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Minimalismus spielt definitiv eine große Rolle in meinem Leben. Ich würde nicht sagen, dass ich ein klassischer Minimalist bin, eigentlich ganz und gar nicht, aber seit Jahren kaufe ich immer weniger, und wenn - dann ersetze ich lieber anstatt zu sammeln, und auch seit Jahren bin ich am Aussortieren. Vor allem nach dem Lockdown und seitdem ich eine Weile nicht in meinem Haupt Zuhause war, habe ich gemerkt und wirklich innerlich gespürt, wie sehr mich die Gegenstände stören, die mich umgeben. Und so, schon das ganze Jahr 2021 bin ich am aussortieren, entrümpeln, verschenken, verkaufen und entsorgen.
The Minimalists Joshua und Ryan haben vor einigen Jahren ein Minimalismus Game entworfen, was ich erst vor kurzem entdeckt habe und mich ehrlich frage, wieso ich das noch nicht kannte.
Es ist super spannend und super interessant. Und vor allem - passend für einen Monatsbeginn. Also hab ich mich entschlossen, diesen Monat gleich mit der richtigen Intention zu starten und das Minimalismus Game zu spielen.
Wie funktioniert das?
Das Spiel geht 30 Tage.
Nach diesen 30 Tagen werden insgesamt 465 Dinge aussortiert. Ja. Das ist jede Menge! Vor allem aber, das ist jede Menge Ballast, den ich nicht brauche und ich denke, dass wird zwar nicht immer einfach, aber mein Bauchgefühl sagt: Es wird nicht mal halbwegs so kompliziert, wie es klingt. Ich setze sogar noch einen drauf: Ich werde das Spiel den ganzen März durchziehen, d.h. 31 Tage lang und somit dürfen insgesamt 496 Dinge aus meinem Zuhause gehen.
Ich hoffe sehr, dass ich das schaffe. Das ist natürlich momentan gar nicht mehr so einfach, denn ich habe schon 2 Monate jetzt wirklich fleißig aussortiert. Alleine in den letzen 2 Wochen habe ich bereits 37 Dinge verkauft, 3 große Umzugskartons voll gemacht und auf die Straße gestellt und 6 große Müllsäcke voller Zeugs weggeschmissen. Ich denke, ich habe bereits die Menge dring gehabt, aber ich mir trotzdem sicher, dass ich noch 465 oder in meinem Fall 496 Teile finde, die keinen Mehrwert in mein Leben bringen.
Denk dran, dass nur du bestimmen darfst, wovon du dich trennst. Minimalismus ist so individuell und da gibt es keine festen Regeln. Meine Anregung für dich wären schon mal darauf zu achten:
All das sind für mich Faktoren, mich von Dingen zu trennen. Das kann auch vielleicht dir helfen. Sonst kannst du mir gern auf Instagram schreiben und ich teile gern meine Tipps mit dir!
Joshua und Ryan haben es auch ursprünglich vorgeschlagen, dass man das wirklich als Game macht, also mit jemandem anders und sogar noch wetten kann, wer am längsten durchzieht. Man sucht sich dann eben noch eine Person, die mitmacht.
Ich würde an dieser Stelle deswegen dich dazu einladen, mit mir dieses Spiel zu spielen. Let’s go! Minimalismus Game für 30 Tage. Du kannst gern das nur für dich machen, aber es würde mich super super super freuen, wenn du das mit mir teilst. Auch ich werde jeden Morgen berichten und auf meinem Instagram account happyplacepodcast Videos und Fotos stellen, sodass du meinen Fortschritt verfolgen kannst. Mach einfach gleich mit! Nutze am besten den Hashtag #happyplace465 damit ich das finden kann und ich poste deine Beiträge gern auch auf meine Seite. Mein Wunsch wäre natürlich, dass ganz ganz viele Menschen mitmachen, denn so macht das Spiel richtig Spaß. Also erzähle gern weiter, lade deine Freunde ein und wenn ihr das auf Instagram postet, denkt dran den Hashtag #happlypace465 zu nutzen und auch gern mich direkt verlinken.
Viel viel Spaß!
Ich habe vor kurzem eine sehr interessante Podcast Folge angehört. Es ging um Psychologie vom Kaufen. Und es hat mich super gepackt. Ich versuche mittlerweile sehr bewusst mit meinen Käufen umzugehen, deswegen war es eben interessant mir das anzuhören.
Der durchschnittliche Käufer will vor allem den Rabatt konsumieren.
Aber mir geht es in dieser Folge vor allem darum, dass das günstiger in der Regel das gar nicht ist, und wir dadurch viel mehr Geld ausgeben.
Natürlich freut man sich, wenn man Geld sparen kann. Wer würde sich da nicht freuen? Ich liebe es, Geld zu sparen. Allerdings kann ich wirklich sagen, dass ich vor allem dadurch Geld spare, dass ich a) bewusster konsumiere und b) mehr Geld für etwas ausgebe, was aber dann auch lange hält.
Oft geben wir zwar kleines Geld aus, was aber sich schnell summiert und da spart man einfach an dem falschen Ende.
Warum sind diese Schnäppchen so gefährlich?
Ich finde, dass slow living mir sehr viel geholfen hat, diese Käufe zu reduzieren.
Im Nachhinein kann ich definitiv sagen, dass ich viel zu oft etwas günstiges gekauft habe, aber dann eben mehrmals bis ich dann irgendwann trotzdem viel Geld in die Hand nehmen musste, um das Richtige zu kaufen.
Zum Beispiel:
Mein größtes Problem bzw. Ausrede war, dass ich nicht so viel Geld hatte. Aber genau da ist schon mal der Fehler. Und zweitens habe ich früher öfter etwas gekauft, was ich eventuell gar nicht benötige.
Vielleicht inspiriert dich diese Folge auch, bewusster darüber zu denken, was und vor allem aber WARUM du kaufst.
Als Selbstständige ist es manchmal schwer, die Grenzen zu spüren und sich selbst eine Auszeit zu erlauben.
Wenn ich krank werde, sehe ich das oft nicht ein…
Alles will bedient werden.
Da ich nicht angestellt bin und auch regelmäßig meinen Facharzt aufbesuche brauche ich mich nicht krank schreiben lassen. Ich hab keinen Chef, der das Schriebstück von mir braucht. Und das ist manchmal eher weniger förderlich für mich…
Ich arbeite oft trotzdem weiter
Trotzdem muss ich manchmal eine Pause machen. Es hilft mir wirklich, wenn ich mich selbst krank schreibe.
Dann erstelle ich mir selbst ein Krankschreiben, erlaube mir zu Hause zu bleiben (oder auch wo anders), und versuche nicht an die Arbeit zu denken.
So geht das:
Meist tut es mir gut, den Schritt an sich zu gehen. Sich selbst das zu erlauben, krank zu sein. Abstand zu nehmen.
Was mach ich dann?
Ich meditiere
Vor allem aber ist es ganz wichtig:
Generelle Schwankungen:
Bemerkbar im Tagesablauf:
Resultiert in:
Ich balanciere das gut aus, weil ich sehr an meiner Produktivität arbeite und die “guten” Zeiten dann dafür nutze, effizient zu arbeiten. Aber es ist definitiv anderes Arbeiten, als der Durchschnitt so ist.
Die größten Schwierigkeiten:
Ich will heute darüber reden, wie viel Resilienz Kinder in sich tragen, möchte die Verhaltensmuster ansprechen, die wir uns mit den Jahren aneignen und teile meine Meinung zu dem, was wir als Erwachsene von den kleinen Menschen übernehmen könnten. Am Ende der Folge gibt es auch eine kurze Anregung, bestimmte Verhaltensmuster zu überprüfen.
Wir haben das alle durchlebt… unsere Kindheit, und ohne diese Phase wären wir nicht diese Menschen, die wir jetzt heute sind. Die ersten 7 Jahre sind enorm prägend, aber es geht auch weiter. Man redet von der ersten 15 Jahren, die uns dann als Mensch formen, aber auch von ca. 21 Jahren, solange sich unser Hirn noch entwickelt und verändert. Es ist eine super spannende Zeit!
Kind Sein hat auch ganz viele versteckte Schätz. Das geht dann irgendwann auch weiter, zum Beispiel in die Phase, wo wir unser Umfeld nicht nur bewusst wahrnehmen, sondern auch gezielt inspizieren und für uns bewerten. Dann testen wir uns aus, meist als Teenager, dann lernen wir Verantwortung meist so ca. wenn wir volljährig werden. Eigentlich gehen die Prozesse des Wandels und Wachsen unser ganzes Leben.
Ich finde es super spannend, Kinder zu beobachten. Vor allem fasziniert mich deren Resilienz.
Aber es gibt auch noch ganz andere Verhaltensmuster, die Kinder so spannend machen. Viele Verhaltensmuster gehören auch dazu, verlernt zu werden, je älter wir werden.
Die instinktive Neophobie
Aber einiges verlernen wir sehr schnell, was wir doch beibehalten sollten. Und es gibt genug Verhaltensmuster, die für uns gar nicht förderlich sind, die wir aber uns im Laufe der Jahre aneignen.
Vergleichen
Es klingt zwar vielleicht komisch, dass Erwachsene von Kindern lernen können und sollen. Normalerweise geht die Lernrichtung in eine andere Richtung. Was können wir von Kindern lernen?
Aufmerksamkeit
Ich will natürlich nicht sagen, dass du wieder zum Kind wirst. Das geht ja auch gar nicht… Aber wir haben alle noch das innerliche Kind da, und es darf auch mal raus.
Ich versuche meinem innerlichen Kind immer wieder Freiraum zu geben. Wenn du dein innerliches Kind mehr beachten möchtest, dann beobachte dich selbst genauer, wenn du etwas umdenkst, kurz bevor du es tust. Vor allem in diesen Momenten, wo du deine Gedanken nach außen verlagerst, kann es sein, dass du etwas in dir nicht beachtest. Nicht alles muss dann schädlich sein, aber es tut deiner Seele sicherlich gut, dein komplettes Ich auszuleben.
Beobachte dich, wenn du etwas dir anders einreden möchtest oder wenn du denkst, als Erwachsene das nicht machen zu sollen.
Wenn du dich in solchen Momenten erwischst, versuche den Widerstand umzugehen und deinem innerlichen Kind mehr Raum zu schenken. Am Ende, wenn du dabei Freude spürst, nimm den Moment wahr. Nächstes Mal versuch dich daran an diese Freude zu erinnern. Leb dich aus! Lerne von den kleinen Menschen, sie haben definitiv viel zu geben. Und all das haben wir ja auch schon gehabt und beherrscht, wir müssen unsere Fähigkeiten nur noch auffrischen.
Wir sind so oft so vielen Außeneinflüssen und Reizen ausgesetzt, und leben in so einem Überschuss, dass es langsam eher natürlich ist, sich nach und nach von dem ganzen Unnötigen zu lösen.
Ich finde, auch Instagram bzw. Generell social media spielt echt eine große Rolle. Zum einen ist es echt schön, dass Minimalismus zumindest optisch jetzt an Aufmerksamkeit bekommt, allerdings ist es manchmal eher weniger förderlich, wenn man das dann gleich hinschmeisst, wenn man anfängt auszusortieren und ganz verzweifelt feststellen darf - uh das geht irgendwie nicht so einfach… oder nicht so, wie man das vielleicht in social media gesehen hat.
Ich liebe persönlich, auch einfach die Last loszuwerden. Das tut so gut! Aber es gibt noch genug Gegenstände in meinem Zuhause, welche ich nicht loslassen kann, obwohl sie eigentlich weg dürften.
Vorab möchte ich sagen, dass ich auf gar keinen Fall eine Expertin in diesem Bereich bin. Eigentlich bin ich sogar weit davon entfernt, denn ich immer wieder Schwierigkeiten habe, einzuschlafen.
Schlaf ist enorm wichtig.
Dadurch aber, dass ich diese Probleme immer wieder erfolgreich lösen kann, weiss ich was für mich persönlich hilft, einzuschlafen.
Generell:
Am Abend:
Wenn man nicht schlafen kann:
Frag dich einfach:
Für mich funktionieren auch ganz viele Dinge nicht, die bei anderen was ausmachen. Zum Beispiel ist es ganz gleich, ob ich tagsüber auch mich mal hinlege oder nicht. Oder Einschlafmusik - das funktioniert bei mir so gut wie gar nicht, weil ich zu aktiv zuhöre. Kräutertees bringen auch nichts.
Du musst dich selbst beobachten. Finde heraus, was dir gut tut, schau wann du wirklich müde wirst, achte darauf, dass du zumindest 28 Tage regelmäßig ins Bett gehst und auch aufstehst! Am Anfang immer die gleiche Uhrzeit wählen, auch wenn du vielleicht nicht ganz fit bist.
“Jeder ist seines Glückes Schmied”
Ich glaube ich hatte einfach zu viel Angst, mein eigenes Glück in die Hand zu nehmen. Das bedeutet recht viel Verantwortung.
In dieser Folge will ich aber konkret das so genannte wenn-dann Glück ansprechen.
Wenn ich so und so bin, dann bin ich glücklich…
Am Ende ist man nie wirklich glücklich.
Man gibt die Kontrolle völlig ab, und so kann man das eigene Glück auch nicht schmieden.
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