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Nachhaltigkeit wird für Unternehmen immer wichtiger - doch wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Nachhaltigkeitspraxis transparent und effizient darstellen, ohne sich dem aufwendigen Regelwerk der CSRD zu unterwerfen? Genau hier setzt der VSME Standard an.
In dieser Podcast-Episode beleuchten wir den freiwilligen Berichtsstandard VSME und diskutieren seine Chancen und Herausforderungen. Der Standard bietet KMU eine Alternative zur verpflichtenden CSR-Berichterstattung und hilft ihnen, sich im Wettbewerb zu behaupten. Doch wie aufwändig ist die Umsetzung? Wir gehen der Frage nach, ob sich der Aufwand lohnt und welchen praktischen Nutzen Unternehmen daraus ziehen können.
Darüber hinaus zeigen wir, wie eine systematische Erfassung von ESG-Daten nicht nur die steigenden Anforderungen wichtiger Geschäftspartner erfüllt, sondern auch Türen zu nachhaltigen Finanzierungsmöglichkeiten und Investoren öffnet. Doch Vorsicht: Nicht alles an VSME ist selbstverständlich. Wir sprechen über die größten Herausforderungen, geben praktische Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung und stellen hilfreiche Tools vor, die KMU den Einstieg erleichtern.
Lohnt sich VSME für KMU wirklich? Das klären wir in dieser Folge - viel Spaß beim Zuhören!
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Welche Lösungsmöglichkeiten bieten Biokunststoffe für die Verpackungsprobleme der Lebensmittelindustrie? Obwohl sie als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen vielversprechend erscheinen, gibt es technische und gesetzliche Herausforderungen, die es zu überwinden gilt. Von technischen Hürden, wie der Verbesserung der Barriereeigenschaften, bis hin zu rechtlichen und entwicklungstechnischen Schwierigkeiten – Unternehmen müssen einiges meistern, um Biokunststoffe erfolgreich einzusetzen.
Doch es gibt auch vielversprechende Ansätze, wie bspw. die Nutzung von Algen. Denn diese sind nicht nur als Lebensmittel genießbar, sondern haben auch hervorragende Voraussetzungen für die Herstellung von Lebensmittelverpackungen. Welche Möglichkeit gibt es und wie können wir sie in Zukunft nutzen?
Viel Spaß beim Zuhören!
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Sind Biokunststoffe die Lösung oder verlagern sie nur das Problem? Uns allen sind im Alltag bestimmt schon einmal Verpackungen aus Biokunststoff begegnet. Insbesondere bei Lebensmittelverpackungen, bspw. im Take-Away-Bereich gibt es oft Verpackungen mit dem Aufdruck „biologisch abbaubar“ oder „100% plant based“. Das klingt zu gut – endlich kein schlechtes Gewissen mehr bei Take-Away-Verpackungen. Aber sind biologisch abbaubare Verpackungen wirklich umweltfreundlicher?
Diese Verpackungen werden oft als umweltfreundlich beworben, doch die Realität ist komplexer. Trotz des Etiketts „biologisch abbaubar“ landen viele dieser Produkte nicht dort, wo sie eigentlich hingehören. In der ersten Folge unseres Zweiteilers werfen wir einen Blick auf die vermeintlichen Vorteile von Biokunststoffen und die Herausforderungen, die sie mit sich bringen. Wir gehen den Vorteilen und Nachteilen von Biokunststoffen auf den Grund, beleuchten die Herausforderungen bei der Entsorgung und das weit verbreitete Missverständnis von „biologisch abbaubar“. Außerdem sprechen wir über die Problematik von Greenwashing, aber auch über mögliche Lösungsansätze für die Verwendung von Biokunststoffen.
Viel Spaß beim Zuhören!
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Die Klimakrise ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ökonomische Herausforderung - und sie spitzt sich zu. Doch wie viel Klimaschutz ist nötig, um eine lebenswerte Zukunft zu sichern? In dieser Folge diskutieren wir, wie Klimaschutzmaßnahmen sowohl die Auswirkungen von Naturkatastrophen abmildern als auch die wirtschaftliche Stabilität fördern können.
Grundlage ist die aktuelle Studie der Boston Consulting Group, des University of Cambridge climaTRACES Lab und der Cambridge Judge Business School: Landing the Economic Case for Climate Action with Decision Makers - Too Hot to Think Straight, Too Cold to Panic. Sie zeigt, dass ein ungebremster Klimawandel bis 2050 bis zu 25 Prozent der Unternehmensgewinne gefährden könnte. Gleichzeitig birgt der Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft enorme Chancen: Der Markt für grüne Technologien könnte bis 2030 auf 14 Billionen US-Dollar pro Jahr anwachsen und Klimainvestitionen könnten Verluste von 10-15 % des globalen BIP verhindern.
Unternehmen, die frühzeitig in Klimaschutz investieren, minimieren nicht nur ihre Risiken, sondern sichern sich auch Wettbewerbsvorteile. Denn Klimaschutz ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch eine große Chance.
Viel Spaß beim Zuhören!
Wie steht es um die weltweite Ungleichheit zwischen den Geschlechtern? Dazu werfen wir in dieser Folge einen Blick in den CARE-Bericht. Dieser beleuchtet die massiven wirtschaftlichen Kosten, die durch Geschlechterungleichheit entstehen.
Frauen sind weltweit in vielen Bereichen strukturell benachteiligt, sei es durch fehlende Gesetze zur Lohngleichheit, eingeschränkten Zugang zu Finanzdienstleistungen oder die digitale Kluft. Diese Ungleichheiten führen dazu, dass das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mehr als 20 Prozent niedriger ist, als es sein könnte. Nach Angaben der Weltbank könnten 172 Billionen US-Dollar an wirtschaftlichen Gewinnen freigesetzt werden, wenn Frauen die gleichen Chancen hätten wie Männer.
Ein zentrales Thema ist die unbezahlte Pflegearbeit, die Frauen tagtäglich leisten. Diese Arbeit hat einen geschätzten wirtschaftlichen Wert von 10,8 Billionen US-Dollar pro Jahr, wird aber oft nicht anerkannt. Der Bericht zeigt auch, dass es beim derzeitigen Tempo noch 152 Jahre dauern würde, bis die wirtschaftliche Gleichstellung der Geschlechter erreicht ist.
Doch wie geht man diese Themen an? CARE fordert gezielte Maßnahmen, darunter faire Löhne, sicherere Arbeitsbedingungen, Investitionen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie einen besseren Zugang zu Bildung und Digitalisierung für Frauen und Mädchen.
Viel Spaß beim Zuhören!
Sicherlich hast du von den jüngsten Vorschlägen der EU-Kommission zur Änderung der Nachhaltigkeitsberichterstattung gehört. Aber worum geht es eigentlich bei der Omnibus-Richtlinie? Das besprechen wir in der heutigen Folge.
Die Änderungen bei der Omnibus-Richtlinie zielen darauf ab, den bürokratischen Aufwand für Unternehmen zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen zu stärken.
Die wichtigsten geplanten Änderungen sind: Anhebung der Schwellenwerte:
Auch wenn dies zunächst weniger Unternehmen betrifft, bleibt die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung bestehen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns weiterhin für transparente und nachhaltige Geschäftspraktiken einsetzen und der Nachhaltigkeitsberichterstattung weiter nachgehen.
Hör rein und erfahre mehr über die möglichen Auswirkungen dieser Änderungen auf Unternehmen und die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU.
Viel Spaß beim Zuhören!
Links zum Thema:
Die Bundestagswahl steht kurz bevor und wir wollten für euch die Positionen der verschiedenen Parteien zur Kreislaufwirtschaft genauer unter die Lupe nehmen. Zur Vorbereitung haben wir den KI-Assistenten von Wahl.chat genutzt, um die einzelnen Wahlprogramme zu analysieren.
Wir haben dem KI-Assistenten unter anderem die folgende Frage gestellt: "Wie stehen die Parteien zur Kreislaufwirtschaft?"
Bei der Analyse hat der KI-Assistent die Wahlprogramme der folgenden Parteien untersucht:
Wir erläutern die Antworten der Wahl-KI im Detail und diskutieren, was die Positionen und Strategien der Parteien vor der anstehenden Bundestagswahl für die Zukunft der Kreislaufwirtschaft in Deutschland bedeuten könnten.
Viel Spaß beim Zuhören!
Zum Abschluss unserer Podcast-Serie über die Überschwemmungen in Valencia möchten wir über die aktuelle Situation vor Ort in Valencia berichten. Eveline wird insbesondere auf den Zustand der Albufera Valenciana, des umliegenden Naturschutzgebietes und der Reisfelder eingehen. Die Überschwemmungen haben große Gefahren für Flora und Fauna mit sich gebracht und das empfindliche ökologische Gleichgewicht steht vor großen Herausforderungen.
Die Albufera Valenciana ist eine ausgesüßte Lagune an der Küste des Golfs von Valencia in der Autonomen Gemeinschaft Valencia im Osten Spaniens. Sie bildet den Hauptteil des Parc Natural de l’Albufera de València, einem 21.120 Hektar großen Naturschutzgebiet. Die natürliche Artenvielfalt des Parks ermöglicht es normalerweise, das ganze Jahr über eine große Vielfalt an Flora und Fauna zu beobachten und zu genießen.
Trotz der widrigen Umstände erwiesen sich die Menschen in Valencia als außerordentlich warmherzig und aufgeschlossen. Eveline und die anderen Experten wurden freundlich empfangen und die Unterstützung vor Ort wurde mit großer Dankbarkeit angenommen.
Wir hoffen, dass den Menschen und der Natur in Valencia schnell geholfen wird und sich die Region bald von den verheerenden Auswirkungen der Flut erholen kann. Wir stehen weiterhin in Kontakt mit dem Clean Waste Cluster vor Ort und werden unsere Unterstützung und Hilfe zur Verfügung stellen, um den Wiederaufbau zu fördern.
Eine Zusammenfassung sowie Bilder von Evelines Reise nach Valencia findet ihr in unserem Blogbeitrag Nach der Flut – Abfall und kein Ende, auch in Valencia.
Viel Spaß beim Zuhören und Lesen!
Nach ihrer gemeinsamen Reise mit Stephan Müllers vom Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ahrweiler und Prof. Fekete von der TH Köln nach Valencia berichtet Eveline über die Auswirkungen der jüngsten Überschwemmungen. Vor Ort haben sich die drei Experten ein Bild von der Lage gemacht und ihr Wissen über Abfallmanagement in Katastrophensituationen weitergegeben. Eveline schildert ihre Eindrücke und berichtet über die Pressekonferenz, die in Valencia stattfand.
Während der Pressekonferenz wurde die Priorität eines effizienten Abfallmanagements nach der Rettung und Grundversorgung der Opfer betont. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass der Wiederaufbau ein langwieriger Prozess ist, der erhebliche Ressourcen erfordert. Ein großes Problem stellt die große Anzahl zerstörter Fahrzeuge dar. Diese müssen vor der Entsorgung von gefährlichen Abfällen befreit werden, um eine fachgerechte Entsorgung zu gewährleisten und damit negative Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Besonders wichtig sind zudem gute Organisationsstrukturen, auch für die Freiwilligenhilfe, und die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen und Institutionen. Es ist an der Zeit, an diesen Netzwerken zu arbeiten und sie auf EU-Ebene auszubauen.
Hört rein und erfahrt mehr über die Herausforderungen und Lösungen im Abfallmanagement nach Flurkatastrophen.
Viel Spaß beim Zuhören!
Im Oktober 2024 wurde Spanien von schweren Regenfällen und verheerenden Überschwemmungen heimgesucht. Auch nach mehr als zwei Monaten ist die Lage vor Ort noch nicht unter Kontrolle.
Auf Einladung des Clean Waste Clusters und der Universitat Politècnica de València reist Eveline gemeinsam mit einigen Experten – darunter Prof. Dr. Alexander Fekete von der TH Köln und Stephan Müllers vom Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ahrweiler – nach Valencia, um ihr Wissen über die Entsorgung von Hochwasserabfällen einzubringen. Dabei setzen die Experten auf eine gute Leadershipstruktur und den Ansatz des Systems Gardening, um effektiv und nachhaltig zu helfen.
Im Vorfeld der Reise berichtet Eveline über die bisherige Kommunikation mit dem Netzwerk vor Ort und was sie für ihren Besuch in Valencia geplant hat.
Viel Spaß beim Zuhören!
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Hier ist Eveline von Thinking Circular, dem Multiversum für grünen Fortschritt!
Circular Economy ist unser zukunftsfähiger Lösungsansatz zur Gestaltung einer nachhaltigen Wirtschaft. Und darum geht es in diesem Podcast.
Unser Verständnis von Circular Economy:
Das mitteleuropäische kulturelle Gesellschaftsverständnis von Kreislaufwirtschaft wird oft auf die Abfallwirtschaft reduziert. Doch die Natur kennt keinen Abfall, wie wir ihn in unseren Gesellschaften definieren und ihn in unserer Gesellschaft praktizieren. Je bewusster Menschen in Wechselwirkung mit der Natur leben, desto weniger Abfall gibt es. Abfall als Produkt von Überfluss und ungerechter Verteilung ist ein Resultat der Fehlsteuerung unserer Wirtschaftssysteme. Solange wir nicht so produzieren und konsumieren, dass unsere Güter für Menschen und die Umwelt verträglich sind und uns nicht gefährden, werden wir die Mängel unseres Systems durch grüne Umwelttechnologien ausgleichen müssen. Luft-, Wasser- und Bodenreinigung oder -sanierung werden so lange notwendig sein, bis die Transformation gelungen ist. So lange gilt „Close the loop“ als Modell, Material und Produkte so in Kreisläufe zu bringen, dass eine möglichst vollständige Wiedernutzung möglich wird. Es gibt also noch sehr viel zu tun auf diesem Weg, und wir lernen mit jedem Schritt dazu.

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