
Sign up to save your podcasts
Or


Based on Podcast App listening data
Wir springen diesmal wieder in die Frühe Neuzeit und schauen uns die Anfänge eines staatlichen Großprojektes an: die Volkszählung. 1753/54 wurde in der Habsburger Monarchie begonnen, die Bevölkerung zu erfassen. Wir reden über die Gründe und darüber, was erfasst wurde und wie die Seelenkonskriptionen in der Habsburger Monarchie umgesetzt wurden. Ein Effekt ist dabei jedenfalls besonders bemerkenswert: die Einführung der Hausnummerierung.
Vielen Dank an Anton Tantner, der uns für diese Episode als Experte unterstützt hat. Er hat nicht nur seine Dissertation zu dem Thema (“Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen – Hausnummerierung und Seelenkonskription in der Habsburgermonarchie”) geschrieben, sondern macht auch manchmal Hausnummern-Flanerien in Wien.
Wer uns unterstützen möchte: Alle Hinweise, wie ihr uns finanziell unterstützen könnt, findet ihr hier. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt’s die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen.
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Richard
Daniel
Anton Tantner
Der Beitrag GAG89: Seelenkonskription – die Anfänge der modernen Volkszählungen erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Wir springen in dieser Episode zurück ins Mittelalter und auch ein bisschen in die frühe Neuzeit. Über die Jahrhunderte hinweg berichten Quellen immer wieder von Menschengruppen, die über Tage, Wochen und Monate hinweg wie rasend tanzen, anscheinend ohne ersichtlichen Grund.
Wir sprechen über mögliche Gründe, von Bissen diverser Tiere bis zum Versuch der göttlichen Erlösung näherzukommen.
Das Episodenbild ist ein Ausschnitt eines Bildes von Pieter Brueghel, das Teilnehmer eines Ausbruchs der Tanzmanie darstellen soll.
Das Outro ist diesmal eine Tarantella, wahrscheinlich nicht genau so eine, wie sie damals gespielt wurde, aber vielleicht recht nah dran. Das Stück heißt “Tarantella re pinitenti” und wurde auf Soundcloud vom Filarota Recording Studio unter einer Creative Commons 3.0 Lizenz zur Verfügung gestellt. Die hier verwendete Version ist etwas gekürzt, das ganze Stück könnt ihr euch hier anhören.
Die wohl ausführlichste Quelle zu diesem Thema ist natürlich das erwähnte Buch von Gregor Rohmann mit dem Titel “Tanzwut”.
Die möglichen medizinischen Gründe kommen aus diesem kurzen Aufsatz aus dem Jahr 1997.
Wer uns unterstützen möchte: Alle Hinweise, wie ihr uns finanziell unterstützen könnt, findet ihr hier. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt’s die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen.
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Richard
Daniel
Der Beitrag GAG88: Von der Tanzwut und ihrer (wahrscheinlichen) Ursache erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Wir springen zurück in die 1930er Jahre und beschäftigen uns mit einem Währungsexperiment, das nationale und internationale Aufmerksamkeit erregte und das bald als Wunder von Wörgl bezeichnet wurde. Während der Wirtschaftskrise und der staatlichen Deflationspolitik versuchte der “Zufallsbürgermeister” Michael Unterguggenberger mit der Einführung von Freigeld/Schwundgeld nach Silvio Gesell, die wirtschaftliche und finanzielle Notlage zu bekämpfen.
Vielen Dank an Josef Nußbaumer, Professor an der Uni Innsbruck am Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte, der uns als Experte für das Thema unterstützt hat.
Vorder- und Rückseite des Wörgler Freigeldes:
Wer uns unterstützen möchte: Alle Hinweise, wie ihr uns finanziell unterstützen könnt, findet ihr hier. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt’s die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen.
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Richard
Daniel
Der Beitrag GAG87: Die Einführung von Freigeld und das Wunder von Wörgl erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Diese Episode ist aus mehreren Gründen außergewöhnlich: Wir haben die Gelegenheit genutzt, um auf der re:publica zu podcasten. Allerdings mussten wir nach draußen in die Kälte, weil wir sonst keinen (zumindest einigermaßen) ruhigen Ort gefunden haben. Dafür ist aber wieder ein Gast dabei: Juna Grossmann, vielen als @IrgendwieJuna bekannt, hat uns eine Geschichte mitgebracht und uns nicht nur von einem falschen Messias erzählt, sondern auch, woher der Döner seinen Namen hat.
Wer uns unterstützen möchte: Alle Hinweise, wie ihr uns finanziell unterstützen könnt, findet ihr hier. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt’s die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen.
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Juna Grossmann
Richard
Daniel
Der Beitrag GAG86: Sabbatai Zwi – Der falsche Messias erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Wir springen für diese Geschichte in die 1930er Jahre Australiens. Ein vor der Küste Sydneys gefangener Hai birgt ein Geheimnis, das einen der noch immer bekanntesten Kriminalfälle Australiens auslösen wird.
Das Coverbild der Episode ist aus einem illustrierten Band romantischer Gedichte aus dem 19. Jh, hat, abgesehen vom abgebildeten Hai, nichts mit der Episode zu tun, ist aber hübsch.
Wer uns unterstützen möchte: Alle Hinweise, wie ihr uns finanziell unterstützen könnt, findet ihr hier. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt’s die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen.
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Richard
Daniel
Der Beitrag GAG85: Ein Arm, ein Hai, ein Kriminalfall erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Wir sprechen diesmal darüber, wie sich das Klima auf der Erde in den letzten 1.000 Jahren verändert hat. Dabei stehen zwei außergewöhnliche Phasen im Mittelpunkt: Die Mittelalterliche Klimaanomalie, eine Warmzeit, die von der Kleinen Eiszeit abgelöst wird, und die die Frühe Neuzeit durch kalte Winter und schlechte Ernten prägt. Es geht auch um die Frage, seit wann sich Menschen Gedanken darüber machen, wie sich das Klima verändert und ab wann das Verständnis von Klima entstanden ist, wie wir es heute kennen.
Das Outro ist das Allegro aus dem Winter der Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi, das in der Episode angesprochen wird (John Harrison — Violin / Robert Turizziani — Conductor / Wichita State University Chamber Players). Zu hören ist unter anderem ein Schlittschuhläufer.
Wer uns unterstützen möchte: Alle Hinweise, wie ihr uns finanziell unterstützen könnt, findet ihr hier. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt’s die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen.
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Richard
Daniel
Der Beitrag GAG84: Eine kleine Geschichte des Klimas und des Klimawandels erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Dieses Jahr jährt sich die Reformation zum 500. Mal. Allerdings gab es schon vorher Anstrengungen, die katholische Kirche zu reformieren. Eine davon war jene, die vom böhmischen Reformator Jan Hus ausging und einen jahrzehntelangen Konflikt nach sich zog.
Wir sprechen über die Hussitenkriege, deren Protagonisten und welche Folgen diese Zeit für Böhmen hatte.
Das erwähnte Gemälde von František Ženíšek, das das Schicksal der Adamiten darstellt gibt’s hier anzusehen.
Literatur
Eine hierfür besonders spannende Quelle ist das Buch von Professor Martin Malia “History’s Locomotives”, über Revolutionen in Europa und wie sie unsere moderne Welt beeinflussten.
Über die angesprochene Trommel des Jan Žižka hat Thomas A. Fudge einen sehr ausführlichen Artikel geschrieben, der sich v.a. mit der Mystifizierung Žižkas auseinandersetzt.
Und obwohl schon beinahe 100 Jahre alt, gibt dieser Artikel von Rudolf Urbánek über Jan Žižka einigen Aufschluss über die Person und ihren Werdegang.
Wer noch mehr über Waffen, Ausrüstung und Taktik der Hussiten wissen will, kann sich dieses kleine Büchlein aus der Osprey Reihe Men-at-arms zu den Hussitenkriegen ansehen, das auch mit einigen Illustrationen der diversen Protagonisten des Konflikts versehen ist (wie immer in dieser Reihe dienen die Illustrationen meist eher als Inspiration und sollten nicht unbedingt als Fakt angesehen werden).
Das Episodenbild zeigt Jan Žižka in einem Stich aus dem Jahr 1585.
Wer uns unterstützen möchte: Alle Hinweise, wie ihr uns finanziell unterstützen könnt, findet ihr hier. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt’s die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInnenprofil erstellen.
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Richard
Daniel
Der Beitrag GAG83: 100 Jahre vor der Reformation – Jan Hus und die Hussitenkriege erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit einem der erfolgreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts und seiner bewegten Biographie: Victor Gruen. Er gilt nicht nur als Erfinder der modernen Einkaufszentren, sondern auch als Pionier der innerstädtischen Fußgängerzonen. Unglücklich über die fortschreitende Kommerzialisierung und die Entwicklung der “Supereinkaufsmaschinen” versucht er in den 1970er-Jahren die Städte vom “Terror der Automobile” zu befreien.
Vielen Dank an den wunderbaren Lothar Bodingbauer, der uns wieder als Sprecher zur Verfügung stand!
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Richard
Daniel
Lothar Bodingbauer
Der Beitrag GAG82: Victor Gruen und die Erfindung des Einkaufszentrums erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Wir springen diesmal recht kreuz und quer durch die Geschichte, auf der Suche nach den Ursprüngen unseres Essbestecks. Während das Messer zum Beispiel in der ein oder anderen Form schon lange seinen Platz am Tisch hat, dauerte es einige Zeit, bis wir uns an die Gabel gewöhnt hatten.
Wir sprechen auch darüber, warum in anderen Teilen der Welt Stäbchen verwendet wurden und was das über die jeweiligen Küchen aussagt.
Als einen tatsächlich relevanten Exkurs gibt’s zum Schluss auch noch eine Theorie über die Entstehung des Überbisses.
Das Episodenbild zeigt Brautbesteck aus dem sehr späten 16. Jahrhundert. Es kann im niederländischen Rijksmuseum bewundert werden.
Hier noch das in der Episode erwähnte Gemälde der Familie Fäsch beim Abendmahl:
Wer uns unterstützen möchte: Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei iTunes rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt’s die neue Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr Zeitsprung empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes PodcasthörerInneprofil erstellen.
Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Richard
Daniel
Der Beitrag GAG81: Eine kurze Geschichte des Essbestecks (aber ohne Löffel) erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Wir springen nach Amsterdam: 1661 beginnt dort der Katholik Jan Hartmann, eine Kirche in sein Grachtenhaus zu bauen. Es entstand eine beeindruckende Kirche, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts genutzt wurde, ehe sie 1888 zu einem Museum wurde, das noch heute besucht werden kann: das Museum Ons’ Lieve Heer op Solder.
Um zu klären, warum Jan Hartmann das gemacht hat, sprechen wir über eine faszinierende Zeit in der niederländischen Geschichte: Die Reformation, den Achtzigjährigen Krieg und das Goldene Zeitalter, in dem Amsterdam zu einer der bedeutendsten Städte der Welt wurde.
Das Outro ist die niederländische Nationalhymne, auch Het Wilhelmus oder Geusenhymne genannt. Die in der Episode kurz angesprochene Textzeile, die Wilhelms Zwiespalt verdeutlicht, ist: “Ein Prinz von Orange bin ich frei unerfehrt, den König von Hispanien hab ich allzeit geehrt.” Im Original: “Een Prinse van Oranje ben ik, vrij, onverveerd, den Koning van Hispanje heb ik altijd geëerd.”
Wer uns unterstützen möchte: Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei iTunes rezensiert, mit Sternen bewertet und euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Richard
Daniel
Der Beitrag GAG80: Eine Kirche auf dem Dachboden – Reformation und das Goldene Zeitalter in den Niederlanden erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
From the publisher's feed
Ranked by our users in the last 21 days

104 Listeners

248 Listeners

34 Listeners

27 Listeners

8 Listeners

12 Listeners

66 Listeners

36 Listeners

34 Listeners

9 Listeners

16 Listeners

54 Listeners

13 Listeners

13 Listeners