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„Für mich ist es wichtig, dieses Interview zu machen, weil jede Geschichte von jeder Migrantin wichtig ist. Jede von uns hat etwas Schönes, Trauriges oder Erfolgreiches zu erzählen. Und einfach zu zeigen, dass wir auch ein aktiver Teil dieser Gesellschaft sind." Kalina Kalinowska lebt seit 2015 am südlichen Oberrhein, in der Nähe von Freiburg. Sie ist in der Hauptstadt von Nordmazedonien, in Skopje, aufgewachsen. Nach ihrem Studium hat sie dort als Journalistin und als Dozentin an der Uni gearbeitet. Es war vor allem die Lust auf Veränderungen, die sie nach Deutschland geführt hat. In Deutschland engagiert sich Kalina in interkulturellen Projekten. In der Internationalen Frauengruppe macht sie sich stark für einen Dialog zwischen den Religionen. „Ich habe den Wunsch anderen zu helfen und ich denke es ist sehr wichtig besonders als Migrantinnen in deutscher Gesellschaft aktiv zu sein. Wir können in diesem etwas beitragen und ich denke jede von uns, jede Frau ist eine Zeitzeugin ihrer Zeit. Wir haben alle verschiedene Profile, verschiedene Berufe, verschiedene Migrationshintergründe, ich denke genau diese Diversität kann zur deutschen Gesellschaft beitragen und sie verbessern."
„Ich wünsche mir, dass wir uns gegenseitig akzeptieren, und mehr Toleranz von den Menschen. Und ich wünsche mir, dass die Leute akzeptieren, wenn ich Muslim bin, oder wenn du Christ bist, oder wenn andere keine Religion haben. Ich wünsche mir auch, dass wir unsere Umwelt respektieren, sie hat auch ein Recht sich zu erholen." Ayulah Suriptiani-Rieper kam 1995 zum ersten Mal aus Indonesien nach Deutschland und nahm hier an einem internationalen beruflichen Austausch zu Umweltthemen in Frankfurt teil. 1996 ist sie selbst nach Deutschland migriert. Da sie ihren früheren Beruf als Umweltpädagogin in Deutschland nicht mehr ausüben konnte, machte sie eine Ausbildung zur Tagesmutter. Ihre Berufung, wie sie sagt. Bereits in Indonesien hat ihr soziales Engagement begonnen. Schon immer hat sie gerne mit anderen Menschen zusammengearbeitet. Hier in Deutschland engagiert sie sich im Verein Südwind Freiburg e.V., der sich für soziale und interkulturelle Arbeit engagiert. Zudem hat sie das Projekt „Frauen stärken im Quartier" des Vereins „Haus der Begegnung Freiburg-Landwasser e.V." begleitet und dort die Kinderbetreuung übernommen und an den Aktivitäten der Gruppe teilgenommen. Gerechtigkeit und Toleranz sind für sie ein wichtiger Aspekt des Zusammenlebens.
Umziehen in eine andere Stadt, um ein Visum zu bekommen? Wenn Migrant:innen arbeiten, studieren oder eine Wohnung suchen, sind sie auf die Ausländerbehörde angewiesen. Das läuft aber nicht immer unproblematisch ab, wie unsere Interviewpartnerin Dore berichtet.
Sie erzählt von ihren eigenen Erfahrungen und von ihrem Engagement in einem Integrationsprojekt, bei dem sie andere Migrant:innen berät und unterstützt.
Im Podcast "herIDEA - sie, engagiert, diverskulturell" erzählen gesellschaftlich engagierte Migrantinnen ihre Geschichten in der Reihe MIGRACHIV. Im MAGAZIN berichten Studierende der Hochschule Furtwangen über Themen zur Migration.
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