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Internet und TechnologieSocial Media
Studien verbinden Depressionen und Stress mit social media. Einsamkeit kann sogar zu Todesfällen führen.
Menschen sind soziale Wesen. Wir waren das gewohnt, ursprünglich, in kleinen Stämmen oder Familien zu leben. Wir haben so gelernt, ausgetauscht, uns vermehrt und uns gemeinsam gehalten. Heutzutage sieht das ganz anders aus. Wir sind alle für sich. Wir sind zwar umgeben von virtuellen Menschen, aber fühlen uns oft allein, weil diese Menschen kein guter Ersatz sind.
Pflege die menschlichen Kontakte. Es geht hier nicht um Quantität, sondern vielmehr um Qualität.
Nutze Technologie und Social Media FÜR dich: Nimm an Diskussionen teil, lerne etwas Neues, entwickle dich weiter.
Ich erzähle zwar öfter über meinen Fortschritt, aber ich bin genau so wie jeder andere: Ups and Downs, gute und schlechte Gewohnheiten und so weiter. Heute geht es gar nicht um einen Fortschritt, sondern um eine Gewohnheit, die ich noch bessern möchte.
Im Durchschnitt verbringt man am Handy täglich 3 Stunden und 15 Minuten.
Ich verbringe am Tag durchschnittlich 8 Stunden und 46 Minuten. Das variiert zwischen 6-9 Stunden am Tag.
Einerseits arbeite ich am Handy und finde es völlig in Ordnung, wenn ich deswegen so viel Zeit damit verbringe. Andererseits bleibe ich dann auch öfter am Handy kleben, oder kann nicht früh genug das Handy weglegen.
Vor allem sehe ich darin 2 große Baustellen.
Zum Einen, ist das so eine Gewohnheit, dass ich mich manchmal ohne Handy aufgeschmissen fühle. Vor allem abends. Das versuche ich jetzt zu kontern.
Ruhemodus
Zum anderen ist das die geschwächte Konzentration. Und das ist wirklich ein großes Problem.
Man braucht 23 Minuten und 15 Sekunden um sich wieder auf eine Sache völlig konzentrieren zu können. Durch die Handy-Unterbrechungen ist diese Konzentration also völlig im Eimer.
Ich muss auch hier stark eingreifen:
In meinem Podcast geht es oft über Glück, Selbstliebe und Selbstachtung. Vor allem will ich das stark sensibilisieren, dass wir unser Glück selbst schmieden und es oft in der Hand haben, mehr oder weniger glücklicher zu sein. Wir entscheiden uns immer dafür, wie wir eine bestimmte Situation bewerten und annehmen. Steuert sie uns, oder steuern wir sie? Nehmen wir was daraus mit, oder fühlen wir uns verletzt und verstecken uns? Stufen wir unser Glück als selbstverständlich oder nehmen wir es bewusst wahr.
Ich habe gelernt, in meinen Selbstliebe Routinen meine fünf Sinne ganz bewusst zu involvieren und erzeuge damit Glück auf einem ganz anderen Niveau. Das ist dann so ein ganz… tiefes, bewusstes, angekommenes Glück, weil wir da so ganz dabei sind. Und dieses tolle Glück entsteht manchmal bei Kleinigkeiten.
Es geht also um…
Diese fünf Sinneswahrnehmungen begleiten uns tagtäglich ohne, dass wir darauf achten. Ich würde sagen, das Meiste nehmen wir auf sehr passiv und automatisch und machen uns gar keinen Kopf darüber, was wir gerade so erleben. An der Stelle bringe ich Achtsamkeit rein. Vor allem wenn es darum geht, mir bewusst etwas Gutes zu tun.
Ich arbeite mit meinen Bedürfnissen, mit meinem Körper und mit meiner Wahrnehmung Hand in Hand. Und fühle mich da ganz ganz bewusst rein… Für mich ist es dann vielmehr ein Sinnesgefühl als nur eine Wahrnehmung.
Wenn du Selbstliebe und Sinnesgefühle kombinieren kannst, entstehen da wirklich ganz magische Erlebnisse und man ist einfach nur so glücklich!
Ich glaube ich habe wirklich zu jedem Sinnesgefühl eine Routine.
Bei diesen Routinen geht es vor allem um ein Paar essentielle Dinge, die dann mehr Glück zulassen:
Auf sich selbst hören
Achtsamkeit ist bei diesen Sinnesgefühlen ganz wichtig. Du solltest dich nicht beeilen oder mehrere Dinge auf einmal machen. Widme dich nur diesem einen Moment. Oft versuche ich sogar andere Sinnesorgane runter zu fahren. Ich mache öfter die Augen zu oder suche mir einen ruhigen Raum.
Nicht nur das große Ganze betrachten, sondern wirklich die Details wahrnehmen, spüren und fühlen. Wenn wir uns über 5 unterschiedliche Dinge, obwohl das vielleicht nur eine Routine war, ist es fünfmal so viel Freude.
Wir alle wollen etwas erreichen, wir haben Ziele und Wünsche, wir nehmen uns vor, etwas zu verändern oder wollen aus einer bestimmten Gewohnheit rauskommen. Die Ziele und Beweggründe sind verschieden.
Manche wollen 5 kg abnehmen
Es gibt so viele Vorsätze und Ziele, die jeden Tag neu definiert werden aber leider auch genau so viele, die hingeschmissen werden.
Auch ich setze mir Ziele und überprüfe sie regelmäßig. Ich schaue mal, ob ich noch on track bin, ob das realistisch ist, oder ob ich vielleicht mich damit gar nicht so wohl fühle, wie das grad läuft und dann ändere ich das ab. Früher habe ich oft meine Ziele nicht erreicht, weil ich ganz ganz oft aufgegeben habe. Ich weiss also ganz genau, wie es sich anfühlt, wenn man keine Lust mehr darauf hat, was man so leidenschaftlich vorgenommen hat.
Abgesehen davon, dass manche Ziele gar nicht unsere eigenen sind und das ist absolut wichtig zu verstehen, gibt es noch andere Gründe, warum man so gern aufgibt. Zum Einen ist daran das Alles oder nichts-Denken schuld. Das ist aber auch sehr gefährlich für unser Selbstwertgefühl und ich hab das wirklich an meinem eigenen Leib gespürt.
Das Alles oder Nichts Denken ist ein komplexes und kniffiges Thema…
Diese Denkweise schadet unserem Selbstwertgefühl sehr.
Das kann sogar passieren, wenn man das Ziel übertroffen hat.
Nicht nur schadet es unserem Selbstwertgefühl, sondern hält uns auch oft ab, wenn wir kurz davor sind, etwas umzusetzen.
“Der Weg ist das Ziel” - dieses Motto sollte uns dabei unterstützen, uns einfach weiter entwickeln und an unseren Zielen arbeiten. Ganz egal, wie langsam oder schnell wir uns bewegen.
Ich liebe Routinen.
Morgenroutine
Es gibt auch die Routinen, die ich als Tool einsetze, wenn ich zum Beispiel traurig bin oder einfach einen nicht so guten Tag habe. Und einige davon sind etwas ungewöhnlich. Aber sie funktionieren wirklich!
1 Tanzen, allein, als ob keiner zuschaut
Vielleicht hast du auch etwas, was dich immer glücklich macht oder zumindest zum Schmunzeln bringt? Dann tu das! Du hast es im Repertoire und hole das raus sobald du es brauchst.
Erstmal vielleicht etwas zu den fünf Sprachen überhaupt.
Lob und Anerkennung
Zweisamkeit
Geschenke
Hilfsbereitschaft und Unterstützung
Zärtlichkeit
Es ist soo enorm wichtig, diese Liebessprachen zu verstehen. Warum?
Wenn man etwas in der “falschen” Sprache vermittelt, wird das gar nicht oder nur wenig verstanden. D.h. es kann eventuell dazu führen, dass man ganz viel Energie investiert und sich denkt: Man macht ja schon so viel, aber das wird ja gar nicht als Liebe empfangen.
Die Unterschiede verstehen, akzeptieren und damit arbeiten.
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