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Im Juni 2021hat der Deutsche Bundestag das Amt der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur geschaffen. Evelyn Zupke übernahm es am Jahrestag des Volksaufstands vom 17. Juni 1953.
Am 7. Mai 2026 wurde Evelyn Zupke ein zweites Mal ins Amt gewählt. Der Tag ist für sie von besonderer Bedeutung, fanden doch am 7. Mai 1989 die letzten Kommunalwahlen der DDR statt. Evelyn Zupke war an der Aufdeckung von Wahlfälschungen und den sich anschließenden Protesten maßgeblich beteiligt. So demonstrierte sie mit anderen an jedem 7. des Monats an unterschiedlichen Orten in Ostberlin. Der repressive Apparat der SED schien in jener Zeit nahezu machtlos gegenüber den friedlichen Demonstranten, die von Woche zu Woche immer mehr wurden.
Wir haben Evelyn Zupke in den Podcast Menschenrechte: nachgefragt der Zeitschrift Die Politische Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung eingeladen und sprechen mit ihr über ihren Einsatz für die Opfer der kommunistischen Herrschaft in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR.
Auch 37 Jahre nach dem Fall der Mauer leiden viele der Opfer unter den Langzeitfolgen von Repression, Haft und den Zersetzungsmaßnahmen der Staatssicherheit. 38.000 Menschen erhalten inzwischen eine Opferrente, und noch immer gibt es Rehabilitationsverfahren, die den Anspruch auf eine Rente begründen.
Auch Westdeutsche, die von der Staatssicherheit im „Operationsgebiet“ Westdeutschland zu Tausenden drangsaliert und zu Hunderten entführt worden waren, können heute ihre Rehabilitierung beantragen.
Weiterführende Links
Zur Person Evelyn Zupke
Zum Amt der SED-Opferbeauftragten
Reden – unter anderem zur „Aktion Ungeziefer“
Bundestag – Bericht der SED-Opferbeauftragten 2026
Härtefallfonds
Mahnmal
Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Geschichte von Flucht und Vertreibung noch immer Teil vieler Familiengeschichten. Doch wie verändert sich die Erinnerung, wenn die Erlebnisgeneration nicht mehr selbst erzählen kann? Und wie wird aus Erinnerung Verständigung?
Im Podcast Menschenrechte: nachgefragt der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung sprechen wir darüber mit Stephan Mayer MdB, Präsident des Bundes der Vertriebenen. Es geht um die Schicksale deutscher Flüchtlinge und Vertriebener, die Weitergabe von Erinnerungen in den Familien und einen Sudetendeutschen Tag in Brünn, der zum Zeichen der deutsch-tschechischen Verständigung wurde.
Ausblick auf unsere nächste Jubiläumsfolge
In der nächsten Folge sprechen wir mit Evelyn Zupke, der SED-Opferbeauftragten des Deutschen Bundestages, über die Aufarbeitung des SED-Unrechts. Warum bleiben Erinnerung, Rehabilitation und Entschädigung auch 37 Jahre nach dem Fall der Mauer wichtige Aufgaben?
Weiterführende Links:
Bund der Vertriebenen
Meeting Brno / Brünn
Tag der Heimat 2026 – Bekenntnis und Verantwortung: Unser Kulturgut verbindet Europa
Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin
Deutsches Historisches Museum
Beauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
85 Jahre Deportation der Wolgadeutschen
BdV Hessen – Podcast Culture to go
Soziale Medien
Das Thema in der Konrad-Adenauer-Stiftung
Die Politische Meinung - Podcast Menschenrechte nachgefragt mit Bernd Posselt
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD steht die Gesellschaft zusammen und zeigt Haltung gegen den Terror.
Am 25. Juli fand der 48. Berliner CSD (Christopher Street Day) statt, eine der größten Demonstrationen Deutschlands mit Hunderttausenden Gästen aus aller Welt. Doch die Demonstration wurde am Abend durch einen brutalen Terrorangriff beendet: Ein 21-jähriger Islamist fuhr im Tiergarten mit einem Auto in die Menschenmenge, tötete eine Frau aus Polen und verletzte mehr als 30 weitere Personen, zum Teil schwer.
René Powilleit leitet den Landesverband der LSU Berlin, der Interessenvertretung für LSBTIQ+-Personen innerhalb der CDU/CSU. Er befand sich inmitten der Demonstrierenden am Brandenburger Tor, als unmittelbar nach dem Attentat die Evakuierung des gesamten Areals durch den Veranstalter und die Polizei Berlin angeordnet wurde.
Mit ihm haben wir in Folge 101 unseres Podcasts „Menschenrechte nachgefragt“ der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung über den Anschlag und seine Folgen gesprochen: für die Betroffenen, für die LSBTIQ+-Community und ihre Freunde, aber auch für die Mehrheitsgesellschaft.
Wie hat er den Einsatz der Veranstalter und der Polizei erlebt? Wie die engagierte Notfall- und Krisenseelsorge, die noch in der Tatnacht die Betroffenen am Tatort unterstützte? Wie bewertet er die Angriffe aus verschiedenen extremistischen Milieus?
Aufgrund der massiven Gefährdung der LSBTIQ+-Community steht die Uhr für ihn bereits auf „zwei vor zwölf“, sagt René Powilleit im Podcast.
Hört rein in eine Podcastfolge, die emotionaler ist als die 100 Folgen davor. Eine Folge, die wir in Solidarität mit den betroffenen Menschen aufgenommen haben, damit wir die Opfer nicht vergessen, sondern als Gesellschaft geschlossen an ihrer Seite stehen.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung liegt in unmittelbarer Nähe zum Tatort. Die Flaggen vor der Akademie in der Tiergartenstraße wurden mit Trauerflor versehen und eine Trauerbekundung veröffentlicht.
Statement der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Anschlag auf den Berliner CSD
„Mit großer Bestürzung haben wir die Ereignisse am Rande des Berliner Christopher Street Day verfolgt, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Konrad-Adenauer-Stiftung zugetragen haben. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien, Freunden sowie allen, die durch diese schreckliche Tat Leid erfahren haben.
Gerade in Zeiten, in denen Freiheit und Zusammenhalt in ungeahntem Maße herausgefordert werden, ist es wichtig, Haltung zu zeigen. Als Konrad-Adenauer-Stiftung setzen wir uns für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein, die von Respekt und gegenseitiger Achtung geprägt ist. Hass, Extremismus und Gewalt widersprechen den Werten, die uns als Stiftung leiten.
Das christliche Menschenbild erinnert uns daran, dass die Würde jedes Menschen unantastbar ist und dass Toleranz und Nächstenliebe die Grundlagen unseres politischen Denkens und Handelns bilden. Deshalb treten wir entschlossen für ein respektvolles Miteinander und eine Kultur der Freiheit und des Rechts ein.“
Weiterführende Links:
LSU Homepage
LSU Berlin in Sozialen Medien
LSU Bundesverband
LSU Bundesverband Soziale Medien
Hilfe für queere Geflüchtete
Polizei Berlin
Bundesopferbeauftragter Manfred Weber
Referat für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt der Bundesregierung
Aktionsplan “Queer leben“
LSVD Berlin
IDAHOBIT und die Bedeutung des 17. Mai
Islam und Vielfalt – liberale muslimische Stimmen zum Anschlag
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz AGG / Antidiskriminierungsstelle
www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ueber-diskriminierung/recht-und-gesetz/allgemeines-gleichbehandlungsgesetz/allgemeines-gleichbehandlungsgesetz-node.html
EU / EPPride
Telefonseelsorge für Betroffene des Anschlags auf den Berliner CSD, 25. Juli 2026
Konrad-Adenauer-Stiftung
www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/statische-inhalte-detail/-/content/lesben-und-schwule-in-der-union-lsu
Podcast Menschenrechte nachgefragt zum Thema LSBTIQ*
Sönke Siegmann, LSU-Bundesverband
Helge Ytterøy L'orange EPPride
Kerstin Thost, LSVD
Anna Seib, Quarteera
In der 100. Folge unseres Podcasts „Menschenrechte nachgefragt“ der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung sprechen wir über die Menschenrechte in Iran, die durch die jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen allzu sehr in den Hintergrund getreten sind.
Weiterführende Links
Bundestag
Rede zur Iranpolitik vor dem Deutschen Bundestag
CDU/CSU
Universität und Forschung
Podcast Menschenrechte nachgefragt der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Lage der Menschenrechte in Iran (Auswahl)
Folge 1 mit Bijan Khajehpour
Folge mit Dr. Wahied Wahdat-Hagh zur Tötung von Ayatollah Chamenei
Livepodcast mit Jascha Noltenius, Baha’i Gemeinde Deutschland
Livepodcast mit Farhad Payar, Herausgeber „Iran Journal“
Podcast mit Farhid Habibi, The Munich Circle, zur Protestwelle 2026 in Iran
Interview mit dem iranischen Autor Amir Hassan Cheheltan
Als der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) im vergangenen Jahr sein 100. Jubiläum feierte, hob Außenminister Wadephul zwei Programme besonders hervor: die Philipp Schwartz-Initiative und das Hilde Domin-Programm.
Und zum Schluss: Philipp Effertz über das europäische Schutzprogramm SAFE, an dem auch italienische und französische Bildungsinstitutionen beteiligt sind.
Der Podcast feiert einen runden Geburtstag! Die nächste Folge ist die hundertste. Mit einem Thema, das uns besonders am Herzen liegt: die Menschenrechte im Iran. Mit dem iranstämmigen Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Reza Asghari sprechen wir über die schwierige Lage in seinem Herkunftsland, das er vor rund 40 Jahren verlassen musste. Hört rein!
Weiterführende Links
DAAD
SAFE
Weitere durch die Bundesregierung geförderte Schutzprogramme
Seit Mai 2018 hat Dr. Felix Klein das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus inne. Es ist im Bundesministerium des Innern angesiedelt.
Veranstaltung mit Dr. Felix Klein in der Konrad-Adenauer-Stiftung
Vorausschau auf Podcast-Folge 99
Weiterführende Links
Antisemitismus Definition
Antisemitismusbeauftragter
Antisemitismusbeauftragter Bayern
Bundestag
Jüdisches Leben in Deutschland
BfV Lagebild Antisemitismus
Holocaust-Überlebender Albrecht Weinberg
Weltweit nehmen Krisen und Notlagen zu. Zugleich haben viele Länder ihre humanitären Zuwendungen drastisch gekürzt. So auch Deutschland: von rund drei Milliarden Euro auf eine Milliarde Euro.
1933 initiierte Albert Einstein die Gründung des International Rescue Committee (IRC), um Menschen zu helfen, die vor dem Nationalsozialismus fliehen mussten. Er selbst war von einer Reise in die USA nicht nach Nazideutschland zurückgekehrt und entging so der Verfolgung.
Heute unterstützt das IRC in mehr als 40 Ländern Menschen, die vor Klimakrisen, Krieg und Verfolgung fliehen. Sie stellen in den Aufnahmegesellschaften Nahrungsmittel, sauberes Wasser und Notunterkünfte zur Verfügung, kümmern sich um die Gesundheitsversorgung und machen Bildungsangebote.
Seit 2016 ist IRC auch in Deutschland vertreten, mit etwa 200 Mitarbeitende in allen Bundesländern.
Hört rein – überall wo es Podcasts gibt.
Weiterführende Links:
Homepage IRC Deutschland
Schutz von Betroffenen des Menschenhandels
Homepage IRC USA
Emergency Watchlist 2026
Sudan-Konferenz Berlin 2026
What it Takes to Eat. Conflict and Sudan's Fragile Food System
The Lancet – Studie zu zwei Jahrzehnten humanitärer Hilfe
Zu Gast in unserem Livepodcast Menschenrechte: nachgefragt anlässlich des 35 Jahrestages der deutschen Einheit und 50 Jahre nach Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki: Dr. Volker Höffer. Er ist Lehrer, Historiker und seit 2009 Leiter der Außenstelle Rostock des Stasi-Unterlagen-Archivs.
Weiterführende Links
Bürgerberatung: wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?
Rostock geheim: Stasi-Stadtführung mit Dr. Höffer
Video Rostock geheim: Ein Stasi-Rundgang durch die Stadtgeschichte
Podcasts Menschenrechte nachgefragt zum Thema Stasi und DDR Aufarbeitung
Zu Gast in der Karwoche 2026 im Podcast Menschenrechte: nachgefragt: Thomas Rachel MdB, der neue Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit.
Weiterführende Links
Homepage Thomas Rachel
Auswärtiges Amt
BMZ Berichte
Bundestag
Parlamentarier schützen Parlamentarier (Patenschaft für Maria Kalesnikowa, Belarus)
CDU/CSU Bundestagsfraktion
Art. 18 Alliance
Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen
Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen, Nazila Ghanea
Kirche in Not Bericht zur Religionsfreiheit
Konrad-Adenauer-Stiftung und Thomas Rachel
Podcast Menschenrechte nachgefragt
Mit Frank Schwabe zum 3. Religionsfreiheitsbericht
Der Sozialwissenschaftler, Publizist und Dolmetscher Wahied Wahdat-Hagh ist seit Jahrzehnten ein kritischer Beobachter des Iran. Er publiziert regelmäßig über die Entwicklungen in dem krisengeschüttelten Land.
Weiterführende Links
Wahied Wahdat-Hagh im Iran-Reader „Religionsfreiheit im Iran am Beispiel der Christen und Baha’i“
Wahied Wahdat-Hagh im Podcast Menschenrechte nachgefragt
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