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Leute, der erste Spieltag dieser Europameisterschaft ist beendet und wir melden uns fast live aus dem MML Sportschauclub, um das Ganze mal richtig Paroli laufen zu lassen. Mit Maik Nöcker als Esther Sedlaczek, Lucas Vogelsang als Hans Sarpei und Micky Beisenherz als Micky Beisenherz. So bilden wir die einzige Dreierkette, die wirklich funktioniert, die hoch presst und tief geht, so schießen wir Eingentore, wie sie selbst Mats Hummels nicht besser hinbekommen würde, so halten wir Idioten beim Jubeln die Lippen zu, und laufen am Ende doch wieder gegen eine Menschenwand aus Dummheit Ignoranz und fehlender Empathie, diesem wirklich schlimmen Pragmatismus des Geschäfts. Vorher aber schauen wir Jogi nicht nur auf die Finger, sondern riechen auch dran, suchen nach einem Plan B für eine A-Nationalmannschaft und loben die neue Generation der Experten, die neben Verantwortung auch Nadelstreifen und Bomberjacke tragen kann. Das alles natürlich wie immer öffentlich. Und rechtlich durchaus fragwürdig. Aber ihr kennt uns ja. Wir kommen noch hinter jede Kette, gehen die Opferwege, machen Räume auf, um sie zu verwüsten. Und sind dann am besten, wenn wir auf Sieg spielen, aber unentschieden bleiben. Fussball MML, Deutschlands einzig wahre Turniermannschaft. Und so wünschen wir euch natürlich auch dieses Mal viel Spaß mit einer Folge, die bereits jetzt und besonders hintenraus nach Schlussoffensive klingt. Mit Besuch aus der Vergangenheit und einem Kanzler auf Ketamin. Also hört rein, denn alles andere ist nur Radio!
Werbepartner dieser Folge sind:
Gorillas: Mit dem Code EMML10 bekommt ihr als Neukunde 10 Euro Rabatt auf die erste Bestellung bei www.gorillas.io/de
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Vor 25 Jahren wurde Deutschland Europameister und Lucas Vogelsang zum Fan. Zuhause auf der Couch sah er Klinsmann gegen Russland, Suker gegen Köpke, Möller gegen Wembley. Dann den Pokal, die Queen im Kostüm. Auch das ein Sommermärchen. Jetzt, ein Vierteljahrhundert später, hat er für das Playboy-Magazin eine Liebeserklärung an diese Zeit, das Turnier und den Triumph geschrieben. Und das Ding auch exklusiv eingelesen. Für euch und für die Vorfreude. Viel Spaß!
Und wer mehr erfahren möchte über die EM 1996, der schaltet am Freitag bei den Kollegen vom Nachholspiel ein. Denn die haben Ahnung. Und Thomas Helmer zu Gast.
Auch bei der VOLKSWAGEN TAILGATE TOUR heißt es so langsam Abschied nehmen. Nicht, dass das hier wichtiger ist, aber natürlich treibt diese Pandemie auch im Fußball ihr Unwesen und schafft viel unnützes Zeug. Ein Turnier, dass UEFA EURO 2020 heißt, aber 2021 gespielt. Micky Beisenherz, der gleichzeitig genesen und trotzdem positiv ist. Eine Tailgate Tour, die für euch, die Fans gemacht ist und trotzdem abgeschottet von euch, den Fans stattfinden muss. Das hat hoffentlich ein Ende.
Und so präsentieren wir heute den vielleicht wichtigsten Talk vor der Euro und den vielleicht letzten ohne euch, die Fans. Freut euch trotzdem auf Lucas Vogelsang und Nils Straatmann im Infight um Toni Kroos, eine lyrische Kabinenansprache an die Mannschaft, auf unseren tollen Gast Anett Sattler von Magenta TV, auf Nationalspieler, die eure Fragen beantworten und auf euren Gastgeber Maik Nöcker.
Alle Stationen der VOLKSWAGEN TAILGATE TOUR findet ihr hier:
Leute, sieben Tore gegen Lettland, den wahrscheinlich 258. der Weltrangliste, haben gereicht: wir sind wieder wer! Und vor allem: wir sind wieder wir. Mannschaft, Fans, Nation. Alle drei zsmmn! Eine Einheit. Da passt kein Blatt Papier mehr zwischen. Außer natürlich, es ist das Blatt, auf das Jogi seine Aufstellung geklebt hat. Jeder Popel ein Innenverteidiger. Wieder Schmierenkomödie. Aber egal, lassen wir das. Und schauen stattdessen dumm nach vorne. Denn jetzt, Kopf aus, Fernseher an, ist EM, Turniermannschaftsabende, flutlichte Momente. Jedes Goal schon vorher golden. Da stimmt die Vorfreude, da geraten wir vor Freude ins Schwärmen. Weil wir, keine Frage, erst die Letten plätten und dann, rallaralla, auch alle anderen. So ist das jetzt, Ausnahmezustand. Keine Zweifel mehr, nur noch Bock auf den Bundesadler. Jeder Spielzug, schwarzrotgeil, schon Sex genug. Weil Wollust nunmal die Lust ist, zu wollen. Und wir wollen alles. Den Titel, die Tränen, den Sommer unseres Lebens. Also reißen wir uns gemeinsam die Trikots von den verschwitzten Leibern und tragen die Dreier- als Hulakette, die Hoffnung von München nach Wembley. Deutschland ist Europameister, bis Dienstag zumindest. Dann kommt Frankreich, dann sprechen wir uns wieder. Bis dahin aber dürft ihr mit uns tanzen und singen und mit den Füßen träumen. Viel Spaß!
Das offizielle EM Tippspiel von Fussball MML & unserem Partner HALBZEIT.
Diese Folge wird präsentiert von unseren Werbepartnern:
Allvest - powered by Allianz: www.allvest.de/fussballmml
und
KIA: www.kia.com/de/specials/kia-ceed-familie-phev/
Heute, lecklecker, war es mal wieder das ganz große Fressen der ganz großen Fressen. Weil wir, die Lippen dick, den Mund zu voll, gleich mit Zeige- und Mittelfinger ins Buffet dieses Wochenendes gegriffen haben. Drei Storyteller, die nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Mit Gucci-Beeren in Aspik und Mantelmus am verwegen hoch geschlagenen Kragen, der uns am Ende natürlich auch noch geplatzt ist. So haben wir die Dinge also durchgekaut, weder Vorkosten noch Mühen gescheut. Fussball MML also einmal mit alles. Mit dem Finale von Porto. Mit Tuchel gegen Pep und Pep gegen sich selbst, mit Havertz als Ricken und Werner als Werner. Und mit Löw, der den Pragmatismus wieder entdeckt, den Geist von Rio aus der Schublade geholt hat. Jogi Bonito. Mit Spielern, ganz nach seinem Geschmack. Und wir, die Bäuche längst prall, nehmen ihm das tatsächlich ab und fallen ein in den schon wieder satten Jubel, nehmen noch einen Schluck Euphorie, als Absacker. Siegestrunken, das Glas natürlich halb voll. Als hätten wir, Taktiktrottel und Tikitaka-Idioten, noch einmal den Salzstreuer ausgepackt, um dem deutschen Fußball Zucker in der Arsch zu blasen. Jetzt, da auch Hoffnung wieder süßlich schmeckt, wir auf Jahre nicht zu besiegen sein werden. Also bis Mittwoch, wenn die Dänen kommen und mit Dynamit den Rasen sprengen. Dann, Fastfood Fußball, könnte es schon wieder unappetitlich werden. Bis dahin aber hoffen wir auf Müller und auf Ecken mit was drin. Und wünschen euch guten Hunger und viel Spaß mit dieser durchaus fettigen Folge.
Lissabon, Kreta, Bad Homburg. Wir melden uns auch diesmal wieder aus den Herzen Europas, um über die Tränen des Wochenendes zu sprechen. Über die Freude und die Trauer. Sekt und Selters. In Bremen, in München und in Berlin. Weil sich die Bundesliga mal wieder von ihrer gefühligsten, vor Kitsch nur so triefenden Seite gezeigt hat. Als Rosamunde-Pilcher-Schmonzette, in der jede noch so krude Wendung möglich wurde. Ein FilmFilm, dessen Drehbuch selbst die Degeto mit Prügel bestraft hätte. Die Höhepunkte alle in der letzten Sekunde. Pfosten, Abstauber, Elfmeter. Ausgerechnet ist die Vokabel dazu. Und dann noch die Abschiede in Pastell, wieder Andrea Bocelli, dieses Winken mit sehr feuchten Taschentüchern. Darüber mussten wir natürlich sprechen. Und dabei auch die Kollegen und das Radio loben. Für die immer wieder tollen Texte, für die immer wieder wahnsinnig spannende Schlusskonferenz. Drama, Baby! Geht ins Ohr. Bleibt im Kopf. Also sagen wir am Ende dieser Saison auch noch mal Danke. Und Bidde! dazu. Weil es lustig war und emotional, schön blöd und unfassbar spannend. Unten zumindest. Und weil uns genau deshalb die Themen nie ausgehen. Weiter, immer weiter! Danke, Fußball! Du schillernde Diva im zu engen Trikot. Wir lieben dich. Und wünschen euch, liebe Hörer, deshalb wie immer viel Spaß mit dieser neuen Folge!
Partner: http://blinkist.de/mml
Während Micky und Maik weiterhin in der erzwungenen Isolation ihrer Quarantäne darben und sich dort allenfalls noch von Bananenscheiben und Goji-Beeren ernähren können, ist Lucas nach Griechenland gereist, um sich auf Rehhagels Spuren zu begeben. So meldet er sich quasi live vom Olymp, aus einem Land, blau und weiß die Flagge, in dem die Menschen noch an die Fußballgötter glauben und Otto sagen, wenn sie Trainer meinen. Kein schlechter Ort, so kurz vor der nächsten Europameisterschaft. Auch, weil man aus der Ferne einen guten Blick auf das Wochenende und die dazu gehörige Nachrichtenlage hat. Und, beim Zeus, da war was los. Historisch und hysterisch gesehen. Mit einem Rekord für die Ewigkeit und einem Jubel für den Moment. Mit Rettern und Geretteten. Und am Ende auch mit einem eigentlich überfälligen Abschied, die Raute auf gebrochenen Herzen. Das alles, auch die Tränen und den Jubel, haben wir nun also in Worte gegossen, die uns mal wieder verwundbar machen. Achilles-Verse. Aber egal. Denn es gilt auch hier, für uns und alle Bremer, der große Satz eines Ost-Berliner Boxtrainers, der in jeden Ring aber noch besser in diese Zeiten passt. Denk nicht am Schmerz, denk, watt weeß Icke, am Strand. Und damit, liebe Freunde, entlassen wir euch in den Tag und in diese Folge. Viel Spaß!
DFB-Pokal-Finale! Und was darf natürlich nicht fehlen? Richtig! Die Volkswagen Tailgate Tour live - Mixed Zone! Dieses Mal als Warm Up vor dem großen Spiel – und in ganz besonderer Konstellation. Jochen Stutzky begrüßt MML-Podcaster Lucas Vogelsang und Slam-Poet Nils Straatmann.
Während Lucas die BVB-Seite einnimmt, platziert sich Nils auf der Leipziger Bank. Das kann nur spannend werden! Neben Gesprächen mit Fans, teilen auch Terrence Boyd und Oliver Kirch ihre Expertise. Also: Einschalten, Anhören und Genießen!
Leute, wir machen weiter, immer weiter! Trotz Corona, trotz Stubenarrest, trotz fiesem Fieber und hörbarem Husten. Ganz egal, ob in der Nachbarwohnung Lemon Tree am Klavier geübt oder der Körper vom eigenen Geist abgrätscht wird. Wir bleiben am Ball. Als Inzidenzer auf dem schmalen Grat zwischen Unruhe und Unglaube. Zwischen Spiel und Politik. Schüttelfrost vs. Nixon. Weil es unsere Pflicht ist, auch jetzt wieder für euch vorm Mikrofon zu sitzen, um all das einzuordnen, was nicht mehr einzufangen ist. In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. Bevölkert von Männern, die sich im Angesicht der Deutungshoheit zum Narren machen und Pressefreiheit zu oft mit Hofberichterstattung verwechseln. Weil sie gern große Köpfe wären, am Ende aber nur Kleintiere züchten. Und gern Hase hießen, um von all dem nichts wissen zu müssen. Gremien-Gremlins, mit allen Wassern gewaschen. Und da dahinter dann stehen noch mal ganz andere Typen. Wortbrüchige, die auf ihrer eigenen Insel leben. Einem eierlosen Eiland, in dem noch immer 1970 ist, das Vokabular und auch der Humor von damals überdauert haben, weshalb mittwoch Früh gleich wieder Herrentag ist. Dann sitzen sie am Stammtisch, in ihrem eigenen Stuhl. Dann fahren sie mit dem Bollerwagen hinein in den Sturm und wundern sich, dass sie hinterher allein im Regen stehen. Ohne Job oder Rückhalt. Hö Hö Hö, euer Jens. Ein schlechtes Beispiel von vielen. Natürlich mussten wir genau darüber sprechen. Rasselnd gegen Rassismus. Auch wenn es anstrengend war. Aber wir haben den Lungen das gegönnt. Und wünschen euch deshalb viel Spaß mit dieser neuen Folge!
Zur Premiere der ZEITLUPEN hat Lucas Vogelsang seinen Freund, den Philosophen Wolfram Eilenberger getroffen. Auf'm Bero, ihrem gemeinsamen Zuhause, um über das Buch und den Fußball zu reden. Oder, um es mit Eilenberger zu sagen, über Tradition, Transzendenz, Transgression und Trauma. Der Rest war ein Reigen, mit Kneipe und Knalleffekt. Von Ost-Berlin hinaus in die Welt. Denn der Fußball schreibt die besten Geschichten. Viel Spaß!
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