Happy Place Podcast
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Happy Place Podcast episodes

  • #55 Minimalismus Game: 465 Dinge aussortieren - #happyplace465
    Das Minimalismus Game erklärt

    Minimalismus spielt definitiv eine große Rolle in meinem Leben. Ich würde nicht sagen, dass ich ein klassischer Minimalist bin, eigentlich ganz und gar nicht, aber seit Jahren kaufe ich immer weniger, und wenn - dann ersetze ich lieber anstatt zu sammeln, und auch seit Jahren bin ich am Aussortieren. Vor allem nach dem Lockdown und seitdem ich eine Weile nicht in meinem Haupt Zuhause war, habe ich gemerkt und wirklich innerlich gespürt, wie sehr mich die Gegenstände stören, die mich umgeben. Und so, schon das ganze Jahr 2021 bin ich am aussortieren, entrümpeln, verschenken, verkaufen und entsorgen.

    The Minimalists Joshua und Ryan haben vor einigen Jahren ein Minimalismus Game entworfen, was ich erst vor kurzem entdeckt habe und mich ehrlich frage, wieso ich das noch nicht kannte.

    Es ist super spannend und super interessant. Und vor allem - passend für einen Monatsbeginn. Also hab ich mich entschlossen, diesen Monat gleich mit der richtigen Intention zu starten und das Minimalismus Game zu spielen.

    Wie funktioniert das?

    Eigentlich recht easy… Was ich an dem Spiel besonders mag, ist das man nicht gleich alles überstürzt, das liebe ich. Man macht erstmal kleine Schritte. Und das ganze Spiel ist so konzipiert, dass das minimalistische Denken eher zur Gewohnheit wird - also genau das richtige für mich, und auch für jeden, denke ich. Alles, was wir uns langsam aneignen haben viel mehr Potential in unserem Leben zu bleiben.

    Das Spiel geht 30 Tage.

    Am ersten Tag sortiert man 1 Sache aus.
    Am zweiten Tag - 2 Sachen.
    Am dritten Tag - 3 Sachen… und so geht es weiter. Also zum Beispiel am Tag 20 sortiere ich dann 20 Sachen aus, und ja, am Tag 30 verabschiede ich mich von 30 Dingen.
    Dabei zählt alles: Klein und groß, funktionstüchtig und kaputt - ganz egal. Hauptsache entfernst du etwas aus deinem Zuhause.

    Nach diesen 30 Tagen werden insgesamt 465 Dinge aussortiert. Ja. Das ist jede Menge! Vor allem aber, das ist jede Menge Ballast, den ich nicht brauche und ich denke, dass wird zwar nicht immer einfach, aber mein Bauchgefühl sagt: Es wird nicht mal halbwegs so kompliziert, wie es klingt. Ich setze sogar noch einen drauf: Ich werde das Spiel den ganzen März durchziehen, d.h. 31 Tage lang und somit dürfen insgesamt 496 Dinge aus meinem Zuhause gehen.

    Ich hoffe sehr, dass ich das schaffe. Das ist natürlich momentan gar nicht mehr so einfach, denn ich habe schon 2 Monate jetzt wirklich fleißig aussortiert. Alleine in den letzen 2 Wochen habe ich bereits 37 Dinge verkauft, 3 große Umzugskartons voll gemacht und auf die Straße gestellt und 6 große Müllsäcke voller Zeugs weggeschmissen. Ich denke, ich habe bereits die Menge dring gehabt, aber ich mir trotzdem sicher, dass ich noch 465 oder in meinem Fall 496 Teile finde, die keinen Mehrwert in mein Leben bringen.

    Denk dran, dass nur du bestimmen darfst, wovon du dich trennst. Minimalismus ist so individuell und da gibt es keine festen Regeln. Meine Anregung für dich wären schon mal darauf zu achten:

    Hast du etwas doppelt und dreifach
    Bringt dir das WIRKLICH Freude
    Nutzt du es regelmäßig bzw. überhaupt
    Ist es da, weil du dafür viel Geld gezahlt hast, auch wenn du es nicht mehr wirklich magst

    All das sind für mich Faktoren, mich von Dingen zu trennen. Das kann auch vielleicht dir helfen. Sonst kannst du mir gern auf Instagram schreiben und ich teile gern meine Tipps mit dir!

    Joshua und Ryan haben es auch ursprünglich vorgeschlagen, dass man das wirklich als Game macht, also mit jemandem anders und sogar noch wetten kann, wer am längsten durchzieht. Man sucht sich dann eben noch eine Person, die mitmacht.

    Am besten gewinnen alle, also ziehen alle diese 30 Tage durch, aber sollte dein Spielpartner verlieren, dann wirst du zum Beispiel zum Essen eingeladen oder man wettet um etwas anderes.

    Ich würde an dieser Stelle deswegen dich dazu einladen, mit mir dieses Spiel zu spielen. Let’s go! Minimalismus Game für 30 Tage. Du kannst gern das nur für dich machen, aber es würde mich super super super freuen, wenn du das mit mir teilst. Auch ich werde jeden Morgen berichten und auf meinem Instagram account happyplacepodcast Videos und Fotos stellen, sodass du meinen Fortschritt verfolgen kannst. Mach einfach gleich mit! Nutze am besten den Hashtag #happyplace465 damit ich das finden kann und ich poste deine Beiträge gern auch auf meine Seite. Mein Wunsch wäre natürlich, dass ganz ganz viele Menschen mitmachen, denn so macht das Spiel richtig Spaß. Also erzähle gern weiter, lade deine Freunde ein und wenn ihr das auf Instagram postet, denkt dran den Hashtag #happlypace465 zu nutzen und auch gern mich direkt verlinken.

    Viel viel Spaß!

    10 min
  • #54 Weniger zahlen kostet oft mehr
    Warum wir bei Schnäppchen aufpassen sollen und das slow living dabei hilft

    Ich habe vor kurzem eine sehr interessante Podcast Folge angehört. Es ging um Psychologie vom Kaufen. Und es hat mich super gepackt. Ich versuche mittlerweile sehr bewusst mit meinen Käufen umzugehen, deswegen war es eben interessant mir das anzuhören.

    Der durchschnittliche Käufer will vor allem den Rabatt konsumieren.

    Außerdem motiviert es uns wohl zu kaufen, wenn etwas begrenzt ist.

    Aber mir geht es in dieser Folge vor allem darum, dass das günstiger in der Regel das gar nicht ist, und wir dadurch viel mehr Geld ausgeben.

    Natürlich freut man sich, wenn man Geld sparen kann. Wer würde sich da nicht freuen? Ich liebe es, Geld zu sparen. Allerdings kann ich wirklich sagen, dass ich vor allem dadurch Geld spare, dass ich a) bewusster konsumiere und b) mehr Geld für etwas ausgebe, was aber dann auch lange hält.

    Oft geben wir zwar kleines Geld aus, was aber sich schnell summiert und da spart man einfach an dem falschen Ende.

    Warum sind diese Schnäppchen so gefährlich?

    Es ist einfacher, sich von kleineren Summen zu lösen
    Man kauft sich schnell etwas, was man vielleicht gar nicht braucht (weil - günstig)
    Man kauft etwas nur “für der Übergang” bis man “etwas Richtiges” gefunden hat
    Man macht sich bei kleineren Summen weniger Gedanken
    Aufgrund von der schlechten Qualität ist man gezwungen, das öfter zu ersetzen
    Man geht bereits beim Kauf einen Kompromiss mit sich selbst ein, das Gekaufte etwas weniger mögen “zu dürfen” (weil es ja nicht so teuer war)

    Ich finde, dass slow living mir sehr viel geholfen hat, diese Käufe zu reduzieren.

    Zum einen habe ich gelernt, meine Impulse zu reduzieren und auch sie generell zu hinterfragen.
    Durch slow living habe ich mich daran gewöhnt, meine Käufe zu überprüfen:
    Brauche ich es wirklich?
    Brauche ich das jetzt?
    Gibt es Alternativen?
    Ist das Preis-Leistungs Verhältnis in Ordnung für mich bzw. noch wichtiger: Ist das Preis-Nutzungs Verhältnis korrekt?
    Habe ich Raum dafür?
    Bringt es (genug) Mehrwert?

    Im Nachhinein kann ich definitiv sagen, dass ich viel zu oft etwas günstiges gekauft habe, aber dann eben mehrmals bis ich dann irgendwann trotzdem viel Geld in die Hand nehmen musste, um das Richtige zu kaufen.

    Zum Beispiel:

    Küchenutensilien
    Staubsauger
    Sogar Möbel, wie eine Couch
    Oder auch Matratzen

    Mein größtes Problem bzw. Ausrede war, dass ich nicht so viel Geld hatte. Aber genau da ist schon mal der Fehler. Und zweitens habe ich früher öfter etwas gekauft, was ich eventuell gar nicht benötige.

    Hätte ich damals mir wirklich mehr Gedanken gemacht, oder auf Qualität geachtet, wäre das nicht passiert, zumindest nicht so oft.

    Vielleicht inspiriert dich diese Folge auch, bewusster darüber zu denken, was und vor allem aber WARUM du kaufst.

    24 min
  • #53 Warum mein bipolares Coming Out vor meinen Eltern erschwert war
    und es trotzdem ein ganz wichtiger Schritt war!
    Ich weiss noch, wie viel Angst ich hatte, meinen Eltern von meiner Diagnose zu erzählen. Speziell bei meinen Eltern war das auch echt ein komplizierter Fall.
    Ich wusste, dass ich meine Hürden haben werde, aber trotzdem war das mehr als nötig, darüber zu reden.
    Warum das bipolare Coming Out so erschwert war, und wie meine Eltern darauf reagiert haben kannst du in dieser Folge erfahren.
    Die Folge, die ich erwähnt habe:
    #31 Meine Story: In einer Achterbahn durch’s Leben
    Den Podcast findest du auf Instagram unter happyplacepodcast
    Die Musik die du hörst ist Exlibris von Kosta T
    20 min
  • #52 Ich schreibe mich selbst krank!
    Krank ist krank und dazu gehört eine Pause

    Als Selbstständige ist es manchmal schwer, die Grenzen zu spüren und sich selbst eine Auszeit zu erlauben.

    Es ist ja auch klar: Ich selbst bin dafür zuständig, dass ich genug Einnahmen generiere und überleben kann. Das ist natürlich ein recht harter Druck… Ich bin mittlerweile so weit, mit meiner Firma, dass ich auch viel abgeben kann, wenn es nötig ist. Außerdem hab ich ein tolles Team, was super gut arbeitet und ich kann mich immer auf meine Leute verlassen. Das entlastet enorm. Trotzdem, meine Firma muss geführt werden und dafür bin ich allein zuständig.

    Wenn ich krank werde, sehe ich das oft nicht ein…

    Fristen
    Meetings
    Persönliche Gespräche
    Aufgaben
    Spontane Baustellen

    Alles will bedient werden.

    Da ich nicht angestellt bin und auch regelmäßig meinen Facharzt aufbesuche brauche ich mich nicht krank schreiben lassen. Ich hab keinen Chef, der das Schriebstück von mir braucht. Und das ist manchmal eher weniger förderlich für mich…

    Ich arbeite oft trotzdem weiter

    Will mir keine Pause gönnen
    Habe Angst, dass es einen zu großen Schaden anrichten kann, wenn ich nicht vor Ort bin
    Möchte keinem im Team im Stich stehen lassen

    Trotzdem muss ich manchmal eine Pause machen. Es hilft mir wirklich, wenn ich mich selbst krank schreibe.

    Ich muss trotzdem realistisch bleiben und weiss, dass es eher nach hinten geht, wenn ich mir einen ganzen Monat frei nehme. Aber es reicht schon allein, wenn ich 4-5 Tage nicht arbeite, aber dann - ganz und gar nicht. Und das geht. Wirklich!

    Dann erstelle ich mir selbst ein Krankschreiben, erlaube mir zu Hause zu bleiben (oder auch wo anders), und versuche nicht an die Arbeit zu denken.

    So geht das:

    Einen genauen und nicht zu langen Zeitraum bestimmen
    Fristen verschieben
    Absprache halten
    Die Arbeit abgeben wenn möglich
    Automatische Nachrichten für die Emails einrichten
    Arbeitshandy ausmachen
    Arbeitsunterlagen möglichst von zu Hause entfernen
    Die Situation annehmen so wie sie ist
    Ruhe aufbewahren

    Meist tut es mir gut, den Schritt an sich zu gehen. Sich selbst das zu erlauben, krank zu sein. Abstand zu nehmen.

    Was mach ich dann?

    Eigentlich alles, was ich will - da gibt’s keine Regeln.

    Ich meditiere

    Räume zu Hause auf
    Mache Sport
    Lese Bücher
    Sticke

    Vor allem aber ist es ganz wichtig:

    Selbstliebe und Selbstachtung ausleben
    Keine to-do Listen
    Für Gleichgewicht sorgen
    Gesundheit pflegen
    Sich bewegen
    Und regelmäßig -

    17 min
  • #51 Meine Bipolare Erkrankung regelt meinen Tagesablauf
    Wieso das manchmal anders läuft als geplant

    Generelle Schwankungen:

    Die depressive Phase
    Die manische Phase

    Bemerkbar im Tagesablauf:

    Erschöpfung
    Wenn ich spüre, dass eine Phase kommt
    Trigger
    Allgemeine Arbeitszeiten

    Resultiert in:

    Lange Stunden, wenn ich eben langsamer bin, aber Dinge erledigen muss
    Komische Arbeitszeiten, was manchmal OK ist, aber manchmal wirklich nicht passt
    Schlechte Konzentration, wenn ich über meine Grenzen gehe
    Kompromisse, die mir nicht immer lieb sind
    Finanzielle Konsequenzen

    Ich balanciere das gut aus, weil ich sehr an meiner Produktivität arbeite und die “guten” Zeiten dann dafür nutze, effizient zu arbeiten. Aber es ist definitiv anderes Arbeiten, als der Durchschnitt so ist.

    Ich muss auch viel nach absoluten Prioritäten schauen und manchmal Dinge fallen lassen für eine Weile.

    Die größten Schwierigkeiten:

    Ämter
    Andere Leistungsanbieter
    Fristen
    Regelmäßige Verpflichtungen

    26 min
  • #50 Darf ich denn diese eine Cola trinken?
    Ja und Nein. Wann ist es richtig und wann falsch?
    Solche Fragen stellen wir uns bestimmt öfters. Darf ich, soll ich, müsste ich… Alles absolut berechtigte Fragen. Die Frage mit der Cola habe ich vor kurzem von einem Mitmenschen bekommen und habe mich sehr gefreut, meine Meinung dazu zu geben.
    Es ist wichtig, sich über so was Gedanken zu machen, und es ist super interessant, herauszufinden was und wann uns gut tut.
    Ob es JA oder NEIN auf diese konkrete Frage ist, verrate ich dir in dieser Folge.
    Den Podcast findest du auf Instagram unter happyplacepodcast
    Die Musik die du hörst ist Exlibris von Kosta T
    19 min
  • #49 Was wir von Kindern lernen können
    Warum Erwachsene wieder das innerliche Kind aufwecken sollen

    Ich will heute darüber reden, wie viel Resilienz Kinder in sich tragen, möchte die Verhaltensmuster ansprechen, die wir uns mit den Jahren aneignen und teile meine Meinung zu dem, was wir als Erwachsene von den kleinen Menschen übernehmen könnten. Am Ende der Folge gibt es auch eine kurze Anregung, bestimmte Verhaltensmuster zu überprüfen.

    Wir haben das alle durchlebt… unsere Kindheit, und ohne diese Phase wären wir nicht diese Menschen, die wir jetzt heute sind. Die ersten 7 Jahre sind enorm prägend, aber es geht auch weiter. Man redet von der ersten 15 Jahren, die uns dann als Mensch formen, aber auch von ca. 21 Jahren, solange sich unser Hirn noch entwickelt und verändert. Es ist eine super spannende Zeit!

    Kind Sein hat auch ganz viele versteckte Schätz. Das geht dann irgendwann auch weiter, zum Beispiel in die Phase, wo wir unser Umfeld nicht nur bewusst wahrnehmen, sondern auch gezielt inspizieren und für uns bewerten. Dann testen wir uns aus, meist als Teenager, dann lernen wir Verantwortung meist so ca. wenn wir volljährig werden. Eigentlich gehen die Prozesse des Wandels und Wachsen unser ganzes Leben.

    Ich finde es super spannend, Kinder zu beobachten. Vor allem fasziniert mich deren Resilienz.

    Aber es gibt auch noch ganz andere Verhaltensmuster, die Kinder so spannend machen. Viele Verhaltensmuster gehören auch dazu, verlernt zu werden, je älter wir werden.

    Die instinktive Neophobie

    Auf die Eltern immer schauen, wenn wir Hilfe brauchen
    Abhängigkeit von dem unmittelbaren Umfeld
    Mit Lautstärke die Aufmerksamkeit verlangen
    Nicht abwarten können

    Aber einiges verlernen wir sehr schnell, was wir doch beibehalten sollten. Und es gibt genug Verhaltensmuster, die für uns gar nicht förderlich sind, die wir aber uns im Laufe der Jahre aneignen.

    Vergleichen

    Angst vor eigenen Gefühlen und Impulsen
    Sich selbst hinten anstellen
    Schwarz weiss Denken
    Erstmal bedenken, ob die anderen das macht und wie es angesehen wird

    Es klingt zwar vielleicht komisch, dass Erwachsene von Kindern lernen können und sollen. Normalerweise geht die Lernrichtung in eine andere Richtung. Was können wir von Kindern lernen?

    Aufmerksamkeit

    Weiter machen statt aufgeben
    Zufrieden sein, sobald unsere Wünsche befriedigt sind
    Sich äußern
    Neugierig bleiben
    Freundlich zu einander und offen sein
    Ehrlichkeit (nur vielleicht mit ein bisschen mehr Takt)
    Freude über Kleinigkeiten
    Impulse umsetzen, unabhängig von der Meinung anderer Menschen

    Ich will natürlich nicht sagen, dass du wieder zum Kind wirst. Das geht ja auch gar nicht… Aber wir haben alle noch das innerliche Kind da, und es darf auch mal raus.

    Ich versuche meinem innerlichen Kind immer wieder Freiraum zu geben. Wenn du dein innerliches Kind mehr beachten möchtest, dann beobachte dich selbst genauer, wenn du etwas umdenkst, kurz bevor du es tust. Vor allem in diesen Momenten, wo du deine Gedanken nach außen verlagerst, kann es sein, dass du etwas in dir nicht beachtest. Nicht alles muss dann schädlich sein, aber es tut deiner Seele sicherlich gut, dein komplettes Ich auszuleben.

    Beobachte dich, wenn du etwas dir anders einreden möchtest oder wenn du denkst, als Erwachsene das nicht machen zu sollen.

    Wenn du dich in solchen Momenten erwischst, versuche den Widerstand umzugehen und deinem innerlichen Kind mehr Raum zu schenken. Am Ende, wenn du dabei Freude spürst, nimm den Moment wahr. Nächstes Mal versuch dich daran an diese Freude zu erinnern. Leb dich aus! Lerne von den kleinen Menschen, sie haben definitiv viel zu geben. Und all das haben wir ja auch schon gehabt und beherrscht, wir müssen unsere Fähigkeiten nur noch auffrischen.

    26 min
  • #48 Minimalismus und das echte Leben - mit Julia
    Wie lässt sich Minimalismus im echten Leben umsetzen

    Wir sind so oft so vielen Außeneinflüssen und Reizen ausgesetzt, und leben in so einem Überschuss, dass es langsam eher natürlich ist, sich nach und nach von dem ganzen Unnötigen zu lösen.

    Ich finde, auch Instagram bzw. Generell social media spielt echt eine große Rolle. Zum einen ist es echt schön, dass Minimalismus zumindest optisch jetzt an Aufmerksamkeit bekommt, allerdings ist es manchmal eher weniger förderlich, wenn man das dann gleich hinschmeisst, wenn man anfängt auszusortieren und ganz verzweifelt feststellen darf - uh das geht irgendwie nicht so einfach… oder nicht so, wie man das vielleicht in social media gesehen hat.

    Dieses alles oder nichts Denken ist dann an der Stelle ganz stark und so stellen wir uns selbst das Bein.

    Ich liebe persönlich, auch einfach die Last loszuwerden. Das tut so gut! Aber es gibt noch genug Gegenstände in meinem Zuhause, welche ich nicht loslassen kann, obwohl sie eigentlich weg dürften.

    31 min
  • #47 Ich. Kann. Nicht. Schlafen!!! Das hilft mir wirklich
    Wenn ich mich Tausend Mal drehe

    Vorab möchte ich sagen, dass ich auf gar keinen Fall eine Expertin in diesem Bereich bin. Eigentlich bin ich sogar weit davon entfernt, denn ich immer wieder Schwierigkeiten habe, einzuschlafen.

    Schlaf ist enorm wichtig.

    Das liefert uns Kraft, stärkt unser Immunsystem, kräftigt unser Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit, hilft, produktiv zu sein und wirkt sich positiv auf die mentale Gesundheit aus.

    Dadurch aber, dass ich diese Probleme immer wieder erfolgreich lösen kann, weiss ich was für mich persönlich hilft, einzuschlafen.

    Generell:

    Meditation im Laufe des Tages, am besten mehrmals
    Aktiv sein und genug Sport treiben
    Genug Sonnenlicht im Laufe des Tages
    Gute Schlafhygiene: Regelmäßiges Schlafen
    Kein Kaffee, und das bereits 6-10 Stunden vor dem Schlafen

    Am Abend:

    Weniger Screens, vor allem kein Handy vor dem Schlafen!
    Genug Zeit zum Abschalten am Abend
    Weniger Licht zu Hause
    Ein Workout 1-2 Stunden vor der Schlafenszeit
    Kein Handy am Bett
    Eine Massage vor dem Schlaf
    Flüstern und Kuscheln

    Wenn man nicht schlafen kann:

    Warmes Wasser
    Achtung - ungesund! Essen direkt zum Einschlafen
    To-Do Liste für den morgigen Tag
    Sorgen aufschreiben
    Atmungsübungen
    Schlafplatz abwechseln
    Luftbefeuchter
    Wenn es gar nicht anders geht (zum Beispiel beim Vollmond) - auch etwas anderes machen

    Frag dich einfach:

    Was brauchst du
    Was fehlt dir
    Was macht dir Sorgen und stiftet Unruhe
    Was geht dir durch den Kopf
    Wann schläfst du dann letztendlich ein

    Für mich funktionieren auch ganz viele Dinge nicht, die bei anderen was ausmachen. Zum Beispiel ist es ganz gleich, ob ich tagsüber auch mich mal hinlege oder nicht. Oder Einschlafmusik - das funktioniert bei mir so gut wie gar nicht, weil ich zu aktiv zuhöre. Kräutertees bringen auch nichts.

    Du musst dich selbst beobachten. Finde heraus, was dir gut tut, schau wann du wirklich müde wirst, achte darauf, dass du zumindest 28 Tage regelmäßig ins Bett gehst und auch aufstehst! Am Anfang immer die gleiche Uhrzeit wählen, auch wenn du vielleicht nicht ganz fit bist.

    27 min
  • #46 Warum manche Menschen nie das wahre Glück finden: Das wenn-dann Glück
    Wie das falsche Glück uns nur unglücklich macht

    “Jeder ist seines Glückes Schmied”

    Diesen Spruch hat man sicherlich schon das eine oder das andere Mal gehört. Und es bedeutet, dass man für das eigene Glück verantwortlich ist. Ich war sehr lange skeptisch und habe es gar nicht so sehen wollen.

    Ich glaube ich hatte einfach zu viel Angst, mein eigenes Glück in die Hand zu nehmen. Das bedeutet recht viel Verantwortung.

    Gleichzeitig aber würde es gar nicht anders funktionieren… Ich habe es mittlerweile erkannt und weiss, dass wir selbst für unser Glück zuständig sind.

    In dieser Folge will ich aber konkret das so genannte wenn-dann Glück ansprechen.

    Wenn ich so und so bin, dann bin ich glücklich…

    Es ist immer an Bedingung geknüpft.

    Am Ende ist man nie wirklich glücklich.

    Man gibt die Kontrolle völlig ab, und so kann man das eigene Glück auch nicht schmieden.

    29 min

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