Zwei Weltcup-Wochenenden in Bob und Skeleton hintereinander, das hat es noch nie gegeben am Eiskanal in Altenberg. Und den gibt es immerhin schon seit 40 Jahren. Besonders werden die kommenden 14 Tage im Osterzgebirge aber nicht nur deshalb. Es gibt gleich mehrere Gründe, wie in der neuen Folge "Dreierbob" dem Wintersportpodcast von Sächsische.de, zu hören ist.
Angefangen damit, dass es nach zwei Pandemie-Wintern jetzt erstmals wieder Zuschauer an der Bahn geben wird. Altenbergs Bahnchef Jens Morgenstern erklärt rückblickend auf die Corona-Zeit, dass es schwerfiel, unter den damals herrschenden Bedingungen in Stimmung zu kommen. "Und die ist hier legendär", sagt der Bahnchef und hofft auf großen Andrang.
Aus sportlicher Sicht könnten die Rennen kaum in eine spannendere Zeit fallen. Ende Januar steht die WM in St. Moritz auf dem Programm. Die Tage in Altenberg gelten deshalb als Generalprobe. Dass ausgerechnet jetzt Seriensieger und Lokalmatador Francesco Friedrich an einer Verletzung laboriert, erhöht die Brisanz.
Kann die Konkurrenz daraus Kapital schlagen? Auch diese Frage sowie der geplante Abschied von Martin Grothkopp, langjähriger Anschieber im Bobteam Friedrich, sowie von den Spurbob-Urgesteinen Harald Czudaj und Rainer Jacobus werden im Podcast besprochen.