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Vom Radio in den Bundestag. Seit mittlerweile vier Jahren arbeitet Philipp Gräfe für verschiedene MdB der CDU. Mir erzählt er heute von den Anfängen seines Berufslebens und wie er bei seiner derzeitigen Tätigkeit gelandet ist. Geboren ist er in Dresden, aufgewachsen in Riga, im heutigen Lettland und der damaligen Sowjetunion, aber mit neun ging es dann nach Berlin. Während der Schulzeit hat er schon das ein oder andere Praktikum in den Ferien mitgenommen, um seinem Berufsziel näher zu kommen: Radiomoderator werden. Dieser Traum ist für Philipp noch während der Schulzeit und im zarten Alter von 18 Jahren tatsächlich in Erfüllung gegangen. Wie und wann er dann aber doch in der Politik gelandet ist, wann er der CDU beitrat, was er von modernem Journalismus hält, wieso Leipzig seine Lieblingsstadt ist, welche Sprachen er beherrscht und wie schön doch die alten Zeiten mit Schüler- bzw. StudiVZ waren, sind nur einige unserer Themen. Außerdem besprochen haben wir die Fragen: Sind Morningshows nur was für Frühaufsteher? Kann man auf Twitter überhaupt nur Populismus betreiben? Funktioniert Wahlkampf auch über Jodel? Wie konservativ ist Neukölln? Was macht die AfD alles falsch? Welche journalistische Verantwortung tragen Podcaster heute? Warum ist Krisenkommunikation im Bahnbereich die Königsdisziplin? Ach ja und Grüße gehen raus an Flavia und Sara – ich freue mich auf Leipzig! Und in diesem Sinne: over and out!
Aus der zweiten Reihe der Politik zur stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag und Oberbürgermeisterkandidatin bei den Kommunalwahlen in Bonn. Wie schafft man das? Diese und viele weitere Fragen stelle ich in dieser Folge Katja Dörner. Sie kommt aus dem Westerwald, hat dann Politikwissenschaften und Germanistik in Bonn studiert, war währenddessen auch in Großbritannien und Schottland unterwegs, landete nach ihrer Rückkehr dann irgendwie in einem Abgeordnetenbüro im Landtag NRW und so ging die Arbeit in der Politik los. Zwar ist sie schon seit 1998 Mitglied der Partei, nach Berlin verschlagen hat es sie aber erst 2009. Weil wir hier ja in einem Service-Podcast sind, gibt’s den ein oder anderen Lifehack für die lästige Wohnungssuche in Berlin, gegen Aufregung vor Reden und eine ausführliche Erklärung der strukturellen Unterschiede zwischen Partei und Fraktion sowie des mittlerweile für verfassungswidrig erklärten Betreuungsgelds. Kennengelernt haben wir uns übrigens beim parlamentarischen Abend zur Frauenpolitik im März. Mitunter ging es da um die Wahrnehmung weiblicher Körper im Internet und den Einfluss von Influencern. Und so mussten wir uns hier auch einfach mal über Lieblingslippenstifte unterhalten. Was das wiederum mit Charles, Camilla und glücklichen Schafen zu tun hat, hört ihr exklusiv hier. Viel Spaß dabei und in diesem Sinne: over and out!
Hallöchen aus dem Landtag in Potsdam! An diesem schönen Arbeitsplatz hatte ich das Vergnügen, mit Ricarda Budke über ihre Arbeit zu quatschen. Obwohl wir nahezu gleichalt sind, ist sie tatsächlich mit 21 Jahren schon MdL für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und damit jüngste Abgeordnete in ganz Deutschland. Da stellten sich mir viele Fragen. Wie gestaltet sich da der Alltag? Schafft man es, Studium und politisches Mandat unter einen Hut zu bekommen? Ist es komisch, wenn man am gleichen Ort wie die eigene Mutter arbeitet? Inwiefern sieht Ricarda ihre Eltern als Vorbilder? Ist eine Frauenquote im Jahr 2020 eigentlich sinnvoll? Was macht unser Bildungssystem richtig und wo gibt es noch Schwachpunkte? Da wir beide 2017 Abi gemacht haben, konnten wir uns noch über unsere Schulzeit unterhalten und viele Gemeinsamkeiten aber auch signifikante Unterschiede zwischen Brandenburg und Niedersachsen feststellen. Einig waren wir uns auch sonst in vielen Punkten, vor allem aber darüber, dass Kaffee definitiv (Über-)Lebenselixier ist; egal ob für den politischen oder den universitären Alltag. Und so durfte der natürlich auch bei der Aufnahme nicht fehlen. In diesem Sinne: Cheers und viel Spaß beim Hören unseres politischen Kaffeekränzchens. Over and out.
Büronachbar von Helmut Kohl. Kandidat bei „Wer wird Millionär?“. Juror bei Miss Germany. Ehemann und Vater von drei Töchtern. Was nach mindestens drei verschiedenen Personen klingt, vereint der mittlerweile 68-jährige Wolfgang Bosbach alles in einer. In Bergisch Gladbach erzählte er mir, wie man das schafft, wie er in der CDU gelandet ist, welche seine Lieblingstalkshow ist, warum Law & Order keine Schimpfwörter sind, welche Vor- und Nachteile der XXL-Bundestag birgt, warum Politik mehr Überzeugungsarbeit leisten müsste und wie ein Urlaub mit Reiner Calmund schnell eine überraschende Wendung genommen hat. Der Erklärteil widmet sich in dieser Folge dem Thema „Spendenaffäre“. Was das mit nem Anpfiff von Mama im Bundestag und dem Bundeskanzler zu tun hat, gibt’s hier zu hören. Außerdem: wie sehr ihn sein konservativ-religiös-geprägtes Elternhaus beeinflusst hat, wie der nächste Urlaub aussehen wird, was 23 Jahre im Bundestag mit einem anstellen, was seine Töchter heute so machen und warum er nie zum Berliner geworden ist. Ach ja und nicht vergessen: Politiker sind auch nur Menschen. Viel Spaß beim Hören und damit: Over and out!
#leavenoonebehind ist einer der meist genutzten und wichtigsten Hashtags, die uns derzeit in den sozialen Medien begegnen. In dieser Folge erklärt mir Henri von der SEEBRÜCKE nicht nur, warum es diesen Hashtag gibt und was Erik Marquardt (MdEP) damit zu tun hat, sondern auch, warum die Arbeit der Bewegung gerade jetzt, in Zeiten von Corona, so wichtig ist. Obwohl noch viel zu tun ist, gibt es erste erfreuliche Resultate, denn Thüringen ist bereits „sicherer Hafen“ und beispielsweise Niedersachsen auf einem guten Weg dahin.
Viel mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht vorwegnehmen. Bitte hört euch diese Folge an, nutzt den Hashtag und engagiert euch nach Möglichkeit auch selbst. Denn die Worte „Solidarität steht über allem“ sollten unbedingt geltend gemacht werden und nicht bloß eine leere Hülse bleiben. Danke und damit: over and out.
PS: Diese Folge haben wir Ende Mai aufgezeichnet. Aber bereits in diesem Interview sprechen wir über die Relevanz antirassistischer Bildung. #alllivesmatter
Ist Gregor Gysi insgeheim ein Cowboy? Wie schafft man es von der Rinderzucht an die Fraktionsspitze der Linkspartei? Diese und viele weitere Fragen beantwortet mir Gregor Gysi in dieser Folge aus dem Bundestag. Wir sprechen über die Wichtigkeit des 04.11.1989, das Bildungssystem in der DDR, den Zusammenhang zwischen Gastarbeit und internationaler Küche in Deutschland, seinen nicht ganz so freiwilligen Einstieg in die Politik sowie seinen kurzweiligen Austritt und positive Nötigung seitens Oskar Lafontaine. Außerdem: Was frühstückt man, wenn man eine Rede vor einem Millionenpublikum hält? Ist die Rolle Deutschlands als Weltpolizist völlig daneben? Wie lange ist eine Frauenquote sinnvoll? Warum funktioniert Rock’n’Roll auf Englisch, aber nicht auf Französisch? Warum klingt russische Literatur schön, ein russischer Schlager aber gar nicht gut? Wie viel Gendern ist im Alltag nützlich? Warum lieben alle den Plural? Welche Entscheidung von Bodo Ramelow war genial? Warum gibt es im Osten deutlich weniger Corona-Infektionsfälle als im Westen? Hat eine Tuberkulose-Impfung vielleicht etwas damit zu tun? Ist Ethik-Unterricht für alle Bundesländer wünschenswert? Was hat Wien besser gemacht als Berlin? Neben einem Reisebericht der letzten Urlaubsziele geht es um die Unfähigkeit, Urlaub zu machen und andersherum das Talent, Mario Barth zum Lachen zu bringen. Eine Weisheit to go: Es ist wichtig, dass man auch aufhören kann, zu siegen. Funfacts am Rande: Politiker werden in der Regel nicht für Talkshowauftritte bezahlt und ich hatte keine Ahnung, was die Räubersprache ist. Ach und falls noch jemand nach geeigneten Forschungsfragen sucht: die gibt’s an dieser Stelle auch. Wer sich diese Folge jetzt entgehen lässt, ist selbst schuld! Allen anderen viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out.
Warum hat Wuppertal eigentlich eine Schwebebahn? Diese und viele weitere Fragen bespreche ich in dieser Folge mit Marcel Hafke von der FDP. Seit über 10 Jahren sitzt er für die Partei im nordrheinwestfälischen Landtag und kandidiert am 13.09.2020 als Oberbürgermeister für Wuppertal. Seine Devise lautet: Wuppertal kann mehr! Wie konkret das Ganze aussehen könnte, wie Nura und ein Elefant es in diese Folge schafften, auf wie vielen Hochzeiten man gleichzeitig tanzen kann und was es mit Kurzarbeit auf sich hat, hört ihr hier. Außerdem wagten wir vorsichtige Blicke in die Zukunft: Wird es nach der Corona-Krise mehr Arbeitslosigkeit geben? Wie hilfreich ist der deutsch-französische Hilfsfond in der Realität? Ist die Zeit der Billigfliegerei nach Corona definitiv vorbei? Und sollte man mit Visionen besser zum Arzt gehen? Oder reicht da eine Aspirin? Wie lassen sich Ökonomie und Ökologie künftig noch besser miteinander verbinden? Ab wann sollten sich Kinder mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen? Braucht Deutschland mehr Innovationen? Sind aufblasbare Kugeln die Lösung für Konzerte mit Moshpit? Aber zurück in die Gegenwart: Stehen Autos 2020 immer noch für Freiheit und Unabhängigkeit oder ausschließlich für Klimasünder? Funktioniert die Partnerbörse Partei noch immer? Wie wird man Landesvorsitzender einer Fraktion? Wird Politik noch immer überwiegend hinter verschlossenen Türen gemacht? Wie kommt man auf eine Landesliste? Warum will niemand einen streitenden Hühnerhaufen haben? Welches Handeln ist immer und zwangsweise politisch unklug? Mangelt es bei Christian Lindner an Innovationsfreude? Müsste die FDP umweltbewusster und nachhaltiger werden? Wird man als Vegetarier bei den Liberalen schräg angeguckt? Gibt es große Unterschiede zwischen der FDP NRW und dem Bundesvorstand in Berlin? Ist der in Wuppertal ansässige Pharma-Konzern Bayer wirklich so gut, wie er tut? Warum ist das Internet in Bangladesch immer noch besser als hierzulande? Antworten auf all jene Unklarheiten gibt’s jetzt auf die Ohren. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out!
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