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In der zweiten Folge „Onkologe Overseas“ begrüßt Harald Müller-Huesmann gleich zwei Gäste. Der Mehrwert von Postersessions und der Austausch mit Kolleg:innen werden genauso diskutiert, wie die Frage, ob nun die Fahrt vom Hotel zum Kongressgelände mit dem Rad oder mit dem Bus erfolgen sollte. Denn jedes Gefährt hat hier so seine eigenen Tücken.
Fachlich wird abschließend noch einmal in den Bereich der Uro-Onkologie geschaut – hier erläutert Jürgen Gschwend (München), welche Neuigkeiten es im Zusammenhang mit dem amerikanischen Krebskongress zu verkünden gibt.
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Über Onkologe Overseas - Sonderfolgen aus Chicago:
Harald Müller-Huesmann serviert Ihnen die wichtigsten Neuigkeiten aus Chicago in ca. 10 Minuten, pünktlich zum Frühstück. Der amerikanische Krebskongress ist für eine Fülle an brandaktuellen und hochrelevanten Studienpublikationen bekannt. Zusätzlich zu Daten-fokussierten Formaten (Onkologie VirtuOS) möchten wir Ihnen dieses Jahr in unserem Podcast auch emotionale, persönliche und praxisnahe Einblicke eines behandelnden Onkologen anbieten.
Harald Müller-Huesmann ist von Paderborn nach Chicago gereist und begrüßt Sie vom amerikanischen Krebskongress 2022. Nach zwei Jahren Pandemie wird es wieder Zeit, zu DEM KONGRESS überhaupt zu reisen. In den Sonderfolgen werden Ihnen die wichtigsten Neuigkeiten aus Chicago zusammengefasst.
In der ersten Episode sprechen wir über die Anreise, die Einwanderungsbehörde und Erwartungen an die kommenden Kongress-Tage.
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Über Onkologe Overseas - Sonderfolgen aus Chicago:
Harald Müller-Huesmann serviert Ihnen die wichtigsten Neuigkeiten aus Chicago in ca. 10 Minuten, pünktlich zum Frühstück. Der amerikanische Krebskongress ist für eine Fülle an brandaktuellen und hochrelevanten Studienpublikationen bekannt. Zusätzlich zu Daten-fokussierten Formaten (Onkologie VirtuOS) möchten wir Ihnen dieses Jahr in unserem Podcast auch emotionale, persönliche und praxisnahe Einblicke eines behandelnden Onkologen anbieten.
Die Biomarkertestung sollte Grundlage jeder Therapieentscheidung bei Lungenkrebs sein. Aber hat sich die molekulare Testung in Deutschland wirklich schon durchgesetzt oder ist da noch Luft nach oben? Zusammen mit Prof. Dr. Griesinger, Direktor der Klinik für Hämatologie und Onkologie des Pius-Hospitals Oldenburg sowie Speaker des Steering Boards von CRISP sprechen wir über den Status Quo und schauen uns dazu die Daten aus dem CRISP-Register genauer an.
(00:00) Intro
(00:38) Vorstellung des Themas und des Experten Prof. Griesinger
(01:12) Blick auf die aktuelle Rate an molekularen Testungen: Geht da noch mehr?
(02:01) Wo liegen die Herausforderungen bei der Testung?
(03:50) Gibt es Faktoren, die gegen eine Testung sprechen?
(04:59) Fazit: Was können wir aus den Real-World-Daten lernen?
(07:02) Testung beim fortgeschrittenen vs. frühen NSCLC
(09:06) Brauchen wir Reflextestung auf alle relevanten Marker unabhängig vom Stadium?
(10:29) Wird zukünftig auch anderswo breiter getestet, zum Beispiel beim Mammakarzinom?
(11:42) Outro
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Das lokal fortgeschrittene, nicht resezierbare triple-negative Mammakarzinom (mTNBC) ist ein sehr aggressiver Subtyp des Brustkrebs und trifft oft auch jüngere Frauen. So auch die Patientin von PD Dr. med. Carolin Hack, Erlangen. Im Gespräch erläutert die Expertin, wie der Einsatz einer Krebsimmuntherapie sowohl die Prognose als auch die Lebensqualität ihrer Patientin beeinflusst hat.
(00:00) Intro
(00:38) Vorstellung der Expertin
(00:16) Vorstellung der Teilnehmer und Einführung in das Thema
(01:23) Was unterscheidet das triple-negative Mammakarzinom von den anderen Subtypen des Mammakarzinoms und wie viele Patienten sind davon betroffen?
(02:26) Patientinnenfall: 24 Jahre bei Erstdiagnose
(03:01) Einfluss der Krebsimmuntherapie auf die Prognose
(03:51) Funktionsweise der Krebsimmuntherapie und ihre Besonderheiten für Ärzte und Patienten
(05:21) Aktuelles Befinden der Patientin
(05:53) Was wünschen Sie sich als Therapeutin in dieser Indikation für die Zukunft?
(06:25) Outro
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Insbesondere im NSCLC spielen ZNS Metastasen eine wichtige Rolle für die Lebensqualität der Patienten. Welche Bedeutung hat eine regelmäßige Surveillance? Warum sollte möglichst früh auf das Vorhandensein von möglichen Treibermutationen getestet werden? Über diese und weitere Themen diskutieren Dr. Stratmann, Klinikum der Goethe Universität Frankfurt und Frau Dr. Gütz, St. Elisabeth Krankenhaus in Leipzig.
Dr. Stratmann und Dr. Gütz besprechen folgende Aspekte:
(00:00) Intro
(00:38) Vorstellung der Experten
(01:11) Häufigkeit der ZNS-Metastasierung im NSCLC
(02:33) Wie ist das Vorgehen beim NSCLC hinsichtlich ZNS-Metastasen?
(04:34) Vorgehen bei Treibermutationen und Testung
(06:00) Algorithmus bei der Behandlung von Hirnmetastasen
(07:47) Vorteile der regelmäßigen Surveillance
(10:45) Zusammenfassung: Wie sollte man vorgehen bei Patienten mit Hirnmetastasen?
(13:29) Outro
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Bei der Behandlung von SCLC-Patienten ist die Expertise sowie Erfahrung der Behandler durch die Aggressivität der Erkrankung und die damit eingehende Belastung der Patienten besonders gefragt.
Viele Patienten befinden sich oftmals bereits zum Diagnosezeitpunkt in einem schlechteren Allgemeinzustand. Bei der Therapie dieser Patienten spielen daher verschiedene Fragestellungen eine Rolle, die im Rahmen dieser Podcast-Episode näher betrachtet werden. Wie werden SCLC Patienten heute behandelt? Welche Kriterien spielen eine Rolle bei der Therapieauswahl? Wie kann die Lebensqualität der Patienten dabei erhalten werden? Über diese Themen unterhalten sich Dr. Jan Stratmann, Universitätsklinikum Frankfurt, und Dr. Sylvia Gütz, Chefärztin am St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig sowie Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie.
(00:00) Intro
(00:40) Vorstellung der Teilnehmer und Einführung in das Thema
(01:48) Was versteht man unter „reduziertem Allgemeinzustand” und wie kann der Allgemeinzustand eines Patienten festgestellt werden?
(04:45) Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen bei der Therapieentscheidung
(06:26) Vorgehen in der Praxis
(07:50) Welche Rolle spielt Best Supportive Care in der Behandlung von SCLC Patienten?
(09:15) Realität vs. Studien beim ES-SCLC
(10:47) Outro
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Brustschmerz, Husten und eine Schwellung am Hals treiben den 48-Jährigen in die Klinik - ein halbes Jahr später ist er tot. Warum brachte ihm ausgerechnet ein Kampfgas kurzzeitig Linderung und wie würde man ihn heute behandeln? Wir reisen zurück ins Jahr 1947 und erzählen die Geschichte eines Falles von David. A. Karnofsky und seinen ersten Behandlungsversuchen beim kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC). Im Experten-Interview ordnet Prof. Dr. Wolfgang Schütte (Martha-Maria Halle-Dölau) die Entwicklung beim SCLC von damals bis heute ein und wirft mit uns einen Blick in die Zukunft der Therapie.
(00:00) Intro
(00:27) Einführung & Interview mit Herrn Prof. Schütte
(01:28) Damals Haferzellkarzinom, heute Kleinzeller
(01:51) Bestrahlung, Operation, Chemotherapie - seit den 90ern kaum Fortschritte
(03:24) “Richtig großer Fortschritt” - die Immuntherapien beim SCLC
(05:24) Der Fall des “J.M.”: mit Kampfgas gegen den Krebs
(08:10) Karnofsky: “Remission enttäuschend kurz”
(09:25) Die Therapie des Kleinzellers: endlich Fortschritte
(11:25) Outro
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„Die Therapielandschaft im Lungenkarzinom ist sehr kleinteilig geworden - von der Empfehlung vor vielen Jahren eine beliebige Platin-Dublette einzusetzen sind wir heute weit entfernt”. Prof. Dr. Wolfgang Schütte (Martha-Maria Halle-Dölau) und Dr. Sebastian Enoch (Onkologisch-hämatologisches Zentrum Wendland) diskutieren über den Datendschungel im Lungenkarzinom und geben Tipps zum Umgang damit.
(00:00) Intro
(00:27) Einführung & Vorstellung des Themas Datendschungel
(01:42) Welche Kriterien sind für eine Therapieentscheidung wesentlich?
(03:13) Studienlandschaft: Welche Instrumente sind notwendig, um möglichst auf dem neuesten Stand zu bleiben?
(04:49) Sind die Leitlinien die wichtigste Hilfe oder schnell veraltet. Müssen häufig eher individuelle Entscheidungen getroffen werden?
(06:26) Umgang mit seltenen Markern
(07:41) Ist der jetzige virtuelle Austausch in der Pandemie eine Weiterbildungsform der Zukunft?
(09:20) Der persönliche Kontakt ist gerade bei Patienten mit Lungenkarzinom wichtig.
(10:20) Fazit & Abschluss des Themas
(11:09) Outro
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Was ist der Unterschied zwischen einem Tumorboard und einem molekularen Tumorboard (MTB)? Welche Patienten sind für ein MTB geeignet? Wie funktioniert die Zusammenarbeit bei der Therapieplanung zwischen niedergelassenen Onkologen und einer Klinik mit einem MTB? Dr. Jan Stratmann (Universitätsklinikum Frankfurt) und Dr. Mia Peters (UKE in Hamburg) beantworten diese spannenden Fragen und geben zudem einen Einblick in die Möglichkeit der Erfassung von Daten aus besprochenen Patientenfällen.
(00:00) Intro
(00:35) Vorstellung der Teilnehmer und Einführung in das Thema
(01:58) Vorstellung molekulares Tumorboard in Hamburg Eppendorf
(04:28) Nachverfolgung der besprochenen Fälle in Datenbanken/ Register
(06:00) Welche Patienten werden in einem MTB besprochen?
(08:30) Umsetzung der Empfehlungen in die Praxis
(10:10) Zusammenarbeit zwischen MTB und niedergelassenen Onkologen
(11:10) Wo geht die Reise mit den MTBs in der Zukunft hin und wo gibt es Verbesserungen?
(13:05) Outro
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Das Thema „tumoragnostische Therapieansätze” ist in aller Munde. Was bedeutet es eigentlich genau? Welche Möglichkeiten und Herausforderungen ergeben sich - zum einen für Behandler, zum anderen für die Patienten? Welche Gegebenheiten müssen erfüllt sein, damit Patienten von dieser Art von Therapie profitieren können? Wo stehen wir heute und wie wird sich die Situation in 5 - 10 Jahren darstellen? Über diese Themen unterhalten sich Dr. Jan Stratmann, Universitätsklinikum Frankfurt, und Mia Peters vom UKE in Hamburg.
(00:00) Intro
(00:37) Vorstellung der Teilnehmer und Einführung in das Thema
(02:07) Was versteht man unter tumoragnostischen Therapien und was ist das Innovative daran?
(03:50) Herausforderungen für die Testung
(06:10) Screening der Patienten nach NTRK
(08:54) Vorgehen in der Praxis
(09:36) Anwendung der tumoragnostischen Therapien und Zeitpunkt der Testung
(12:02) Welche Tumorentitäten über NGS screenen?
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