Ein Foto der eigenen Mutter im Elefantenhaus eines Zoos in München, das ist der Ausgangspunkt von Sinthujan Varatharajah, um den darin liegenden Spuren kolonialer Gewalt Schicht für Schicht nachzugehen. Das tut die*der Geograf*in im neu erschienenen Buch „an alle orte, die hinter uns liegen“. Entlang der Geschichte der Fotografie, der Zoos oder auch der Veränderung von Landschaften entwickelt Sinthujan Varatharajah, wie sich ein europäischer Zugriff auf die Welt in fast alles eingeschrieben hat. Warum auch die Himmelsrichtungen Zeichen einer eurozentrischen Perspektive sind und ob man dem überhaupt entkommen kann, darüber spricht Sinthujan Varatharajah heute bei rbbKultur.