Schwester Anne Kurz erzählt in dieser Folge vom "Blick in die Bibel", wie sie zwischen Münster und Hildesheim pendelt und dabei mit Verspätungen, Umstiegen und manchmal auch schwierigen Situationen im Zug zu tun hat. Im Bistum Hildesheim arbeitet sie als Referentin für Liturgie und Schöpfungsverantwortung. Im Rahmen dieser Tätigkeit begleitet sie etwa Ehrenamtliche, die Wort-Gottes-Feiern gestalten. Danach geht es um das Evangelium von Marta und Maria: Marta arbeitet, Maria hört Jesus zu. Schwester Anne deutet die Geschichte nicht als Gegensatz, sondern als Einladung, den eigenen Platz zu finden. Das Ziel muss immer eine größere Gemeinschaft mit Jesus sein, findet sie. Wichtig sei zudem, sich immer wieder zu fragen: Was ist jetzt wirklich wesentlich? Eine Podcastfolge über Alltag, Glauben und die Kunst, zwischen Tun und Hören eine Balance zu finden.Aus dem Lukasevangelium:In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden. (Lk 10,38-42)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)