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Wir springen in dieser Folge an den Anfang des 19. Jahrhunderts und sprechen über einen Fabrikbesitzer. Einen der erfolgreichsten Baumwollfabrikanten seiner Zeit, der neue Ideen hatte, wie Arbeit und Gesellschaft organisiert sein sollten: Robert Owen.
Seine Vorstellungen setzte er zunächst in der schottischen Werkssiedlung New Lanark um, ehe er mit New Harmony eine kleine Stadt in den USA kaufte, um dort eine alternative Gesellschaft zu verwirklichen. Robert Owen scheiterte zwar mit seinen Plänen, dennoch gilt er als Pionier des Genossenschaftswesens, der viele sozialistische Bewegungen inspiriert hat.
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Wir sprechen in dieser Folge über Essen, genauer über Mythen und Delikatessen. Es geht um verschmähten Hummer, einen Kaviarrausch und wie das Loch in den Donut kam.
Das Episodenbild zeigt einen Ausschnitt des in der Folge erwähnten Gemäldes "Wasser", von Giuseppe Arcimboldo.
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George Smith, eigentlich Kupferstecher aus armen Verhältnissen und gänzlich ohne wissenschaftliche Ausbildung, macht im British Museum in London eine der sensationellsten Entdeckungen in der Geschichte der Archäologie und wird weltberühmt. Zufällig stolpert er im Jahr 1872 auf einer antiken Keilschrifttafel über ein Textfragment, das ihn an eine Stelle in der Bibel erinnert. Später stellt sich heraus, dass er das Gilgamesch-Epos wiederentdeckt hat – eines der ältesten literarischen Werke der Welt.
Wir sprechen in der Folge über das Leben von George Smith, warum es lange Zeit gedauert hat, die Keilschrift zu entziffern und worum es im Gilgamesch-Epos überhaupt geht.
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Wir springen in dieser Folge ins Rom des 17. Jahrhunderts. Wir sprechen über Giftmischerinnen, die laut einer Legende bis zu 600 Ehemänner auf dem Gewissen haben sollen. Wir sprechen auch darüber, weshalb ihr Gift als "Aqua Tofana" in die Geschichte einging, und warum der Mythos um die beteiligten Frauen auch heute noch voller Missverständnisse und Fehlinterpretationen ist.
Das erwähnte Buch ist von Craig Monson und heißt "The Black Widows of the Eternal City: The True Story of Rome’s Most Infamous Poisoners."
Das Episodenbild zeigt eine mittelalterliche Hexe die ein Liebeselixier mischt, wie sie sich die britische Malerin Evelyn De Morgan vorstellte.
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Wir beschäftigen uns in dieser Folge zunächst mit einem Tier, das die Wissenschaft lange Zeit vor große Rätsel gestellt hat – und eigentlich noch immer stellt: den Aal.
Die Aalfrage soll aber nicht vom eigentlichen Thema ablenken: Wir sprechen über Rachel Carson, die eines der einflussreichsten Bücher der 1960er-Jahre geschrieben hat. Sie hat mit „Silent Spring“ nicht nur für ein Verbot des Pestizids DDT gesorgt, sondern auch das Umweltbewusstsein einer ganzen Generation geprägt hat und damit die entstehende Ökologiebewegung.
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"333 - bei Issos Keilerei" - Alexander besiegt Dareios III., aber es ist nur eine Station auf seinem Weg zum größten Feldherrn aller Zeiten. Daher widmen wir uns in dieser Folge einem Teil seines Vermächtnisses, dessen Startpunkt wir ein Jahr nach dieser schicksalshaften Schlacht festmachen können: Alexandria.
Wir sprechen darüber, wie einer der engsten Vertrauten Alexanders nach seinem Tod den Plan des Feldherrn in die Tat umsetzt, aus einer Stadt, die am Reißbrett entstand, das kulturelle und intellektuelle Zentrum der Antike zu machen.
Die erwähnte Literatur:
Das Profilbild zeigt den Leutchtturm von Pharos in einem Gemälde von Johann Bernhard Fischer von Erlach.
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Der Schotte Gregor MacGregor zählt zu den dreistesten Hochstaplern der Geschichte. In den 1820er-Jahren verkaufte er (sehr erfolgreich!) Staatsanleihen und Grundstücke eines Landes, das es gar nicht gab: Poyais an der Miskitoküste im heutigen Honduras.
Viele Auswanderwillige verloren nicht nur jede Menge Geld, für einige endete die Geschichte auch tödlich. Denn die fast 300 Siedlerinnen und Siedler landeten nicht wie versprochen in der Hauptstadt St. Joseph, sondern im Dschungel mit zu wenig Lebensmitteln, aber umgeben von jeder Menge Mücken, die Gelbfieber übertrugen.
Das erwähnte Buch ist von David Sinclair und heißt „The Land That Never Was: Sir Gregor MacGregor and the Most Audacious Fraud in History“.
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Wir springen in dieser Folge in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Im Moskauer Rechenzentrum der Russischen Akademie der Wissenschaften erfindet ein Programmierer ein Spiel, das die Welt erobern sollte: TETRIS. Bis es allerdings soweit ist, entspinnt sich noch eine Geschichte, die ihresgleichen sucht, und beispielhaft für den Wandel ist, den die Sowjetunion in den folgenden Jahren bis zu ihrer kompletten Öffnung durchmachen wird.
Die erwähnte Literatur ist:
Ilja Karenovics - "Fallende Ost-Blöcke - Tetris oder Wie die Sowjetunion den Game Boy zum Superstar machte"
Dan Ackerman - "THE TETRIS EFFECT - The Cold war battle for the world's most addictive game"
David Sheff - "GAME OVER - How Nintendo Conquered the World"
Das Episodenbild zeigt einen Tetris Screenshot.
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Wir sprechen in der Folge über das außergewöhnliche Leben der Catharina Linck alias Anastasius Lagrantinus Rosenstengel im 18. Jahrhundert. Sie ist nicht nur die letzte Frau, die in Europa wegen »Unzucht mit einem Weybe« hingerichtet wurde: Sie lebte als Prophet, diente als Soldat in diversen Truppen, wurde viermal getauft, heiratete zweimal dieselbe Frau und schließlich sorgte der preußische König Wilhelm I. persönlich für ihr Todesurteil.
Das in der Folge erwähnte Buch ist von Angela Steidele und es heißt: „In Männerkleidern: Das verwegene Leben der Catharina Margaretha Linck alias Anastasius Lagrantinus Rosenstengel“.
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Wir springen in dieser Folge sehr weit zurück. Bis in die Eiszeit, wo ein Prozess beginnt, dessen Auswirkungen wir noch heute, auf der ganzen Welt, spüren: Die Entstehung des Hundes.
Wir sprechen darüber, welchen Einfluss die Genetik in der Forschung nach den ältesten Hunden hat und wie ein über Jahrzehnte dauerndes Experiment eines russischen Zoologen uns erklären kann, wie aus einem wilden Wolf ein zahmer Hund wird.
Das erwähnte Buch heißt "Tamed - Ten Species That Changed Our World", von Prof. Alice Roberts
Das Episodenbild zeigt einen Wolf mit Fuchs, in einer Zeichnung des russischen Künstlers Ivan Bilibin aus dem Jahr 1940.
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