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Wir springen in dieser Episode nur wenige Jahre zurück und sprechen über die Folgen des Zusammenbruchs von Pyramidensystemen 1996/97 in Albanien. In der Folge kam es zu Massenprotesten und die Regierung um Präsident Sali Berisha verlor zunehmend die Kontrolle über das Land, das kurzzeitig am Rande eines Bürgerkriegs stand.
Ein großer Dank geht an Egin Ceka, der uns als Experte für diese Folge zur Verfügung stand.
Am Ende der Folge ist ein Ausschnitt aus einem Gespräch zu hören, das Martin Rützler mit Detlef Breitenbach geführt hat, der leider verstorben ist.
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Wir springen ans Ende des 18. Jahrhunderts. Ort des Geschehens ist Paderborn, und Thema der Geschichte ein damals schon äußerst beliebtes Getränk: der Kaffee! Wir sprechen darüber, was passiert, wenn ein Landesherr – durchaus mit guten Absichten – versucht seinen Untertanen vorzuschreiben, welches Frühstück sie zu sich nehmen dürfen.
Der erwähnte Artikel von Roland Linde ist hier zu finden.
Der ebenfalls erwähnte Wasserdrachen Podcast, der die Geschichte schon im Jahr 2014 erzählt hat, ist hier zu finden.
Das Episodenbild zeigt einen Auszug aus den Fliegenden Blättern und ist gemeinfrei bei Wikimedia Commons zu finden.
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Wir springen diesmal in die Zeit der Französischen Revolution und beschäftigen uns mit der Frage, wie sich das Strafen zu dieser Zeit veränderte. Denn die Guillotine wird innerhalb kurzer Zeit von einer gefeierten Methode des humanen Tötens zum Symbol einer Schreckensherrschaft. Wir sprechen auch über den Namensgeber, Joseph-Ignace Guillotin, der allerdings gar nicht für die Entwicklung der Guillotine verantwortlich war.
Das Episodenbild zeigt diesmal die Hinrichtung von Robespierre in Paris im Juli 1794.
Mit Rückpass gibt es jetzt ein erstes Spin-off von Zeitsprung. Bei Rückpass geht es um die Geschichte des Fußballs, es geht um alle Facetten der Vergangenheit des Fußballs. Alles, was den Fußball geprägt hat – auf und neben dem Platz. In der ersten Episode geht es um die Anfänge des Fußballs in Deutschland, wie die Fußlümmelei nach Deutschland kam und die 1. Deutsche Fußballmeisterschaft 1903.
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Wir springen in dieser Episode ins späte 17. Jahrhundert und beleuchten eine unrühmliche Episode Schottlands. Mit der Absicht, sich ebenso wie England an der äußerst lukrativen Kolonialisierung durch Europa zu beteiligen, bricht eine Expedition in die neue Welt auf, um dort eine Handelskolonie aufzubauen.
Wir sprechen darüber, wie es dazu kam, was passierte und weshalb die Folgen für Schottland bis in die heutige Zeit reichen.
Das Episodenbild zeigt eine Karte Dariéns im 17. Jh., es steht gemeinfrei zur Verfügung.
Ein ausführliches Buch über das Projekt wurde von John Prebble verfasst.
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Wir springen diesmal ins späte Mittelalter und beschäftigen uns mit der Geschichte Albaniens und vor allem mit der Biographie eines Mannes: Georg Kastriota, besser bekannt als Skanderbeg. Er wächst als Janitschar am Hof des Sultans auf, konvertiert zum Islam und wendet sich dann gegen die Osmanen.
Er bekennt sich wieder zum Katholizismus und wird für den Rest seines Lebens der erfolgreichste Militärführer seiner Zeit im Kampf gegen das osmanische Heer auf dem Balkan. Er selbst stellt sich in Tradition Alexanders des Großen und ist heute noch ein entscheidender Bezugspunkt für das Selbstverständnis Albaniens und gilt dort als Nationalheld.
Literaturtipp: Wer mehr über Skanderbeg wissen will, wird insbesondere bei der Biographie „Skanderbeg. Ein neuer Alexander auf dem Balkan“ von Oliver Jens Schmitt fündig.
Der Helm Skanderbegs, der heute im Hofjagd- und Rüstkammer des Kunsthistorischen Museums Wien zu sehen ist. Die Herkunft und Authentizität des Helms sind umstritten. Der Ziegenkopfaufsatz könnte aber original sein. Der Helm mit Ziegenkopf wurde nach antikem makedonischen Vorbild gestaltet.
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Wir springen in dieser Episode wieder ins europäische Mittelalter. Genauer an den Anfang eines Konflikts zwischen England und Frankreich, der schlussendlich über 100 Jahre dauern sollte. Fokus der Geschichte ist die erste große kriegerische Auseinandersetzung zwischen Edward III. von England und Philip VI. von Frankreich – die Schlacht von Crécy.
Wir sprechen darüber, wie eine Kombination aus Arroganz, Fortschrittfeindlichkeit und Beratungsresistenz zu einem Lehrstück militärischen Versagens wurde.
Die in der Episode erwähnte Literatur ist die hervorragende Reihe über den 100-jährigen Krieg von Jonathan Sumption – Band 1 erklärt ausführlich aber sehr lesbar die ersten Jahrzehnte des Konflikts.
Die Sammlung an Essays über Details der Schlacht, der diversen Heereszusammenstellungen und der jeweiligen Chronisten heißt “The Battle of Crécy, 1346” und wurde von Andrew Ayton und Philip Preston herausgegeben.
Schließlich natürlich noch die “Grail Quest” Serie von Bernard Cornwell, eine fiktive Geschichte über Bogenschützen während des 100-jährigen Krieges.
Das für diese Episode verwendete Episodenbild ist aus einem Manuskript des Chronisten Jean Froissart, der als einer der wichtigsten Chronisten der ersten Hälfte des 100-jährigen Krieges gilt. Es ist gemeinfrei verwendbar.
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Wir springen diesmal ins 20. Jahrhundert zurück und beschäftigen uns mit der Geschichte der politischen Umfrage. Gerade in Wahlkampfzeiten ist Meinungsforschung nicht nur besonders gefragt, sondern steht ebenso in der Kritik: Inwiefern verändern Sonntagsfragen Wahlentscheidungen?
Wenn es um die Geschichte der Umfragen geht, wird häufig von einer Wette erzählt. George Gallup sagte 1936 mit Hilfe einer repräsentativen Umfrage das Wahlergebnis der US-Präsidentschaftswahl richtig voraus. Ist das tatsächlich der Beginn der modernen Meinungsforschung, oder doch eher ein Mythos? In Deutschland etablierte sich die Meinungsforschung jedenfalls nach dem 2. Weltkrieg als amerikanische bzw. demokratische Wissenschaft.
Ein großer Dank geht an Anja Kruke, die als Expertin für diese Episode zur Verfügung stand! Die Historikerin leitet das Archiv der sozialen Demokratie bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und sie hat über die Geschichte der Demoskopie promoviert (Demoskopie in der Bundesrepublik Deutschland – Meinungsforschung, Parteien und Medien 1949-1990).
Das Episodenbild zeigt eine Zeitschrift aus dem Jahr 1919, in der den Leserinnen und Lesern gezeigt wurde, wie sie in den Wahllokalen erwartet.
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Wir springen diesmal nicht sehr weit in die Vergangenheit zurück. Das Jahr ist 1989, der Ort ist die österreichisch-ungarische Grenze. Mitglieder der ungarischen Opposition planen ein Picknick am Eisernen Vorhang, bei welchem Delegationen der beiden Länder – symbolisch – dabei helfen sollen, den Vorhang abzutragen. Was dann allerdings geschieht, wird dieses Picknick zu einem Katalysator des schlussendlichen Vorhang- und Mauerfalls machen.
Der detaillierte Bericht zur Planung und Durchführung des Picknicks, verfasst von Mitorganisator Laszlo Nagy, ist hier zu finden.
Ein Flugblatt des Picknicks ist auf dieser Seite abgebildet (allerdings nicht wie in der Episode erwähnt mit einer Taube, sondern einer Rose, die Stacheldraht durchbricht).
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Der Alltag hat uns wieder. Auf die Jubiläumsepisode folgt in gewohntem Rhythmus die nächste Geschichte. Es geht diesmal um Leon Theremin, den Erfinder des Theremins. Den musikalischen Aspekt streifen wir aber nur, auch wenn das Theremin den Beginn der elektronischen Musik markiert, denn vor allem sprechen wir über das wechselhafte und faszinierende Leben von Theremin.
Nachdem er – in St. Petersburg geboren – einige Jahre in New York ein teilweise glamouröses Leben hatte, ging er zurück in die Sowjetunion und galt im Westen als verschollen. Was nicht zuletzt daran lag, dass Theremin seine Erfindungen nun für einen anderen Anwendungsfall einsetzte und für den Geheimdienst arbeitete. Und so kommt es, dass Theremin nicht nur das erste elektronische Instrument gebaut hat, sondern auch die erste passive Wanze – the Great Sealbug oder auch The Thing.
Ein besonderer Dank für diese Episode geht an Lothar Bodingbauer und Albert Glinsky für ihre Expertise, und an Thomas für die Idee!
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Und hier ist sie: Episode 100! Bevor wir in die Geschichte dieser Woche eintauchen, sprechen wir noch ein bisschen über die letzten 100 Wochen und warum wir das alles überhaupt so gern machen.
An dieser Stelle sei aber zuerst mal ein Dank an alle, die uns während der letzten 99 Episoden unterstützt haben, ausgesprochen. Jede Episode, die ihr anhört, jedes Feedback, jeder Tweet und Retweet, all dies freut uns wahnsinnig und ist der Grund, warum wir das Ganze so gern und seit 100 Wochen machen!
Für die eigentliche Geschichte sei – selten kommt es vor, aber wenn, dann berechtigt – eine Inhaltswarnung vorangeschickt: es ist vor allem eine tragische Geschichte, und neben einem Mord geht es auch um das Tabuthema schlechthin: Kannibalismus.
Wir springen also ans Ende des 19. Jahrhunderts und sprechen über eine Jacht, die Kapitän Tom Dudley und seine dreiköpfige Crew von Southampton in England nach Sydney überführen sollen.
Was im Zuge dieser transatlantischen Reise passiert, wird nicht nur weitreichende Folgen für die vier Männer, sondern auch für die internationale Seefahrt und die englische Rechtssprechung haben.
Das Episodenbild zeigt eine Skizze der Mignonette, die von Kapitän Tom Dudley angefertigt wurde.
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