GegenStandpunkt - Artikel

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GegenStandpunkt - Artikel episodes

  • Die Linke nach dem Potsdamer Parteitag

    Die Linke nach dem Potsdamer Parteitag

    Klassenpartei – Regierungsalternative – Kümmerer: Was denn nun?

    Die Partei Die Linke hat beschlossen, „organisierende Klassenpartei“ zu sein und zugleich dazu, „Hoffnung zu organisieren“ für die, die am Staat verzweifeln und an eine Verbesserung ihrer Lage durch die Politik nicht mehr glauben. Dass beides nicht ganz dasselbe ist, tatsächlich überhaupt nicht zusammenpasst, stört sie offenbar nicht.

    00:00 Einleitung
    01:16 Einerseits zeichnet Die Linke das Bild einer furchtbaren Gesellschaft, die dem Teil der Bevölkerung, den sie organisieren will, in jeder Hinsicht zum Schaden gereicht
    07:18 Andererseits erklärt Die Linke diese furchtbare Gesellschaft zu der „unseren“, deren Spaltung sie durch Solidarität überwinden und die sie im Namen aller Ideale der Klassengesellschaft besser regieren will als „die Herrschenden“
    18:16 Der Antifaschismus der Linken: Hoffnung spenden für die Verzweifelten, damit sie wieder an die Politik glauben
    27:33 Republikverteidigung: ein linker Kampf gegen die Absage von rechts
    30 min
  • Sozialreformen

    Die Regierung kommt voran

    Verarmung – Jeden Tag eine gute Tat

    Die Bundesregierung hat versprochen zu liefern, und sie war wahrlich fleißig im vergangenen Quartal: Das von Merz ausgerufene Spar- und Fleißdiktat in Sachen Arbeit und Soziales nimmt nach und nach Gestalt an. Und gründlich geht sie dabei auch zu Werke: Nicht nur traut sie sich – endlich – auch an die großen, unbequemen Brocken heran, zugleich ist für sie auch kaum ein Posten oder Detail im Kosmos der staatlich geregelten Lebensverhältnisse des Volkes zu nebensächlich, um nicht daraufhin begutachtet zu werden, was sich an Leistungshindernissen abstellen und an Finanzmitteln einsparen lässt.

    00:00 Einleitung
    00:07 I. Verarmung - Jeden Tag eine gute Tat
    00:58 Altersversorgung
    15:46 Programm für Aufschwung und Beschäftigung
    22:08 Steuerreform
    24:53 Elterngeld
    27:16 Unterhaltsvorschuss
    29:44 Wohngeld
    32:27 BAföG-Reform
    36:02 II. Die Handlungsfähigkeit der Regierung und die Selbstzerlegung der CDU
    46 min
  • AfD-Parteitag in Erfurt

    AfD-Parteitag in Erfurt proudly presents:

    Erfolg!

    Umfragen sind natürlich noch keine gewonnenen Wahlen. Vielversprechende Prognosen sind sie aber schon – und als solche Indikatoren, die nichts als den Zwischenstand des bereits errungenen Erfolgs in der Machtkonkurrenz anzeigen, den sich eine Partei zuschreiben kann, entfalten sie jetzt schon die schöne Produktivkraft des so verrückten wie politisch entscheidenden Zirkels in der Demokratie, dass es vor allem der Erfolg ist, den man schon hat, der dann auch den weiteren Erfolg begründet.

    15 min
  • Landtagswahlen im Südwesten

    Landtagswahlen im Südwesten

    AfD-Wahlkämpfer hassen diesen Trick!

    Der massenhafte Anklang der AfD bereitet der Öffentlichkeit also einige Sorgen um die zukünftigen politischen Verhältnisse in Deutschland. Denn der Erfolg dieser Partei gefährdet zunehmend die bisher immer so verlässlich funktionierende demokratische Machtstellung der etablierten Parteien, wonach sie die Wahlen des Landes als Verfahren zur Herrschaftsbestallung dominieren und die massenhafte Unzufriedenheit im Volk mit dem Regieren in der jeweils vergangenen Legislaturperiode routinemäßig wieder erfolgreich auf die personellen Alternativen ihrer Parteien für die nächste Periode lenken.

    20 min
  • Mit Sozialreformen das Volk flott machen

    „Reformen“

    Die Regierung macht ihr Volk flott

    In der aktuellen Weltlage kann sich Deutschland auf immer weniger verlassen. Überall muss die Merz-Regierung sich eingestehen, nicht Herr über die Bedingungen zu sein, die Deutschland für seine Weltmachtambitionen unbedingt braucht. Umso entschiedener besinnt sie sich darauf, im deutschen Haus immer noch Herr zu sein – über ein Volk, das genau dafür da ist, Ressource für solche Ambitionen zu sein.

    00:00 Einleitung
    02:06 Das Volk ist zu arm
    03:43 Das Volk leistet zu wenig
    04:20 Das Volk ist zu teuer
    07:16 I. Ein paar Etappen des sozialstaatlichen Reformprogramms
    07:23 Die Rente
    13:41 Die Gesundheit
    18:36 Die Pflege
    24:17 II. Die einzig verbleibende Frage: Liefert die Regierung?
    35 min
  • Trumps Krieg gegen Iran und „wir“

    Trumps Krieg gegen den Iran und „wir“

    Von der deutschen Schwierigkeit, einen Krieg zu kritisieren, der gar nicht recht ist

    Der Krieg im Nahen Osten ist, so der Kanzler, ‚nicht unser Krieg‘. Warum? Wir sind nicht gefragt worden, hätten Nein gesagt, vermissen die Strategie. So die ebenso anspruchsvolle wie zynische Auskunft beanspruchter deutscher Mitzuständigkeit. Also auch dieser Krieg ein Auftrag, für mehr deutsches Gewicht zu sorgen – für ein Deutschland, das zu einer echten Groß- und europäischen Führungsmacht aufwächst, was sonst!

    00:00 Einleitung
    06:50 Die Rolle des Bösen ist vergeben, aber wo sind die Guten in diesem Krieg?
    10:44 Dürfen die das?
    17:21 Immanente Kritik am US-Krieg aus Deutschland
    25 min
  • Die Sprache der Macht lernen

    Christlich-sozial-demokratisches Update für Deutschlands Staatsräson

    Die Sprache der Macht lernen!

    Zwei Dinge sind klar, wenn der Kanzler programmatisch verkündet, in den neuen harten und schwierigen Zeiten müsse Deutschland „die Sprache der Macht lernen“: Um Neuerungen auf dem Feld der politischen Erklärungen geht es nicht. Was gemeint ist, wird im Vorwurf an den Präsidenten des kriegführenden Feindstaates Russland deutlich: Der verstehe nur die „Sprache der Gewalt“; in der müsse man sich folglich mit ihm auseinandersetzen. Bei der angekündigten Lerneinheit geht es also darum, als was für ein weltpolitisches Gewaltsubjekt der Kanzler seine Nation, Russland gegenüber und überhaupt, in Stellung und zur Geltung bringen muss. Und klar ist damit auch schon zweitens, dass eine mit Militärgewalt drohende und agierende Politik für den Oberbefehlshaber der BRD in Wahrheit keine neu zu lernende Fremdsprache ist, sondern über vier Jahre im Kampf mit dem ­russischen Feind eingeübte Praxis. Davon deutlich mehr: das kündigt Merz mit seinem Unterrichtsziel für Deutschland an.

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    26 min
  • Der Iran-Krieg und die Energiepreise

    Schönheiten der globalen Marktwirtschaft, heute:

    Der Iran-Krieg und die Energiepreise

    Der Krieg im Iran richtet jede Menge Schaden an – nicht nur für die Menschen vor Ort, die von den kriegführenden Parteien mit Bomben und Raketen terrorisiert werden, sondern für unzählige weitere weltweit, für die das Leben teurer wird, die also schlagartig ärmer werden. Das liegt bekanntlich daran, dass der Iran-Krieg „die Märkte“ durcheinanderbringt und „die Weltwirtschaft“ erschüttert. Einfach erschüttert zeigen sich diejenigen, die „die Weltwirtschaft“ sind, weil sie sie machen, allerdings nicht. Im Gegenteil: In ihrer unaufgeregten Professionalität mustern sie das Kriegsgeschehen, die materiellen Abhängigkeiten und nationale Standorte danach durch, welche neuen Entwicklungen sich am besten durch sie ausnutzen lassen, um sich daran zu bereichern.

    00:00 Einleitung
    00:12 I. Chancen und Risiken eines Bombenkriegs im Nahen Osten
    09:37 II. Deutschland kämpft gegen zu hohe Energiepreise
    21:40 PS: Das Klima
    23 min
  • IG Metall verkündet kriegspolitisches Update

    Unverlangt eingesandte Manuskripte zur deutschen Zeitenwende

    Die IG Metall verkündet ein kriegspolitisches Update

    Während deutsche Politiker seit Jahren die als „Zeitenwende“ ausgerufene neue, unbedingt kriegstüchtige Räson der Republik nach Kräften vorantreiben, mit ihrer Haushalts- und Wirtschafts-, Europa-, Außen- und Bündnispolitik den Laden gründlich umkrempeln, fühlt sich im Herbst ’25 auch die mitgliederstärkste deutsche Einzelgewerkschaft noch einmal extra dazu aufgerufen, aufgeblasen zur Kenntnis zu bringen, dass auch der IG Metall zum militärischen Aufbruch Deutschlands im Namen der darin fest verplanten Arbeiter nur Konstruktives einfällt.

    0 min
  • Zwei Fassungen von nationalem Notstand

    Deutschland im Widerstreit zweier Fassungen von nationalem Notstand

    Das Vaterland retten – auf rechts oder auf ganz rechts

    Angesichts weltpolitischer Herausforderungen findet die Merz-Regierung den Zustand, in dem sie das Land von der Vorgängerregierung übernommen hat, völlig ungenügend. Weil mit der AfD eine offen xenophobe Partei die inzwischen stärkste Opposition ist? Nein – darin sind Christenunion und AfD so einig, dass es eigens eine Brandmauer braucht, damit seine Union weiß, dass die von der AfD die Falschen sind. Das Schlimme ist der Gegensatz der zwei nationalen Notstandsdefinitionen von CDU und immer stärkerer AfD. Sie treffen sich zwar im Hass auf alles Fremde, aber: Die CDU will die in die Krise geratene imperialistische Räson der alten BRD, den Aufwuchs zur Vormacht eines ‚Vereinten Europa‘ unter dem militärischen ‚Schutzschirm‘ der Nato, retten – die AfD sieht in dieser Krise die Gelegenheit dafür, endlich zu überwinden, was sie noch nie für guten deutschen Imperialismus, sondern immer schon für internationalistischen Volksverrat gehalten hat. Gut also, dass die Machtgeilheit der Christen einstweilen stärker ist als ihre Abneigung gegen die SPD, in der Merz den Helfer für alles hat, was in diesen Zeiten ansteht.

    00:00 Einleitung
    00:19 Der Kanzler ist unzufrieden mit seinem Volk
    09:10 Die alternative Volkspartei ist unzufrieden mit der Regierung
    14:58 Bis auf Weiteres steht die Brandmauer – warum eigentlich?
    20:00 Die Katastrophe der deutschen Staatsräson in zwei Schritten
    29:00 Der politische Kampf um Volksidentität und Volksverrat – die demokratisch verfremdete Tour, das Volk mit der Krise der Staatsräson zu befassen
    34 min

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Artikel aus der politischen Vierteljahreszeitschrift GegenStandpunkt