Chaosradio

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Chaosradio episodes

  • Dicke Bretter, diesmal über den Europäischen Datenschutzbeauftragten
    CR304: Wie die Datenschutz-Aufsichtsbehörden in Europa zusammenarbeiten

    In „Dicke Bretter“ versuchen wir zu erklären, wie geplante Gesetze oder Richtlinien und politische Ideen zu digitalen Themen entstehen und welche Behörden, Organisationen und Institutionen daran mitarbeiten: Wer formt Technologiepolitik, wer trägt dazu bei, sie umzusetzen? Diesmal blicken wir wieder nach Europa: Was macht eigentlich der Europäische Datenschutzbeauftragte? Was sind seine Aufgaben? Wie läuft das ab, wenn die EU-Kommission beispielsweise die Verordnung zur Chatkontrolle vorschlägt?

    Wir haben mit zwei Mitarbeitern der Behörde gesprochen, die uns Einblicke geben: Thomas Zerdick, Jurist und Leiter des Referats für Aufsicht und Durchsetzung, und Robert Riemann, der als Informatiker in der Expertengruppe für Technologiefragen mitwirkt.

    Sie berichten uns, wie öffentliche Stellungnahmen des Europäischen Datenschutzbeauftragten entstehen und wie die Datenschutz-Aufsichtsbehörden in Europa zusammenarbeiten. Wenn ihr wissen wollt, was der Europäische Datenschutzausschuss ist und was sich in Zukunft noch verbessern muss: Hört rein!

    Eine gekürzte schriftliche Version dieses Gesprächs gibt es bei netzpolitik.org.

    „Dicke Bretter“ ist ein Podcast von Elisa Lindinger, Elina Eickstädt und Constanze Kurz, produziert seit 2023 vom Chaosradio-Team, mit Musik von erdgeist.

    1 hr 13 min
  • Lästige KI-Crawler ignorieren große Nein-Schilder
    CR303: Warum KI-Crawler so übermäßig belastend sein können und wie man sie loswird

    Der Anlass für das Chaosradio 303 war eine gefühlt gehäufte Anzahl von Beschwerden in den letzten Monaten über das Ärgernis KI-Crawler, hier ein typisches Beispiel:

    Das Team des Chaosradio 303: Constanze, Marcus, Jonas und Leah (v.o.n.u.).

    Der Aufwand, den jede einzelne Person, die ihr Zeug nicht gescraped haben will, nun betreiben muss, um AI crawler zu blocken. Es ist wirklich unfassbar, dass dafür niemand zur Rechenschaft gezogen wird. Wenn alles auf deiner Website Nein sagt, die robots.txt ein großes Nein-Schild hochhält und du auch öffentlich ganz klar gegen AI positioniert bist, sollte es ein Straftatbestand sein, Crawler in deine Richtung zu schicken.

    Wir sprechen in dieser Sendung über diese KI-Crawler. Es sind automatisierte Computerprogramme, die das Netz durchsuchen. Sie sammeln dabei Daten ein, um Sprachmodelle (gemeinhin oft „KI“ genannt) zu trainieren, oft jedoch ohne Zustimmung der Anbieter. Während einige dieser Bots oder Crawler ein gut vorhersagbares Verhalten zeigen, nimmt das missbräuchliche Scraping zu. Das kann übermäßig belastend werden.

    Wir reden auch über bisher geltende Konventionen wie die besagte robots.txt und darüber, wie man die uneingeladenen Gäste realistisch wieder loswerden kann. Natürlich kommen wir dabei nicht an der Frage vorbei, wer die Verantwortung trägt. Wir reden auch über konkrete Beispiele aus dem Alltag eines Hosting-Unternehmens.

    Marcus Richter spricht mit Jonas und Leah, die bei Uberspace auch mit KI-Crawlern kämpfen, und mit Constanze Kurz im Chaosradio 303 über die KI-Bots und über Ideen für bessere Regeln und technische Schutzmechanismen. Und sind eigentlich die ganzen Leute, die KI-Assistenten nutzen, mitverantwortlich für die schulterzuckende Ignoranz der KI-Crawler-Betreiber? Das alles – und noch viel mehr – diskutieren wir in diesem Podcast.

    Leah ist Mit-Administratorin der Mastodon-Instanz chaos.social. Außerdem ist sie Leiterin des Infrastrukturbereichs beim Hosting-Unternehmen Uberspace und ärgert sich regelmäßig über die unnötige Arbeit, die ihr die KI-Systeme machen. Jonas führt Uberspace seit fast fünfzehn Jahren.

    1 hr 28 min
  • 15 Jahre epicenter.works
    CR302: Wie man nachhaltigen netzpolitischen Aktivismus in Österreich organisiert und finanziert

    Wir sprechen in dieser Sendung über einen Verein, der dieses Jahr sein 15-jähriges Jubiläum feiert: epicenter.works aus Wien. Entstanden aus dem politischen Streit um die Vorratsdatenspeicherung ist es heute die wirkmächtigste netzpolitische Organisation Österreichs, die sich vor allem um Datenschutz, Netzneutralität und Überwachungstechnologien kümmert und ein waches Auge auch auf Vorhaben aus Brüssel hat.

    Auskunft gibt uns Tanja Fachathaler, die bei epicenter.works seit 2021 Policy Advisor ist und uns im Januar 2024 schon einmal beehrte und erklärte, was es mit dem völkerrechtlichen Vertrag „Cybercrime Convention“ auf sich hat. Außerdem steht uns Thomas Lohninger Rede und Antwort, einer der beiden Geschäftsführer des Vereins und langjähriger Aktivist in netzpolitischen Fragen.

    Das 15-jährige Jubiläum nehmen wir zum Anlass, um zu erfahren, wie der Verein arbeitet und welche Themen ihn bewegen. Wir erklären: Was macht der Verein heute, was waren seine Anfänge? Wie hat sich der netzpolitische Aktivismus in Österreich entwickelt? An welchen Rechtsstreitigkeiten in Österreich und Europa war epicenter.works beteiligt?

    Und wie finanziert man das alles? Wie kann man mitmachen? Darüber sprechen Tanja Fachathaler, Thomas Lohninger, Marcus Richter und Constanze Kurz im Chaosradio 302.

    1 hr 39 min
  • Dicke Bretter, diesmal über die Schwarz-Schwarz-Roten und ihr neues Digitalministerium
    CR301: Wie man ein neues Ministerium zusammenbaut

    Die „Dicken Bretter“ melden sich zurück. In der Zwischenzeit haben wir die neue schwarz-schwarz-rote Regierung und ein Digitalministerium bekommen. Das nehmen wir zum Anlass, um darüber zu sprechen, wie man eigentlich ein Ministerium gründet.

    In „Dicke Bretter“ versuchen wir, politische Prozesse am Beispiel von netzpolitischen Fragen zu erklären. In den letzten Monaten gab es einige Blaupausen und Ideen für ein Digitalministerium, jetzt ist es also da. Es versteht sich als „Zukunfts-, Chancen- und Effizienzministerium“ und soll sich nach eigenen Angaben auch EU-weit „um wirtschaftsfreundliche, praxistaugliche und innovationsfördernde Lösungen“ in Digitalien bemühen.

    Wird nun der ganze digitale Verwaltungsapparat mit einem Schlag revolutioniert? Wohl kaum. Denn erstmal hatte das Ministerium nicht mal ein eigenes Gebäude, seine Fachleute sind aus fünf anderen Ministerien zusammengeklaubt.

    In dieser Folge machen wir einen Schritt zurück und sprechen darüber, was das Digitalministerium leisten soll. Wir erklären auch, was für Ministerien es eigentlich gibt, wie neue Ministerien entstehen und wie sie aufgebaut sind. Am Rande sprechen wir natürlich auch über die wichtigsten Personal- und Fachfragen des Digitalministeriums.

    Zum Zeitpunkt der Aufnahme war noch nicht viel über das Digitalministerium bekannt, mittlerweile gibt es konkrete Pläne. Diese Folge mit Elisa Lindinger und Elina Eickstädt dient der allgemeinen Einführung in die Welt der Ministerien.

    „Dicke Bretter“ ist ein Podcast von Elisa Lindinger, Elina Eickstädt und Constanze Kurz, produziert von der Chaosradio-Crew, mit Musik von erdgeist.

    50 min
  • Das Video Operation Center
    CR300: Was ist dieses VOC und wann ist die beste Gelegenheit mitzumachen?

    Seit etwa 15 Jahren produziert das Video Operation Center, auch als VOC bekannt, Vortragsvideos vom jährlich stattfindenden Chaos Communication Congress und zahlreichen weiteren Veranstaltungen des Chaos Computer Clubs (CCC) und befreundeter Vereine. Wer steht hinter dem VOC? Wie entstand es und wie hat es sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt?

    Außerdem klärt Marcus Richter mit Sophie, Jenny und danimo, welche Herausforderungen beim Versand der Technik entstehen, wie Interessierte beim VOC mitmachen können und vor allem, wann die beste Gelegenheit dazu ist. Längst nicht alle Videos, die das VOC aufnimmt, sind von Veranstaltungen, die der CCC ausrichtet. Deswegen klären wir auch die Frage: Zu welchen Veranstaltungen kommt das VOC eigentlich?

    Außerdem zeigen wir, was das VOC überhaupt mit dem Chaosradio zu tun hat.

    Referenzen

    • c3voc events
    • HowTo's [c3voc]
    • C3VOC Infrastruktur und Geschichte
    • VOC Case 2.0 - Modularize Everything
    • media.ccc.de
    • mediacccde-YouTube-Kanal
    • FireWire – Wikipedia
    • XLR – Wikipedia
    • Serial Digital Interface (SDI)– Wikipedia
    • Dante (Netzwerkprotokoll) – Wikipedia
    • AES/EBU a.k.a AES3 – Wikipedia
    • AES67 - Wikipedia
    • GitHub - voc/voctomix: Full-HD Software Live-Video-Mixer in python
      1 hr 8 min
    • Dicke Bretter, diesmal mit weniger Videoüberwachung
      CR299: Wie man sich erfolgreich dagegen wehrt, dass immer mehr videoüberwacht wird

      Die „Dicken Bretter“ melden sich zurück: Wir sprechen über Videoüberwachung in Köln, deren Hard- und Software und Einsatzorte und über juristische Gegenwehr gegen staatliche Beobachtung und Speicherung.

      Wir versuchen in „Dicke Bretter“, Technologien und digitale Themen aus dem Blickwinkel von Aktivismus und politischer Willensbildung zu betrachten. Deswegen befragen wir in dieser Folge Calvin Baus, der sich gegen polizeiliche Videoüberwachung engagiert. Er kämpft schon mehrere Jahre im Rahmen der Kölner Initiative „Kameras stoppen“ dagegen an, dass an immer mehr Standorten permanent Kameras betrieben werden. Videoüberwachung kann zu einer Verdrängung von Kriminalität führen, verletzt aber Grundrechte von Vorbeilaufenden, Anwohnern oder Demo-Teilnehmern.

      Ein erstes Gerichtsurteil gegen die Videoüberwachung erging Ende 2024. Wie Calvin dabei vorging, besprechen wir in dieser Ausgabe von „Dicke Bretter“. Er berichtet uns auch, wie die Polizei auf das Urteil reagiert hat.

      „Dicke Bretter“ ist ein Podcast von Elisa Lindinger, Elina Eickstädt und Constanze Kurz, produziert von der Chaosradio-Crew, mit Musik von erdgeist. Eine gekürzte schriftliche Version des Gesprächs zwischen Elina, Calvin und Constanze kann man bei netzpolitik.org lesen.

      Referenzen

      • Kameras stoppen!
        1 hr 1 min
      • Koloniale Kontinuitäten bei Rohstoffen, Daten und Infrastruktur
        CR298: Wie mächtige Konzerne Rohstoffe, Datenströme und digitale Infrastruktur kontrollieren und strukturelle Ungleichheiten zementieren

        Westliche Tech-Konzerne lassen ihre Produkte gern auswärts verbessern. Wenn Textdateien oder Bilder beispielsweise in Kenia millionenfach vorsortiert, etikettiert oder annotiert werden, geschieht das oft unter menschenunwürdigen Bedingungen. Westliche Technologieunternehmen beauftragen diese Arbeiten, etwa in Ländern in Afrika oder in Südostasien, da sie dort auf billige Arbeitskräfte zurückgreifen können. OpenAI, Meta, Google oder Microsoft beteiligen sich damit an einer Art digitalem Kolonialismus.

        Wir ziehen eine Linie vom historischen Kolonialismus zu den heutigen Machtasymmetrien und Abhängigkeiten bei Rohstoffen oder Daten. Früher basierte der Kolonialismus auf Besitz, Überwachung und Kontrolle von Territorien, Arbeitskräften, Rohstoffen und Infrastruktur. Das ist unter heutigen digitalen Bedingungen ganz ähnlich: Mächtige Konzerne kontrollieren Rohstoffe, Datenströme und digitale Infrastruktur.

        Das Team diesmal: Ingo, Marcus, Constanze und Lena.

        Wir produzieren außerdem Elektroschrott in schier unglaublichem Ausmaß: 2022 beispielsweise allein 31 Milliarden Kilogramm Metalle, dazu 17 Milliarden Kilogramm Kunststoffe und 14 Milliarden Kilogramm Mineralien, Glas und Verbundwerkstoffe.

        Wo bleibt dieser Elektromüll? Wie ist die technische Infrastruktur global verteilt? Welche kolonialen Kontinuitäten sich heute bei Rohstofffragen, Elektroschrott oder bei der Ausbeutung von Menschen wiederfinden, das bespricht Marcus Richter mit Lena Ulbricht (die auch einen eigenen Podcast hat), Ingo Dachwitz und Constanze Kurz vom Chaos Computer Club. Ingos Buch über Digitalen Kolonialismus (zusammen mit Sven Hilbig) ist vor wenigen Tagen erschienen.

        Referenzen

        • Vortrag von Lena Ulbricht auf dem Camp 2023 über dekoloniale und feministische Perspektiven auf Technikgestaltung: Produktionsbedingungen digitaler Technologien
          1 hr 14 min
        • Die digitalen Versprechungen in den Wahlprogrammen
          CR297: Wir blicken auf die Wahlprogramme der Parteien bei Digitalisierung, IT-Sicherheit, Datenschutz und Überwachung

          Der Anlass für das Chaosradio 297 ist ziemlich naheliegend: Uns steht eine Bundestagswahl bevor. Deshalb haben wir die Wahlprogramme gelesen und geben Einblicke darin.

          Die vieldiskutierten Themen dieser Wahl sind bisher die Migrationspolitik und der Krieg in der Ukraine, in geringerem Maße auch Soziales oder Wohnen. Wir sprechen in dieser Sendung über bisher wenig im Mittelpunkt stehende Themen, die Technik und Digitalisierung betreffen, und wie sich die Parteien dazu jeweils positionieren.

          Das Team des Chaosradio 297: Constanze, Marcus, Aline und Klaus (o.u.v.l.n.r.).

          Marcus Richter spricht mit seinen Gästen Aline Blankertz, Klaus Landefeld und Constanze Kurz im Chaosradio 297 über die Versprechungen in den Programmen und auch Neues rund um das Speichern von IP-Adressen und Port-Nummern. Es geht auch um den Ausbau von Netzinfrastrukturen, um Digitalisierung bei Behörden und Staat mitsamt Open Data, um IT-Sicherheit und Datenschutzfragen und auch um verschiedene Formen von Überwachung. Wer sagt was zu Digitalisierung in den Schulen? Und welche Partei macht sich mit der Forderung nach einem „Social-Media-Gesetz nach australischem Vorbild“ unwählbar?

          1 hr 50 min
        • Darf Digitalisierung erzwungen werden?
          CR296: Wie eine wünschenswerte Art der Digitalisierung aussehen könnte

          Seit einigen Monaten gibt es Diskussionen um „Digitalzwang“ oder „App-Zwang“, die sich vor allem um das Beispiel der Deutschen Bahn und ihrer App, das Ende der Bahncard als Plastikkarte und den zeitweisen Zwang zur Angabe einer E-Mail-Adresse oder Handynummer für Bahntickets rankten. Häufige Fragen waren: Darf Digitalisierung auf diese Weise erzwungen werden? Wie wichtig ist das Bahnfahren für das gesellschaftliche Leben, wenn ein Teil der Bevölkerung von Bahn-Dienstleistungen ausgeschlossen wird, der etwa kein passend funktionierendes Smartphone hat? Denn es gibt Menschen, die nicht online sind, aber auch die, die bei der Deutschen Bahn nicht online buchen wollen.

          Es gibt immer mehr Lebensbereiche, wo etwas, was früher auch ohne ging, nur noch mit passenden Geräten, Internet und Strom oder Akku zu machen ist. Aber nicht immer dient das der Verbesserung der Dienstleistungen. Im Kern geht es den Anbietern oft nur darum, Geld zu sparen. Wenn aber ein Smartphone oder eine App für eine Handlung vorausgesetzt wird, schließt das eine Reihe von Menschen aus. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sind mehr als fünf Prozent der Menschen in Deutschland (in der Altersspanne zwischen 16 und 74 Jahren) vollständig offline, benutzen das Internet also nie. Das sind mehr als drei Millionen Menschen, aber keineswegs die einzigen Betroffenen.

          Wir versuchen zu klären: Welche Formen von „Digitalzwang“ gibt es? Gehört dazu auch der Zwang, bestimmte große Tech-Konzerne zu benutzen? Denn ein App-Zwang hat faktisch heute so gut wie immer die Folge, dass man auch Google oder Apple verwenden muss.

          Was wäre denn eine wünschenswerte Welt der Digitalisierung? Wie könnten digitale Lösungen oder durchdachte digitale Dienstleistungen aussehen, die wir wollen? Gibt es eine grundrechtsfreundliche Digitalisierung? Brauchen wir gar ein Grundrecht auf analoges Leben? Und wer trägt eigentlich die Ausfallrisiken der Technologien?

          Kann Digitalisierung eine zusätzliche Barriere sein, und was hat das Ganze überhaupt mit Barrierefreiheit zu tun? Und was haben IT-Sicherheit und Barrierefreiheit gemeinsam? Das alles bespricht Marcus Richter mit Jana Mattert, Referentin für Barrierefreiheit beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), Jürgen Bering von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) und Constanze Kurz vom Chaos Computer Club.

          1 hr 31 min
        • Dicke Bretter, diesmal über fünf Jahre Landtagsarbeit zu Digitalthemen
          CR295: Über Digitalpolitik in Sachsen, mit Daniel Gerber

          Seit ab dem vergangenen Jahr auch der Podcast „Dicke Bretter“ beim Chaosradio läuft, gab es nur eine Live-Sendung, nämlich vom Chaos Communication Congress. Jetzt folgt die zweite Live-Aufnahme von den Datenspuren in Dresden.

          „Dicke Bretter“ will über die Entstehung von Gesetzen und Standards, über Institutionen und parlamentarische Willensbildung bei digitalen Themen berichten und aufklären. Dazu blicken wir heute auf einen neuen Aspekt: Digitalpolitik auf Landesebene. Warum engagieren sich Menschen in der Landespolitik für digitale Themen?

          Zu Gast bei „Dicke Bretter“, live von den Datenspuren: Daniel Gerber.

          Wir sprechen über Digitalpolitik auf Landesebene am Beispiel des sächsischen Transparenzgesetzes und darüber, warum man als Informatiker in die Landespolitik geht. Unser Gast ist Daniel Gerber, der fünf Jahre lang Landtagsarbeit in Sachsen hinter sich hat. Er war Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Digitalpolitik und hat sich beispielsweise um die Open-Source-Strategie gekümmert.

          „Dicke Bretter“ ist ein Podcast von und mit Elisa Lindinger, Elina Eickstädt und Constanze Kurz, produziert von der Chaosradio-Crew, mit Musik von erdgeist. Das Gespräch ist als gekürzte schriftliche Version bei netzpolitik.org verfügbar.

          1 hr 17 min

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