Glaubensdenker

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Glaubensdenker episodes

  • Zwischen Abschied und Algorithmus: Tod, Hoffnung und KI
    Wie spirituelle Rituale und künstliche Intelligenz unsere Begegnung mit Sterben und Leben verändern
    In dieser Folge sprechen Jan und Clemens über die dunkle November-Stimmung, das Thema Tod und Hoffnung, neue Formen von Abschiedsritualen und die Rolle von ehrenamtlichen Beerdigungsleiterinnen. Besonders spannend wird es, als KI-Themen und digitale Beziehungen ins Spiel kommen: Was bedeutet es, wenn Menschen Künstliche Intelligenz lieben oder sogar heiraten? Welche spirituellen und gesellschaftlichen Herausforderungen entstehen dadurch? Wie bleibt der Trost, wenn traditionelle Netzwerke durch Tod reißen und Beerdigungen und digitale Begegnungen neue Möglichkeiten eröffnen? Eine Folge über die Sinnfrage angesichts der Endlichkeit, das Fehlen von Berührung – und Momente, in denen Musik und Rabenfedern Trost spenden.
    26 min
  • Nicht die Oma im Garten – Über Bestattung, Trauer und Verantwortung
    Wie wir mit dem Tod umgehen – und was unsere Entscheidungen für die Lebenden bedeuten.
    In dieser Folge sprechen Jan und Clemens über ein Thema, das uns alle betrifft – den Tod. Ausgangspunkt ist Allerheiligen, doch schnell geht es um tiefere Fragen:
    Wie wollen wir bestattet werden? Was passiert, wenn jeder selbst entscheidet, wo er liegen möchte – vielleicht sogar im eigenen Garten? Und welche Folgen hat das für die, die zurückbleiben?
    Ein Gespräch über neue Bestattungsgesetze, den Wandel der Trauerkultur und die Verantwortung gegenüber den Angehörigen – mit Witz, Tiefgang und einem Schuss Sarkasmus.
    Oder, wie Clemens sagt: „Nicht die Oma im Garten, Freunde.“
    24 min
  • Die leise Seite der Liebe – Gesegnet durch Begegnung
    Wie Nähe entsteht, wenn Fremde sich wirklich sehen
    Eine zufällige Begegnung auf einer Tagung wird für Jan zu einer tiefen Erfahrung von Menschlichkeit, Wärme und Liebe – jenseits von Romantik oder Familie.
    Im Gespräch mit Clemens fragt er sich: Wie kann eine kurze Begegnung so berühren, dass sie bleibt?
    Die beiden sprechen über das Selbstbestimmungsrecht, über Glaube, Resonanz und darüber, dass Liebe manchmal einfach darin liegt, den anderen wirklich wahrzunehmen.
    25 min
  • Du sollst endlich denken!
    Denken statt Gehorsam – eine Ermutigung
    In dieser Folge tauchen wir tief ein in alte und neue „Du sollst“-Sätze: Von biblischen Geboten über gesellschaftliche Rahmen bis zur Frage, was heute wirklich hinter den Imperativen steckt. Müssen wir überhaupt noch folgen? Warum gibt es eine Sehnsucht nach klaren Anweisungen, und wie unterscheiden sich Gebot und Angebot? Eine humorvolle und tiefgründige Reise zwischen direkter Botschaft und persönlicher Freiheit — und warum vielleicht ein bisschen mehr Selbstdenken drin sein sollte.
    29 min
  • Vergib uns – und wir vergeben: Die vergessene Zumutung des Vaterunsers“
    Ein altes Gebet im neuen Licht
    Im Gespräch nähern sich Clemens und Jan dem klassischen Vaterunser-Gebet von verschiedenen Seiten: Wie zeitgemäß ist die Sprache? Was bedeutet „Vater“ im historischen und heutigen Kontext? Sie loten aus, warum viele Menschen mit diesem Gebet hadern, wie emotionale Tiefe darin steckt und weshalb gerade junge Menschen heute verstärkt nach Orientierung und Gemeinschaft suchen. Die Folge verbindet persönliche Reflektion, kirchliche Praxis und Beobachtungen zur gesellschaftlichen Entwicklung der Jugend.
    Jugendliche und Ehrenamt: https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/119820/b06feba2db2c77e0bff4a24662b20c70/freiwilliges-engagement-junger-menschen-data.pdf
    Buchinfo & Verlinkung
    Das Vaterunser – Te Deum. plus: Eine zeitgemäße Auslegung des Herrengebetes
    Autor: Christian Kuster
    Verlag: Katholisches Bibelwerk
    Erscheinungsdatum: 16. Januar 2020
    Seitenzahl: 144 Seiten
    ISBN: 978-3-460-23146-7
    32 min
  • Von vielen Göttern zu einer Idee
    Wie sich unser Gottesbild wandelt – zwischen alten Mythen, spirituellen Momenten und der Frage nach Hellsicht und Heiligem Geist.
    Clemens bringt eine Idee mit: Von den vielen Göttern der Antike hin zum einen Gott – wie hat die Menschheit diesen Schritt vollzogen? Gemeinsam mit Jan geht es um die Faszination des Monotheismus, um spirituelle Erfahrungen, die uns an Grenzen der Ratio führen, und um die Frage, wie sich Gottesbilder bis heute wandeln. Dazu erzählt Jan berührende Geschichten von Hellsichtigkeit, Intuition und der Kraft des Heiligen Geistes. Eine Folge über das Spüren, das Vertrauen in die eigenen Wahrnehmungen – und die Gefahr, wenn Glaube in starren Fundamentalismus kippt.
    Bibelstelle: 1 Korinther 12,4–11
    29 min
  • Parade der Persönlichkeitsanteile
    Transaktionsanalyse, Schützenfest und die Sehnsucht nach dem Erwachsenen-Ich
    Jan freut sich aufs Schützenfest, Clemens denkt über Kommunikation und gesellschaftliche Reife nach – und plötzlich stehen sie mitten in einem Gespräch über Transaktionsanalyse, Persönlichkeitsanteile und die kollektive Müdigkeit des Frontallappens.
    Eine Folge über Kind-Ich, Eltern-Ich und das oft vermisste Erwachsenen-Ich in Gesellschaft, Glaube und Politik.
    Zwischen Bierstock und Tiefenpsychologie: Warum loslassen manchmal heilsam ist – aber auch Maß braucht.
    **Buchtipp aus der Folge:**
    *Eric Berne – Spiele der Erwachsenen. Psychologie der menschlichen Beziehungen*
    24 min
  • Wenn die Erde zur Scheibe wird
    wischen Glaube, Fakten und Verschwörung – eine seelsorgliche Gratwanderung
    In dieser Folge berichten Jan und Clemens von einem Gespräch, das alles auf den Kopf stellt: Zwei junge Männer behaupten, die Erde sei eine Scheibe – und meinen das ernst. Zwischen Irritation, Ratlosigkeit und tiefer Seelsorge reflektieren die beiden, wie man mit Verschwörungsglauben umgeht, ohne die menschliche Würde aus den Augen zu verlieren.
    Eine Folge über Weltbilder, den Schmerz der Entfremdung, professionelle Haltung und den Glauben an die Kraft des Dialogs – auch dort, wo der Graben tief scheint.
    Mit einem Blick auf Wissenschaft, Bibel und Gesellschaft.
    - Faktencheck: https://www.dlr.de/de/next/raumfahrt/spannendes/ihr-fragt-wir-antworten/warum-die-erde-eindeutig-eine-scheibe-ist
    27 min
  • Mehr Bewegung - mehr Toleranz
    Vom Wandern, Beten und dem Wert echter Auszeiten
    „Der Mensch braucht Urlaub“ – mit diesem Satz startet eine sommerlich-leichte, zugleich tiefgehende Folge der Glaubensdenker. Jan erzählt von seiner Alpenwanderung voller Stille, Anstrengung, Gewitterdruck und spiritueller Momente. Clemens sehnt sich derweil nach seinem baldigen Urlaub im Schwarzwald. Gemeinsam erkunden sie, warum echte Auszeiten mehr sind als nur Erholung: Sie führen zu Begegnung, innerer Reinigung und sogar zu einem tieferen Glauben.
    Mit Themen wie:
    Wandern als spirituelles Ritual
    Körper als Resonanzraum für das Gebet
    Bewegung als Quelle für Toleranz
    Warum echte Erholung kein Luxus sein darf
    Eine inspirierende Folge über die Kunst, loszulassen – mit Humor, Tiefe und Sommerduft.
    26 min
  • „Wo spüre ich mich?“ – Zwischen Exzess und Existenz
    Ein Gespräch über Körper, Geist, Glaube und die Kunst, sich selbst zu begegnen
    In dieser Folge geht es um die große Frage: Wo und wann spüre ich mich am meisten?
    Clemens und Jan sprechen über Saunagänge, Bandproben, Beerdigungen, spirituelle Exzesse und die Schönheit der Routine. Sie fragen sich: Muss es immer der große Knall sein, um sich selbst zu fühlen – oder reicht manchmal auch der Kaffee am Fenster?
    Ein ehrliches, nachdenkliches und auch humorvolles Gespräch über das Menschsein zwischen Alltag und Transzendenz.
    29 min

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Agnostiker trifft Priester! -- Über Glauben wird selten gesprochen. Da wir vernünftige und realistische Menschen sind, kommen uns Hoffnungen auf alles, was größer ist als die Welt, komisch vor. Mit welchen Vokabeln kann man sich ernsthaft darüber unterhalten, was man schließlich doch irgendwie glaubt oder hofft? Je mehr wir uns darüber austauschen, was wir vom Leben denken, und welche Vorstellung wir von seinem Urgrund haben, desto weniger verrückt kommen uns die eigenen Gedanken dazu vor, die sich doch ab und an ins Bewusstsein stehlen. Und dann gibt es da noch die Kirchen mit allen ihren Themen und Problemen, zwischen denen man echt schnell vergessen kann, dass es eigentlich immer ums Leben geht, um sinnvolles Leben.

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