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Heute bewegen wir uns in der Zeit zwischen 1840–1918. In der sogenannten Gründerzeit kommt die Bezeichnung des Trockenwohners das erste Mal auf.
Der Trockenwohner steht eng in Verbindung mit dieser Zeit. Man muss sich vorstellen, in Wien kommt es zu einem richtigen Bauboom. Das “alte” Wien wird abgerissen. Mittelalterliche und barocke Häuser kommen weg und die Häuser der Gründerzeit sprießen aus dem Boden und prägen das Wiener Stadtbild bis heute.
Was der Trockenwohner mit genau dieser Zeit, mit Zinshausbesitzern, feuchten Wänden, Armut und illegalen Mieteinnahmen zu tun hat, erzählen wir in dieser Folge.
Wir bedanken uns bei unseren Interviewgästen Marion Krammer und Margarethe Szeless von wesearch. Unsere Buchempfehlung für alle, die mehr über Wiener Zinshäuser wissen möchten: Das Wiener Zinshaus. Bauen für die Metropole, Residenz Verlag 2023. Im gut sortierten Buchhandel erhältlich.
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Wien, Metropole des Morbiden ⚰️☠️
Das schaurig schöne Wien kommt in dieser Folge besonders zu Geltung. Denn dieses Mal beschäftigen wir uns mit einem Beruf, den es offiziell nie gab. Die Tätigkeit der Auferstehungsmänner war nämlich höchst illegal. Trotzdem nahmen die medizinischen Fakultäten in Wien und ganz Europa gerne ihre Dienste in Anspruch.
Und so sprechen wir über Leichendiebstähle, Scheintote, richtig gruselige True Crime Fälle und über eine Rohrpost für Verstorbene.
Wir bedanken uns bei unseren Interviewgästen Dr. Roland Sedivy und Cornelia Fassl vom Bestattungsmuseum Wien. Das neue Buch von Roland Sedivy "Totenschau. Autopsie-Geschichten: Ungewöhnliche Erlebnisse eines Pathologen." ist in jeder Buchhandlung erhältlich.
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Ein ausgestorbener Beruf, der im wahrsten Sinne des Wortes wieder im Aufwind ist.
Neben dem gar nicht so ausgestorbenen Beruf der Kalkanten sprechen wir über die älteste Orgel Wiens, die Woeckherl Orgel aus dem Jahre 1642 in der Franziskanerkirche. Wir sind ihrem Erbauer auf der Spur und treffen eine Kalkantin, die auch heute noch das Windwerk der Woeckherl Orgel bedient, um die Orgel mit einem konstanten Luftstrom zu versorgen, damit auf ihr gespielt werden kann.
An den Tasten war für uns Johannes Ebenbauer, der nicht nur für Teile der musikalischen Untermalung dieser Folge sorgte, sondern uns auch Einblicke in das Instrument und die Technik dahinter gab.
Die Kalkantin Frau Hansal zeigte uns das Kalkieren live vor Ort in der Franziskanerkirche und erzählte uns Spannendes von dem Beruf, der ehemals von armen Leuten ausgeübt wurde.
Zum Schluss gibt uns der Organist Lukas Hasler Einblicke in seinen Beruf, die Instagram-Welt des Orgelspiels und die riesige Community, die ihm begeistert folgt.
Unsere Interviewpartner in dieser Folge waren Johannes Ebenbauer, Institutsleiter am Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik der Wiener Musikuniversität, die ehrenamtliche Kalkantin der Woeckherl Orgel Frau Hansal und der renommierte Organist Lukas Hasler.
In der Folge erwähnte Links:
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Zwischen Glaube, Geld und Abenteuer.
Es wird filmreif! In der heutigen Folge geht es um den (fast) ausgestorbenen Beruf des Filmvorführers oder Filmoperateurs.
Wir sprechen mit Nikolaus Wostry vom Filmarchiv Austria über die Geschichte des Kinos in Österreich und erfahren Unglaubliches über die gefährliche Technik, die damals dahinter steckte. Der Beruf des Filmvorführers und auch der Besuch des Kinos war in den Anfangszeiten dieses Mediums wahrlich nichts für schwache Nerven. Hochpikante Herrenabendfilme inklusive.
Einblicke, wie es heute um den Beruf des Filmvorführers steht, gibt uns Filmemacher und Filmvorführer im Gartenbaukino Johann Lurf. Er erklärt die Tätigkeiten, die im Vorfeld einer Vorführung erledigt werden müssen und erzählt vom überraschenden Griss um die Vorführerstelle, als der alte Operateur des Gartenbaukinos in Pension ging.
Hier gehts zum Filmarchiv Austria: https://www.filmarchiv.at/
Hier findest zu alles zu unserem Interviewgast Johann Lurf: https://www.johannlurf.net/de/
Hier findest du die erwähnten Workshops des Gartenbaukinos: https://www.gartenbaukino.at/das-kino/workshops/
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In dieser Folge sprechen wir über 200 Jahre alte anatomische Wachsmodelle im Josephinum, dem medizinhistorischen Museum in Wien und über die Kunst der Moulageure. Ein Beruf, den es so nicht mehr im medizinischen Bereich gibt.
Ein großer pinkfarbener Rucksack des Lieferdienstes Foodora steht in dieser Folge im Mittelpunkt.
Wir sprechen mit Martina Nussbaumer, Historikerin, Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin im Wien Museum. Sie hat in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums das Kapitel “Eine wachsende Stadt. Geschichten der Gegenwart” gestaltet. Es beschäftigt sich mit dem Zeitabschnitt seit 1989 und der Frage, was die zentralen Herausforderungen der Stadt in der Gegenwart sind.
Wir sprechen über Änderungen in der Wirtschaft, die zum Entstehen neuer Wirtschaftszweige und zu veränderten Arbeitswelten und Arbeitsplätzen geführt haben.
Unser Projekt Walfisch in Zusammenarbeit mit dem Wien Museum geht mit dieser Folge zu Ende. Wir danken euch allen fürs Zuhören und euer Feedback!
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Heute dreht sich alles um ein auf den ersten Blick eher schlichtes Betonstück mit der Nummer 72.
📍 Zur Ö3 Podcast Award Nominierung geht es hier: https://oe3.orf.at/m/podcastaward/stories/3038638/
Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit dem dunkelsten Kapitel in der Wiener Geschichte. Es geht um den Nationalsozialismus, der natürlich auch in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums behandelt wird.
Wir sprechen mit Gerhard Milchrahm über eine Werbewand des jüdischen Gold-, Silber- und Uhrenhändlers Adolf Grünsfeld, die zufällig auf der Favoriten Straße in Wien zutage kam. Wir verfolgen die Familiengeschichte weiter über seinen Sohn Hans Grünsfeld, dem nach der Enteignung durch das NS-Regime 1939 die Flucht nach Bolivien gelang.
Hier gehts zum Video von der heiklen Abnahme der Werbewand: https://magazin.wienmuseum.at/geschaeftsbeschriftung
Entdecke noch mehr Informationen in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums. Der Eintritt ist kostenlos.
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In dieser Folge sehen wir das Rote Wien durch Oskar Kokoschkas Augen. Oskar Kokoschka war einer der Pioniere der Moderne und zeigt in dem Gemälde, das in dieser Folge im Mittelpunkt steht, ein Kinderheim der Stadt Wien, welches in einem ehemaligen Palast der Habsburger am Wilhelminenberg untergebracht wurde.
Sandro Fasching, Kurator dieses Abschnitts der neuen Dauerausstellung im Wien Museum, spricht mit uns über sichtbare Symbole des Neuen Wiens und darüber, warum Kindern darin eine gewichtige Rolle zukam.
Hier gehts zum Bild von Oskar Kokoschka: Schloss Wilhelminenberg mit Blick auf Wien (Kinderheim)
Entdecke noch mehr Informationen zu dieser Zeit um 1900 in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums. Der Eintritt ist kostenlos.
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