Happy Place Podcast
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Happy Place Podcast episodes

  • #45 Allein auf der Welt trotz 24/7 Erreichbarkeit
    Warum wir uns so einsam fühlen

    Internet und TechnologieSocial Media

    Sogar Roboter spielen mittlerweile eine Rolle, um Einsamkeit zu bekämpfen.

    Studien verbinden Depressionen und Stress mit social media. Einsamkeit kann sogar zu Todesfällen führen.

    Menschen sind soziale Wesen. Wir waren das gewohnt, ursprünglich, in kleinen Stämmen oder Familien zu leben. Wir haben so gelernt, ausgetauscht, uns vermehrt und uns gemeinsam gehalten. Heutzutage sieht das ganz anders aus. Wir sind alle für sich. Wir sind zwar umgeben von virtuellen Menschen, aber fühlen uns oft allein, weil diese Menschen kein guter Ersatz sind.

    Pflege die menschlichen Kontakte. Es geht hier nicht um Quantität, sondern vielmehr um Qualität.

    Stärke dein Selbstwertgefühl und arbeite an Selbstliebe: Wenn du deine eigene Gesellschaft genießt, ist es viel schwerer, sich allein zu fühlen.
    Slow living bringt dir die nötige Entschleunigung
    Weniger social media, weniger Vergleiche
    Therapie

    Nutze Technologie und Social Media FÜR dich: Nimm an Diskussionen teil, lerne etwas Neues, entwickle dich weiter.

    25 min
  • #44 Meine Handysucht und wie mich das erschöpft
    Warum und wie ich mein Handy öfter sein lassen werde

    Ich erzähle zwar öfter über meinen Fortschritt, aber ich bin genau so wie jeder andere: Ups and Downs, gute und schlechte Gewohnheiten und so weiter. Heute geht es gar nicht um einen Fortschritt, sondern um eine Gewohnheit, die ich noch bessern möchte.

    Im Durchschnitt verbringt man am Handy täglich 3 Stunden und 15 Minuten.

    Im Durchschnitt aktivieren wir unser Handy 58 Mal am Tag.

    Ich verbringe am Tag durchschnittlich 8 Stunden und 46 Minuten. Das variiert zwischen 6-9 Stunden am Tag.

    Meine durchschnittlichen Aktivierungen belaufen sich auf 88, und variieren zwischen 76 und 147 am Tag.

    Einerseits arbeite ich am Handy und finde es völlig in Ordnung, wenn ich deswegen so viel Zeit damit verbringe. Andererseits bleibe ich dann auch öfter am Handy kleben, oder kann nicht früh genug das Handy weglegen.

    Die Handynutzung wird dann zur Gewohnheit und ich hole deswegen mein Handy auch viel zu oft raus.

    Vor allem sehe ich darin 2 große Baustellen.

    Zum Einen, ist das so eine Gewohnheit, dass ich mich manchmal ohne Handy aufgeschmissen fühle. Vor allem abends. Das versuche ich jetzt zu kontern.

    Meine Routinen dafür sind:

    Ruhemodus

    Andere Hobbys wie Buch lesen oder Workouts
    Lieber Serien und Playstation als Handy, einfach um der Gewohnheit etgegen zu wirken
    Am Abend schon mal weniger aktiv zu sein
    Nicht aus Langeweile zum Handy greifen, sondern erstmal nach Alternativen suchen

    Zum anderen ist das die geschwächte Konzentration. Und das ist wirklich ein großes Problem.

    Ich multitaske zwar viel weniger in der letzten Zeit, aber mache trotzdem insgesamt viel und brauche deswegen meine volle Konzetration bei allem was ich mache. Vieles ist eben kreativ und man muss schon die Muse dafür haben. Da darf ich nicht permanent abgelenkt werden.

    Man braucht 23 Minuten und 15 Sekunden um sich wieder auf eine Sache völlig konzentrieren zu können. Durch die Handy-Unterbrechungen ist diese Konzentration also völlig im Eimer.

    Ich muss auch hier stark eingreifen:

    Whatsapp auf dem Rechner immer wieder stumm schalten
    Instagram tagsüber nur geschäftlich nutzen und nicht mehr von dem Plan abweichen
    Regelmäßig Flugmodus anmachen
    Achtsamkeit und Bewusstsein üben und stärken
    Nachrichten geballt beantworten

    29 min
  • #43 Fünf Sinnesgefühle, Selbstliebe und Glück
    Wie wir tiefsinniges Glück durch Kleinigkeiten erzeugen können

    In meinem Podcast geht es oft über Glück, Selbstliebe und Selbstachtung. Vor allem will ich das stark sensibilisieren, dass wir unser Glück selbst schmieden und es oft in der Hand haben, mehr oder weniger glücklicher zu sein. Wir entscheiden uns immer dafür, wie wir eine bestimmte Situation bewerten und annehmen. Steuert sie uns, oder steuern wir sie? Nehmen wir was daraus mit, oder fühlen wir uns verletzt und verstecken uns? Stufen wir unser Glück als selbstverständlich oder nehmen wir es bewusst wahr.

    Ich habe gelernt, in meinen Selbstliebe Routinen meine fünf Sinne ganz bewusst zu involvieren und erzeuge damit Glück auf einem ganz anderen Niveau. Das ist dann so ein ganz… tiefes, bewusstes, angekommenes Glück, weil wir da so ganz dabei sind. Und dieses tolle Glück entsteht manchmal bei Kleinigkeiten.

    Es geht also um…

    Schmecken
    Fühlen
    Sehen
    Riechen
    Hören

    Diese fünf Sinneswahrnehmungen begleiten uns tagtäglich ohne, dass wir darauf achten. Ich würde sagen, das Meiste nehmen wir auf sehr passiv und automatisch und machen uns gar keinen Kopf darüber, was wir gerade so erleben. An der Stelle bringe ich Achtsamkeit rein. Vor allem wenn es darum geht, mir bewusst etwas Gutes zu tun.

    Ich arbeite mit meinen Bedürfnissen, mit meinem Körper und mit meiner Wahrnehmung Hand in Hand. Und fühle mich da ganz ganz bewusst rein… Für mich ist es dann vielmehr ein Sinnesgefühl als nur eine Wahrnehmung.

    Wenn du Selbstliebe und Sinnesgefühle kombinieren kannst, entstehen da wirklich ganz magische Erlebnisse und man ist einfach nur so glücklich!

    Ich glaube ich habe wirklich zu jedem Sinnesgefühl eine Routine.

    Bei diesen Routinen geht es vor allem um ein Paar essentielle Dinge, die dann mehr Glück zulassen:

    Auf sich selbst hören

    Sich selbst eine Pause erlauben
    Achtsamkeit üben
    Im Jetzt bleiben
    Zeit für sich erschaffen
    Entschleunigen

    Achtsamkeit ist bei diesen Sinnesgefühlen ganz wichtig. Du solltest dich nicht beeilen oder mehrere Dinge auf einmal machen. Widme dich nur diesem einen Moment. Oft versuche ich sogar andere Sinnesorgane runter zu fahren. Ich mache öfter die Augen zu oder suche mir einen ruhigen Raum.

    Nicht nur das große Ganze betrachten, sondern wirklich die Details wahrnehmen, spüren und fühlen. Wenn wir uns über 5 unterschiedliche Dinge, obwohl das vielleicht nur eine Routine war, ist es fünfmal so viel Freude.

    21 min
  • #42 “Alles oder Nichts” Denken zerstört unseren Selbstwert
    Lass uns damit endlich aufhören!

    Wir alle wollen etwas erreichen, wir haben Ziele und Wünsche, wir nehmen uns vor, etwas zu verändern oder wollen aus einer bestimmten Gewohnheit rauskommen. Die Ziele und Beweggründe sind verschieden.

    Manche wollen 5 kg abnehmen

    Manche wollen 24 Bücher im Jahr lesen
    Manche wollen jeden Monat 3000€ auf dem Konto haben
    Manche wollen eine 200 qm Wohnung haben
    Manche wollen gleich ein Haus kaufen

    Es gibt so viele Vorsätze und Ziele, die jeden Tag neu definiert werden aber leider auch genau so viele, die hingeschmissen werden.

    Auch ich setze mir Ziele und überprüfe sie regelmäßig. Ich schaue mal, ob ich noch on track bin, ob das realistisch ist, oder ob ich vielleicht mich damit gar nicht so wohl fühle, wie das grad läuft und dann ändere ich das ab. Früher habe ich oft meine Ziele nicht erreicht, weil ich ganz ganz oft aufgegeben habe. Ich weiss also ganz genau, wie es sich anfühlt, wenn man keine Lust mehr darauf hat, was man so leidenschaftlich vorgenommen hat.

    Abgesehen davon, dass manche Ziele gar nicht unsere eigenen sind und das ist absolut wichtig zu verstehen, gibt es noch andere Gründe, warum man so gern aufgibt. Zum Einen ist daran das Alles oder nichts-Denken schuld. Das ist aber auch sehr gefährlich für unser Selbstwertgefühl und ich hab das wirklich an meinem eigenen Leib gespürt.

    Das Alles oder Nichts Denken ist ein komplexes und kniffiges Thema…

    Das bedeutet so viel, dass wenn wir zum Beispiel das Ziel haben, 5 kg abzunehmen, dann sehen wir das auch nicht so lange, bis es genau diese 5 kg sind. Und wenn wir nicht die vorgenommenen 24 Bücher im Jahr durchgelesen dann ist es auch nicht in Ordnung.

    Diese Denkweise schadet unserem Selbstwertgefühl sehr.

    Wir geben uns selbst keine Anerkennung, wenn wir das bestimmte Ziel nicht erreichen. Aber was ist denn mit dem, was wir auf dem Weg schaffen? Was ist denn mit den ganzen kleinen Zwischenstopps?
    Wir denken dann fälschlicherweise, dass wir jetzt nicht wertvoll genug sind, weil wir ein bestimmtes Ziel nicht erreicht haben.

    Das kann sogar passieren, wenn man das Ziel übertroffen hat.

    Nicht nur schadet es unserem Selbstwertgefühl, sondern hält uns auch oft ab, wenn wir kurz davor sind, etwas umzusetzen.

    Heute wollte ich Yoga machen. Ich habe den Impuls bekommen und habe bereits die Matte ausgerollt. Und dann hatte ich es aber nicht unbedingt vor, eine lange Session zu machen. Und ich dachte: Naja, ich hab jetzt dafür nur kurz Zeit. Normalerweise bin ich damit so zwischen 40 und 90 Minuten beschäftigt. Und ich hatte aber auch nicht die Motivation dafür. Und ich war kurz davor, wieder die Matte wegzupacken. Und dann dachte ich mir: 20 Minuten sind auch OK! Why not?

    “Der Weg ist das Ziel” - dieses Motto sollte uns dabei unterstützen, uns einfach weiter entwickeln und an unseren Zielen arbeiten. Ganz egal, wie langsam oder schnell wir uns bewegen.

    23 min
  • #41 Witzige Rituale, die wirklich happy machen
    Loslassen und glücklich sein!

    Ich liebe Routinen.

    Sie erleichtern das Gehirn, entlasten und machen den Alltag einfacher.
    Es gibt viele Routinen, die in meinem Leben eine Rolle spielen:

    Morgenroutine

    Abendroutine
    Produktivitätsroutine
    usw.

    Es gibt auch die Routinen, die ich als Tool einsetze, wenn ich zum Beispiel traurig bin oder einfach einen nicht so guten Tag habe. Und einige davon sind etwas ungewöhnlich. Aber sie funktionieren wirklich!

    1 Tanzen, allein, als ob keiner zuschaut

    2 Witzige Geräusche machen
    3 Witzige Gesichter machen
    4 Mit sich selbst in einer kindischen Stimme reden
    5 Einfach lächeln
    6 Mach alleine eine Bad Taste Party und verkleide dich
    7 In Pfützen springen, sich in den Schnee werfen oder mit Laub spielen
    8 Hasenvideos: Beim Gähnen und bunte Beeren Essen

    Vielleicht hast du auch etwas, was dich immer glücklich macht oder zumindest zum Schmunzeln bringt? Dann tu das! Du hast es im Repertoire und hole das raus sobald du es brauchst.

    Wichtig dab

    16 min
  • #40 EXTRA Themenfindung für den Podcast
    Wie der Podcast entstanden ist
    Wie ist denn der Podcast überhaupt entstanden? Wie bin ich auf genau diese Themen gekommen? Was für eine Rolle spielen sie in meinem Leben? Diese Fragen und mehr beantworte ich in dieser Folge.
    Die Folge, die ich erwähnt habe:
    #11 Dinge passieren FÜR dich: Bist du ein Opfer oder ein Gewinner?
    Den Podcast findest du auf Instagram unter happyplacepodcast
    Die Musik die du hörst ist Exlibris von Kosta T
    15 min
  • #39 Liebessprachen: Warum wir darauf Rücksicht nehmen sollen
    Wie können Liebessprachen unsere Beziehungen beeinflussen?

    Erstmal vielleicht etwas zu den fünf Sprachen überhaupt.

    Das Konzept von Fünf Sprachen der Liebe hat Gary Chapmann entwickelt, ein amerikanischer Paar- und Beziehungsberater.
    Es geht darum, zu wissen, wann man sich eben geliebt fühlt. Es ist vollkommen normal, dass nicht jeder die gleiche Sprache spricht und auch sehr ratsam das zu überprüfe, damit man das in der Beziehung kommunizieren kann.

    Lob und Anerkennung

    Hier geht es primär um das Verbale. Wenn jemand diese Sprache spricht, geht es dabei um Komplimente, Aufmunterung und Wertschätzung. Man lässt den Partner wissen, wie stolz man auf ihn oder sie ist, man lobt viel, teilt einfach Liebe in Worten aus. Man braucht dafür auch gar keinen Anlass, aber natürlich zu besonderen Momenten ist so was erst recht wichtig.
    Wenn man diese Sprache spricht, ist es eben einem sehr schwer zu verkraften, wenn der Partner mal nichts davon gibt, d.h. wenn der Partner nicht verbal die Liebe vermittelt.

    Zweisamkeit

    Ich glaube da sagt der Name schon alles. Es geht eben darum, dass man Zeit zu zweit verbringt.
    Vor allem geht es wirklich um diese exklusive ungestörte Zeit, also auch Zuwendung ohne Ablenkung, wie zum Beispiel ein Gespräch zu führen und das Handy klingeln lassen, falls jemand anruft, oder Pläne machen für ein ganzes Wochenende zu zweit, oder auch eben Morgen- und Abendrituale.

    Geschenke

    Auch das ist einfach zu verstehen. Es geht aber nicht nur um Geschenke zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder Jahrestagen. Es geht auch um kleine Überraschungen, Mitbringsel. Es kann auch wirklich eine Kleinigkeit sein, wie zum Beispiel die Lieblingsschokolade oder Lieblingssaft beim Einkaufen, wenn der Partner das allein erledigt.

    Hilfsbereitschaft und Unterstützung

    Hier ist es wichtig, eben Hilfe zu bekommen. Nicht nur wenn man danach fragt! Es ist einem dann sehr wichtig, dass zum Beispiel Dinge einfach abgenommen werden. Das empfindet man dann als Liebe. Und natürlich in Situationen, wo es einem schlecht geht oder wo man überwältigt ist, ist es umso wichtiger, dass der Partner dann da ist und unterstützt.

    Zärtlichkeit

    Taten zählen mehr als Worte. Hier geht es um Streicheleinheiten, Umarmungen, Küssen, Hände halten. Die Berührung spielt hier eben die größte Rolle.

    Es ist soo enorm wichtig, diese Liebessprachen zu verstehen. Warum?

    Wenn man etwas in der “falschen” Sprache vermittelt, wird das gar nicht oder nur wenig verstanden. D.h. es kann eventuell dazu führen, dass man ganz viel Energie investiert und sich denkt: Man macht ja schon so viel, aber das wird ja gar nicht als Liebe empfangen.

    Die Unterschiede verstehen, akzeptieren und damit arbeiten.

    Auf gar keinen Fall bewerten!

    32 min
  • #38 Die wichtigste Lehre, die ich von meiner Mama gelernt habe
    Die Lehre, die mich prägt
    Schon als Kind habe ich einen bestimmten Satz immer wieder und immer wieder von meiner Mama gehört. Damals wusste ich es noch nicht, wie wichtig das für mich sein wird! Und jetzt bin ich dankbar dafür, denn das prägt mich als Menschen. In dieser Folge geht es um die wichtigste Lehre, die ich von meiner Mama gelernt habe.
    Die Folge, die ich erwähnt habe:
    #31 Meine Story: In einer Achterbahn durch’s Leben
    Den Podcast findest du auf Instagram unter happyplacepodcast
    Die Musik die du hörst ist Exlibris von Kosta T
    21 min
  • #37 Der gefährliche Kaffee und mental health
    Warum ich keinen Kaffee mehr trinke
    Die Folge, die ich erwähnt habe:
    Schon seit über einem Jahr trinke ich keinen Kaffee mehr... wenn - dann koffeinfrei! Der Kaffee tut meinem psychischen Zustand einfach nicht gut. Was genau das in mir bewirkt erfährst du in dieser Folge!
    #26 EXTRA: Fun facts über Milly
    Den Podcast findest du auf Instagram unter happyplacepodcast
    Die Musik die du hörst ist Exlibris von Kosta T
    21 min
  • #36 “Du hast aber gelächelt”: Depressiv bedeutet nicht unbedingt traurig
    Depression hat viele Gesichter
    Wenn ich depressiv bin, bedeutet das nicht sofort, dass ich traurig bin, in der Ecke weine oder zusammenbreche. Depression hat viele Gesichter. Wenn ich lächle, kostet es mich manchmal meine ganze Energie, bedeutet aber nicht, dass ich geheilt bin. Über diese Denkweisen und was sie in mir ausmachen rede ich in dieser Folge.
    Die Folgen, die ich erwähnt habe:
    #4 Mein Geheimtrick, um Traurigkeit einzugrenzen
    #16 Depressive Phasen: Wenn jede Kleinigkeit zerrt
    Den Podcast findest du auf Instagram unter happyplacepodcast
    Die Musik die du hörst ist Exlibris von Kosta T
    20 min

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Happy Place ist für alle, die gern mehr über Themen wie Glück, Alltag und mental health erfahren möchte. Milly - und oft ihre Gäste - teilen persönliche Erfahrungen, reden über Ups und Downs und…