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Von 500 Millionen Euro Umsatz auf 19 Milliarden Euro in einem Jahr: Während Biontech in den Jahren 2020 und 2021 mit dem Covid-Impfstoff Geschichte schrieb, lief im Hintergrund eine andere Operation auf Hochtouren: Der Aufbau eines funktionsfähigen Treasury, das dem schnellen Unternehmenswachstum gerecht wird.
Während Umsatz und Cash-Bestände durch die Pfizer-Partnerschaft in kürzester Zeit explodierten, musste parallel ein Treasury praktisch von Grund auf aufgebaut werden, inklusive Prozessen, Systemen, Rollen und Governance. Und mittendrin: ein kleines Team, das plötzlich Milliarden anlegen, Liquidität sichern und FX-Risiken managen musste – zeitweise ohne „State-of-the-Art“-Tooling, dafür mit maximaler Umsetzungsgeschwindigkeit.
In der neuen Folge Future FINANCE reisen wir zurück in die Zeit, als sich Biontech in der Impfstoff-Entwicklungsphase befand. Zu Gast ist Celine Eich, Manager Treasury bei Biontech. Celine ist 2021 als Werkstudentin in einer Ausnahmesituation bei den Mainzern eingestiegen und hat den Konzernumbau unter dem damals neuen Head of Treasury, Dirk Schreiber, miterlebt.
Heute verantwortet sie bei dem Biotech die Themen Liquidity & Market Risk Management, FX-Management, Liquiditätsplanung, Cash Management und Asset Management. Bei Future FINANCE erklärt sie, worauf es im Treasury ankommt und wie man dort Karriere macht.
Das erwartet Sie in der Podcast-Folge:
Die Gesprächsteilnehmer
Host: Esra Laubach
Gast: Celine Eich (Manager Treasury, Biontech)
Future FINANCE ist der Podcast für Young Professionals, die mehr wollen als nur Zahlen. Im Future FINANCE-Podcast geben Top-Branchenpioniere ihre Erfolgsstrategien, ihre Fehler und ihre Geheimnisse preis – und du erfährst, was du heute tun musst, um morgen ganz vorne dabei zu sein.
Geopolitik, Kosteninflation und Disruption: Der perfekte Sturm trifft Unternehmen gerade von mehreren Seiten gleichzeitig – und ausgerechnet in diesem Moment ziehen sich viele Banken zurück. Was also tun, wenn der Finanzierungsbedarf wächst, aber die Hausbank abwinkt?
Für Lutz Jäde, Partner und Leiter der europäischen Restrukturierungspraxis von Oliver Wyman, ist die Antwort klar: „Die initiale Entscheidung, ob ein Kredit gegeben wird oder nicht, hängt davon ab, wie überzeugt die Banken von dem Unternehmensplan sind – und dem Management, das ihn umsetzen soll.“ Ein überzeugender Restrukturierungsplan ist demnach nicht nur Pflicht gegenüber Banken, sondern auch gegenüber alternativen Kapitalgebern wie Debt-Fonds.
Das erwartet Sie außerdem in diesem Talk:
- Warum ein überzeugender Businessplan wichtiger ist als Sicherheiten, Zinsen oder Garantien.
- Worauf sich Mittelständler einstellen müssen, wenn sie mit Private Debt zusammenarbeiten – und wann Special-Situations-Investoren einspringen.
- Warum der Irrglaube gefährlich ist, Kreditfonds seien weniger risikoavers als Banken – und weshalb ein abgelehnter Bankantrag kein Freifahrtschein für alternative Finanzierer ist.
- Wie die Kombination aus Bank und Kreditfonds zur echten Symbiose werden kann – und warum das im Turnaround oft die klügste Lösung ist.
Das ganze Interview mit Lutz Jäde gibt es jetzt bei FINANCE TV.
Hinweis: Dieser FINANCE TV-Talk entstand in Kooperation mit Oliver Wyman.
Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@finance-magazin
Weniger Schlagzeilen, weniger Krawall, weniger Druck auf deutsche Unternehmen: Um aktivistische Investoren ist es in Deutschland zuletzt ruhiger geworden. Doch wer glaubt, die großen Zeiten von Elliott, AOC und Co. seien vorbei, irrt sich gewaltig. So zumindest die klare Ansage von Lars-Gerrit Lüßmann, Co-Leiter der internationalen Wirtschaftskanzlei Gowling für Deutschland, und ausgewiesener Experte für den Umgang mit aktivistischen Aktionären.
Der Jurist berät regelmäßig Unternehmen und deren Führung, wenn Investoren Druck machen – und sieht die Lage deutlich differenzierter: „Das Thema Aktivismus ist eines, das uns weiterhin sehr eng begleitet und auch begleiten wird. Wir sehen sehr viele aktivistische Aktivitäten – aber vielleicht etwas mehr ‚behind the scenes‘.“
Das erwartet Sie in diesem Talk:
- Die Zahl der aktivistischen Kampagnen ist kaum gesunken – doch die Spielregeln haben sich fundamental verändert. Was steckt hinter dem neuen, leiseren Aktivismus?
- Nachhaltigkeit war jahrelang ein beliebter Angriffspunkt aktivistischer Investoren. Warum hat sich das gewandelt – und was kommt stattdessen?
- Wo sieht der Experte im Aktien- und Kapitalmarktrecht den dringendsten Reformbedarf in Deutschland?
- Welche konkreten Warnsignale zeigen an, dass ein aktivistischer Investor bereits im Anmarsch ist – und ab wann ist es möglicherweise zu spät?
- Wie sieht die beste Verteidigung aus?
Das ganze Interview mit Lars-Gerrit Lüßmann gibt es jetzt bei FINANCE TV.
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Kennen Sie diesen Effekt? An manchen Tagen rocken Sie Ihre To-Do-Liste mühelos weg, während Sie drei Tage später gegen eine unsichtbare Wand laufen. Das liegt nicht an mangelnder Disziplin – es ist pure Biologie. Die meisten von uns behandeln ihren Körper wie eine Maschine – konstante Leistung, auf Knopfdruck, egal ob Montagmorgen oder Freitagnachmittag. Nur: Wir sind keine Maschinen. Und diese Strategie führt weit vorbei an langfristigem Erfolg.
Die neueste Folge von Future FINANCE deckt auf, was Spitzensportler seit Jahren wissen und die Finanzbranche gerade erst entdeckt: Zyklusbasiertes Arbeiten ist kein Wellness-Trend, sondern eine Performance-Strategie mit messbarem Return on Investment.
Zu Gast ist Professorin Jana Strahler, Leiterin des Lehrstuhls für Sportpsychologie an der Universität Freiburg. Mit über 20 Jahren Forschungserfahrung zu Stress, Gesundheit und Performance erklärt sie, wie Spitzensportler ihre biologischen Rhythmen längst für Höchstleistungen nutzen – und warum diese Erkenntnisse gerade für High Performer in der Finanzwelt Gold wert sind.
Das erwartet Sie in der Podcast-Folge
Sie haben noch Rückfragen an Jana Strahler? Hier können Sie sie erreichen: Jana Strahler | LinkedIn
Hier gibt’s weiterführende Informationen zum Thema Menstruationszyklus und den Effekt auf die kognitive Performance: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40096188/
Und hier zum Thema Leistungssport und Zyklus: Wie Profisportlerinnen mit dem Zyklus trainieren können | tagesschau.de
„Buy & Build“ ist nach wie vor die wichtigste Wertsteigerungsstrategie von Private Equity. Doch obwohl sie so wichtig sind, scheitern „Buy & Build“-Projekte immer wieder. Doch warum ist das der Fall? Und wie geht es nachhaltig besser?
Eric Blumenthal, Partner bei Aurelius Wachstumskapital, sieht drei typische Fehler immer wieder. Er hat einen essentiellen Ratschlag für alle Private Equity Professionals: „Haben Sie keine Angst vor der Integration! Sie muss als Wettbewerbsvorteil verstanden werden.“ Problematisch wird es aus seiner Sicht, wenn Unternehmen zugekauft werden, ohne sie nur einmal besucht zu haben – wie es der Partner durchaus schon am Markt beobachtet hat.
Das erwartet Sie in diesem Talk:
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Was hat eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch die Unicredit mit Avalen, also Bürgschaften und Garantien, zu tun? Sead Kolasinac, Regionalleiter Kaution Süd-West beim Kredit- und Kautionsmakler Gracher und früherer Unicredit-Banker, glaubt: „Diese mögliche Fusion bringt nochmal zusätzlichen Druck in einen Markt, der sowieso angespannt ist.“ Sie könnte zur Folge haben, dass Kreditengagements teilweise gestrichen, Prozesse verlangsamt und Ansprechpartner ausgetauscht werden – mit spürbaren Folgen für alle Unternehmen, die eine der beiden Banken in ihrer Finanzierungsstruktur haben.
Dabei ist der Druck auf Unternehmen ohnehin schon groß: Überlagernde Krisen, von Corona über Lieferkettenprobleme bis hin zu geopolitischen Konflikten, haben Sicherheit und Liquidität zur Priorität gemacht – der Bedarf an Avalen steigt.
Das erwartet Sie in diesem Talk:
- Warum Avale für Unternehmen immer mehr zur Pflicht werden
- Warum Banken diesen wachsenden Bedarf nicht mehr vollständig bedienen können
- Was Kunden von Commerzbank und Unicredit jetzt tun sollten
- Warum Kautionsversicherer eine Alternative zur Hausbank sind
- Und unter welchen Umständen der smarte Mix die beste Lösung ist
Dies und mehr erfahren Sie im Interview mit Sead Kolasinac bei FINANCE TV.
Hinweis: Dieser Talk von FINANCE TV entstand in Kooperation mit Gracher.
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Hinter der spanischen Investmentbank Alantra liegen drei turbulente Jahre: 2023 waren die beiden damaligen Deutschlandchefs Robert von Finkenstein und Wolfram Schmerl überraschend zurückgetreten. Für sie übernahm Jan Caspar Hoffmann, doch mit ihm war nach nur rund einem Jahr schon wieder Schluss.
Seit Oktober 2025 hat Alantra mit Alexander Matthes einen neuen Deutschlandchef. Gelingt unter seiner Führung der Neustart? Matthes zeigt sich bei FINANCE TV kämpferisch: „Wir sind wieder voll funktionsfähig und die Kunden sind froh, dass es wieder eine Alternative im Midmarket gibt.“
Das erwartet Sie in diesem Talk:
- Wie sich Alantra im Investmentbanking in Deutschland positioniert.
- Wie die Fee-Struktur der Spanier aussehen soll.
- Wie groß das Team hierzulande werden soll – und bis wann Matthes die Zielgröße erreichen will.
- Und ob Alantra das Debt Advisory perspektivisch wieder aufbauen möchte.
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Eine M&A-Boutique, die mit dem Versprechen startet, eine neue Ära des M&A einzuläuten: Rasantes Wachstum, renommierte Berater, repräsentative Büros. Doch hinter der Fassade häufen sich die Warnsignale: hohe Fluktuation, eine nicht erreichbare Webseite und der Verlust des Pariser Büros. Der Fall der Beratung Zumera, die sich drei Tage vor dem Insolvenzantrag noch in ZG Manda umbenannte, hat den gesamten M&A-Markt aufgerüttelt.
FINANCE-Redakteurin Esra Laubach hat den Fall intensiv recherchiert und zahlreiche Gespräche mit Marktteilnehmern sowie Krisenkommunikatoren geführt. „Die kurzfristige Umbenennung vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat am Markt für viele Fragezeichen gesorgt“, berichtet sie im Talk mit FINANCE TV.
Das erwartet Sie in diesem Talk:
- Von der Gründung bis zur Insolvenz: Wie ZG Manda, ehemals Zumera, entstand und was zur Insolvenz führte
- Warum im M&A-Geschäft der Track Record wichtiger ist als frühzeitiges Marketing
- Welche Kostenstruktur und welcher Deal-Flow nötig sind, damit eine M&A-Boutique profitabel bleibt
- Wie schnell ein guter Ruf im M&A-Markt aufgebaut – und noch schneller zerstört werden kann
- Wie Boutiquen in der Krise richtig kommunizieren sollten
Dies und mehr erfahren Sie im Interview mit Esra Laubach bei FINANCE TV.
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Im Kampf um Top-Positionen im Finance-Bereich entscheiden oft nicht die besten Qualifikationen, sondern die Sichtbarkeit. Auf dem Radar von Personalberatern zu landen, ist kein Zufallsprozess. Es gibt Spielregeln – und wer sie kennt, kann sie zu seinem Vorteil nutzen.
In der Auftaktfolge der dritten Staffel Future FINANCE führt Marina Mernke, Business Consultant bei der Personalberatung Treuenfels, die Zuhörerinnen und Zuhörer hinter die Kulissen des modernen Headhuntings. Spannend: Als ehemalige Controllerin kennt sie beide Seiten des Recruiting-Prozesses.
Das erwartet Sie in der Podcast-Folge
Sie haben noch Rückfragen bei Marina? Hier können Sie sie erreichen: Marina Mernke | LinkedIn
Gerresheimer galt lange als stabiles, fast schon unspektakuläres Unternehmen: ein Hersteller von Pharmaverpackungen mit rund 2 Milliarden Euro Umsatz, börsennotiert, solide Aktie. Doch das ist vorbei. Ein aktivistischer Investor, ein abrupter CFO-Abgang, Bafin-Bilanzkontrollen und eingeräumte Bilanzfehler haben den Aktienkurs auf ein Allzeittief gedrückt.
FINANCE-Redakteur Falk Sinß hat den Fall von Anfang an begleitet, Geschäftsberichte analysiert und Experten befragt. Sein Eindruck ist ernüchternd: „Man kann hier natürlich noch kein abschließendes Urteil fällen. Aber die Zutaten für einen Bilanzskandal sind zumindest schon mal bereit.“ Ob es dazu kommt, hängt davon ab, was die laufenden Untersuchungen seitens Bafin und dem Wirtschaftsprüfer Grant Thornton noch zutage fördern.
Das erwartet Sie in diesem Talk:
- Warum ausgerechnet die „Bill & Hold“-Umsätze zum Ausgangspunkt der ganzen Affäre wurden
- Wie Gerresheimer in nur einem halben Jahr von „alles korrekt“ zu „Jahresabschluss verschoben“ gelangte
- Was die Ausweitung der Bafin-Prüfung auf Leasingverbindlichkeiten und aktivierte Entwicklungskosten über das wahre Ausmaß der Probleme verrät
- Welche Rolle KPMG als Abschlussprüfer spielte – und warum die Bilanzaffäre für die Wirtschaftsprüfer unangenehm werden könnte
- Ob Gerresheimer in eine Schuldenkrise rutschen könnte und was das neue Management jetzt liefern muss, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen
Dies und mehr erfahren Sie im Interview mit Falk Sinß bei FINANCE TV.
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