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Podcast-Gast Wolfgang Matejka, Geschäftsführer von Matejka & Partner Asset Management, über die künftige Entwicklung von Energiepreisen, über Investmentchancen bei den Anbietern von Strom, Gas und/oder Alternativenergie und warum es ökonomisch Sinn machen kann, weiterhin auf Anbieter fossiler Brennstoffe zu setzen. Was dem Marktexperten Wolfgang Matejka besonders aufstößt ist, dass der Staat sich nach wie vor nicht der demografischen Herausforderung bei den Pensionen nicht stellt und private Vorsorge nicht ausreichend fördert. Was Wolfgang Matejka aber für noch bedenklicher hälst ist die zunehmende staatliche Regulierung und das nicht nur im Dienste des Klimaschutzes.
Zur Wort kommt in dieser Episode auch Gabriel Felbermayr, der frisch designierte Chef des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO, der die CO2-Besteuerung für den richtigen Ansatz in Sachen Klimaschutz hält, Alternativenergie stärker fördern würde und künftig einen Engpass bei Strom sieht.
Vieler Hörvergnügen, shalom, servus, mas salamah wünschen die GELDMEISTERIN und Jullia Kistner.
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Energiepreise #Alternativenergie #CO2-Bepreisung #Gabriel_Felbermayr #Wolfgang_Matejka #Klimaschutz #Altersvorsorge #Dritte_Säule
Zu Gast bei der GELDMEISTERIN ist Professor Dr. Thomas Mayer. Er war für den internationalen Währungsfonds tätig und für das Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Thomas Mayer arbeitete als Investmentbanker für Salomon Brothers und Goldman Sachs. Mayer war Chefvolkswirt und Leiter des Research der Deutschen Bank und sorgt jetzt für Zahlen, Daten, Fakten und Analysen bei der Fondsgesellschaft Flossbach & Storch und auch schon mal in Folge 33 zum Thema Altersarmut Podcast-Gast der Geldmeisterin. In dieser Folge geht es um die langfristigen Folgen der Staatsschulden und wie man sich mit Sach- oder Realwerte gegen die Geldkrise wappnen kann. Die Staaten können sich höhere Zinsen nicht leisten, ist Thomas Mayer überzeugt. Die Schuldenberge der Staaten werden weiten ansteigen, die Geldkrise und der Vertrauensverlust in die Währungen wird sich verschärfen und wenn wir unseren Wohlstand bewahren wollen, hilft nur die Flucht in die Sachwerte. Immobilien, wobei hier für den privaten Durchschnittssparer die Manipulationskosten von Vorsorgeimmobilien zu hoch sind. Hier sind Aktien, also Beteiligungen an Unternehmen, die beste Alternative. Bei Aktien, so Mayer sollte man wiederum stark geographisch und auch zwischen Wachstums-, Value- und Dividendenaktien sowie zwischen Branchen diversifizieren. Man sollte zu unterschiedlichen Zeitpunkten investieren und das Portfolio auch so aufbauen, dass man Erspartes zu unterschiedlichen Zeitpunkten entnehmen kann. Physisches Gold ist in einer Geldkrise immer eine gute Beimischung, Kryptowährung kann man auch experimentell geringfügig ins Portofolio legen. So weit so gut seine Anlageempfehlungen, mehr zu meinem ganz persönlichen Portfolio-Aufbau erfährst Du in einer der nächsten Podcast-Episoden.
Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner Und hier geht es zur Börsenminute: https://anchor.fm/boersenminute
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Zinswende #Geldkrise #Staatsschulden #Thomas_Mayer #Flossbach&Storch #Realwerte #Sachwerte #Gold #Immobilien #Aktien
In welchem Börsenzyklus befinden wir uns gerade? Wie kann man sich vor Inflation schützen? Wann sind Aktien teuer? Was sollte ein Vorsorgeportfolio unbedingt enthalten? Kommt die Zinswende nie? Frage über Fragen und noch mehr Fragen, die wir an Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H gestellt haben.
Wie auch immer man sein Vorsorge-Portfolio zusammenstellt, mit Einzelaktien, gemanagten Fonds oder Exchange Traded Funds, die einem Index folgen. Wichtig ist, dass man seinen langfristigen Investmentplan immer im Hinterkopf hat und sich weniger an die tagesaktuelle Verfassung der Kapitalmärkte orientiert.
Für langfristige erfolgreiche Investments braucht es einen Plan. Zu Gast bei der Geldmeisterin ist Thomas Meyer zu Drewer, Vertriebschef für Österreich und Deutschland, ETF Lyxor. der zum einen über den boomenden ETF Markt spricht. Bis dato gab es alleine im europäischen ETFSs Nettozuflüsse von 115 Milliarden Euro. Und zum anderen stellt Meyer zu Drewer seine Core-Satellite-Strategie vor. Das Kerninvestment besteht aus ETFs – ein Drittel Weltaktien, ein Drittel Europa, ein Drittel Emerging Markets. Rund herum kann man noch jeweils fünf bis zehn Prozent in Satelliteninvestment investieren, in spezielle geographische Märkte, Sektoren oder Megatrends wie Digitalisierung oder Klimawandel. Das können je nach Geschmack und Risikobereitschaft auch Spezial-ETFs, gemanagte Fonds oder auch Einzelaktien sein. Meyer zu Drewer und die GELDMEISTERIN habe da ein paar Ideen,
Viel Hörvergnügen wünscht die GELDMEISTERIN und Julia Kistner
Rechtlicher Hinweis:
Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#CoreSatelliteStrategie #Lyxor #ThomasMeyerzuDrewer #Langfristanlage #ETF #Passivfonds #Weltaktien #Megatrends
Nachdem sich bei einer Null- bis Negativverzinsungen solide Staatsanleihen nicht mehr dafür eignen, Risiko raus und Stabilität rein in sein Wertpapierdepot zu bringen braucht es Alternativen zum zinslosen Risiko durch Anleihen. Eine sind Investitionen in Infrastruktur-Aktien, zumal gerade die USA, aber auch Europa billionen-schwere Pandemie- und Konjunkturprogramme angekündigt bzw. gerade in den USA auch schon teilweise umgesetzt haben. So unterzeichnete Präsident Biden eine 579-Milliarden-Dollar-Infrastrukturinitiative. Wobei die Staatshilfen unter anderem in die Modernisierung von über 30.000 Kilometer an Autobahnen, Straßen und Hauptstraßen und die Reparatur fließen, weshalb ich mir vor einem halben Jahr, als die Offensive verkündet wurde Aktien des Baukonzerns Hochtief ins Portfolio legte. Zu früh, wie sich herausstellte. Irren ist menschlich, deshalb ist es ja so wichtig an der Börse zu diversifizieren. Der Hochtief-Kurs hat in den letzten sechs Monaten zehn Prozent Federn gelassen. Ich nehme es gelassen und verkaufe trotzdem nicht. Hochtief ist jetzt - dies ist nur meine persönliche Meinung - mit einem für 2022 erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,6 wirklich sehr günstig bewertet, nur noch Porsche Vorzugsaktien sind günstiger. Zurück zum Thema: Infrastruktur ist aufgrund der weltweiten fiskalen Stimuli der Staaten King, wobei in die Kategorie nachgefragte Infrastruktur heute natürlich ganz anderes wie in meinen bisherigen Vorstellungen hineinfällt: Investitionen in Medizintechnik, Cybersecurity, in 3G-Technologie, Robotics und Automatisation oder Elektromobilität meint Zehrid Osmani, Leiter für langfristige europäische und globale Aktienstrategien bei Martin Currie, einer Tochter von Franklin Templeton. Er hält es nicht für ratsam, direkt in die Endanbieter von E-Autos, Windräder u.s.w. zu investieren, deren Margen aufgrund des starken Wettbewerbs unter Druck sind. Clevere wäre, sich deren Zulieferanten genauer anzuschauen, also die Bauteile-Hersteller wie Hersteller von Halbleitern, Baumaschinenspezialisten, Hersteller Windradmotoren oder auch die IT-Unternehmen, die entsprechende Software, Cloudlösungen für die Digitalisierung oder auch Automatisation und Robotics für die Infrastrukturbranche anbieten. Es sei auch noch nicht zu spät, um auf den diesen Zug jetzt aufzuspringen. Infrastrukturinvestitionen muss man langfristig sehen, es dauert mindestens acht Jahre bis Infrastrukturgelder voll abgefragt und auch in Bauprojekte umgesetzt werden und die Aufträge sind dann noch Arbeit für Dekaden. Zu seinen Favoriten zählen die niederländische ASML Holding N.V., der weltweit größte Anbieter von Lithographiesystemen oder auch die schwedische Kompressorspezialist Atlas Copco sowie der US-Hersteller von Simmulationssoftware Ansys.
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#AtlasCopco #ASML #Ansys #Infrastrukturinvestitionen #Langfristanlage #Digitalisierung #FiskalischeSimuli #JoeBiden
Dort spielt die Musi
Mehr als zwei Jahrzehnte haben die US-Aktien die europäischen Aktien um Längen abgehängt. In den kommenden Monaten hat der alte Kontinent aber gute Karten, die neue Welt zu überflügeln. Davon ist nicht nur die GELDMEISTERIN, sondern sind viele Analysten überzeugt, unter anderem Arun Sai, Senior Multi Asset Stratege von Pictet Asset Management. Er liefert einige Argumente in englischer Sprache, warum Europa in den nächsten Monaten mehr Phantasie hat, als die USA oder die Emerging Markets. Die GELDMEISTERN fasst wiederum seine wichtigsten Punkte auf deutsch zusammen und versüßt den Podcast am Ende mit ihrem Anlegerzuckerl, Investmentideen der Geldmeisterin für Europa. Aber zuvor seine generelle Beobachtung von den ersten dunklen Wolken am Börsenhimmel sowie seine generellen Erwartungen für die Kapitalmärkte in den nächsten Monaten. Die Gefahrsignale sind demnach der Volatilitätsindex VIX, das Barometer für die Nervosität an den Märkten, der steigt, die Renditen der Staatsanleihen, die sinken und die Rendite-Abstände zwischen gut und schlecht gerateten Bonds, die wieder größer werden. Was den Aktienmarkt vor allem belastet sind die reduzierten Gewinnerwartungen wegen Sorgen um das Wirtschaftswachstum wegen Preissteigerungen und Logistikschwierigkeiten bei Vorprodukten. Hinzu kommt der rasante Vormarsch der Delta-Covid-Variante und die Regulierungswut der chinesischen Regierung. Und wie versprochen am Ende noch das Anlagezuckerl der Geldmeisterin. Auf dem Heimmärkten sind vor allem die Versorger sehr stark im Geschäft und da sollte man natürlich auf jene setzten, die viel Alternativstrom anbieten. Die Österreichische Verbundaktie wäre da grundsätzlich ein interessanter Wert, nur ich halte es für verkehrt, ihn zu jedem Preis zu kaufen. Die Verbundaktie hat in den letzten zwölf Monaten schon um 100 Prozent zugelegt. Der deutsche Energiekonzern RWE wäre da vielleicht auch eine sichere Karte und Dividenden zahlen Versorger auch. Auch solide europäische Banken, dürften weiter zulegen. Die niederländische ING Bank ist aber zum Beispiel mit einem Plus von 66 Prozent in den letzten zwölf Monaten schon hoch im Kurs. Mir gefallen europäische Pharmawerte, wie etwa der Franzos Sanofi. Schon 90 Prozent im Plus, aber grundsätzlich sehr solide und eine Dividendenkaiser ist der britische Konzern GlaxoSmithKline. Sensationell ist die Entwicklung des österreichisch-französischen Impfstoffproduzenten Valneva, der in den letzten zwölf Monaten um 220 Prozent und in der letzten Woche alleine um 40 Prozent gestiegen ist. Nicht zuletzt weil ihr Covid-Impfstoff VLA2001 noch heuer in Großbritannien zugelassen werden dürfte. Tee trinken und abwarten, bis der Aktienkurs vielleicht mal wieder abkühlt, meine ich rein persönlich für mich. Das gilt nicht unbedingt für Dich. Die GELDMEISTERIN kann Dich dabei maximal inspirieren, zum Beispiel mit der nächsten Folge, wo es um Infrastrukturinvestments geht. Da hat Zehrid Osmani, Leiter für langfristige europäische und globale Aktienstrategien bei Martin Currie, einer Tochter der Fondsgesellschaft Franklin Templeton einen genialen Investmentansatz: Besser in die Komponenten-Zulieferer als in die Anbieter von E-Autos, Windrädern, IT-Infrastruktur usw. zu investieren. Hier sei der Margendruck deutlich geringer. Also hoffentlich auf ein Wiederhören nächsten Sonntag mit der GELDMEISTERIN und Ihrem Gast Zehrid Osmani. Servus, shalom, mas salamah, Eure Julia Kistner.
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#Europaaktien #Gewinnwarnungen #Gewinnrevisionen #Überbewertung #PE #KGV #Pictet #ArunSai #Rendite
Auf den Staat ist kein Verlass, da muss man bei der finanziellen Vorsorge schon selbst anlegen. Warum sich die staatliche Absicherung so nicht mehr ausgeht und wie man deschalb am besten selbst vorsorgt diskutiert die GELDMEISTERIN mit Ihrem prominenten Podcastgast Professor Dr. Thomas Mayer. Er war für den internationalen Währungsfonds tätig und für das Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Thomas Mayer arbeitete als Investmentbanker für Salomon Brothers und Goldman Sachs. Er war Chefvolkswirt und Leiter des Research der Deutschen Bank und sorgt jetzt für Zahlen, Daten, Fakten und Analysen bei der Fondsgesellschaft Flossbach & Storch. Der schwäbische Ökonom hat ein spannendes Buch herausgebracht mit dem er dringend appelliert, selbst finanziell vorzusorgen. Der Staat schützt uns zu wenig gegen das bekannte Unbekannte und unbekannte Unbekannte. Klingt sehr abstrakt, doch seine Investmentansätze sind sehr konkret. Ein Ansatz von ihm, der mir besonders gefällt: Die Europäischen Staaten sollten jetzt, wo sie am Schulden machen noch verdienen, noch mehr Anleihen begeben und das Geld in einen Fonds mit internationalen Aktien investieren, der für die Altersvorsorge der jungen Generation bestimmt ist.
Leider könnten unsere Politiker nur bis zu ihren Fußspitzen sehen, tja, da ist was dran....
Viel Hörvergnügen wünschen Euch
die GELDMEISTERIN und Julia Kistner
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#Altersvorsorge #ThomasMayer #Flossbach&Storch #Anleihen #Aktien #Unsicherheit #Altersarmut #reich
In dieser Folge der GELDMEISTERIN ist Florian Beckermann, geschäftsführender Vorstand des Österreichischen Anlegerschutzverbands IVA zu Gast. Der IVA, der viele Jahre hindurch mit dem Namen Wilhelm Rasinger verknüpft war kämpft momentan zwar nicht mit den großen Anlegerskandalen. Dafür rudert er an vielen Fronten: er kritisiert hohe Gebühren bei den in Mode gekommenen Teilaktien. Ist skeptisch gegenüber Krytowährungen wie Bitcoin und gegenüber unseriösen ESG-Klassifizierungen bei Anlageprodukten – nicht alles was sich als sozial, umweltfreundlich, gut geführt tituliert ist es auch. Beckermann verweist auf die Tücken digitalisierter Hauptversammlungen, von Übernahmeangeboten und hält sich auch nicht mit Kritik über die zahlreichen Beschlüsse von Kapitalerhöhungen mit Bezugsrechtsausschlüssen für Kleinanleger zurück. Und eines sei ganz ganz wichtig: Wie auch immer man zu Bitcoin, Aktien und anderen Anlageklassen steht. Glücklich kann sich jeder schätzen, der einen langfristigen, gut durchdachten Investmentplan hat. Dem kann ich nur beipflichten. In diesem Sinne servus, shalom, mas salamah Eure Julia Kistner, Eure GELDMEISTIERN.
Und zum Schluss noch Werbung in eigener Sache: Falls ihr die GELDMEISTERIN mit Werbung unterstützen wollt, dann setzt Euch bitte mit Stergios Papas von Missing Link in Verbindung: [email protected] Vielen Dank fürs Zuhören!
Rechtlicher Hinweis:
Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#IVA #Anlegerschutz #FractionalShares #Übernahmeangebote #Gesellschafterausschluss #Bitcoin #ESG #Kryptowährlungen #Anlegerskandal
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