Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 70 - Stärken stärken
    An seinen Schwächen zu arbeiten, ist auf den ersten Blick sicher eine lobenswerte Idee. Aber die Umsetzung ist sehr beschwerlich. Deshalb möchte ich Dir heute empfehlen, deinen Fokus auf die Stärken zu richten, also auf das was du bereits kannst und diese Stärken weiter zu auszubauen.
    Das hat zum einen den Vorteil, dass du dich auf etwas Positives fokussierst, zum zweiten wird es dir leichter fallen und deshalb wirst du eher in die Umsetzung kommen.

    In der Schule wird von uns verlangt, in allen Fächern gut zu sein: in den Naturwissenschaften genauso wie in Deutsch.

    Sei mal ehrlich: Wie sehr ärgert es dich, manches nicht zu können? Wie sehr wünschst du dir wie jemand anderes zu sein? Wie sehr fokussierst du auf deine Schwächen und wie sehr verurteilst du dich dafür?
    „Wir sind als Originale geboren, wir sterben als Kopie.“ Sagte einst Arno Gruen. Und ich finde, dass bringt das Dilemma ganz gut zum Ausdruck.
    Es ist einfach viel effizienter an den eigenen Stärken zu arbeiten, als an den Schwächen.
    Also Finde heraus, was dich ausmacht und fördere diese Sache jeden Tag!

    Du brauchst das richtige Umfeld, um die eigenen Stärken zum Vorschein zu bringen.
    Was ich damit meine? Wenn du ein sehr kreativer Mensch bist, dann ist Rechnungswesen wahrscheinlich eher unpassend für dich.
    Wenn du hervorragend kommunizieren kannst, dann arbeite besser im Kundenservice und nicht im Labor.

    Stärken stärken ist dann eine gute Strategie, wenn Du dir deiner eigenen Stärken bewusst bist und du diese Stärken auch zu schätzen weißt.
    Stärken stärken ist dann eine gute Strategie, wenn deine Stärken mit deinen Werten, Zielen und deiner Persönlichkeit übereinstimmen. Das muss ich erklären. Wenn du beispielweise gut organiseren kannst, auf der Arbeit in einem Viehmastbetrieb die Lieferungen zum Schlachter terminlich planen sollst, dann wirst du kaum motiviert sein, diese Schlachtungen noch besser zu organisieren, sofern du Vegetarier bist.
    und jetzt schreibe bitte deine Stärken einmal auf und überlege dir dann 3 Schritte, wie du diese Stärken stärken kannst.

    Das wird langfristig - genau wie das Thema Weiterbildung aus der letzten Podcastfolge - einen positiven Einfluss auf deine Einnahmen haben.
    3 min
  • Folge 69 - Komfortzone
    Auf diese Folge freue ich mich schon ganz lange. Ich möchte Dir heute etwas über die Komfort-Zone erzählen. Diese Komfortzone ist der Bereich, in dem du dich tagtäglich mit Leichtigkeit und Routine bewegst. Hier ist alles sicher und es warten keine unerwarteten Dinge auf Dich.

    Alles was du nicht kannst oder dich nicht traust, liegt außerhalb dieser Komfortzone. Das bedeutet, du musst dich aus deiner Gewohnheit und deiner Routine heraus bewegen und dich anstrengen, neue Sachen lernen, dich auch Dinge trauen, ins Kalte Wasser springen.

    Was hält uns denn eigentlich davon ab, unsere Komfortzone zu verlassen, wirst du dich jetzt vielleicht fragen. Die Antwort ist ganz einfach: Es sind deine limitierenden Glaubenssätze. Zusammen mit deinen inneren Überzeugungen sorgen diese für dein Vorstellungsfundament für deine Welt, so wie du sie siehst. D.h. du hinterfragst bestimmte Dinge nicht, weil sie für dich einfach so sind. Für dich ist deine Vorstellung von der Welt die Wahrheit.

    Aber es gibt eine gute Nachricht: Unser Herz merkt sich unsere Träume und wird nicht müde, uns immer wieder an diese Träume zu erinnern. Das ist diese Stimme, die du vielleicht ab und zu hörst und die dich dir sagen will, dass es da draußen noch etwas zu entdecken gibt bzw. das dort draußen etwas auf dich wartet.
    Nur meistens kommen in dem Moment wieder diese Glaubenssätze und Überzeugungen zum Vorschein, die dich davon abhalten, die Träume in die Tat umzusetzen.
    Und dann stellen wir die Träume wieder gedanklich zur Seite.

    Du musst eins wissen: Unser Körper und unser Gehirn sind nicht dafür gemacht, uns aus der Komfortzone herauszubewegen. Sie wollen uns beschützen. D.h. Unser Körper und unser Gehirn schicken uns Bilder über die Gefahr, über das Scheitern, über die Ungewissheit. Und deshalb verharren wir in unserer Komfortzone. Wir haben sozusagen Angst davor, die Komfortzone zu verlassen. Doch sind wir ehrlich. Die Angst wird nicht weggehen. Was es braucht ist deshalb Mut. Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, Angst zu haben und trotzdem zu handeln. Unser Feind ist aber nicht die Angst. Unser Feind ist die Ausrede, dass wir einen späteren Zeitpunkt abwarten wollen, an dem wir keine Angst mehr haben werden. Dieser Zeitpunkt wird nicht kommen.
    Das verlassen der Komfortzone kannst du trainieren. Du musst nicht gleich alles auf eine Karte setzen, wie in Podcast-Folge 67 thematisiert. Du kannst mit kleinen Schritten anfangen.

    Du könntest dich auf der Arbeit zum Beispiel freiwillig für eine undankbare Aufgabe melden.
    Du könntest auch damit beginnen, mit Menschen die du nicht kennst ins Gespräch zu kommen. Das schlimmste was du ernten könntest wäre, eine ablehnende Antwort zu erhalten. Aber sind wir ehrlich. Nicht kommuniziert habt ihr ja vorher schon.
    Dir fallen bestimmt noch viele andere Dinge ein, an denen du das Verlassen der Komfort-Zone üben kannst.

    Mache Dir bitte eine Liste mit kleinen Dingen zum Verlassen der Komfortzone und beginne innerhalb von 24 Stunden mit einer Sache von deiner Liste.
    Diese Übung wird dich langfristig erfolgreicher machen. Und damit auf lange Sicht auch finanziell erfolgreicher. Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.

    Und gleich als Test ein zeitlich begrenztes Angebot am kommenden Sonntagmorgen von 6 bis 7 Uhr. Wer mir in dieser Zeit eine Nachricht über das Kontaktformular unter geldbewusst.wordpress.com zusendet, bekommt ein 15 minütiges Telefoncoaching im Wert von 30 € von mir geschenkt.
    4 min
  • Folge 68 - am Besten ist Dein Geld immer in Dich selbst investiert
    Weiterbildung bringt die beste Rendite. D.h. wenn du in dich als Person, in dein Wissen und deine Fähigkeiten investierst, dann wird sich das früher oder später auszahlen.
    Aus diesem Grund habe ich in meinem Finanzkonzept der Einnahmen und Ausgabenverwaltung und der Aufteilung auf Geldtöpfe auch einen Geldtopf für Weiterbildung vorgesehen.
    Unterschätze bitte nicht, was das bedeutet. Ich habe in den letzten Jahren kontinuierlich an Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen teilgenommen, Bücher gelesen und im Video-Coachings angesehen. Für mich kann ich eindeutig feststellen: Es hat sich gelohnt.

    Ich möchte dich heute dazu ermutigen, dir einen Weiterbildungsplan zu erstellen. D.h. du sollst Dir bitte überlegen, zu welchen 3 Themen du dich in diesem Jahr weiterbilden willst und dann dazu konkret je 1 Buch und 1 Seminar auswählen, dass du besuchen wirst. Falls du dich gerade erschrecken solltest, du hast richtig gehört. 3 Seminare in diesem Jahr. Keine Angst, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, für vergleichsweise geringe Kosten an Seminaren teilzunehmen. Viele große Trainer bieten Einstiegsseminare im Preissegment bis 300 € an, natürlich mir der Absicht, dann weitere Folgeseminare an dich verkaufen zu können. Das ist dann aber deine Entscheidung.

    Fange einfach an. Erstelle Dir eine Liste mit den 3 Themen und recherchiere, wer dafür der Experte ist und ob dieser Experte ein Seminar oder Coaching anbietet. Wichtig ist, dass du dir auf jeden Fall 1 bis 2 Tage direkt nach dem Seminar freihalten solltest. Denn du wirst mit vielen Eindrücken und Ideen nach Hause zurückkehren. Um nicht sofort wieder vom Alltag in Beschlag genommen zu werden, brauchst du eine reservierte Zeit. In dieser reservierten zeit kannst du dann die ersten Umsetzungsschritte beginnen. Es ist wichtig, sofort in die Umsetzung zu kommen, andernfalls ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du nicht mehr mit der Umsetzung beginnen wirst und der Seminar-Effekt verpufft.

    Und sollten dir 3 Seminare zu viel sein, terminlich, emotional, oder auch finanziell. Dann starte bitte dieses Jahr mit 1 Seminar und 3 Büchern, und erhöhe im kommenden Jahr auf 2 Seminare bei weiterhin 3 Büchern.
    John F. Kennedy sagte einst:
    Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung.
    In diesem Sinne wünsche ich Dir eine erfolgreiche Woche.
    3 min
  • Folge 67 - Alles auf eine Karte setzen
    Kündigen und die eigene Idee verwirklichen. Dein Vermögen aufs Spiel setzen. Ist das klug?

    Es geht nicht um eine Bewertung, sondern um eine Betrachtung.

    Was treibt uns Menschen an? Wir gehen voran, wenn wir von innen heraus motiviert sind, dass nennt der Fachmann dann intrinsische Motivation. Wenn wir also mit Leidenschaft dabei sind, dann bleiben wir eher bei der Sache. Dann braucht es natürlich noch so etwas wie Mut, denn oft raten uns Menschen aus unserem Umfeld davon ab, solch einen Schritt zu wagen. Und wenn wir dann den Schritt gegangen sind, braucht es natürlich Durchhaltevermögen, nicht zu verwechseln mit Verbohrtheit.
    Und natürlich benötigen wir auch Investitionskapital. Man kann natürlich nach Kapitalgebern suchen, auch Crowdfunding ist mittlerweile akzeptiert, oder man nimmt eigenes Vermögen.

    Die Ausgangslage ist auch zu betrachten. Wohin kannst du zurückkehren, falls es schief läuft. Musst du in dein altes Kinderzimmer bei deinen Eltern zurück? Kannst du damit leben?
    Hast du einen unerschütterlichen Glauben an deine Sache? Bist du mit einem Schutzschild gegen Ängste und Selbstzweifel ausgestattet? Kannst du auch ohne Energydrink zum Höhenflug ansetzen?
    Die Frage ist, bist du wirklich zu 100% bei der Sache, wenn du eine Rückfalloption hast?
    Des Weiteren zu berücksichtigen: Wer ist von deinem Einkommen abhängig? Hast du eine Familie? musst du Verwandte versorgen? In dem Fall hat deine Entscheidung nicht nur Auswirkungen auf dich, sondern auch auf andere Menschen. Das solltest du bedenken.

    Wichtig ist auch die fachliche Komponente: Verstehst du was von dem, was du da vorhast? Hast du jemanden an deiner Seite, der dich berät wenn es nötig wird. Hast du einen Wenn-Dann-Fahrplan für mögliche auftretende Störungen in der Startphase?
    Wie sieht es aus beim Thema Skalierung? Hast du das auf dem Schirm? Wenn deine Idee zündet, musst du eventuell Mitarbeiter einstellen, Räumlichkeiten vergrößern, Prozesse aufsetzen und zum Laufen bringen. Machst du das alles selbst oder lässt du das von einem externen Dienstleister erledigen?
    Falls du dich nun entmutigt fühlst, dann war das von mir ungewollt. Ich will nur sichergehen, dass du vorbereitet bist. Alle Fragen lassen sich vorher nicht beantworten, alle Entwicklungen nicht vorhersehen, alle Risiken nicht absichern. Manchmal muss man einfach machen und dabei lernen.

    Wenn dich das alte Kinderzimmer bei deinen Eltern nicht abschreckt, wenn dich eine Privatinsolvenz nicht abschreckt, wenn dir egal ist, was andere Leute bei einem Scheitern zu Dir sagen werden, wenn du nur für dich selbst verantwortlich bist, dann ist „einfach machen“ eine Option. Ansonsten auch, aber es wird schlichtweg beschwerlicher, wenn du das alles nicht aushalten kannst.
    Zum Schluss kann ich Dir nur einen - hier im Podcast schon öfters verwendeten - Satz mit auf den Weg geben. Geld ist ein Ermöglicher. Welche Erfahrung, welches Leben willst du dir selbst ermöglichen? Diese Frage zu beantworten, kann das Fundament für deine Entscheidung werden.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
    4 min
  • Folge 66 - teuer
    Da habe ich mich doch neulich beim Bäcker selbst erwischt. Ich fragte die Verkäuferin, Wie teuer denn die Quarkbällchen seien?  
    Ist das klug, so zu fragen. Eigentlich nicht, denn die Frage enthält bereits eine Wertung. Besser wäre gewesen, wenn ich gefragt hätte, Wieviel die Quarkbällchen kosten?

    Deshalb möchte ich Dir heute mit auf den Weg geben, das Wort teuer einmal bewusst aus deinem Sprachgebrauch  herauszuhalten. Ich weiß, dass gelingt nicht von heute auf morgen, aber es wird dir dabei helfen, den Preis neutral – also ohne eigene vorherige Bewertung - zu erfahren.

    Denn sind wir mal ehrlich. Zu teuer gibt es eigentlich gar nicht.
    Alles hat seinen Preis. Es kann sein, dass dir diese Sache oder Dienstleitung den Preis, den die Gegenseite haben will, nicht wert ist. Es kann aber auch sein, dass du Dir diese Sache oder Dienstleistung noch nicht leisten kannst. In letzterem Fall wäre die Aussage „zu teuer“ nur eine Art Alibi.

    Besser als der Gedanke „zu teuer“ wäre daher der Gedanke „wie kann ich mir das leisten?“

    Überlege bitte einmal, welche Sache oder Dienstleistung du schon lange erwerben wolltest, bisher aber immer als zu teuer eingestuft hast.

    Sage dir dann bewusst, dass diese Sache nicht zu teuer ist, sondern dass du sie dir nur noch nicht leisten kannst und sammle dann schriftlich alle Ideen, wie du dir das in der Zukunft leisten kannst.
    Lass dir dafür ruhig ein paar Tage Zeit, es kann sein, dass dir die Ideen erst nach und nach in den Sinn kommen. Schreibe dir aber alle Ideen auf einem Blatt Papier auf.

    Mit dieser Übung wünsche ich dir eine neue geldbewusste Erfahrung und wie immer eine erfolgreiche Woche.

    Und falls du jemanden kennst, dem diese Folge hier weiterhelfen könnte, dann sei so nett und leite ihm die Folge doch einfach weiter.

    3 min
  • Folge 65 - Falschgeld
    Falschgeld sind Münzen und Geldscheine, die den Anschein eines gesetzlichen Zahlungsmittels erwecken. Falschgeld ist von der jeweiligen Zentralbank nicht autorisiert. Die Zentralbank ist eine vom Staat zur Geldausgabe ermächtigte Stelle.
    Falschgeld hat zum Ziel, potentiellen Opfern den Wert von echtem Geld vorzutäuschen.

    Die Herstellung von Falschgeld wird auch Geldfälschung genannt und ist genauso wie das Inverkehrbringen von Falschgeld strafbar. Durch Verwendung von Sicherheitsmerkmalen auf Geldscheinen wie z.B. dem Wasserzeichen, Sicherheitsstreifen und  Hologrammen, soll Geldfälschung erschwert werden.
    Wenn Fälschungen in Deutschland gefunden werden, so werden diese an die Falschgeldstelle der Deutschen Bundesbank weitergeleitet. Fälschungen werden in Fälschungsklassen nach Qualität unterteilt. Je nach Qualität und Bedeutung wird die Fälschung auch an die Europäische Zentralbank (EZB) weitergegeben.
    Bei Papiergeld liegt die Erkennungssicherheit von Fälschungen  bei 100 %.
    Falsches Hartgeld wird nur zu  96 % erkannt. Dies liegt an den technischen Prüfautomaten.
    Die am häufigsten gefälschten Euro-Geldstücke sind Zwei-Euro-, Ein-Euro- und 50-Cent-Münzen.
    Für Falschgeld wird umgangssprachlich auch das Wort „Blüten“ verwendet. Im polizeilichen Amtsdeutsch sind Blüten Spielgeld, etwa für Monopoly.

    Die Fälschung von ungültigem Geld wie beispielsweise der D-Mark wird als nicht strafbar angesehen. Der Grund ist ganz einfach: Diese Banknoten oder Geldmünzen stellen kein gültiges Zahlungsmittel mehr dar.

    Phantasiegeld wie beispielsweise ein 700-Euro-Schein, der  in Anlehnung an das Layout anderer Banknoten in gleicher Währung gestaltet ist, fällt hingegen unter die Strafbarkeit der Geldfälschung.
    2 min
  • Folge 64 - Wo liegt die Zukunft?
    Liegt die Zukunft vor mir?
    Liegt sie hinter mir?
    Oder liegt die Zukunft verschlossen in mir?

    Ich möchte Euch heute dazu einladen, einmal über die Zukunft nachzudenken.
    Wenn man davon ausgeht, dass man die Zukunft nicht mit den offenen Augen sehen kann, dann muss sie zwangsläufig außerhalb des Sehfeldes liegen. Man kann also annehmen, dass die Zukunft hinter uns liegt, also da wo wir keine Augen haben.
    Wenn wir allerdings an einen Zeitstrahl denken, dann wissen wir, die Zeit läuft unaufhörlich weiter und die Zukunft kommt in der vor uns liegenden Zeit. Man kann also auch sagen, dass die Zukunft vor uns liegt.
    Wenn es um eine Betrachtung geht, was die Zukunft wohl bringen wird, dann könnten wir die Vergangenheit zwar in Gedanken vor uns ausbreiten, ob die daraus resultierenden Schlussfolgerungen aber wirklich so eintreffen werden, bleibt ungewiss. Wenn wir stattdessen davon ausgehen, dass wir selbst unsere Zukunft kreieren können, eben durch unsere in Handlungen umgemünzten Entscheidungen, dann liegt die Zukunft verschlossen in uns.
    Worauf will ich nun eigentlich hinaus. Es ist immer eine Frage der Sichtweise, eine Frage dessen, wie wir auf eine Situation schauen. Oder um es mit Arthur Schopenhauer zu sagen:
    „Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt.“

    Was die Zukunft für dich bringt, ob in Geldangelegenheiten oder anderen Bereichen, das hängt mit dir zusammen. Wenn du dieses Bewusstsein in dir trägst, wird es dir leichter fallen, deine Ziele zu erreichen.
    2 min
  • Folge 63 - Champions strengen sich heute an...
    Kannst du heute auf bestimmte Dinge verzichten, um später alles zu haben, was du langfristig willst und brauchst? Oder bist du schwach und nimmst dir das, was du kurzfristig willst? Es ist sehr wahrscheinlich, dass du dann morgen etwas hast, das du nicht brauchst. Champions strengen sich heute an, damit es später leichter wird. Das ist das Thema der heutigen Folge.

    Ist Dir klar, dass es sich der Durchschnitt der Menschen so leicht wie möglich macht während einige wenige sich massiv anstrengen. Und ist dir auch bewusst, dass es für den Durchschnitt deswegen ihr ganzes Leben anstrengend ist.
    Was meine ich damit?

    Wenn du nach der Arbeit nach Hause kommst, was machst du dann? Was sind deine Routinen und Gewohnheiten, die dann wie ein Automatismus greifen? Arbeitest du an deiner langfristigen Vision, oder erliegst du den kurzfristigen Verführungen.
    Ein Beispiel: Gehst du an deinen Schreibtisch und arbeitest ein Buch wirklich durch, machst dir Notizen, überlegst, wie du das mit in die Umsetzung deiner langfristigen Vision einfließen lassen kannst? Oder setzt du dich auf die Couch und entspannst dich; lässt dich von einem Medium unterhalten?

    Es ist so leicht, einfach den kurzfristigen Verführungen zu erliegen. Es fühlt sich so viel einfacher und schöner an. Kein Wunder. Dein Körper hat kein Interesse daran, weiter Gas zu geben. Er sendet Signale an dein Gehirn, um Anstrengung und Belastung zu vermeiden. Dein Körper ist in dem Sinne hinderlich dabei. Deshalb musst du dich fit machen, mental gesehen. Du musst stärker sein als dein Körper.
    Wie dir das Gelingen kann, das musst du bitte selbst herausfinden. Aber du brauchst dafür Durchhaltevermögen, Ausdauer, Beharrlichkeit, Willen. Du brauchst ein starkes „Warum“. Eine Antwort auf die Frage, wozu du das alles machst. Am besten eine so große und positive Vision, dass sie dich auch durch Phasen der Kraftlosigkeit hindurch trägt.

    Ich rede von Visionen wie „kompletter Umstieg auf Elektromobilität“ oder „alle Kinder dieser Welt haben täglich genug zu essen und zu trinken“
    Meine Vision ist es, einer Millionen Menschen dabei zu helfen, ihre Geldangewohnheiten zu verändern und bewusster mit Geld umzugehen. Nicht weil ich dienliche Geldangewohnheiten so praktisch finde, sondern weil ich weiß, dass diese Menschen dabei automatisch dankbarer werden. Und dankbare Menschen tun Gutes mit ihrem Geld. Das Gute wird also exponentiell ansteigen.
    Diese Vision lässt mich auch heute wieder nachts um ein Uhr siebenundvierzig diese Podcast Folge vorbereiten.

    Was treibt dich an? Bitte hinterlasse mir einen Kommentar auf meinem Blog unter geldbewusst.wordpress.com

    Ich wünsche Dir eine Woche im Zeichen deiner Vision.
    4 min
  • Folge 62 - 80 Prozent der Arbeit findet im Dunkeln statt
    Wenn du etwas erschaffst, dann ist dies für deine Außenwelt nicht sichtbar. Wenn du damit irgendwann soweit bist, um an die Öffentlichkeit zu gehen, und damit Erfolg hast, dann wird oft vom „Erfolg über Nacht“ gesprochen. Aber dem ist nicht so. Die Arbeit, die dem Erfolg voran ging, fand nur im Dunkeln statt.

    Daher gibt es die Faustregel „80 Prozent der Arbeit findet im Dunkeln statt“.

    Mach Dir das bitte bewusst. Für andere Menschen ist vieles nicht sichtbar. Sei nicht verwundert darüber. Du weißt selbst, welche Arbeit in deinem Ergebnis steckt. Es ist nicht relevant, ob es jemand anders weiß, es sei denn er ist blauäugig und will es Dir nachmachen. Dann spendiere einen freundlichen Hinweis.

    Auf Veränderung zu hoffen ohne selbst etwas dafür zu tun ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.
    Widme diese Woche deshalb bitte deiner Arbeit im Dunkeln an der Verbesserung deiner finanziellen Situation. Mache dir alles wieder bewusst, schau dir deine Zahlen an, prüfe die Entwicklung, treffe Entscheidungen und setze diese dann um.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
    2 min
  • Folge 61 - Die Wortschöpfung Sicherer Hafen
    Sicherer Hafen ist eine Redewendung und bezeichnet eine Kapitalanlage, bei der gemäß Prognose mehr Kapital zurückfließt als eingesetzt wurde. Dabei ist zu beachten, dass der Kapitalrückfluss rein spekulativ ist und zumeist aus früheren Wertentwicklungen abgeleitet wird.
    Von einem Produkt als „sicherer Hafen“ spricht man, wenn dessen Realwert beim Verkauf mindestens dem Ankaufpreis entspricht.
    Historisch gesehen wird Gold als Investment mit lang anhaltendem Wertbestand erachtet.

    Im Bereich der Währungen gelten Schweizer Franken und US-Dollar als sichere Häfen.
    Des Weiteren natürlich Immobilien, Gemälde und Anleihen.
    Als Faustregel kann man sagen, dass je mehr Marktteilnehmer von der Wertstabilität eines bestimmten Produktes überzeugt sind, sich die Wertentwicklung dieses Produkts umso stärker von negativen realwirtschaftlichen Impulsen abkoppelt.
    In der Finanzkrise ab 2007 verlor der US-Dollar zunächst stark an Wert, jedoch rechtfertigte er seinen Ruf als sicherer Hafen binnen der folgenden zwei Jahre.

    Solch ein Verlauf weist auf ein hohes Vertrauen der Anleger am Kapitalmarkt hin und festigt zugleich den Ruf der Währung als stabile Kapitalanlage. Weltweit halten die meisten Länder Währungsreserven in US-Dollar vor. Die Länder versprechen sich dadurch einen Werterhalt ihres Staatsvermögens. Hinter dem US-Dollar steht die Stärke der amerikanischen Wirtschaft. Ein übermäßiger Verlust oder ein Totalausfall sind damit extrem unwahrscheinlich.
    Bist du in „sichere Häfen“ investiert?
    3 min

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