Exzellent erklärt - Spitzenforschung für alle

Exzellent erklärt - Spitzenforschung für alle

By Die 57 Exzellenzcluster DeutschlandsScienceTechnologyLife Sciences
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Exzellent erklärt - Spitzenforschung für alle episodes

  • 3D-Druck – Neue Materialien, neue Möglichkeiten

    Prof. Jochen Wittbrodt und Prof. Peter Gumbsch arbeiten im gleichen Exzellenzcluster, aber in sehr unterschiedlichen Forschungsbereichen. Was sie eint: Beide forschen an Anwendungen, bei denen präziserer, schnellerer und leistungsfähigerer 3D-Druck neue Wege eröffnet.

    Jochen Wittbrodt und seine Doktorandin Christina Schlagheck forschen an Organoiden, also künstlich hergestellte organähnliche Zellstrukturen. So könnte beispielsweise eines Tages eine Retina aus dem 3D-Drucker kommen. Peter Gumbsch entwickelt Metamaterialien, die spezifisch entworfene Eigenschaften aufweisen und zudem einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten könnten.

    Die Experten

    Der Zellbiologe Prof. Jochen Wittbrodt ist seit 2007 Professor an der Universität Heidelberg und betreibt am Centre for Organismal Studies Grundlagenforschung in der Entwicklungsbiologie. Der Fokus seiner Forschung liegt auf Zellwachstum und -differenzierung bei der Entwicklung von Auge und Gehirn bei Fischen. Prof. Wittbrodt ist Co-Sprecher des Exzellenzclusters 3D Matter Made to Order (3DMM2O) und Co-Sprecher der Research Area “3D Hybrid Organotypic Systems”. Christina Schlagheck ist Doktorandin in der Arbeitsgruppe von Prof. Wittbrodt.
    https://www.3dmm2o.de/organotypic_systems.php

    Der Materialwissenschaftler und Physiker Prof. Peter Gumbsch leitet seit 2001 das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) und ist Professor für Werkstoffmechanik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er forscht zum Verhalten von Werkstoffen unter Belastung. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Forschung stellt die Werkstoffmodellierung dar. Im Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order ist er Co-Sprecher der Research Area „3D Metamaterials“.
    https://www.3dmm2o.de/metamaterials.php

    Das Cluster

    Im Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order (3DMM2O) forschen Wissenschaftler*innen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg interdisziplinär an innovativen Technologien und Materialien für digitale skalierbare additive Fertigungsverfahren, um den 3D-Druck präziser, schneller und leistungsfähiger zu machen. Ziel ist es, die 3D-Fertigung und Materialverarbeitung vom Molekül bis zur Makrostruktur vollständig zu digitalisieren. Zusätzlich zur Förderung als Exzellenzcluster innerhalb der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder wird 3DMM2O durch die Carl-Zeiss-Stiftung gefördert.
    https://www.3dmm2o.de

    Der Podcast

    57 Exzellenzcluster, 1 Podcast. Regelmäßig berichtet „Exzellent erklärt“ aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert werden. Die Reise geht quer durch die Republik, genauso vielfältig wie die Standorte sind die Themen: Von A wie Afrikastudien bis Z wie Zukunft der Medizin. Seid bei der nächsten Folge wieder dabei und taucht ein in die spannende Welt der Spitzenforschung! Wenn Euch der Podcast gefallen hat, abonniert „Exzellent erklärt“ bei dem Podcast-Anbieter Eurer Wahl.

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    29 min
  • Energieforschung – Starke Akkus für die Energiewende

    Im Jahr 2030 werden in Deutschland mehr als zehn Millionen Elektroautos die Straßen bevölkern. Und alle brauchen einen leistungsfähigen, schnellaufladbaren und sicheren Akku. Wie soll das gehen?

    In dieser Folge geben Prof. Dr. Bettina Lotsch und Sina Stegmaier Einblick in die Batterieforschung. Was sind die Probleme der aktuellen Akkus? Und wie könnte man sie lösen? Die beiden Chemikerinnen des Exzellenzclusters e-conversion erklären dabei auch, wie Batterien eigentlich funktionieren und welche Materialien für eine leistungsfähige Batterie gebraucht werden. Und sie verraten, was es mit den Festkörperbatterien auf sich hat, in die vor allem die Autoindustrie so große Hoffnungen setzt.

    Die Expertinnen

    Bettina Lotsch ist Professorin für Nanochemie an der LMU München und Direktorin am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart. Sie und ihr Team entwickeln und erforschen neue Materialien für die Umwandlung und Speicherung von Energie. Dazu gehören molekulare Netzwerke für die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Brennstoffe und die Entwicklung neuartiger Lichtspeicherkonzepte wie Sonnenbatterien. Zum anderen arbeitet sie an einer neuen Art von Batterien, die ohne flüssige Elektrolyte auskommen – den Feststoffbatterien.
    Prof. Lotsch: MPI für Festkörperforschung / LMU

    Sina Stegmaier ist Doktorandin am Lehrstuhl für Theoretische Chemie an der TU München (Prof. Karsten Reuter). Mit Hilfe von computergestützten Simulationen versucht sie herauszufinden, wie sich Batteriematerialien auf atomarer Ebene verhalten. Das so erlangte Verständnis ist essentiell für eine gezielte Optimierung dieser Materialien im Labor.

    Sina Stegmaier, Theoretische Chemie (TUM)

    Der Cluster

    Um die Energie aus Sonne, Wind und Wasser nutzen zu können, müssen wir sie umwandeln und speichern. Das Exzellenzcluster e-conversion erforscht die Grundlagen dieser Prozesse, damit beide in Zukunft effizienter ablaufen. So versickert bei jeder Umwandlung (engl. conversion) ein beträchtlicher Teil der Energie am Grenzübergang zwischen verschiedenen Materialien. Das Einsparpotential ist enorm und ein guter Grund, um die besten Fachleute im Cluster e-conversion zusammenzubringen. Dies sind rund 40 Wissenschaftler*innen und ihre Gruppen mit Sitz an der TU München, der LMU München sowie an Max-Planck-Instituten in Stuttgart, Berlin und Mülheim an der Ruhr.
    https://www.e-conversion.de/

    Der Podcast

    57 Exzellenzcluster, 1 Podcast. Regelmäßig berichtet „Exzellent erklärt“ aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert werden. Die Reise geht quer durch die Republik, genauso vielfältig wie die Standorte sind die Themen: Von A wie Afrikastudien bis Z wie Zukunft der Medizin. Seid bei der nächsten Folge wieder dabei und taucht ein in die spannende Welt der Spitzenforschung! Wenn Euch der Podcast gefallen hat, abonniert „Exzellent erklärt“ bei dem Podcast-Anbieter Eurer Wahl.

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    28 min
  • Mikrobiome – Mikroorganismen im (Un-) Gleichgewicht

    Das mikrobielle Gleichgewicht ist die Grundlage für gesundes Leben – egal ob beim Menschen, bei Tieren oder bei Pflanzen. Sogar Gewässer sowie Böden und damit ganze Ökosysteme sind davon abhängig. Gerät dieses dynamische Gleichgewicht von Bakterien, Pilzen und weiteren Mikroorganismen ins Wanken, kann das schwerwiegende Folgen haben.

    Bei der Erforschung des Mikroversums dreht sich alles um die Kommunikation und Interaktion der winzigen Lebewesen untereinander und mit ihrer Umwelt. Denn oft leben sie bereits seit Jahrmillionen zusammen und sind nur selten isoliert anzutreffen.

    Prof. Brakhage erzählt davon, dass der nächste antibiotische Wirkstoff vielleicht in unserem Vorgarten auf seine Entdeckung wartet. Und aus diesem im besten Fall ein Medikament entwickelt werden kann, das zielgerichtet unerwünschte Mikroorganismen angreift und die nützlichen nicht beeinträchtigt.

    Der Experte

    Prof. Axel Brakhage ist der Sprecher des Microverse-Clusters und Direktor am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie. Er erforscht unter anderem humanpathogene Pilze, die für uns Menschen eine Bedrohung darstellen können. Sein Fokus liegt auf dem Schimmelpilz Aspergillus fumigatus. Dieser ist überall in unserer Umwelt zu finden und kann bei vorerkrankten, immunsupprimierten Menschen eine lebensbedrohliche Aspergillose auslösen.
    Webseite Prof. Brakhage

    Der Cluster

    Der Exzellenzcluster Balance of the Microverse bündelt die Stärken der Mikrobiologie, Chemischen Biologie, Infektionsbiologie, Medizin, Ökologie, Optik/Photonik, Materialwissenschaft, Bioinformatik und Ethik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Universitätsklinikum und acht außeruniversitären Forschungsinstituten. Grundlage für das Konzept des Microverse-Clusters ist die erfolgreiche Exzellenz-Graduiertenschule Jena School for Microbial Communication. Vier Sonderforschungsbereiche, weitere koordinierte Forschungsprogramme sowie regionale Industriepartner verstärken den Microverse-Cluster.
    https://microverse-cluster.de/en/

    Der Podcast

    57 Exzellenzcluster, 1 Podcast. Regelmäßig berichtet „Exzellent erklärt“ aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert werden. Die Reise geht quer durch die Republik, genauso vielfältig wie die Standorte sind die Themen: Von A wie Afrikastudien bis Z wie Zukunft der Medizin. Seid bei der nächsten Folge wieder dabei und taucht ein in die spannende Welt der Spitzenforschung! Wenn Euch der Podcast gefallen hat, abonniert „Exzellent erklärt“ bei dem Podcast-Anbieter Eurer Wahl.

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    30 min
  • Quantencomputer – Wie nah sind wir der Anwendung?

    Michael Köhl und Sebastian Diehl forschen an den Grundlagen quantenmechanischer Phänomene. Am Exzellenzcluster ML4Q bringen sie ihre Expertise in experimenteller bzw. theoretischer Physik zusammen, um Netzwerkarchitekturen für Quantencomputer zu schaffen. Es gilt viele Probleme zu lösen – zum Beispiel auch die Frage, wie Quantencomputer miteinander vernetzt werden können, obwohl die Quantenzustände, die sie zum Funktionieren benötigen, schwer stabil zu halten sind.

    Die Experten

    Prof. Michael Köhl leitet die Arbeitsgruppe Experimentelle Quantenphysik an der Universität Bonn. Seine Forschung befasst sich mit der Untersuchung ultrakalter Atome und gefangener Ionen zum Zweck der Quanteninformationsverarbeitung und Quantensimulation. Köhl hat während seiner Diplom- und Doktorarbeit in den Arbeitsgruppen der Nobelpreisträger Wolfgang Ketterle (MIT) und Theodor Hänsch (MPI Garching) gearbeitet. Nach Forschungsaufenthalten in der Schweiz (ETH Zürich) und Großbritannien (University of Cambridge) kehrte er als Alexander-von-Humboldt Professor an die Universität Bonn nach Deutschland zurück, wo er seit 2013 einen herausragenden Forschungsschwerpunkt an der Schnittstelle von Quantenoptik und kondensierter Materie entwickelt.
    https://www.quantum.uni-bonn.de/

    Prof. Sebastian Diehl leitet seine Arbeitsgruppe am Institut für Theoretische Physik an der Universität zu Köln. Im Rahmen der Exzellenzinitiative erhielt Diehl 2015 den Ruf an die Uni Köln, um an der Schnittstelle zwischen der Quantenoptik und der Vielteilchenphysik zu forschen. Ein wichtiges Ziel seiner Forschung ist es, neue makroskopische Phänomene aufzudecken, die quantenmechanische Vielteilchensysteme reflektieren. Dazu entwickelt er theoretische Werkzeuge, um solche Quantensysteme effizient beschreiben zu können. Gleichzeitig arbeitet seine Arbeitsgruppe daran, experimentelle Plattformen zu identifizieren, in denen die theoretischen Voraussagen getestet werden können.

    https://www.thp.uni-koeln.de/diehl/index.html

    Der Cluster

    Quantencomputer versprechen Rechenleistungen jenseits derer aller klassischen Computer, z.B. für Materialforschung, Pharmazeutik oder künstliche Intelligenz. Ziel von ML4Q ist es, neue Computer- und Netzwerkarchitekturen zu schaffen, die auf den Prinzipien der Quantenmechanik beruhen.
    ML4Q steht für Materie und Licht für Quanteninformation und bündelt die einzigartige Expertise der beteiligten Partner in drei Schlüsseldisziplinen der Physik – Festkörperforschung, Quantenoptik und Quanteninformation – um die beste Hardware-Plattform für Quanteninformations-Technologie und Blaupausen für ein funktionales Quanteninformations-Netzwerk zu schaffen.
    Mehr Infos in der Broschüre "ML4Q in Kürze"!
    https://ml4q.de

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    44 min
  • Nachhaltiges Fliegen – Neue Flugzeugmodelle, andere Treibstoffe

    Prof. Jens Friedrichs und Prof. Rolf Radespiel vom Exzellenzcluster SE²A in Braunschweig haben ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2050 sollen Flugzeuge nachhaltig fliegen. Das bedeutet, dass sie dann nicht mehr mit fossilem Kerosin in der Luft sind, sondern entweder mit elektrischem Strom, Wasserstoff oder synthetischem Kerosin. Mit den Flugzeugen, wie wir sie kennen, werden diese Flugzeuge der neuen Generation nicht mehr viel gemeinsam haben.

    Die Experten

    Prof. Rolf Radespiel leitet seit dem Jahr 2000 das Institut für Strömungsmechanik (https://www.tu-braunschweig.de/ism) der TU Braunschweig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in experimentellen und numerischen Verfahren zur Aerodynamik von Flugzeugen und speziell zur Reduzierung des Widerstandes. Darüber hinaus werden am Institut Verfahren zur Strömungsmesstechnik und Strömungsbeeinflussung untersucht sowie speziell auch Experimente zur Vereisung von Flugzeugen durchgeführt. Prof. Radespiel ist weiterhin Sprecher des Niedersächsischen Forschungszentrums für Luftfahrt (https://www.tu-braunschweig.de/nfl) und Ko-Sprecher von SE²A.

    Prof. Jens Friedrichs ist seit 2010 Leiter des Instituts für Flugantriebe und Strömungsmaschinen der TU Braunschweig (http://www.ifas.tu-bs.de/).

    Der Fokus seiner experimentellen und numerischen Forschung liegt im Bereich neuer Propulsoren, d.h. neuer Antriebskonzepte und deren Integration in das Flugzeug. Auch werden am Institut Verschleiß- und Wartungsmodelle für Flugantriebe entwickelt. Prof. Friedrichs ist Sprecher des Forschungsschwerpunktes Mobilität der TU Braunschweig (https://www.tu-braunschweig.de/mobilitaet) und Sprecher des Exzellenzclusters SE²A.

    https://www.tu-braunschweig.de/se2a

    Das Cluster

    Der Exzellenzcluster SE²A – „Sustainable and Energy Efficient Aviation“ (EXC 2163) ist ein interdisziplinäres Forschungsvorhaben mit dem Ziel, Technologien für die nachhaltige und umweltverträgliche Entwicklung des Luftverkehrs zu erforschen. In dem Cluster arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Luftfahrt, Elektrotechnik, Energie, Chemie und Design an der Senkung von Emissionen, der Verringerung der Lärmbelastung, der Recyclingfähigkeit von Lufttransportsystemen sowie der Weiterentwicklung des Luftverkehrs-Managements. An SE²A sind neben der TU Braunschweig das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Leibniz Universität Hannover (LUH), die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) auf der Grundlage von Kooperationsverträgen beteiligt.

    Der Podcast

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    36 min
  • Altern – Wie können wir gesund alt werden?

    Prof. Maria Cristina Polidori und Prof. Björn Schumacher forschen beide zum Thema Altern. Prof. Polidori als Ärztin in der Uniklinik mit dem Ziel noch vor dem Eintreten von Krankheiten im Alter aktiv zu werden und Prof. Schumacher im Labor wo eine Alternsuhr, ein genetischer Test, Aufschluss darauf geben soll, wie sich unser biologisches Alter verändert – beispielsweise durch Faktoren wie ungesunde Ernährung oder Rauchen. Durch diese genaue Mess-Methode kann es bald möglich sein, den Erfolg oder Misserfolg von Therapien frühzeitig zu dokumentieren und dann nachzujustieren.

    Bei diesem Forschungsbereich geht es aber nicht darum, uns unsterblich zu machen. Vielmehr ist es wichtig, dass wir gesund alt werden und nicht in die sogenannte Multimorbidität rutschen, also mehrere chronische Krankheiten gleichzeitig zu entwickeln.


    Die Experten

    M. Christina Polidori ist CECAD Mitglied und Leiterin des Schwerpunkts Klinische Altersforschung der Inneren Medizin II der Uniklinik Köln. Sie analysiert im Projekt MPI_Bio den weltweit zweitgrößten Datensatz von Patienten, die über 65 Jahre alt sind, um biomolekulare Signaturen für organismus- und krankheitsbedingte Gebrechlichkeit, insbesondere im Zusammenhang mit Nierenerkrankungen zu identifizieren.
    https://www.cecad.uni-koeln.de/research/associated-members/prof-dr-m-cristina-polidori
    https://nephrologie.uk-koeln.de/forschung/klinische-altersforschung/

    Björn Schumacher ist Direktor des Instituts für Genomstabilität in Alterung und Erkrankung sowie Sprecher des CECAD Exzellenzclusters. Er verwendet den Fadenwurm Caenorhabditis elegans, um die Rolle von DNA-Schäden bei Alterung und Krankheit zu verstehen.

    https://www.cecad.uni-koeln.de/research/principal-investigators/prof-dr-bjoern-schumacher
    http://schumacher.cecad-labs.uni-koeln.de/home

    Bücher:

    • Ratgeber Altern: Leitfaden für Gesundheit und Wohlbefinden im Alter (M.C. Polidori) (Link)
    • Das Geheimnis des menschlichen Alterns: Die überraschenden Erkenntnisse der noch jungen Alternsforschung (B. Schumacher) (Link)

    • Das Cluster

      Mit jeder Stunde, Minute, Sekunde und in jedem Moment altern wir. Es betrifft jeden. Täglich. Ein Leben lang. Mit steigender Lebenserwartung verändert sich unsere Gesellschaft – der Anteil älterer wächst. Für die Zukunft des Menschen und unserer Gesellschaft ist es daher wichtig, die rapide ansteigenden altersbedingten Krankheiten künftig zu verhindern sowie behandeln zu können. Das Exzellenzcluster CECAD (Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases) ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund der Universität zu Köln sowie der Max-Planck-Institute für die Biologie des Alterns und des Stoffwechsels, der Uniklinik Köln sowie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der sich mit der Erforschung molekularer Mechanismen des Alterns und altersassoziierter Erkrankungen beschäftigt und diesen entschlüsseln möchte.

      https://www.cecad.uni-koeln.de


      Der Podcast

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      28 min
    • Klimawandel – Sind 1,5 Grad noch plausibel?

      Prof. Anita Engels und Dr. Christopher Heidemann forschen am Exzellenzcluster CLICCS in Hamburg. Der Hamburg Climate Futures Outlook ist ein Bericht, in dem zehn Schlüsselfaktoren genannt werden, die aus soziologischer Sicht maßgeblich am Klimawandel beteiligt sind. Dazu zählen zum Beispiel das Konsumverhalten der Menschen, aber auch die sogenannte Divestment-Bewegung auf dem Finanzmarkt. Weisen diese Faktoren in die richtige Richtung? Ist es also plausibel, dass wir unsere Klimaziele einhalten? Der Outlook kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.

      Die Experten

      Anita Engels ist Professorin für Soziologie, insbesondere Globalisierung, Umwelt und Gesellschaft sowie Co-Sprecherin des Exzellenzclusters CLICCS an der Universität Hamburg. Zurzeit analysiert sie die unterschiedlichen Strategien von Dekarbonisierung und Klimaschutz in Unternehmen weltweit.
      https://www.wiso.uni-hamburg.de/fachbereich-sowi/professuren/engels/team/engels-anita.html

      Christopher Hedemann ist Klimawissenschaftler und Teil des Synthese-Teams am Exzellenzcluster CLICCS. Er promovierte zuvor am Max-Planck-Institut für Meteorologie. Ende 2021 wechselte er zum Wissenschaftlichen Stab des Expertenrats für Klimafragen nach Berlin.

      https://www.cliccs.uni-hamburg.de/research/synthesis.html

      Das Cluster

      Beim Klima ist in Zukunft eine Menge möglich. Aber welche Klimazukünfte sind plausibel? Lässt sich die 1,5 Grad-Grenze der Erderwärmung überhaupt noch halten? Das hängt entscheidend von der Gesellschaft ab. Forschende des Exzellenzclusters CLICCS bewerten erstmals systematisch, welche gesellschaftlichen Faktoren dafür in die „richtige Richtung“ weisen müssen. Dafür arbeiten so unterschiedliche Disziplinen wie Soziologie, Ökonomie und Erdsystemforschung eng zusammen. So hilft CLICCS dabei, die Vielzahl der theoretisch möglichen Zukunftsszenarien einzugrenzen.
      https://www.cliccs.uni-hamburg.de
      https://www.cliccs.uni-hamburg.de/de/results/hamburg-climate-futures-outlook.html

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      39 min
    • Quantenwissenschaft - Grundlage der Technologien von morgen

      Prof. Harald Weinfurter und Prof. Kai Müller forschen am „Munich Center for Quantum Science and Technology“ im Bereich der Quantenkommunikation. Dabei geht es zum einen darum, Quanteninformation über weite Strecken zu übertragen. Zum anderen darum, einen Schlüssel zur Datenverschlüsselung absolut abhörsicher an weit entfernte Partner zu verteilen. Bevor wir aber über die aktuelle Forschung der beiden Wissenschaftler sprechen, müssen noch einige Grundlagen der Quantenphysik erklärt werden, beispielsweise das Prinzip der Superposition oder der Verschränkung.

      Die Experten

      Der Wiener Experimentalphysiker Prof. Dr. Harald Weinfurter befasst sich mit den Grundlagen der Quantenphysik und Quantenoptik. Er ist Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und leitet die Gruppe Experimentelle Quantenphysik an der LMU und am Max-Planck-Institut für Quantenoptik. Für seine Arbeiten erhielt Weinfurter zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2003 den Philip Morris Forschungspreis, 2004 den Descartes-Preis der Europäischen Union und 2014 den Kopernikus-Preis.
      https://www.mcqst.de/about/members/harald-weinfurter.html

      Prof. Dr. Kai Müller ist Professor an der Technischen Universität München und leitet die Gruppe Photonisches Quantum-Engineering. Seine Gruppe konzentriert sich auf die Entwicklung von Bausteinen, die für alle Bereiche der photonischen Quantentechnologien wichtig sind. Er ist einer der designierten Professoren für das neue Zentrum für Quantum Engineering: ein neues interdisziplinäres Institut in Garching, das Grundlagenforschung und Ingenieurwissenschaften zusammenführt.

      https://www.mcqst.de/about/members/kai-mueller.html

      Das Cluster

      Die Quantenwissenschaft ist die Grundlage für die Technologien der Zukunft, darunter extrem leistungsstarke Quantencomputer und intrinsisch abhörsichere Kommunikation. Quantenwissenschaft umfasst eine Vielzahl von Disziplinen, einschließlich Physik, Mathematik, Informatik, Chemie und Ingenieurswissenschaften. MCQST - das "Munich Center for Quantum Science and Technology" - bringt Wissenschaftler:innen aus diesen verschiedenen Disziplinen zusammen, um gemeinsam an zentralen Forschungsfragen zu arbeiten. In MCQST sind Forschende von der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München, sowie vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik, dem Walther-Meißner-Institut und dem Deutschen Museum vertreten.
      https://www.mcqst.de/

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      27 min
    • Bildungschancen – Welche Rolle das Elternhaus spielt

      Prof. Pia Pinger war selbst überrascht von dem Ausmaß, in dem manche Kinder durch die Pandemie abgehängt wurden. Für diese ist es besonders schwer, wieder Anschluss zu bekommen - aber auch ohne eine um sich greifende Krankheit ist die Chance auf Bildung in Deutschland nicht für jedes Kind gleich. Der schulische Erfolg hängt in großem Maße mit dem Elternhaus zusammen, und zwar nicht nur damit, ob die Eltern viel verdienen, sondern auch damit, welchen akademischen Hintergrund sie selbst haben.

      Prof. Matthias Sutter hat zudem in seiner jüngsten Untersuchung herausgefunden, dass die Prosozialität, also das positive soziale Verhalten, bei Teenagern durch die Pandemie weniger geworden ist. Vor allem bei jenen Jugendlichen, die in einem Haushalt mit niedrigem sozioökonomischem Status leben und in Familien, in denen sich ein Mitglied mit SARS-CoV2 angesteckt hat.

      Was können wir tun, um Kindern, egal aus welchem familiären Hintergrund sie kommen, zu helfen?

      Die Experten

      Die Ökonomin Prof. Dr. Pia Pinger ist Professorin an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Vor ihrer Juniorprofessur an der Universität Bonn promovierte sie 2013 an der Universität Mannheim. Sie beschäftigt sich in ihrer Forschung unter anderem mit dem Entstehen von Humankapital und sozioökonomischen Ungleichheiten.
      https://econtribute.de/de/people/prof-pia-pinger/

      Der Ökonom Prof. Dr. Matthias Sutter ist Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn und nebenberuflich Professor für Experimentelle Wirtschaftsforschung an den Universitäten Köln und Innsbruck. Er studierte Volkswirtschaft in Innsbruck und promovierte 1999. Bevor er 2017 die Direktorenstelle am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern übernahm, war er als Professor in Florenz (EUI), Innsbruck und Köln tätig.

      https://econtribute.de/de/people/prof-dr-matthias-sutter/

      Das Cluster

      Das Exzellenzcluster „ECONtribute: Märkte & Public Policy“ ist der einzige überwiegend wirtschaftswissenschaftliche Exzellenzcluster Deutschlands, getragen von den Universitäten Bonn und Köln. ECONtribute hat sich zum Ziel gesetzt, die Analyse von Märkten & Public Policy vor dem Hintergrund grundlegender gesellschaftlicher und technologischer Herausforderungen wie der Digitalisierung, globaler Finanzkrisen, steigender Ungleichheit und politischer Polarisierung voranzutreiben.

      Der Podcast

      57 Exzellenzcluster, 1 Podcast. Regelmäßig berichtet „Exzellent erklärt“ aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert werden. Die Reise geht quer durch die Republik, genauso vielfältig wie die Standorte sind die Themen: Von A wie Afrikastudien bis Z wie Zukunft der Medizin. Seid bei der nächsten Folge wieder dabei und taucht ein in die spannende Welt der Spitzenforschung! Wenn Euch der Podcast gefallen hat, abonniert „Exzellent erklärt“ bei dem Podcast-Anbieter Eurer Wahl.

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      http://exzellent-erklaert.de

      https://econtribute.de/
      https://econtribute.de/people/prof-pia-pinger/
      https://econtribute.de/people/prof-dr-matthias-sutter/

      28 min
    • Bakterien im Darm – Wie Medikamente unser Mikrobiom beeinflussen

      Dr. Lisa Maier ist Nachwuchsgruppenleiterin im Exzellenzcluster „Controlling Microbes to Fight Infections“ (CMFI) in Tübingen. Sie hat sich auf das Darmmikrobiom spezialisiert. In ihrer Gruppe forscht sie an Antibiotika und anderen Medikamenten und versucht herauszufinden, inwieweit sich diese auf die Gesundheit unseres Darmmikrobioms auswirken. Manche von ihnen haben (manchmal ungewollt) positive Auswirkungen, andere schädigen die Gemeinschaft der Mikroorganismen in unserem Darm. Herauszufinden, welche Medikamente nun genau welche Auswirkungen hervorrufen, das ist das Ziel von Lisa Maiers Forschung.

      Mikrobielle Gemeinschaften, sogenannte Mikrobiome, besiedeln die Oberflächen des menschlichen Körpers. Neben Bakterien, die die menschliche Gesundheit positiv beeinflussen, finden sich im Mikrobiom auch potenziell tödliche Krankheitserreger. Gegen diese Erreger wurden in den vergangenen Jahrzehnten oft Breitbandantibiotika eingesetzt. Inzwischen ist klar, dass dadurch nicht nur die Entstehung von Antibiotikaresistenzen gefördert, sondern in vielen Fällen auch das Mikrobiom als Ganzes geschädigt wird. Die Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters CMFI wollen zur Kontrolle von Infektionen nun eine neue Strategie entwickeln.

      Ihr Ziel ist es, neue zielgerichtete Wirkstoffe zu entwickeln, die sich positiv auf Mikrobiome auswirken. So ist bekannt, dass nützliche Bakterien ihre gefährlichen Artgenossen in Schach halten können. Um die zugrundeliegenden Mechanismen zu verstehen und nutzbar zu machen, sollen im Rahmen des Exzellenzclusters Forscherinnen und Forscher aus molekularen, bioinformatischen und klinischen Disziplinen zusammenarbeiten.

      Die Expertin

      Die Tübinger Mikrobiologin Dr. Lisa Maier interessiert sich für alle Mikroorganismen, die in und auf unserem Körper leben, vor allem für die, die noch nahezu unerforscht sind. Nach einem Studium der Biochemie, Promotion in Mikrobiologie und einem Postdoc in der Systemmikrobiologie, leitet Lisa seit Januar 2019 die erste Nachwuchsgruppe im Exzellenzcluster CMFI. Ihre Arbeitsgruppe befasst sich mit dem Einfluss von Medikamenten auf das humane Mikrobiom.
      Webseite Dr. Lisa Maier

      Das Cluster

      Mikrobielle Gemeinschaften, sogenannte Mikrobiome, besiedeln die Oberflächen des menschlichen Körpers. Neben Bakterien, die die menschliche Gesundheit positiv beeinflussen, finden sich im Mikrobiom auch potenziell tödliche Krankheitserreger. Gegen diese Erreger wurden in den vergangenen Jahrzehnten oft Breitbandantibiotika eingesetzt. Inzwischen ist klar, dass dadurch nicht nur die Entstehung von Antibiotikaresistenzen gefördert, sondern in vielen Fällen auch das Mikrobiom als Ganzes geschädigt wird. Die Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters „Controlling Microbes to Fight Infections“ (CMFI) wollen zur Kontrolle von Infektionen nun eine neue Strategie entwickeln.
      Ihr Ziel ist es, neue zielgerichtete Wirkstoffe zu entwickeln, die sich positiv auf Mikrobiome auswirken. So ist bekannt, dass nützliche Bakterien ihre gefährlichen Artgenossen in Schach halten können. Um die zugrundeliegenden Mechanismen zu verstehen und nutzbar zu machen, sollen im Rahmen des Exzellenzclusters Forscherinnen und Forscher aus molekularen, bioinformatischen und klinischen Disziplinen zusammenarbeiten.
      www.controlling-microbes.com

      Der Podcast

      57 Exzellenzcluster, 1 Podcast. Regelmäßig berichtet „Exzellent erklärt“ aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert werden. Die Reise geht quer durch die Republik, genauso vielfältig wie die Standorte sind die Themen: Von A wie Afrikastudien bis Z wie Zukunft der Medizin. Seid bei der nächsten Folge wieder dabei und taucht ein in die spannende Welt der Spitzenforschung! Wenn Euch der Podcast gefallen hat, abonniert „Exzellent erklärt“ bei dem Podcast-Anbieter Eurer Wahl.

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      http://exzellent-erklaert.de

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    About Exzellent erklärt - Spitzenforschung für alle

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    70 Exzellenzcluster – ein Podcast: Regelmäßig berichtet „Exzellent erklärt“ aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert werden.

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