Fiat 124 Spider – Der schöne Italiener
Der Fiat 124 Spider wurde in der Designschmiede Pininfarina erdacht und traf den Nerv der Zeit: Die Welt war Mitte der 60er Jahre bereit für die offenen Flitzer. Neben Fiat boten Alfa Romeo, Karmann, Triumph, Jaguar und Mercedes flotte Cabrios an und das mit großem Erfolg. Fiat konnte auf Großserientechnik zurückgreifen, die 124-Limousine war damals das erfolgreichste Fahrzeug des italienischen Autobauers. Viel änderte man nicht an der Technik, der Spider erhielt ein neues Blechkleid, ein wenig mehr Hubraum und einen Leichtmetall-Zylinderkopf mit zwei oben liegenden Nockenwellen spendiert. Der Rest wurde in Großserie produziert.
So konnte der 124 Spider recht günstig produziert, aber zu marktüblichen Preisen verkauft werden, was Fiat damals gutes Geld in die Kasse spülte. In der Spitze hatte der Spider 135 PS, dank eines Roots-Kompressors. Diese Fiat 124 „Volumex“ gehören heute zu den gesuchtesten und damit auch teuersten Exemplaren. Wem auch weniger PS reichen, kann sich verhältnismäßig günstig den Traum vom offenen Oldtimer verwirklichen. Wenn nur der Rost nicht wäre, er lauert beim 124 Spider überall. Und so sind die wirklich guten Exemplare rar geworden, aber man kann sie noch immer finden.
Ron und Frederic sind sich mal wieder einig: der Volumex soll es sein. Oder gerne auch der Abarth, hier müsste man allerdings das fest verschraubte Hardtop demontieren. Was das alles mit Chevrolet, Lada und T.J. Hooker zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.