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Ein Fußballtrainer steht vor der Herausforderung, dass seine taktischen Ideen von den Spielern auch umgesetzt werden. Deshalb nimmt er sich häufig ein, zwei Spieler heraus (einer davon ist meistens der Kapitän), mit denen er seine Ideen noch intensiver bespricht. Eine klassische Position für einen Spieler, der das Spiel »steuert«, ist das Mittelfeld. Vielleicht haben Sie ihn bei dieser WM schon vermisst: Toni Kroos war ein Mittelfeldspieler, der es außergewöhnlich gut verstand, dem Spiel seiner Mannschaft eine Struktur zu geben und »die Fäden zu ziehen«. Dabei spricht man auch von »Spielintelligenz«.
Wenn solch ein Spieler jedoch einen schlechten Tag hat oder die anderen Spieler sich nicht in das Konzept des Trainers einbinden lassen, zerfällt das Spielsystem – und endet häufig in einer Niederlage. Vor solch einer Niederlage in größerer Dimension möchte Gott uns verschonen. Er hat einen Plan für unser Leben, mit dem er gute Ziele für uns hat. Doch wir sind häufig nicht allzu begeistert von seinem Konzept – fühlen uns eingeengt, bevormundet oder sogar fremdbestimmt.
Die Spieler müssen selbst entscheiden, wie konkret sie die Anweisungen des Trainers umsetzen wollen, und die Entschlossenheit für den Sieg mitbringen. Der entscheidende Input zu unserem Leben im Hier und Jetzt aber liegt – im Unterschied zum Trainer beim Fußball – letzten Endes allein bei Gott: Der Tagesvers beschreibt, dass Gott den Willen und das Tun wirkt, d. h., er schaltet in unseren Herzen die Fähigkeit frei, nach seinem Willen zu leben. Nur wenn uns Gottes Liebe verändert und wir ihm Vertrauen schenken, können wir seine guten Absichten für uns annehmen und darangehen, sie in die Tat umzusetzen. Es fängt mit dem Vertrauen in die Ideen des Trainers an.
Joel HöfflinDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
By Leben ist mehrEin Fußballtrainer steht vor der Herausforderung, dass seine taktischen Ideen von den Spielern auch umgesetzt werden. Deshalb nimmt er sich häufig ein, zwei Spieler heraus (einer davon ist meistens der Kapitän), mit denen er seine Ideen noch intensiver bespricht. Eine klassische Position für einen Spieler, der das Spiel »steuert«, ist das Mittelfeld. Vielleicht haben Sie ihn bei dieser WM schon vermisst: Toni Kroos war ein Mittelfeldspieler, der es außergewöhnlich gut verstand, dem Spiel seiner Mannschaft eine Struktur zu geben und »die Fäden zu ziehen«. Dabei spricht man auch von »Spielintelligenz«.
Wenn solch ein Spieler jedoch einen schlechten Tag hat oder die anderen Spieler sich nicht in das Konzept des Trainers einbinden lassen, zerfällt das Spielsystem – und endet häufig in einer Niederlage. Vor solch einer Niederlage in größerer Dimension möchte Gott uns verschonen. Er hat einen Plan für unser Leben, mit dem er gute Ziele für uns hat. Doch wir sind häufig nicht allzu begeistert von seinem Konzept – fühlen uns eingeengt, bevormundet oder sogar fremdbestimmt.
Die Spieler müssen selbst entscheiden, wie konkret sie die Anweisungen des Trainers umsetzen wollen, und die Entschlossenheit für den Sieg mitbringen. Der entscheidende Input zu unserem Leben im Hier und Jetzt aber liegt – im Unterschied zum Trainer beim Fußball – letzten Endes allein bei Gott: Der Tagesvers beschreibt, dass Gott den Willen und das Tun wirkt, d. h., er schaltet in unseren Herzen die Fähigkeit frei, nach seinem Willen zu leben. Nur wenn uns Gottes Liebe verändert und wir ihm Vertrauen schenken, können wir seine guten Absichten für uns annehmen und darangehen, sie in die Tat umzusetzen. Es fängt mit dem Vertrauen in die Ideen des Trainers an.
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