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Der Jahreswechsel bedeutet für viele einen Neustart. Das alte destruktive Ich mit den alten destruktiven Verhaltensweisen soll der Vergangenheit angehören, stattdessen nehmen viele Menschen sich vor, neue Routinen zu etablieren, die das Leben besser machen sollen. Die häufigsten Neujahrsvorsätze sind: mehr Sport machen, gesünder ernähren, Geld sparen. Natürlich sind solche Vorsätze nicht an den Jahreswechsel gebunden, doch einen psychologischen Vorteil bringt es mit sich, das neue Jahr als Startpunkt für neue Verhaltensweisen zu setzen: Der sogenannte „Fresh-Start-Effect“ bingt nämlich neue Motivation mit sich.
Bei den meisten hält die Motivation, die guten Vorsätze umzusetzen, nicht lange an. Auch wenn sich die Ergebnisse von Studien teilweise stark unterscheiden, wird deutlich: Menschen fällt es schwer, ihre Neujahrsvorsätze langfristig einzuhalten. Das liegt vor allem an unrealistischen Vorstellungen und externen Faktoren, so Bettina Höchli. Wenn wir zum Beispiel zu viel von uns erwarten, das eigene Umfeld die Vorsätze nicht unterstützt oder wir keine Möglichkeit haben, die neuen Verhaltensweisen in unseren Alltag zu integrieren, werfen wir die guten Vorsätze schnell wieder über Bord. Aber deshalb gar nicht erst neue Ziele stecken? Das wäre die falsche Schlussfolgerung, erklärt Bettina Höchli.
Neujahrsvorsätze können uns also ein Gefühl von Selbstermächtigung, Kontrolle und Orientierung geben — noch bevor wir wissen, ob die neuen Verhaltensweisen langfristig Teil unseres Lebens werden. Doch es gibt auch Tricks, um die Vorsätze tatsächlich in neuen Routinen aufgehen zu lassen: möglichst konkrete und realistische Ziele formulieren, die neuen Gewohnheiten fest in den Alltag integrieren und sich fragen, was eigentlich hinter dem Wunsch nach neuen Routinen steckt.
Was uns Neujahrsvorätze bringen und wie wir sie tatsächlich umsetzen, darüber hat detektor.fm-Redakteurin Marie Jainta im Januar 2025 mit Verhaltensforscherin Dr. Bettina Höchli von der Universität Bern gesprochen. Neujahrs 2026 nehmen wir zum Anlass, die Folge erneut im „Forschungsquartett“ zu senden.
By detektor.fm – Das Podcast-Radio3
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Der Jahreswechsel bedeutet für viele einen Neustart. Das alte destruktive Ich mit den alten destruktiven Verhaltensweisen soll der Vergangenheit angehören, stattdessen nehmen viele Menschen sich vor, neue Routinen zu etablieren, die das Leben besser machen sollen. Die häufigsten Neujahrsvorsätze sind: mehr Sport machen, gesünder ernähren, Geld sparen. Natürlich sind solche Vorsätze nicht an den Jahreswechsel gebunden, doch einen psychologischen Vorteil bringt es mit sich, das neue Jahr als Startpunkt für neue Verhaltensweisen zu setzen: Der sogenannte „Fresh-Start-Effect“ bingt nämlich neue Motivation mit sich.
Bei den meisten hält die Motivation, die guten Vorsätze umzusetzen, nicht lange an. Auch wenn sich die Ergebnisse von Studien teilweise stark unterscheiden, wird deutlich: Menschen fällt es schwer, ihre Neujahrsvorsätze langfristig einzuhalten. Das liegt vor allem an unrealistischen Vorstellungen und externen Faktoren, so Bettina Höchli. Wenn wir zum Beispiel zu viel von uns erwarten, das eigene Umfeld die Vorsätze nicht unterstützt oder wir keine Möglichkeit haben, die neuen Verhaltensweisen in unseren Alltag zu integrieren, werfen wir die guten Vorsätze schnell wieder über Bord. Aber deshalb gar nicht erst neue Ziele stecken? Das wäre die falsche Schlussfolgerung, erklärt Bettina Höchli.
Neujahrsvorsätze können uns also ein Gefühl von Selbstermächtigung, Kontrolle und Orientierung geben — noch bevor wir wissen, ob die neuen Verhaltensweisen langfristig Teil unseres Lebens werden. Doch es gibt auch Tricks, um die Vorsätze tatsächlich in neuen Routinen aufgehen zu lassen: möglichst konkrete und realistische Ziele formulieren, die neuen Gewohnheiten fest in den Alltag integrieren und sich fragen, was eigentlich hinter dem Wunsch nach neuen Routinen steckt.
Was uns Neujahrsvorätze bringen und wie wir sie tatsächlich umsetzen, darüber hat detektor.fm-Redakteurin Marie Jainta im Januar 2025 mit Verhaltensforscherin Dr. Bettina Höchli von der Universität Bern gesprochen. Neujahrs 2026 nehmen wir zum Anlass, die Folge erneut im „Forschungsquartett“ zu senden.

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