Happy Place Podcast
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Happy Place Podcast episodes

  • #65 Mein Weg zu meiner Schwester
    Achtung: Keine einfache Folge!
    Es gab eine Zeit, als ich gar keinen Kontakt zu meiner eigenen Schwester hatte! Irgendwie lag die Schuld bei uns beiden, aber oft lag es daran, dass man einfach zu fest an der Vergangenheit geknabbert hat... Wie ist das jetzt? Darum geht es in dieser Folge. Happy birthday, sis!
    Den Podcast findest du auf Instagram unter happyplacepodcast
    Die Musik die du hörst ist Exlibris von Kosta T
    27 min
  • #64 Es ist wie es ist: Aufgeben oder Akzeptanz?
    Wie definierst du diesen Spruch?

    Wie oft sagst du “Es ist wie es ist”? Ich habe das nämlich früher ganz oft gesagt… Und habe mich dadurch auch definieren lassen.

    Es ist wie es ist: Als Realität, die nicht zu ändern ist ODER als eine Evaluation des Standpunktes im Jetzt.

    Durch Akzeptanz habe ich gelernt, dass

    ich selbst mein Glück schmiede

    über meine Zeit selbst bestimmen darf
    Ja und Nein sagen kann, abhängig von meinen Bedürfnissen
    meine Situationen verändern kann

    Meine Vergangenheit definiert nicht meine Zukunft.

    24 min
  • #63 Erwachsen sein. Wie fühlt sich das denn an mit 21 und 31 mit Lorenza
    2 Unterschiedliche Perspektive
    Was ist denn schon ERWACHSEN? Ist das wie viel Geld du verdienst, oder wie groß deine Wohnung ist? Oder weil du Zeitungen liest und vielleicht einen Hund hast? Lorenza und ich haben sind 10 Jahre auseinander und unterhalten uns in dieser Folge über das erwachsen Sein und Werden.
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    Die Musik die du hörst ist Exlibris von Kosta T
    23 min
  • #62 Good vibes only? Stop! Bitte nicht!
    Lass alle Emotionen zu

    Hast du schon mal den Spruch “Good Vibes Only” gesehen? Ich habe das Gefühl, dass es jetzt überall zu finden ist… Ich finde es mittlerweile auch wirklich störend, denn es schickt die falsche Message und wir haben auf einmal ganz komische Erwartungen an uns selbst. Good Vibes Only macht uns krank!

    Wie oft hast du dich schlecht gefühlt, wenn du dem Spruch nicht treu bleiben konntest?

    Wo kommt es her, dass wir unzufrieden sind, sobald wir etwas anderes spüren als Glück?

    Wie realistisch ist es, dass wir immer und nur Glück empfinden können?

    Wo haben wir es eigentlich gelernt, dass dieses good vibes only als Maßstab gelten soll?

    Ich denke, da sind wir alle zusammen an Board und tuen uns da schwer. Und dennoch, dieser Kampf mit good vibes only ist absolut von uns kreiert. Wir brauchen es nicht…

    Schlechte und negative Gefühle sind nicht nur in Ordnung, sie sind auch absolut berechtigt. Wir brauchen sie oft dafür, dass es uns signalisiert, dass irgendwas nicht stimmt, oder dass wir etwas verändern.

    Wir dürfen uns schlecht fühlen, wenn es uns schlecht geht. Genau so wie wir glücklich sind, wenn es uns gut geht.

    Wenn du diese Gefühle künstlich unterdrückst, bist du im direkten Kampf mit dir selbst. Und das, glaube mir, bedeutet nichts Gutes. Du lässt irgendwas nicht zu, was eine Berechtigung hat und somit kann das weder verarbeiten, noch damit abschließen.

    Ich habe dafür eine gute Frage zum Nachdenken, und ich will dass du wirklich kurz überlegst, was für eine Antwort du dazu hast.

    Wenn dein Körper und dein Geist traurig sein wollen, und dir einredest Glück zu empfinden. Was bist du dann? Was spürst du in dem Moment? Welche Gefühle empfindest du?

    Wenn dein Körper und dein Geist traurig sein wollen, und dir einredest Glück zu empfinden. Was bist du dann?

    Bist du glücklich? Nein, nicht wirklich… Du DENKST an Glück, du bist es aber erstmal nicht. Bist du traurig? Nein, auch nicht wirklich, denn du denkst an Glück. Aber was ist denn deine Motivation, glücklich zu sein in dem Moment? Ist es, weil du etwas glücklich erlebt hast? Ist es, weil dir etwas Tolles passiert ist? Nein, es ist, weil du traurig bist, das irgendwo in dir spürst, und dabei aber glücklich sein möchtest. Was ist das für eine Zweckmühle???

    Du bist weder traurig, noch glücklich, obwohl beide Gefühle jetzt auf einmal da sind, keins von den beiden wird wirklich zugelassen, und dein Körper aber gibt dir absolut klare Signale, was jetzt stattfinden soll. Und du hörst nicht zu!

    Alle Gefühle sind in Ordnung!

    Trauer ist in Ordnung
    Glück ist in Ordnung
    Freude ist in Ordnung
    Angst ist in Ordnung
    Leichtigkeit ist in Ordnung
    Schmerz ist in Ordnung

    Alle Gefühle haben ihre Berechtigung.

    Wir dürfen also alle Gefühle ausleben. Die Frage ist: Leiden wir darunter? Und ich glaube das ist eben die aller wichtigste Frage dabei.

    Positive Denkweise, Leichtigkeit im Mindest sind absolut gute Ziele und ich strebe das auch immer an. Dies bedeutet aber auf gar keinen Fall, dass ich immer nur noch happy bin.

    Was das eigentlich bedeutet, ist dass ich nicht unter meinen Gefühlen leiden möchte. Ich arbeite vor allem daran, nicht in der Opferrolle zu stecken, und ich lasse zwar alle Gefühle zu, hole aber innerlich schon die Verstärkung von meiner Einstellung, dass es wieder anders sein wir, dass ich das managen kann und dass mein Glück in meiner Hand liegt.

    Alle Gefühle wollen einfach anerkannt werden, sie sind wie ein verletztes Kind und brauchen dann unsere Aufmerksamkeit. Geht es mir schlecht? Ok, warum? Was passiert gerade? Was soll ich mir genauer anschauen?

    Geht es mir gut? Super! Warum? Wie kann ich da ansetzen? Wie kann ich mehr davon empfinden?
    Trauere ich? Sehr schön… Ich lass mir meine Zeit, um diese Phase möglichst ohne Widerstand zu überstehen, denn mein Körper macht schon so viel und ich brauche keinen innerlichen Stress.

    Lass alle Gefühle zu, lass sie zu…

    Es gibt keine SCHLECHTEN oder GUTEN Gefühle. Das ist unsere Wertung. Das sind die Begriffe, die Wörter, die Denkweisen, die es seit Ewigkeiten gibt, aber es gibt nicht wirklich Gefühle die nur schlecht sind, oder nur gut… Außerdem, gäbe es die schlechten Gefühle nicht, dann hätten wir auch keine guten Gefühle, denn wir hätten nicht mehr diesen Vergleich. So gäbe es nur… Gefühle!
    Und eigentlich ist es auch so.

    Am besten erkennst du einfach, was DIR gut und schlecht tut, was dich weiter bringt, was dich runterzieht und dann, erst dann handelst du. Aber ohne dass du diese Gefühle zulässt, durchlebst und erkennst, kannst du das gar nicht machen. Verteufele die dunklen Gefühle nicht, lerne daraus. Nimm sie als Signal, verändere etwas, lass sie zu.

    Diese Gefühle signalisieren dir etwas! Und es bedeutet auch nicht immer, dass irgendwas in DEINEM Leben falsch läuft.
    Wenn du trauerst, weil du jemanden verloren hast, dann signalisiert dein Körper, dass du vielleicht ruhiger machst, dich vielleicht mehr erholst. Lass es zu! Wenn du aber jeden Tag miserabel bist, dann signalisiert das wohl auf eine Veränderung, schau da hin, geh tiefer in deinen Schmerz: Was ist gerade, was dieses Gefühl auslöst.

    ARBEITE MIT DEINEN EMOTIONEN. Und dann, steuere dein Leben anhand von deinen Erkenntnissen.

    Und du darfst, bzw. sollest positiv bleiben. Aber das ist etwas anderes als good vibes only! Positiv bleiben bedeutet, dass du deine Emotionen wohl auslebst und damit arbeitest. Dass du nicht einfach mitläufst, sondern das selbst steuerst. Positiv denken bedeutet, dass du nicht sofort dein ganzes Leben abschreibst, wenn du einen schlechten TAG hast. Das bedeutet, dass du weisst, du kannst Dinge auch verändern, das bedeutet, dass du dein Potential erkennst. Es bedeutet aber NICHT, dass du nie schwach oder traurig oder verzweifelst sein darfst. Weine, wenn es dir nach weinen ist, fühl dich einsam wenn es nach Einsamkeit ist, werde wütend, wenn Wut aufkommt aber dann - atme tief durch und erkenne das Gefühl. Begrüße es und führe ein Gespräch mit dem Gefühl.

    Was willst du mir sagen, Wut? Warum fühle ich mich so, Einsamkeit? Was soll ich machen, Kummer, sodass es mir wieder besser geht? Wo will ich hin, Trauer, denn du lenkst mich wohl?

    Du darfst positiv bleiben, du darfst verstehen, dass du in jeder Situation lernen kannst, du darfst positiv bleiben, denn du bist so wunderbar, so wandelbar und so einzigartig. Aber verwechsle das bitte nicht damit, irgendwelche Gefühle unterdrücken zu müssen!

    Wir bekommen das aber permanent vermittelt, dass unser Leben nur dann vollständig und “RICHTIG” ist, wenn wir glücklich sind.

    Vor allem, social media bringt uns das bei. Aber denkst du, dass die Message da ist, damit es DIR besser geht? Nicht wirklich. Social media will, dass du bestimmte Gefühle fühlst, bestimmte Dinge kaufst, bestimmten Content konsumierst. Es ist recht gefährlich, wenn wir nicht aufpassen. Und ich glaube die wenigsten schaffen es wirklich, absolut bewusst auf social media zu bleiben. Ich glaube es ist nahezu unmöglich, die ganze Zeit dem entgegen zu wirken. Und ich glaube dass der Spruch oder der Aufruf zu Good Vibes Only durch die Medien mittlerweile richtig penetrant gepusht wird.

    Warum ist es denn so wichtig, dass wir diese Message verinnerlichen? Social media will uns etwas verkaufen. Und wenn wir nie so richtig zufrieden sind, bzw. denken es nicht zu sein, dann werden wir auf Dauer auf der Suche sein. Mehr konsumieren, länger sich anderes fremdes Glück als Ziel setzen, sich mit anderen vergleichen… Und was passiert dann? Wir werden unglücklicher, aber was denken wir, wie sollen wir sein? Good Vibes Only, also geht der Kreis von vorn los.

    Es ist aber absolut unrealistisch! Nicht nur unrealistisch, sondern auch krank und unnatürlich.

    Ich könnte es Tausend Mal am Tag wiederholen: Alle Gefühle sind berechtigt! Lass sie zu. Und mach sie zu deinem Lehrer, zum Wegweiser zur Motivation.

    Ich will persönlich ein vollständiger Mensch sein. Ein Mensch, der selbst denkt, ein Mensch der erkennt, dass alle meine Facetten in Ordnung sind. Aber ich bin auch ein positiver Mensch, und vor allem das Zulassen von allen Gefühlen ermöglicht mir mehr Glück, mehr Ruhe und mehr Frieden mit mir selbst.

    Es gibt auch einen tollen Spruch, der mag vielleicht etwas kitschig sein, aber der bringt es genau auf den Punkt:Ohne Regen gibt es keinen Regenbogen.

    17 min
  • #61 Ideen für einen “anderen” Frühjahrsputz: äußerlich und innerlich
    Mehr Raum erschaffen für die wichtigen Dinge

    Ich begrüße jeden Frühling mit einer kleinen Veränderung in meinem Leben, achte noch mehr auf meine Slow Living Routinen, damit ich nicht überwältigt werde von der ganzen neuen Energie. Ich habe erst vor kurzem darüber auch im Podcast geredet, falls du die Slow Living Routinen im Frühling verpasst hast, kannst du das in der 56. Folge anhören.

    Jedenfalls, ist Frühling für mich immer ein schöner Meilenstein. Jedes Jahr kommt die Freude. Und dann kommt auch gleich der Impuls, aufzuräumen. Bei mir bezieht sich das aber nicht nur auf die Wohnung, oder Keller oder Abstellkammer. Mein Frühjahrsputz ist sowohl äußerlich als auch innerlich und ich wollte mit dir ein Paar Ideen teilen.

    Erstmal fange ich bei mir an…

    Mental check-in: Wie geht es dir? Was macht dir gerade Freude? Was fehlt vielleicht? Womit beschäftigst du gerade? Was willst du verändern? Was kann so bleiben, wie es ist, weil es dich schon glücklich macht?

    Gewohnheiten anpassen oder neu einführen - 5. Folge (Nichtstun)

    Ziele überprüfen, nötige Zwischenschritte einräumen

    Handy Apps löschen, die du nicht mehr nutzt

    Kontakte im Handy aktualisieren

    Räuchern oder…

    Luften
    (Oder beides!)

    Bevor ich dann weiter zu Hause mache,

    Erdige ich mich, verbinde mich mit der Umwelt wieder: Zeit in der Natur, barfuß laufen, die Veränderungen in der Umgebung wahrnehmen

    Zu Hause geht es dann weiter mit dem Frühjahrsputz.

    Ausmisten - 55. Folge Minimalismus Game

    Winterkleidung + -schuhe abstellen

    Zu hause putzen

    aber auch:

    Kühlschrank reinigen
    Vorräte überprüfen
    Putzmittel aussortieren, die nicht mehr gebraucht werden

    Produkte für Körperpflege anpassen (Sonnenschutz)

    Wenn du Zimmerpflanzen hast, dann ist es auch Zeit sie zu verpflegen: Umtopfen, vielleicht etwas trimmen oder Ableger rausziehen und es ist auch Zeit, dass man mit Düngen anfangen könnte

    19 min
  • #60 Heilung ist nicht linear
    Weg vom Alles oder Nichts Denken!

    Im Laufe des Lebens sammeln wir alle ganz viel auf, was wir dann verarbeiten müssten, um mehr Potential zu erreichen und glücklicher zu sein, um zu heilen. Um zu heilen muss man nicht zwingend krank sein, wir können so auch unser innerliches Kind wieder stärken, wir können schlechte Erfahrungen aufarbeiten und Glaubenssätze loswerden, die uns nicht dienen.

    Für mich persönlich war Heilung natürlich ein sehr wichtiges Thema, was so viel in meinem Leben geändert hat.

    Als ich dann mich wieder gesammelt habe und wirklich offen für Heilung war, veränderte sich mit dem ersten Erkenntnis gleich die ganze Welt. Und dann kam noch eine, und noch eine und es hat mich ja fast süchtig gemacht, an mir zu arbeiten.

    Und dann kam aber wieder ein Tief. Und ich dachte: Hä? Heile ich nicht grade? Wieso passiert das schon wieder? Irgendwann habe ich mich wieder stabilisiert, und dann kam wieder etwas dazwischen… Als ich dann letztendlich in der Klinik lag, dachte ich: Ich fange schon wieder von Null an. Aber dann, dann bin ich geheilt… Naja, das ging also eine Weile so und um ehrlich zu sein - ist immer der Fall. Denn: HEILUNG IST NICHT LINEAR.

    Das war für mich eine harte Wahrheit, die ich lange gar nicht verstehen konnte. Ich dachte, entweder hab ich das jetzt im Griff, oder nicht. Wie kann das doch sein, dass es mir gut geht und dann aber auch wieder ganz und gar nicht.

    Zum einen, ist es eben so mit chronischen Krankheiten. Und mit einer psychischen Krankheit wie bipolarer Störung so wie so: Es ist von Phasen geprägt, die kommen und gehen. Zum anderen, und das ist wohl noch viel wichtiger, Heilung ist ein Prozess, es ist ein Weg, der eigentlich mein ganzes Leben gehen wird. In meinem Kopf hatte ich aber Heilung sehr schwarz weiss betrachtet, alles oder nichts, ist oder ist nicht. Das alles oder nichts Denken ist wirklich hartnäckig und kann auch dem eigenen Selbstwertgefühl dramatisch schaden. Ich habe darüber auch in meinem Podcast geredet, du kannst es in der 42. Folge anhören. Ich finde das Thema auch sehr spannend, denn das Muster vom alles oder nichts wiederholt sich oft in unserem Leben. Solange wir in dieser Denkweise stecken, entscheiden wir uns zu leiden. Und das wollte ich nicht.

    Psychische Krankheiten haben sooo viele Stigmas, so viele falschen Klischees, aber was mich persönlich auch sehr geprägt hat, war die falsche Vorstellung von Heilung. Ich dachte, ich nehme Medikamente, mache Therapie und dann bin ich vollständig, repariert und wieder gut.

    Ich habe dann an meinem eigenen Leib gesehen, wie oft ich einen Schritt zurück gehe, weil mich etwas überwältigt hat, oder weil ich in dem Moment nicht genug Kraft hatte, oder einfach weil meine Krankheit zyklisch abläuft und ich wieder in einer bestimmten Phase bin. Nicht alles bedeutet auch gleich Rückschlag. Am Anfang meiner Heilung war ich dann immer sehr aufgeschmissen, als zum Beispiel wieder eine depressive Phase kam. Ich sah das als Niederschlag, als Scheitern oder sogar Versagen. Aber es war gar nichts davon: Es war lediglich eine Phase, die kommt und geht, und zu mir gehört.

    Ich habe gelernt zu akzeptieren. Ich habe aufgehört, gegen mich zu arbeiten, mich klein zu reden oder mir etwas beweisen zu müssen. Das war ein Schritt, der mir sehr viel Kraft gegeben hat.

    Und dann habe ich mich selbst genauer angeschaut. Wie gehe ich mittlerweile mit mir um? Ich habe dann bald bemerkt, dass auch wenn ich wieder depressiv, oder auch wieder manisch bin, gehe ich damit anders um. Ich habe Tools gelernt, ich weiss mehr über mich und meine Krankheit, ich bekomme immer mehr Kontrolle.
    Und sogar bei konkreten Rückschlägen hat es mich nicht mehr so tief runtergezogen, seitdem ich verstehe, dass Heilung nicht linear ist.

    Es gibt gute und schlechte Tage, es gibt gute und schlechte Phasen, manchmal mache ich wieder die gleichen Fehler, manchmal kommen neue dazu. Fakt ist: Ich verändere mich, mein Leben bewegt sich immer, und meine Baustellen, Traumata und Krankheitsbild bleiben bei mir. Ich lerne aber damit umzugehen. Alleine die Tatsache, dass ich zum Beispiel meine Phasen erkennen kann, bedeutet es, dass ich heile. Wenn ich getriggert werde, kann ich manchmal nicht mithalten, aber allein dadurch, dass ich danach weiter mache bedeutet auch Heilung. Dass ich jetzt darüber rede, bedeutet auch, dass ich einen Schritt weiter gegangen bin, oder dass ich um Hilfe frage, oder dass ich mir Raum und Zeit gebe, eine bestimmte Situation zu verarbeiten, ohne dass ich mich sofort als defekt sehe, oder nicht gut genug, oder nicht liebenswert… Klar, gibt es noch ganz viele offene Baustellen, und wie gesagt - manches kommt sogar noch dazu, aber das ist manchmal gar nicht zu meiden. Die einzige Konstanze im Leben ist die Veränderung. Wenn ich den Bereich A gut verarbeitet habe, aber Bereich B gescheitert ist, bedeutet es trotzdem nicht, dass meine Arbeit beim Bereich A nichtig ist. Weg von diesem schwarz weiss Denken!

    Heilung ist nicht linear. Es ist nicht eine stetige Kurve, die nach oben geht. Es ist up and down, stockend und wieder fließend, langsam und schnell. Manchmal geht es sogar im Kreis bis wir wieder da ausbrechen, aber Heilung findet immer statt, wenn wir einfach dran bleiben. Es ist nicht etwas mit einem universellen Ziel, Heilung besteht nicht aus gleichen Schritten für jeden, Heilung hat keinen bestimmten Zeitraum, es geht darum, sich selbst mehr zu respektieren, zu lieben, und daran zu arbeiten, was uns im Leben Schmerz, Angst oder Sorgen bereitet, daran zu arbeiten, uns zu befreien, zu lösen, sich freier zu fühlen. Aber auch da bedeutet es nicht zwingend, dass wir den Schmerzen nie wieder verspüren werden. Wir lernen dazu, wie wir mit all dem, was is und um uns ist, besser umgehen können und uns unserem vollen Potential nähern.

    14 min
  • #59 “Ich brauche Hilfe” sollte selbstverständlich sein
    Warum ist es so schwer, nach Hilfe zu suchen?

    Hilfe suchen, nach Hilfe fragen und Hilfe bekommen. Vor allem, wenn es um psychische Krankheiten geht ist das sehr schwer, weil es noch oft tabuisiert wird aber auch weil es mit ganz komischen Glaubenssätzen verbunden wird.

    Wenn man psychisch krank ist, muss man schon allein deswegen mit vielen Stigmas kämpfen. Oft wird man auf die Krankheit reduziert, oft wird man nicht für voll genommen, man kriegt die komischsten Dinge gesagt, und das ist einer der Gründe warum es so schwer ist, dann Hilfe zu suchen. Denn Hilfe suchen bedeutet auch - die Situation so annehmen und akzeptieren wie sie ist. Also muss man das verinnerlichen, dass man krank ist. Wenn man aber permanent den negativen Aussagen ausgesetzt wird, ist es einfach schwer und unangenehm sich das einzugestehen. Und so, sagt man sich, alles ist OK, das ist nur eine Phase, das vergeht, so schlimm kann es nicht sein. Und man sucht keine Hilfe. Das ist aber sehr gefährlich und führt zu nichts.

    Oft wird Suche nach Hilfe auch mit Schwäche verbunden. Das habe auch ich damals vor vielen Jahren gespürt. Wenn man psychisch krank ist und Hilfe sucht, ist man komischerweise dann wohl schwach? Ich habe mir einiges angehört, wie “Ich kann das doch auch selbst hinbekommen”, “Es ist eh nur in meinem Kopf” oder auch “dass ich doch ganz OK erscheine oder aussehe”. Wenn du jetzt aber dir die Hand brichst und zum Arzt gehst, wird dir keine Schwäche vorgeworfen. Komisch, oder? Ich habe das Gefühl, an der Stelle leiden verstärkt Männer, weil das wird auch als nicht männlich genug gesehen und das kann ich bis heute nicht nachvollziehen… Eventuell ist mein Hirn zu klein, oder ich bin zu doof unterwegs, aber ich verstehe nicht, wieso es weiblich sein sollte, Hilfe zu suchen aber Männer dürfen es nicht.

    Man sieht manchmal Hilfesuche auch als Kontrollverlust, was auch nicht wirklich stimmt. Eigentlich erst da fängst du wirklich an, das Ganze selbst zu steuern. Wenn du dir Hilfe suchst, dann lernst du auch wie du mit deiner Erkrankung am besten umgehen kannst, also lernst du wie du das in dein Leben so integrierst, dass es dir am besten passt. So hast du eigentlich viel mehr Kontrolle über das was passiert, weil du stabiler und vorbereitet bist.

    Er/Sie hatte auch etwas und hat das hinbekommen.

    Hilfesuche wird auch so dargestellt, als ob man dadurch unfähig, oder wertlos wird, oder das Leben nicht in Griff hat. Auch dem muss ich natürlich widersprechen, denn das hat mit deinem Wert nichts zu tun. Ich finde es ist auch recht grob, wenn man dann denkt “Ich hab mein Leben nicht im Griff”. Ich meine, wenn ich einen Rohrbruch habe, dann hole ich einen Handwerker, wenn ich tanzen möchte, geh ich auch zum Lehrer und nehme das an, was mir gesagt und gezeigt wird und wenn mein Zahn weh tut, renne ich so schnell wie möglich zum Zahnarzt. Nicht nur ist es nötig, einen Experten aufzusuchen, sondern auch absolut realistisch, denn wir können nicht alles allein lösen und das ist OK so! Wir müssen auch keine Experten in jedem Bereich sein.

    Wenn du Hilfe brauchst, und sie nicht suchst, stellst du dir selbst das Bein. Du kannst so nicht an dir arbeiten, deine Situation wird dadurch nicht besser, ganz im Gegenteil - es wird nur schlechter, du kannst dich nicht weiter entwickeln und deine eigentliche Realität bessern. Indem du sagst “Ich brauche Hilfe”, tust tu einen enorm großen und wichtigen Schritt in bessere Zukunft, du traust dir zu anzupacken und kümmerst dich um dich. Es ist so ein schöner Moment!

    Es ist im Nachhinein total komisch, dass ich so lange keine Hilfe gesucht habe. Jetzt, nach unendlich vielen Therapiestunden, Klinikaufenthalten, Ämtergängen, Terminen bei Fachärzten bei sozialen Vereinen, nach Unterstützung durch einen Sozialarbeiter kann ich nur sagen: Ohne das hätte ich das gar nicht geschafft! Zum Glück habe ich das in Anspruch genommen.

    Wenn man sich das genauer anschaut, ergibt das auch alles gar keinen Sinn, zumindest nicht so wirklich… Wenn man sich ein Bein bricht, geht man doch auch sofort zum Arzt, wenn man in einem Unfall war, bringt der Krankenwagen einen auch ins Krankenhaus und nicht nach Hause, wenn uns physisch etwas passiert überlegen wir nicht, sondern holen uns gleich Hilfe.

    Es ist absolut in Ordnung zu sagen

    “Ich brauche Hilfe”

    Nein, es bedeutet keine Schwäche.

    Nein, du bist nicht unfähig deswegen.
    Nein, du musst es nicht allein hinbekommen.
    Nein, keiner wird weniger von dir denken.
    Nein, du bist deswegen keine Last.

    Falls du gerade Hilfe brauchst, such dir Hilfe. Es ist nicht nur in Ordnung, sondern auch nötig. Wenn du nicht zutraust, such dir erstmal jemanden, mit dem du darüber reden kannst und der dir weiter helfen kann. Mir haben damals auch meine Freunde und sogar Arbeitskollegen sehr geholfen. Es ist OK, Hilfe zu suchen.

    Übrigens, du musst dafür auch nicht krank sein, um Hilfe oder Unterstützung zu bekommen.

    Persönlichkeitsentwicklung
    Neue Fähigkeiten
    Unterstützung
    Coaching

    15 min
  • #58 Dinge, die nichts kosten aber große Bedeutung haben
    Das könnte manchmal Leben verändern!

    Es geht also um Dinge, die manchmal so einen Riesen Unterschied machen können, die aber absolut kostenlos sind. Das passt zu dem Frühling, denn man hat so viel neue Energie, die man auch gern teilen kann und soll. Und es passt auch zum slow living, denn wir werden so achtsamer in unserem Umfeld. Und auf jeden Fall passt es auch zu dem Thema Minimalismus, was ich in der letzten Zeit mehrmals angesprochen habe, denn wir lösen uns weiterhin hiermit von den materiellen Gegenständen und füllen unser Leben auf mit anderen Wertvollen Momenten.

    Wir sind alle Menschen, die ein Päckchen mit uns tragen… Jeder hat eine Story. Unsere Leben sind chaotisch, voll und schnelllebig. Und dann, wenn man sich vielleicht zu der Haltestelle beeilt oder den Regenschirm vergessen hat und jetzt klatsch nass auf dem Arbeitsweg ist, lächelt uns jemand an, ganz ohne Grund und irgendwie ist die Welt schöner. Das ist die Magie an diesen menschlichen Momenten, die nicht materiell sind.

    Aufmerksamkeit, ununterbrochen.

    Lächeln, ohne Grund.

    Respekt, ohne Wertung.

    Kompliment, ohne Neid.

    Anerkennung, ehrlich und mit Leichtigkeit.

    Hilfestellung, auch bei unbekannten Menschen.

    Zuhören, ohne zu urteilen.

    Nachfrage, wie es einem geht.

    Akzeptanz, auch wenn man nicht sofort versteht.

    Zeit, das wertvollste Gut.

    Interesse, für mehr Verständnis.

    Nächstes Mal also, wenn du mit jemandem redest und dein Telefon klingelt, überleg es dir genauer, gehst du jetzt ran, oder ist die Person dir gegenüber wichtig genug, um das Telefonat später zu erledigen. Oder kannst du rangehen, um zu sagen, dass du gerade im Gespräch bist?

    Wenn du in der Schlange stehst, vielleicht findest du einen Moment, um jemanden anzulächeln oder ein Kompliment zu machen?
    Wenn sich jemand in deinem Freundeskreis alleine fühlt, oder einfach traurig ist, vielleicht kannst du Interesse zeigen, Fragen stellen, und neugierig sein: Um zu verstehen, um mehr zu erfahren und vielleicht um Gemeinsamkeiten zu finden oder etwas Neues zu lernen.

    Manchmal sind das Momente, die ganz vieles verändern können. Sowohl wenn sie stattfinden, als auch wenn nicht. Ich persönlich kann sagen, dass ich mich oft traurig gefühlt habe bei Menschen, die so was nicht als wichtig angesehen haben, bei Menschen den ich deren Zeit oder Aufmerksamkeit wert war. Und sicherlich ist das auch OK so, denn so weiss man auch dann immer besser, mit welchen Menschen man sich umgibt, aber es sind trotzdem manchmal unangenehme und manchmal sogar schmerzhafte Prozesse.

    Wir alle haben so viel zu geben, ohne Geld auszugeben, ohne großen Aufwand zu betreiben, oder sich etwas Besonderes ausdenken zu müssen. Es reicht manchmal - einfach ein Mensch zu sein. Es lohnt sich, auf diese Kern-Bereiche mehr Fokus zu richten.

    20 min
  • #57 “Ich habe KEINE Zeit” gibt es nicht
    Wie oft sagst du es?

    Ich habe diesen Satz früher definitiv viel zu oft gesagt.

    Zum einen, weil ich in einem falschen Glaubenssatz gefangen war.

    Zum anderen, weil ich wirklich keine Zeit mehr übrig hatte.
    Und zum dritten, weil ich nicht verstanden habe, wie ich mit Zeit überhaupt umgehe.

    Und deswegen war ich ganz oft der Mensch, der eben “keine Zeit” hatte. Und fand das nicht nur gut so, sondern auch normal. Gleichzeitig merkte ich dann immer mehr, wie erschöpfend es war und mit der Zeit kam mir das immer unlogischer rüber. Wie kann ich denn keine Zeit haben? Wieso habe ich keine Zeit? Was läuft denn in meinem Kalender falsch?

    Irgendwann kam das ernüchternde Erkenntnis bei mir, dass ich mehr als genug Zeit habe, aber nicht richtig damit wirtschafte.

    Keine Zeit für Sport, aber genug Zeit für Netflix?
    Keine Zeit, um sich eine Pause zu gönnen, aber genug Zeit für social media?
    Keine Zeit, um in Ruhe zu essen, aber genug Zeit für Shopping?

    Wir bestimmen selbst über unsere Zeit. Punkt. Das ist aber so wie mit jeder Entscheidung in unserem Leben - das ist die Freiheit aber auch die Verantwortung. Wir sind dafür verantwortlich, wenn wir sagen “ich habe keine Zeit”, weil wir etwas anderes dazwischen geschoben haben. Meiner Meinung nach gibt es nur “Ich habe keine Zeit DAFÜR”. Das trifft wirklich zu.

    Sicherlich gibt es auch Situationen, wo man keine Kontrolle über die Zeit hat, zum Beispiel, wenn man auf Arbeit ist, hat man definitiv keine Zeit in dem Moment mit Freunden auszugehen. Oder wenn der Partner oder ein Familienmitglied krank ist und wir sie unterstützen müssen: Das ist auch klar, dass wir da nicht feiern gehen können. Aber in der Regel, müssen wir das “Ich habe keine Zeit” ergänzen mit DAFÜR.

    Ich habe keine Zeit für Sport. Warum nicht? Was ist wichtiger?

    Ich habe keine Zeit für eine Pause. Wieso? Warum bist du nicht wichtig genug?
    Ich habe keine Zeit, ohne Ablenkung zu essen? Warum? Ist der andere Bereich, den du grad bedienst wirklich wichtiger?

    Manchmal schieben wir so Dinge einfach auf. Manchmal trauen wir uns nicht, etwas zu machen. Manchmal ist es auch nur eine Gewohnheit, in der wir gerade stecken. Es gibt unzählige Gründe, warum wir etwas tun oder nicht tun. Aber die Zeit ist da und wir entscheiden uns, was wir damit machen. Sicherlich spielt heutzutage auch unser Lebensstil eine Rolle, warum man sich manchmal fühlt, also ob nicht genug Zeit da wäre. Die Welt ist non-stop aktiv. Durch das Internet kann man rund um die Uhr irgendwas tun, und man bekommt auch manchmal Angst, etwas zu verpassen. Aber wir können nicht alles immer machen, sehen, haben, erledigen… das ist einfach nicht realistisch. Und wir leiden manchmal unter diesen unrealistischen Vorstellungen, so sehr sogar dass es uns krank macht!

    Es geht einfach bei der ganzen Zeit-Sache um Prioritäten. Wir entscheiden wie wir unsere Zeit verteilen und was wir mit unserer Zeit so machen. Und auch wenn wir zum Beispiel viel arbeiten (was wiederum auch eine Entscheidung ist), dann haben wir abends und am Wochenende trotzdem ein gewisses Kontingent an Zeit und da geht’s eben los. Wenn man bewusst entscheidet, dann wird es einem auch klar, dass wir unsere Zeit steuern. Und ich sage auch nicht, dass die Zeit immer nur produktiv sein muss, nur gut durchdacht, auf gar keinen Fall! Wir dürfen auch nichts tun, oder auch unsere Zeit “verschwenden” aber dann sollte es uns klar sein, dass wir das nicht mehr bringen können, den Satz “Ich habe keine Zeit”, denn die Zeit war da. Es geht einfach um Prioritäten, was ist wichtig für mich, wofür will ich meine Zeit investieren, was tut mir gut, und natürlich auch - was ist nötig.

    Ich bin viel besser mit meinem Zeitmanagement geworden. Und es gibt immer noch genug Tage wo ich gern mehr Zeit hätte, aber ich weiss, dass ich mit der Zeit die ich habe vorsichtig und achtsam umgehen muss, und dann stimmt es auch.

    Ich habe unter anderem verstanden, dass ich nicht alles immer machen kann. Ich bin immer so ehrgeizig und motiviert, will gleich alle Bäume der Welt ausreissen aber das durfte ich dann schnell lernen: Es geht nicht immer. Nicht weil ich keine Zeit habe, sondern weil ich mit meiner Zeit auch andere Dinge machen muss:Selbstversorge

    Alltägliche Aufgaben
    Arbeit
    Entspannung
    Freunde und Familie
    und so weiter.

    Mir hat es geholfen, zu verinnerlichen, dass ich über meine Zeit selbst bestimme und auch meinen Zeitplan durch die Perspektive von Prioritäten zu sehen. Ist es wichtig, noch eine Serie zu schauen oder zu schlafen? Ist es wichtig, auszugehen oder zu Hause aufzuräumen. Und: Diese Prioritäten können sich immer verändern. Mal sehe ich das Aufräumen vielleicht wichtiger, mal ist aber das Ausgehen, was mir mehr Kraft gibt. Ich darf frei entscheiden.

    Wenn du der Meinung bist, du hast keine Zeit, dann schreib dir ganz genau auf, was du am Tag so machst. Mach das zumindest 1-2 Wochen, sodass du auch bestimmte Muster erkennen kannst. Und dann werte es aus… Du wirst bald sehen: Du hast genau so viel Zeit, wie jeder andere und du hast genug Zeit für all das, was du so am Tag machst. Nur sind das die richtigen Dinge für dich? Oder wünschst du dir eine Veränderung? Schau einfach, was du reduzieren kannst, um mehr Zeit dafür zu machen, wonach dir wirklich ist.

    Achtsamkeit spielt auch hier also eine Rolle. Es ist eben wichtig, auf sich selbst zu hören und immer wieder ein Gespräch mit sich selbst zu führen. So kann man immer erneut überprüfen, wofür man jetzt Zeit hat und wo will man vielleicht mehr oder weniger Zeit investieren. Ich möchte immer noch öfter mehr Zeit am Tag haben, aber die Ausrede “Ich habe keine Zeit” hab ich so gut wie verlernt. Viel öfter sage ich lediglich “Dafür habe ich keine Zeit” und es ist OK so. Es es ist auch tolles Gefühl und kräftigt das Selbstwert, so bewusst über die eigene Zeit entscheiden zu können, oder?

    21 min
  • #56 Sieben Slow Living Routinen im Frühling
    Nutze die frische Energie für dich!

    Menschen sind zyklisch, so wie die Natur. Frühling bringt also sehr viel Energie, was wir für uns nutzen können, um durchzustarten, aufzuwachen und generell aktiver zu werden.

    Slow living ist ein Konzept, was mehr Ruhe, Entschleunigung und Glück ins Leben rufen kann. Es geht darum, mit sich selbst und dem Umfeld im Einklang zu sein, sich nicht zu beeilen und mehr Raum für das wichtige zu erschaffen, indem man aber eher weniger tut, sich weniger vornimmt und weniger konsumiert.

    Ich habe bereits über slow living am Morgen geredet in der 18. Folge, das kannst du dir gern anhören. Aber auch Frühlingsbeginn oder generell Frühling bringt ganz viele Möglichkeiten, das slow living in vollen Zügen auszukosten.

    1 Sonne Tanken (ganz egal ob drinnen oder draußen)

    2 Lichtspiel beobachten
    3 Naturgeräusche bewusst wahrnehmen
    4 Spazieren gehen
    5 Früher aufstehen
    6 Zuhause Putzen
    7 Neue Gewohnheit einführen

    19 min

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Happy Place ist für alle, die gern mehr über Themen wie Glück, Alltag und mental health erfahren möchte. Milly - und oft ihre Gäste - teilen persönliche Erfahrungen, reden über Ups und Downs und…