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Die Frage, ob die Börsenkurse 2026 tendenziell steigen oder fallen beantwortet Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege bei Shareholder Value Management AG klar mit einerSeitwärtsbewegung, die wir bis Ende des Jahres sehen werden. „Das Entscheidende ist schon, was der Ölpreis macht“ , hält Heiko Böhmer derzeit den Ölpreis für das wichtigste Marktsignal. Wobei man eigentlich nicht mehr Prognosen abgeben,sondern nur in Szenarien argumentieren kann. In wenigen Szenarien gehe man davon aus, dass der Ölpreis nachhaltig unter 100 US-Dollar je Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent rutscht.
Heiko Böhmer sieht derzeit attraktive Bewertungen in Europa und interessante Kaufgelegenheiten bei europäischen Small- und Midcaps, bei Versicherungen und Bio-Pharmaausrüster. Auch Unternehmen, die teilweise zu Unrecht als die großen Verlierer der KI-Technologie gesehen werden und über Gebührabgestraft wurden wie SAP oder Scout24 seien ein Blick wert, ebenso wie Unternehmen mit einer starken Marktposition wie Fielmann in Deutschland.
US-Aktien könne man aber schon wegen des KI-Booms nicht abschreiben. Im KI- und Pharma-Goldrausch seien jetzt die „Schaufelhersteller“ spannend.
Spannend ist auch die aktuelle Folge der GELDMEISTERIN mit Heiko Böhmer, gespickt mit aktuellen Investmentideen.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#KI #USA #HomeBias #Aktien #Anlagestrategie # #investieren #diversifizieren #Europa
Foto: #Shareholder-Value-Management AG/Bearbeitung GELDMEISTERIN
Die Börsen schwanken zwischen Euphorie und Unsicherheit. Geopolitische Spannungen, Tweets mit Marktwirkung, schwankende Ölpreise und die Frage nach Inflation und Zinsensorgen für Nervosität bei vielen Anlegerinnen und Anlegern. Doch wie sollte man in so einem Umfeld investieren?
#Thomas_Meyer_zu_Drewer, Vertriebschef für ETFs bei Amundi Deutschland & Österreich spricht mi Julia Kistner in der aktuellen Podcast-Folge GELDMEISTERIN, über die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten und darüber, warum langfristiges Denken gerade jetzt entscheidend ist.
Gemeinsam analysieren sie die Rolle der USA als dominierende Börsennation, die Bedeutung der „Magnificent Seven“, den Einfluss von Ölpreis und Nahost-Konflikt auf Inflation und Zinsen sowie die Frage, warum ETFs vielen Anlegern helfen können,in turbulenten Marktphasen ruhiger zu bleiben und warum ETFs vor allem beim langfristigen Investieren aktiv gemanagten Fonds in der Regel überlegen sind.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner , die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#ETF #USA #langfristig #Aktien #Anlagestrategie # #investieren #diversifizieren
Foto: Amundi/Bearbeitung GELDMEISTERIN
Der größte Feind des Anlegers sitzt vor dem Spiegel
... findet Finanzberater und Buchautor #SimonBuck. Wir lassen uns von Emotionen leiten statt eine klare Investmentstrategie zu verfolgen. An die sollten wir uns zurren wie Odysseusan den Masten, um in turbulenten Zeiten den Sirenen, sprich dem Medienlärm zu widerstehen.
Mit seiner ganz persönlichen Anlagestrategie sollte man regelbasiert investieren statt auf sein Bauchgefühl zu hören.
Ein einfaches Beispiel für regelbasiertes Investieren wäre:
Man handle so automatisch antizyklisch ohne emotionale Fehlentscheidungen, erklärt Simon Buck in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN und in seinem neuen Geldratgeber„Stecknadel oder Heuhaufen“, erschienen im #campusVerlag.
Bedenken sollte man in jedem Fall, dass Inflation für stille Verluste sorge: 100.000 Euro heute werden in zehn Jahren deutlich weniger wert sein. Insofern sei Cash gar nichtso viel wert, wie man landläufig glaubt.
Auch eine Immobilie ist nicht immer ein gutes Investment, bindet zuerst einmal viel Kapital, dass man am Kapitalmarkt womöglich besser verzinst investieren könne, so seine These – nicht die des Podcast-Hosts.
Mehr Ideen zu krisenfesten Anlagestrategien, mit denen man auch aktuelle geopolitische Krisen finanziell weitreichendunbeschadet übersteht liefert Simon Buck in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN und in seinem Geldratgeber.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.
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#Fonds #ETF #diversifizieren #Anlagestrategie #Bauchgefühl #Sparplan #Rebalancing #Aktien #Anleihen
Foto: Simon Buck, campus Verlag/Bearbeitung GELDMEISTERN
Seit Jahresbeginn ist die Aktie von Warren Buffett´s Beteiligungsholding Berkshire Hathaway in Euro um rund fünf Prozent, in Dollar um sechs Prozent gefallen. Das, obwohl der „US-amerikanische Bauchladen“ mit den Schwerpunkten (Rück)Versicherungen, Eisenbahn, Konsumwerte, Stahl- und Erdölindustrie und mit der größten Position Apple und neuerdings ein paar Milliarden Alphabet-Aktien wieder einmal erstklassige Quartalsergebnisse lieferte. VonJänner bis Ende März 2026 stieg der operative Gewinn der Berkshire um 18 Prozent auf 11,35 Milliarden US Dollar. Der Überschuss durch Buchgewinne, inklusive Aktiengewinne verdoppelte sich auf 10,1 Milliarden US-Dollar. Greg Abel hatknapp 400 Milliarden US-Dollar Cash in der Kasse. Gerechnet wird mit weiteren Aktienrückkäufen, da es bei den aktuellen Kursniveaus für so einen großen Tanker wie die Berkshire Hathaway es derzeit nicht viele günstige Gelegenheiten für Firmenzukäufe gäbe.
Nicht nur die Nachfrage nach Berkshire Hathaway-Aktien,auch die Zahl der Besucher des populären Annual Meetings der Berkshire am 2. Mai 2026 in Omaha ist laut US-Wirtschaftssender CNBC deutlich gesunken. Ist der neue CEO Greg Abel nicht mehr ein Zugpferd wie seine Vorgänger Warren Buffett und Charly Munger? Oder liegt es daran, dass internationale Investoren um den größten Kapitalmarkt der Welt, die USA einen Bogen machen?
Es ist ein bisschen von beidem, meint der deutsche Value-Investor Hendrik Leber, Gründer von Acatis. Er selbst sei auch zum ersten Mal seit Jahren nicht live dabei in Omaha gewesen, sondern verfolgte das HV-Spektakel fußfrei in der ersten Reihe vor dem Bildschirm: „Greg Abel wirkte noch ein wenig bürokratisch in seinem Redestil. Da muss man ihm ein wenig Zeit geben. Aber er hat inhaltlich schon deutlich seine eigene Handschrift gesetzt. Er ist viel detaillierter auf die einzelnen Geschäftsbereiche eingegangen. Auch hat er erstmals im Energiebereich davon gesprochen, dass man sich auch von Unternehmen trennen werde, wenn etwa die Staaten hinsichtlich der Waldbrände nicht besser kooperieren, die die Berkshire-Bilanz belasten. Auch will Greg Abel einen Schwerpunkt auf effizienterer Nutzung von KI setzen.“
Was allerdings bei Abel´s ersten Annual Meeting alsCEO nicht zur Sprache kam, sei die mangelnde Nachhaltigkeit von Berkshire – der Grund, weshalb Acatis seine Anteile an Berkshire reduziert habe.
Warum die Berkshire Hathaway-Aktie immer noch ein Kaufwert ist sowie über den Generationswechsel in seiner eigenen Fondsboutique mit 1. Juli 2026 und über das erste ETF-Produkt von Acatis spricht Value-Investor Hendrik Leber in dieser Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.
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#Berkshire #USA #Greg_Gabel #Beteiligungen #KI #Value #Aktien #investieren
Foto: GELDMEISTERIN
Die Geopolitik, Energieversorgung und neue Machtverhältnisse prägen aktuell die Finanzmärkte. Mit der Brille des Langfristanlegers sieht Aktienexperte Wolfgang Matejka, Geschäftsführer von Matejka & Partner Asset Management die Entwicklung folgendermaßen: „Die Amerikaner werden ein wenig schwächer werden. Nicht nur, was den US-Dollar, sondern auch was die Wettbewerbsfähigkeit betrifft. China und Indien dahinter werden langsam konstant stärker. Das wird in Zukunft zu einer Balance am Globus führen.“
Konflikte und Unsicherheiten sorgten für kurzfristige Volatilität.Langfristig entscheidend sei die Energie- und Rohstoffsicherheit. Strategische Unabhängigkeit werde zum globalen Megatrend. Daher sei die Energiewende unumkehrbar, wobei fossile Energien gleichzeitig relevant bleiben. Die Rohstoffabhängigkeit, insbesondere von China werde aktiv reduziert.
Soll heißen: „Klassische ,einfach global investieren´-Ansätzestoßen an Grenzen. Es wird mehr regionale Differenzierung notwendig mit Fokus auf Asien, insbesondere auf Indien, aber auch auf Europa und rohstoffreiche Emerging Markets.°
Warum der Höhenflug der Wiener Börse anhält, habe wesentlich mit der Ukraine-Phantasie zu tun: Internationale Anleger wollten sich für den Friedens-Fall schon einmal auf einer sicheren Ostbörse in Pole-Position begeben und alssolche wird Wien gesehen.
Wolfgang Matejka, der mit Mozart One selbst einen Österreichfonds managt, sieht in den rotweiß-roten Unternehmen Politec, AMAG, Marinomed, Kapsch TraffiCom und Frequentis viel Zukunftsmusik, wobei letztere Aktie zuletzt schon sehr gut gelaufen ist.
Mehr zu Wolfgang Matejka´s Aktienfavoriten in dieser Folge der GELDMEISTERIN.
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#Geopolitik #USA #Asien #Europa #Rohstoffe #Indien #Unabhängigkeit #Aktien #investieren #diversifizieren
Foto: Wolfgang Majeka/ Bearbeitung GELDMEISTERIN
Wie gelingt es, Vermögen ohne schlaflose Nächte durch unsichere Zeiten zu steuern? Damit beschäftigt sich #MartinaPokorny, Mitbegründerin der unabhängigen Vermögensverwaltung MKP Invest in dieser aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Profis denken zuerst an mögliche Verluste, nicht an die Gewinne, hält Martina Pokorny ein professionelles Risikomanagement essentiell für den Veranlagungserfolg. Mit Absicherungsstrategien bei Aktien und Anleihen, aktives Reagieren auf Marktbewegungen sowie dem obersten Ziel, große Einbrüche zu vermeiden sei man als Anleger langfristig erfolgreicher.
Ihr Ausblick für die nächsten Monate: Die geopolitischen Risiken bleiben hoch, die USA bleiben Wirtschaftsmotor und der Einfluss der Notenbanken, vor allem der US-FED bleiben hoch. KI bleibt der langfristige Treiber von Wirtschaft und Börsen.
Chancen sieht Martina Pokorny bei
Achten sollte man auch auf die Risiken:
Die Funktion der einzelnen Assetklassen sieht sie folgendermaßen
Das wichtige Grundprinzip sei auf Diversifikation und Liquidität zu achten.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn ihr diesen Podcast liked, kommentiert und weiterempfiehlt, damit noch mehr den Kanal aufmerksam werden.
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#Geopolitik #Risikomanagement #Aktien #Anleihen #PrivateEquity #Gold #Wandelanleihen #Aktien
Foto: MKP Invest/ Bearbeitung GELDMEISTERIN
Nachhaltiges Investieren sei nicht out, es sei nur ein flexibler Begriff, der sich im Laufe der Zeit immer schon verändert habe, erklärt Armand Colard. Er ist Gründer von ESG Plus, die Finanzprodukte unter nachhaltigen Gesichtspunkten bewerten. So sind Waffen seit dem Ukraine-Krieg und den zunehmendengeopolitischen Konflikten ein zentrales Investmentthema geworden. Viele Privatanleger würden aber weiterhinstrikt waffenfrei investieren wollen.
Auch bei institutionellen Investoren geben alleine schon die Compliance-Richtlinien Begrenzungen für Umsätze mit Waffen vor. In Österreich sind die Pensions- und Vorsorgekassen hier sehr strikt. So landen Staatsanleihen aus Ländern mit einem Verteidigungsbudget von mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts derzeit nicht in ihrem Depot. Hier haben aber vor allem der Ukraine-Krieg und die verschärften globale Konflikte dazu geführt, dass sie gerade ihre diesbezüglichen Ausschlusskriterien auf vier Prozent der Wertschöpfung aufweichen. Dies, weil zu viele Staaten gerade nicht mehr investierbar werden. Auch fordert etwa das Nato-Bündnis Verteidigungsausgaben von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts von ihren Mitgliedsstaaten ein.
Maximal vier Prozent der Wertschöpfung für Militärausgaben ist auch das Limit, dass sich eines der strengsten nachhaltigenGütesiegel in Europa, das österreichische Umweltzeichen bei Staatsanleihen setzt. Beim deutschen FNG-Gütesiegel liegt die Toleranzgrenze bei fünf Prozent für Fonds und ähnlicheInvestmentprodukte.
Cleanvest, die im Internet kostenlos zugängigenDatenbank von ESG Plus bietet weiterhin auch eine Nullprozent-Grenze. Wer zwischen „legitimer Verteidigung“ und „aggressiver Aufrüstung“ unterscheiden möchte, für den hat ESG Plus nach der „Arema“-Methodik ein eigenes Tool entworfen, abrufbar auf arema.at. Den besonders gefährdeten Nachbarstaaten von geopolitischen Krisenregionen wird damit ein höheres Verteidigungsbudget zugebilligt. Auf der Webseite findet man auch eine interaktive Weltkarte, die die aktuellen Militärbudgets der Länder ausweist. In Österreich sind es 0,88 Prozent, in Israel 6,2 Prozent des BIP! Hier greift ESG Plus auf die Daten des renommierten schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI zurück.
Weitere Ideen für Vermögen schaffen ohne Waffen hörst Du in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN mit Armand Colard.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
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#Waffen #Frieden #Ausschlusskriterien #nachhaltig #Verteidigung #Angriff #Staatsanleihen #Aktien
Foto: ESG Plus / Bearbeitung GELDMEISTERIN
Dividendentitel sind kein Allheilmittel, aber aktuell spannend
Der Meinung ist @TilmannGaller, Chefstratege von JP Morgan Asset Management im Gespräch mit der #GELDMEISTERIN.
In den letzten Jahren wurden Dividendenstrategien von Tech- und Wachstumswerten überstrahlt. Bei den hohen geopolitischen Risiken und den Übertreibungen im Tech-Sektor sehe man eine Rückkehr zu stabileren Investmentstrategien. Dividendenstrategien seien defensiver. Wenn der Markt zehnProzent nach korrigiert, korrigierten Dividendenaktien oftmals nur acht Prozent. Sie würden weniger schwanken, dafür in Boomphasen auch weniger Performance bringen.
Der klassische Fehler sei, nur auf die Höhe der Dividende zu achten. Besser sei eine Kombination aus solider Ausschüttung und nachhaltigem Dividendenwachstum.
Da höhere Zinsen zukünftige Gewinne stärker bestrafen, fährt man bei steigender Inflation mit Dividendentiteln in der Regel besser als mit Wachstumsaktien.
Im Podcast GELDMEISTERIN spricht Kapitalmarkt-Experte Tilmann Galler über den Dollar als Krisengewinner,warum die Emerging Markets wieder unter Druck sind, Gold vorerst nicht mehr der klare Sieger ist und er andere Real-Investments, etwa in Immobilien, in Infrastruktur oder Transport derzeit attraktiver findet als das Edelmetall.
Auf die Frage, ob er 2026 insgesamt das Glas an den Kapitalmärkten eher halb leer als voll sieht meint Tilmann Galler: „Wir haben ein halb volles Glas – aber eines, das gerade kräftig geschüttelt wird."
Viel Hörvergnügen wünscht #JuliaKistner
Das Gespräch wurde Anfang März 2026 auf dem FONDS professionell-Kongress Wien aufgezeichnet
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#Aktien #Dividenden #anlegen #Investment #Wachstum #Volatilität #defensiv #Podcast #Fonds #ETF
Foto: #JPMorganAssetManagement /Bearbeitung Geldmeisterin
Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte sich nicht mit kurzfristigen Marktbewegungen oder geopolitischen Schlagzeilen beschäftigen, sondern auf ein solides, durchdachtes Konzept setzen, so der Ratschlag von @PhilippVorndran, Kapitalmarktstratege bei #Flossbach von Storch. Getreu dem Börsenmotto: Zeit im Markt schlägt den Versuch, den Markt zu timen.
Ein strukturierter Vermögensaufbau beginnt mit zwei einfachen, aber von vielen Anlegern unbeantworteten Fragen:
Diese beiden Faktoren bestimmen die gesamte Strategie. Wer früh beginnt, profitiert massiv vom Zinseszinseffekt, der über Jahrzehnte eine enorme Ertragswirkung entfaltet.
Gerade für Investment-Einsteiger seien komplexe Strategien mit Regionen-, Branchen- oder Timing-Wetten unnötig. Da eigneten sich besser zwei bis drei breit gestreute Aktienfonds oder ETFS, statt selbst herumzudocktern.
Ein klassischer Ansatz für Einsteiger wäre ca .50 Prozent globale Aktien im Portfolio zu haben und die übrigen 50 Prozent in defensive Anlagen wie Anleihen von soliden Schuldner oder Festgeld zu investieren.
Wer jung ist, etwa 25 Jahre, sollte aber stärker auf Aktien und Unternehmensrisiken setzen. Staatsanleihen haben im Portfolio junger Menschen nichts zu suchen. Sie schlagen langfristig nämlich nicht die Inflation.
Gold empfiehlt er ca. mit fünf Prozent beizumischen.
Ein großer Fehler ist, zu viel Geld an der Heimatbörse zu investieren. Auch stimme es nicht, dass von Gewinnmitnahmen noch niemand arm geworden ist. Oft nimmt man sich durch Aus- und Wiedereinstiege den Vorteil des Zinseszinseffekts und steigt nicht wieder ein, wenn der Kurs zwischenzeitlich um zehn Prozent und mehr gestiegen sei.
Auch führe die Angst vor Schwankungen zu falschen Entscheidungen. Übermäßiges Handeln sei oftmals von der Finanzindustrie Gebühren-getrieben. Den Schneeball gelte es möglichst lange rollen zu lassen!
In dieser Folge gibt Philipp Vorndran noch jede Menge weitere Tipps für den langfristige Vermögensaufbau.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
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Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Anleihen #Gewinnmitnahmen #anlegen #Investment #Akien #Podcast #Fonds #ETF
Foto: Flossbach von Storch/ bearbeitet Gelmeisterin
Während große Tech-Konzerne stark im Fokus stehen, lohnt sich ein genauer Blick auf Unternehmen, die indirekt von Künstlicher Intelligenz profitieren – etwa durch Effizienzgewinne, Datenvorteile oder stabile Geschäftsmodelle mit strukturellem Wettbewerbsvorteil, meint @FrankFischer ,Chief Investment Officer bei #ShareholderManagement AG.
Dabei stelle sich die zentrale Frage: Wer gewinnt durch KI und wer gerät unter Druck. Gerade im Softwarebereich zeige sich, dass etablierte Systeme mit hoher Vertrauensbasis (z. B. ERP-Systeme wie SAP) weiterhin eine starke Positionhaben. Gleichzeitig entstehen neue Risiken durch agile Wettbewerber und sinkende Eintrittsbarrieren.
Spannend wird es bei klassischen Branchen: Versicherungen profitieren von der Automatisierungund Effizienzsteigerung durch KI, während Bereiche wie Chemiedistribution oderPharma-Zulieferer indirekte Profiteure eines langfristigen Trends sind.
Gerade bei KI-Aktien spiele die auch das Thema Bewertung eine große Rolle: Nach derKorrektur vieler KI-Aktien sieht Frank Fischer wieder Chancen für antizyklischeInvestoren – allerdings mit Fokus auf Sicherheitsmarge und langfristige Perspektive statt kurzfristigem Hype.
Eine GELDMEISTERIN-Folge für alle, die KI nicht nur als Trend, sondern als Investmentstrategie verstehenwollen.
Viel Hörvergnügenwünscht Julia Kistner
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#KI #Bewertung #anlegen #Investment #Ausblick
Foto: Shareholder Value/ bearbeitet Gelmeisterin
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