Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 80 - Trockenes Thema, unangenehme Sache
    Das kennst du sicherlich auch. Es gibt Dinge, die müssen einfach erledigt werden, auch wenn du keinen Bock darauf hast. Vielleicht schiebst du diese Dinge dann auch vor Dir her. Klarer Fall von Aufschieberitis. Keine Bange, ich schiebe auch manche Dinge vor mir her, aber ich bemerke es und steuere dann mit bestimmten Techniken dagegen. Ob Geld ein Trockenes Thema ist, das ist Ansichtssache. Dinge, die einem keine Freude bereiten, spielerisch zu erledigen, kann man lernen.

    Methode 1. Die unangenehmste Sache jeden Tag zuerst erledigen. Dann ist sie weg und der Blick ist frei für die schönen Sachen. Du belohnst dich genau genommen mit dieser Vorgehensweise, da du dir die Last von den Schultern nimmst, das schwierige den ganzen Tag virtuell auf deinen Schultern mit dir herum zu tragen.

    Methode 2. Nur das tun, was kein anderer tun kann. Bedeutet im Klartext: Alles was ein anderer machen kann, vielleicht sogar kostengünstiger, solltest du delegieren. Dann brauchst du nur noch die Nachricht abzuwarten, dass die beauftragte Person die Sache erledigt hat.

    Methode 3. Die unangenehme Sache bzw. das trockene Thema entzaubern. Und das mache ich ganz einfach, in dem ich mir 10 Punkte überlege, wofür diese Sache gut ist. Alles hat zwei (oder mehr) Seiten. Nur allzu oft ist unser Blickwinkel eingeschränkt und versperrt uns die Sicht auf die schönen Seiten.

    Ich finde, Geld ist eine wunderbare Erfindung, die vieles auf unserer Welt einfacher gemacht hat. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, das Geld für viele Menschen zu einer unterstützenden Kraft in ihrem Leben wird. Und deshalb bitte ich Dich, diese Folge hier an drei Freunde weiterzuleiten, damit Sie von den Inhalten profitieren können.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
    3 min
  • Folge 79 - Wir kommen nackt und gehen nackt
    Es gibt nur zwei Tage im Leben, die kürzer als 24 Stunden sind. Der eine ist der Tag der Geburt, und der andere ist der Tag des Ablebens.
    Wir kommen nackt auf die Welt und verlassen die Welt wieder nackt. Wir können nichts mitnehmen. Warum sollten wir nicht einfach unser Leben leben?

    Geld ermöglicht uns, Dinge zu tun, die wir lieben. Und Geld sorgt für eine gewisse Sicherheit. Geld ist eine unterstützende Kraft im Leben. Wenn wir es zulassen.
    Die Balance zu finden, zwischen dem Gestalten des Lebens dem Geld wegen und dem sorglosen Leben ohne sich um Geld zu sorgen ist wahrlich schwer. Du weißt ja bereits, Geld ist niemals weg, sondern nur woanders. Schon allein deshalb sollten wir uns mit dem Thema Geld beschäftigen. Und dann geht es natürlich darum, Geld auch zu behalten. Aber wenn dann jemand fragt, wozu wir Geld vermehren, wenn wir es doch eines Tages sowieso zurücklassen müssen, dann kommen wir schon fast in eine Art philosophische Gedankenschleife.

    Ich bin der Überzeugung, das Geld wichtig ist und wir mit Geld eine viel größere Einflussmöglichkeit haben, um Dinge in der Welt nach unseren Wünschen und Vorlieben gestalten oder beeinflussen zu können. Und natürlich können wir auch darüber verfügen, was mit unserem Geld im Todesfall geschehen soll.
    Wenn Geld uns zu einer Geisel macht, dann läuft etwas falsch. Geld sollte uns weder emotional, noch geistig in die Mangel nehmen. Und dafür müssen wir eben handeln. Auch wenn die Arbeit an unseren Glaubenssätzen und Angewohnheiten zeitintensiv ist, so ist dieser Weg immer noch besser, als sich dem Lauf der Dinge zu ergeben.
    Wir gehen nackt, aber aufrecht. Und wir können bis dahin unser Leben souverän gestalten.

    Weil wir Geld zu einem Ermöglicher gemacht haben.

    Und deshalb lohnt sich die eigene Arbeit an der Verbesserung der finanziellen Situation. Immer. Der Wert ist unermesslich. Und der Wert wird nur dem bewusst, der die Arbeit nicht geleistet hat und dann vom Lauf der Dinge in die Mangel genommen wird.
    „Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“, sagte einst John D. Rockefeller.

    Bitte nutze diese Woche wieder zur Verbesserung deiner finanziellen Situation.
    3 min
  • Folge 78 - viel oder wenig Geld bei sich haben
    Solltest du viel oder wenig Geld bei dir haben? Das ist sicher eine interessante Frage.
    Auf der einen Seite geht es im Leben darum, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Dafür braucht man Geld. Es gibt also gute Gründe, eine gewisse Summe in Bar bei sich zu haben.

    Wenn du aber den Konsum noch nicht unter Kontrolle hast, solltest du dir wenig Geld ins Portmonee legen und dich somit begrenzen.

    Wie du weißt, bin ich ein Fan von Barzahlen und der Verteilung von Budgets auf unterschiedliche Geldtöpfe. Du könntest also noch einen zusätzlichen Geldtopf für Chancen anlegen.

    Ich kenne Leute, die haben immer mindestens 500 Euro bei sich. Ich kenne aber auch Leute, die viel zu viel Angst davor haben, mit so viel Geld raus zu gehen. Schließlich könnte das Geld verloren gehen, oder es könnte Ihnen jemand das Geld stehlen.

    Lange habe ich überlegt, ob ich eine Empfehlung aussprechen soll, wie du dies handhaben sollst. Aber ich denke, das macht keinen Sinn. Jede Situation ist individuell. Du musst dich damit wohlfühlen. Und du musst deinen Konsum unter Kontrolle haben. Wenn beide Faktoren gegeben sind, dann starte doch einfach mit 200 Euro und beobachte, ob wohlfühlen und Kontrolle wirklich funktionieren. Wenn es funktioniert, kannst du den Betrag Schritt für Schritt auf 500 Euro erhöhen. Natürlich ist auch eine spezielle Kreditkarte nur für das Chancen Budget eine Möglichkeit, aber elektronisches Geld gibt sich leichter und unbeschwerter aus. Das ist die Gefahr. Und deshalb tendiere ich zu Bargeld.

    Und ganz nebenbei kann das Mitführen von einem Chancenbudget natürlich dazu führen, dass du dich vermögender fühlst und damit Chancen bewusster wahrnimmst. Nutze diese Woche bitte dazu, dir darüber klar zu werden, ob du lieber viel oder wenig Geld bei dir haben willst. Und dann setze es um und mache Erfahrungen. Denke bitte daran, nach zwei Wochen die Erfahrungen zu reflektieren und ggf. dein Vorgehen zu ändern.

    Ich wünsche Dir eine chancenreiche Woche.
    3 min
  • Folge 77 - Muskelhypothek
    Wenn jemand ein Haus baut und dabei verschiedene Arbeiten selbst erledigt, dann spricht man von einer Muskelhypothek. Gemeint ist vor allem der Wert durch eingebrachte Arbeitsleistung. Das können auch Leistungen sein, die Bauhelfer (also beispielweise Familienmitglieder oder Freunde) beitragen.
    Eigenleistungen senken die Baukosten und erhöhen indirekt die Eigenkapitalquote. Eine höhere Eigenkapitalquote senkt wiederum die Bankkredite und damit auch die zu leistenden Zinsbeträge.

    Mit einem größeren Anteil an Eigenleistungen und Eigenkapital im Finanzierungsplan steigt die Wahrscheinlichkeit einer positiven Kreditentscheidung der Bank.
    Man kann also resümieren, dass die Muskelhypothek dazu dient, Handwerkerlohnkosten zu reduzieren und einen Kredit bei der Bank zu bekommen.

    Ob sich die Muskelhypothek lohnt, muss jeder Hausbauer selbst beurteilen. Risiken liegen in einem höheren Zeitaufwand durch fehlende fachliche Qualifikation und Routine, der längeren Bauzeit durch Doppelbelastung im Beruf und beim Hausbau sowie einer geringen Anzahl an Arbeitskräften. Zudem kann Eigenleistung zum Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen führen.

    Und natürlich sollte man überlegen, ob der eigene Lohn höher ist, als der Handwerkerlohn. Wenn man seine eigenen Fähigkeiten zu Geld machen kann anstatt selbst auf der Baustelle zu arbeiten, kann das lohnenswerter sein.
    Ich persönlich würde keine Muskelhypothek in Erwägung ziehen. Wie sieht es bei Dir aus?
    3 min
  • Folge 76 - Mit wenig zufrieden geben
    Leute verteilen ja gerne Ratschläge. Das kennst du bestimmt auch. Dann kommen so Aussagen wie
    „Das Geld fällt nicht vom Himmel“
     „Back lieber kleine Brötchen.“
    „Wir wurden nicht für Reichtum geschaffen.“
     „Geld macht unglücklich“
     „Wer als Pfennig geboren wurde, wird niemals eine Mark.“
    Usw.

    Wieso sollten wir uns eigentlich mit wenig zufrieden geben?

    In der Natur ist das Wachstum doch auch immer fortwährend. Nur weil wir Menschen von der Körpergröße her ab einem bestimmten Alter nicht mehr wachsen, können wir doch innerlich wachsen. Gemeint sind hier die Angewohnheiten, inneren Überzeugungen und das Wissen über die Spielregeln des Geldes.
    Zufrieden geben hat etwas von Stillstand, von Verharren beim Status Quo.
    Jeder von uns hat das Recht, Geld zu besitzen, zu vermehren und vermögend zu werden. Und natürlich hat jeder das Recht, zu lernen, besser zu werden, seine eigenen Erfahrungen zu machen und ein neues Bewusstsein zum Thema Geld zu entwickeln und seinem Leben zu Grunde zu legen.

    Was denkst du über Geld? Welche Bedeutung hat Geld für dich in deinem Leben? Wenn du nicht über Geld nachdenken müsstest, wie würdest du dann deinen Tag verbringen?

    Beantworte diese 3 Fragen bitte einmal für dich und erstelle dann einen kleinen Fahrplan, wie du Schritt für Schritt deinen Traum-Tag Realität werden lassen kannst.
     „Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist“ sagte einst Louis Pasteur.
    Und ich finde, dieser Satz trifft es ziemlich gut.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.

    3 min
  • Folge 75 - Woher kommt die Redensart „in der Kreide stehen“?
    Früher wurden die Schulden beim Kaufmann oder beim Wirt mit Kreide auf einer Tafel angeschrieben. Man stand dann also beim Wirt oder Ladenbesitzer in der Kreide.

    Die Redewendung ist seit dem 15. Jahrhundert belegt und hält sich  bis heute, auch wenn die Schulden zumeist digital in Form eines negativen Vorzeichens beim Kontostand dargestellt werden.
    Eine andere Form der Redewendung lautet "jemandem etwas ankreiden". Auch hier ging es darum, die Schulden auf einer Tafel anzuschreiben. Die Außenstände wurden "angekreidet".

    In vielen Gaststätten ist es heute noch üblich, Schulden beim Wirt von diesem anschreiben zu lassen, um sie später zu begleichen.

    Standest du schon mal bei jemandem in der Kreide? Wie hast du dich dabei gefühlt? Was sagt Dir das über deinen Umgang mit Geld?
    Beantworte diese drei Fragen bitte einmal für dich. Teile deine Erfahrungen gerne unter geldbewusst.wordpress.com

    Ich wünsche Dir eine geldbewusste Woche.

    2 min
  • Folge 74 - Wieviel hast Du bisher in Deinem ganzen Leben verdient?
    Diese Frage hat mir selbst verdeutlicht, dass ich noch einen guten Teil des Weges vor mir habe. Denn sich selbst einmal vor Augen zu führen, wie viel Geld man im Leben eingenommen hat und wieviel Geld davon noch übrig ist, verdeutlicht einem sehr gut den eigenen Umgang mit Geld.

    Versuche in dieser Woche bitte einmal genau herauszufinden, wieviel Geld du in deinem ganzen Leben eingenommen hast. Also durch Lohn, Geldgeschenke, selbständige Arbeit etc. Dabei können Dir z.B. die Lohnsteuerbescheinigungen helfen, oder auch Gehaltsbescheinigungen, Kontoauszüge, etc.

    Wenn du diese Summe herausgefunden hast, dann schaue bitte einmal nach, wieviel Geld davon noch übrig ist. Also wieviel Geld hast du auf deinen Sparkonten, Depots usw. Wenn du Edelmetalle, Antiquitäten, Oldtimer, Immobilien besitzt, dann ermittle dafür bitte auch den Wert. Nun stelle bitte den Betrag der Einnahmen dem Betrag deines behaltenen Geldes bzw. Geldwertes gegenüber.
    Du kannst auch leicht den Prozentwert ermitteln.

    Bist du zufrieden mit dem Ergebnis?
    Falls ja, dann beglückwünsche ich Dich ganz herzlich,
    Falls nein, dann überlege Dir bitte, welchen Prozentsatz du dir als Ziel z.B. für das kommende Jahr setzen willst. Und dann arbeite kontinuierlich auf dieses Ziel hin.
    Denke bitte daran: Es ist nicht das Geld, was Dich reich macht sondern Dein Wissen, Dein Handeln und Deine Ergebnisse.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.

    2 min
  • Folge 73 - Milchmädchenrechnung
    Eine Milchmädchenrechnung nennt man eine zu optimistische Berechnung oder Argumentation, die wesentliche Rahmenbedingungen außer Acht lässt oder in falscher Weise berücksichtigt, weshalb es dann zu einem nur scheinbar plausiblen, in Wirklichkeit jedoch unzutreffenden Ergebnis kommt.

    Der Begriff geht auf die Fabel „Die Milchfrau und die Milchkanne“ von Jean de La Fontaine zurück. In dieser Fabel wird die Geschichte eines Milchmädchens erzählt, das sich mit einer Milchkanne auf dem Weg zum Markt befindet und sich vorstellt, was es mit dem Erlös aus dem Verkauf der Milch alles kaufen könne. Hühner wollte das Mädchen züchten und dann die Eier verkaufen, von den Einnahmen eines Tages ein Schwein anschaffen, später sogar eine Kuh. Doch dann stolperte das Mädchen und verschüttete die Milch.

    Seither wird der Begriff Milchmädchenrechnung angewendet, wenn jemand eine Planung oder Kalkulation aufstellt, die niemals funktionieren kann.
    Es gibt auch noch zwei andere Herkunftserklärungen
    Die eine handelt von Milchmädchen (Milchverkäuferinnen) , die die Milchkannen mit Wasser aufzufüllen pflegten, wenn die Milch knapp wurde. Da sie betrügerisch natürlich dennoch die volle Summe als Kaufpreis veranschlagten, entwickelte sich der Begriff Milchmädchenrechnung.

    Die andere Erklärung handelt von den einfachen Rechenschemata der Milchmädchen bei der Meierei C. Bolle in Berlin. Hier verweist der Begriff auf die Fähigkeit, mit den Fingern beider Hände relativ anspruchsvolle Rechenoperationen durchführen zu können. Auf diese Weise soll zumindest eines der Milchmädchen den Preis für die von ihr ausgelieferte Milch berechnet haben.

    Hast du selbst schon mal eine Milchmädchenrechnung aufgestellt oder jemand anderem solches unterstellt? Kommentiere gerne deine Erlebnisse unter geldbewusst.wordpress.com

    Ich wünsche Dir eine realistisch berechnete Woche.
    3 min
  • Folge 72 - Versuchungen widerstehen
    Ich verliere niemals. Entweder ich gewinne oder ich lerne. Das ist doch mal ein Einstieg für eine Podcastfolge, oder? Heute möchte ich mit Dir darüber sprechen, wie wir uns darauf konditionieren können, Stärke für unseren eigenen Weg zu entwickeln. Stärke, die uns konsequent und ausdauernd auf unsere Ziele hinarbeiten lässt. Dazu gehört aber auch, Opfer zu bringen, während andere Ihren Gelüsten nachgehen.

    Es ist schwer, Versuchungen zu Wiederstehen. Daher werde ich dich heute dazu ermutigen, zu deinem eigenen Maßstab zu werden. Werde zu einem Vorbild für andere. Champions strengen sich heute an, damit es später leichter wird. Das weißt du ja bereits. Es ist nicht relevant, was andere Denken oder Fühlen, wenn sie sehen, wie hart du arbeitest, wie stark du innerlich bist.

    Du weißt auch, dass es nicht nur darum geht mehr Geld einzunehmen, sondern dass es auch darum geht, mehr zu behalten und mehr zu vermehren. Normalerweise ist es so, dass sich der Lebensstandard mit den Einnahmen erhöht. D.h. die meisten Menschen steigern ihre Ausgaben im selben Verhältnis wie ihre Einnahmen. Das führt im Ergebnis dazu, dass Sie nicht mehr Geld behalten. Diese Menschen befinden sich im sogenannten Hamsterrad. Sei bitte so clever, und löse diese Situation für dich anders. Lerne, den Versuchungen zu wiederstehen. Ob es nun eine größere Wohnung, ein neues Auto, eine weitere Urlaubsreise oder was auch immer ist.
    Wenn du es schaffst, deinen Lebensstandard auf demselben Niveau zu halten und gleichzeitig deine Einnahmen zu steigern, dann kannst du mehr Geld behalten und mehr Geld vermehren. Und du kannst Vermögen aufbauen. Vermögen ist deine Eintrittskarte in ein unabhängiges Leben.
    Wenn du beispielsweise mit 2000€ anfängst und monatlich 100 € beiseitelegst, dann können daraus bei einem Jahreszins von 12 % und einer Inflation von 4% nach 10 Jahren 18.800 € werden
    Wenn du mit 5000€ anfängst und monatlich 200 € beiseitelegst, dann können daraus bei gleichem Jahreszins von 12 % und gleicher Inflation von 4% nach 10 Jahren 39.700 € werden
    Und wenn du am Anfang 10.000€ einsetzt und monatlich 300 € dazu legst, dann können daraus nach 10 Jahren 64.700 € werden. Nach 20 Jahren sind daraus dann übrigens 163.600 € geworden.
    Und wenn du es schaffen könntest, mit 1.090 € pro Monat auszukommen, dann wärst du in der letzten Berechnung bereits nach 20 Jahren soweit, dass du von deinen Zinsen leben könntest. Inflation bereits berücksichtigt.
    Versuchungen zu wiederstehen mag zwar langweilig klingen, kann aber finanziell sehr lohnend sein.

    Falls du also gerade noch jung bist und bei deinen Eltern wohnst, wäre jetzt der beste Zeitpunkt, mit diesem System zu beginnen. Aber auch wenn du mittleren Alters bist und für die Rente eine Sicherheit haben möchtest, ist jetzt der beste Zeitpunkt.
    Eigentlich gibt es keinen besten Zeitpunkt, es sei denn du entscheidest, dass dieser Zeitpunkt jetzt da ist. Etwas Aufzuschieben ist gewissermaßen auch eine Versuchung. Du entscheidest, ob du der Versuchung gestatten willst, dir beim klein beigeben zu zusehen.

    Ich wünsche Dir eine entscheidungsfreudige Woche.

    Wenn du glaubst, 12 % im Jahr seien unerreichbar, dann kann ich dir sagen, es ist definitiv möglich. Mit einem Sparbuch geht das natürlich nicht, auch nicht mit einem Kopfkissen, aber mit Aktienfonds bzw. Investmentfonds ist das schon möglich.
    5 min
  • Folge 71 - kostbar
    Das Adjektiv kostbar meint, dass etwas von großem Wert ist. Als Synonyme wird daher auch das Wort edel verwendet. Für mich ist Zeit kostbar. Zeit kann ich mir nehmen, wenn ich Geld besitze und nicht die Zeit investieren muss, um Geld als Gegenwert zu erhalten. Vielleicht kommt daher auch der Ausspruch: Zeit ist Geld.

    Geld ist also ein Tauschmittel und Tauschmittel sind immer von großem Wert. Sofern es jemanden gibt, der Tauschen will. Geld ist eine Art Universaltauschmittel, da man es gegen alle möglichen Waren und Dienstleistungen tauschen kann.
    Kostbar meint also auch wertvoll. Wenn etwas kostbar ist, dann ist es sozusagen voller Wert.

    Und so ist auch das Substantiv Kostbarkeit von der Bedeutung her ein Beschreibendes Wort für einen Wertgegenstand.Genauso existiert als Wortdeutung von kostbar die Formulierung „hohe Kosten verursachend“.

    Beantworte bitte diese Woche einmal die Frage, was für dich kostbar ist. Und damit meine ich nicht ausschließlich im materiellen Sinne. Wenn du dies herausgefunden hast, dann überlege bitte, wie du für diese kostbaren Dinge werterhaltend wirken kannst.
    Wenn Dir also deine bspw. Deine Partnerin oder Dein Partner kostbar ist, dann überlege einmal, wie du diesen Wert erhalten und steigern kannst.
    Wenn Dir vielleicht dein Haus kostbar ist, dann finde heraus, wie du diesen Wert erhalten und steigern kannst.
    Diese Übung soll dir dabei helfen, werthaltige Dinge zu erkennen und deinen Fokus darauf zu richten. Werte zu erhöhen und neue Werte in dein Leben zu holen, wird dich finanziell erfolgreich werden lassen.

    Ich wünsche Dir damit eine erfolgreiche Woche.
    2 min

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