daten – und erstellen daraus deinen digitalen Zwilling.
Das Meta-Archiv: Was Joshua in seinen Daten fand
Joshua lud sein komplettes Datenarchiv von Facebook und Instagram herunter. Was er fand: Alle Privatnachrichten seit der Kontoerstellung (auch gelöschte), alle Sprachnachrichten, GPS-Koordinaten jedes Logins, Off-Facebook-Aktivitäten über Meta-Pixel, detaillierte Interessensprofile, Bonität, psychologische Muster. Ein lückenloses Bewegungs- und Verhaltensprofil über 15 Jahre. Und Meta nutzt diese Archive seit einem Jahr als Trainingsdaten für seine LLMs.
Predictive Analytics: Depression, Suizidalität und Palantir
Meta verkauft nicht nur Werbeflächen, sondern Vorhersagen über dein Verhalten. Eine Studie aus 2025 zeigte: Metas LLM kann voraussagen, wie wahrscheinlich es ist, dass du innerhalb des nächsten Jahres eine Depression entwickelst oder suizidal wirst. Kunden dieser Predictive Analytics? Nicht nur Werbetreibende, sondern auch staatliche Akteure – und Palantir. Willkommen in Minority Report.
Drivel, Deepfakes und das Ende der objektiven Wahrheit
50 Prozent aller Instagram Reels sind heute KI-generiert. Tendenz steigend. Das Phänomen nennt sich "Drivel" – und führt zu "Cynicism by Design": Menschen glauben irgendwann gar nichts mehr, weil sie davon ausgehen, dass jedes Video, jede Information Fake ist. Kombiniert mit hochentwickelten Deepfakes, die Stimmen und Gesichter perfekt imitieren, verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Manipulation vollständig.
Escape from Datageddon: Mastodon, PixelFed und der Weg zurück
Joshuas Lösung: Kompletter Ausstieg. Apps gelöscht, Accounts geschlossen. Seine Alternative: Mastodon (dezentral, kein Algorithmus, datenschutzfreundlich) und PixelFed (Instagram-Alternative im Fediverse). Philipps Tipp: Selbstermächtigung zurückerobern – Navigation auch mal ohne googlemaps, Passwörter manuell eingeben, bewusste statt automatisierte Handlungen. Weniger ist mehr.
Mach mit bei unserer Umfrage!
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Unsere Transkripte werden automatisiert erstellt und nicht kontrolliert. Alle Fehler sind also Ausdruck der Kreativität der KI 😉 Am Ende zählt nur das gesprochene Wort in der Episode.

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