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In der dritten Ausgabe unserer Geschichtsausgabe von »Wer bin ich?« dürfen wir sowohl mit Marie von Nizza vom Medienkompetenzübung Podcast eine wunderbare Gästin begrüßen, als auch das persönliche Waterloo eines unserer Mitglieder erleben. Zu viert rätseln wir uns durch die verschiedensten Persönlichkeiten aus der Geschichte und landen dabei in fernen Ländern, in interessanten Zeiten und an mystischen Orten – also fast alle Teilnehmer*innen. Denn einer versteht nur Bahnhof. Was ja bekanntlich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges stammt, aber ihm jetzt leider auch nicht weiter hilft. Seine Rache wird furchtbar sein und auf vier Hufen unterwegs sein, oder so ähnlich.
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Wir danken dem Zentrum für lebenslanges Lernen (ZelL) der Universität Saarland für die Bereitstellung von technischem Equipment.
Elias begibt sich in dieser Folge zusammen mit Flo und Karol ins 19. Jahrhundert. Gut 60 Jahre vor dem Ersten Weltkrieg tobte ein Krieg zwischen den Osmanen und Russland, der die Existenz des osmanischen Reiches ernsthaft bedrohte. Da sich jedoch Frankreich und England vor einem übermächtigen Zarenreich fürchteten, griffen sie auf Seite des Sultans in den Krieg ein. Nach anfänglichen Erfolgen kam es in der Nähe von Sewastopol bei einem kleinen Hafen zu einer wichtigen Schlacht, in deren Verlauf persönliche Beziehungen und Abneigungen eine wichtige Rolle gespielt haben.
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Wir setzten in dieser Folge unsere Reise durch die Menschheitsgeschichte fort – mit Abstechern nach Japan, Südostasien und Äthiopien. Zu Beginn wenden wir uns dem Gegensatz von Tenno und Shogun zu und geben auch einen persönlichen Serientipp ab. Die Geschichte von Südostasien, die wir schon in einer unser ersten Folgen besprochen haben, fassen wir noch einmal kurz zusammen. Als Drittes beenden wir die Zeit des Mittelalters mit der Geschichte eines Landes, dass trotz seiner reichen Geschichte oft vergessen wird: Äthiopien. Als – je nach Auslegung – ältestes christliches Land, mit einer großen Anzahl von schriftlichen Quellen und monumentalen Kirchen, wird es seit der Zeit der Kreuzzüge auch eng verbunden mit der Legende des Priesters Johannes.
Die Kirche des Heiligen George von Lalibela
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Die heutige Folge lässt sich treffend mit den Worten von Cersei Lannister beschreiben: »When you play a game of thrones you win or you die.« Seit hautnah dabei beim ewigen Duell Westen gegen Osten, Hell gegen Dunkel, Gut gegen Böse. Wer wird als Sieger aus dem Quiz hervorgehen? Der tapfere thüringische Recke Miguel mitsamt Knappe Karol oder der gerissene saarländische Herzog Elias?
Und ihr, liebe Zuhörer*innen? Denkt ihr schon lange, dass wir ahnungslos seien? Dann schreibt uns doch einfach auf den gängigen Kanälen an und fordert uns heraus.
PS: Aufgrund technischer Problemen können wir euch diesmal nur einen Audiomitschnitt minderer Tonqualität präsentieren. Vergebt uns!
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Vom 21. Februar bis zum 19. Dezember 1916 tobte im Umland von Verdun eine der längsten und verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkrieges. Der Chef des deutschen Generalstabes Erich von Falkenhayn hatte den unmenschlichen Plan entwickelt, Frankreich an diesem so historisch aufgeladenen Ort in eine Vernichtungsschlacht zu ziehen, an deren Ende die Grande Nation aufgrund der hohen Verluste kapitulieren sollte – doch es kam ganz anders. Wir beginnen diese Folge mit einem längeren Exkurs, in dem wir uns zum Vergleich die ersten Schlachten am Isonzo anschauen, wo der italienische Oberbefehlshaber immer wieder seine Soldaten mit der selben Taktik in den Tod schickte. Abschließend sehen wir uns die Entwicklung der Luftfahrt im Ersten Weltkrieg an. Mit dieser Folge endet unsere Reihe zur Geschichte von Lothringen.
Wenn du im Sommer noch einmal eine solche Reihe – oder ähnliches – hören möchtest, dann schau dir doch die Möglichkeiten eines Gasthörerstudiums an der Universität des Saarlandes an: https://www.uni-saarland.de/einrichtung/zell/gasthoererstudium.html. Dort wirst du eine große Auswahl verschiedener Themen und Kurse finden, denen du ganz entspannt von zu Hause folgen kannst – und du wirst dort auch Flo und Elias treffen.
Die angesprochene Folge über Hermann Röchling und die Frage nach seiner Verantwortung findest du hier: http://historia-universalis.fm/hu079/. Eine thematische Übersichtsfolge zu Familie Röchling, mit dem Experten Hendrik Kersten, kannst du hier nachhören: http://historia-universalis.fm/hu010/.
Möchtest du mehr zur Schlacht von Verdun und dem Ersten Weltkrieg erfahren, dann empfehlen wir dir folgende Werke:
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Musik in dieser Folge:
In dieser Folge greifen wir die Thematik unserer 92. Folge auf und beschäftigen uns gemeinsam mit Dr. Martin Tschiggerl mit Geschichte in Videospielen. Wir beginnen mit unseren ersten Kontakten mit Geschichte in Videospielen, besprechen aber auch die Darstellung von Nazi-Verbrechen in verschiedenen Videospielen, diskutieren über didaktische Möglichkeiten und geben euch noch ein paar Spieletipps mit. Wenn ihr euch für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema interessiert, empfehlen wir euch den in der Episode angesprochenen Artikel von Dr. Martin Tschiggerl und Eugen Pfister: »The Führer’s facial hair and name can also be reinstated in the virtual world.” Taboos, Authenticity and the Second World War in digital games«.
Wenn ihr euch für weitere Werke unseres Gastes interessiert, legen wir euch folgende ans Herz:
Wenn ihr euch mit Geschichte in Videospielen beschäftigen wollt, führt auch kein Weg an Eugen Pfister vorbei, von dem wir euch auch einige Werke wärmstens empfehlen können:
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Nachdem uns Hanna Schäfer in der 119. Folge ein Bild von Jean Aubrion und der Stadt Metz im Spätmittelalter vermittelte, verlassen wir das Mittelalter und begeben uns in die Frühe Neuzeit. Elias berichtet von der wechselhaften Geschichte Lothringens, das mehrere Jahrhunderte recht erfolgreich versuchte, zwischen Frankreich und dem Reich unabhängig hin und her zu lavieren. Flo beschreibt anschließend eine wichtige Person, die auf Umwegen nach Lothringen kam und deren Taten die Geschichte Europas maßgeblich prägten.
Wollt ihr mehr zu diesem Thema wissen, empfehlen wir euch folgendes Werk:
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In der dritten Folge unserer kleinen Menschheitsgeschichte verlassen wir Europa und begeben uns nach Zentralasien, China und Indien. Zeitlich bleiben wir aber im Mittelalter, auch wenn man diese Periode eigentlich nicht unbedingt auf die verschiedenen Regionen übertragen kann. Unsere Reise beginnen wir in Zentralasien, wo wir vom Aufstieg der Turk-Ethnie und ihren Einfluss auf die islamische Kultur hören. Im zweiten Kapitel wiederum erfahren wir vom Einfluss von Generälen auf die chinesische Geschichte; aber auch, dass China selten in seiner Geschichte wirklich geeint war. Im letzten Kapitel lernen wir etwas über den Niedergang des Buddhismus und die Ankunft des Islams in Indien. In einem bald erscheinenden zweiten Teil des außereuropäischen Mittelalters werden wir dann diese Zeitperiode mit der Geschichte von Japan, Südostasien und Äthiopien erweitern.
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Musik in dieser Folge:
In der mittlerweile 5. Folge der Reihe »Schlaglichter auf die Geschichte Lothringens« haben wir Hanna Schäfer von der Universität Trier zu Gast, die uns einen spannenden Einblick in die Geschichte der Stadt Metz und des Metzer Landes gibt. Im Zentrum steht der Metzer Chronist Jean Aubrion, der im 15. Jahrhundert eine Stadtchronik verfasst hat. Ausgehend von dieser Person erschließen wir, wie im Spätmittelalter eine Chronik geschrieben wurde, welche Rolle Aubrion innerhalb dieser Stadt einnahm und wie man durch exzellente Archivarbeit noch grundlegende Informationen finden kann. In einem zweiten Teil lösen wir uns dann von Jean Aubrion und blicken in die Geschichte des Herzogtums Lothringen im 15. Jahrhundert. Damit knüpfen wir an alte Folgen an und eröffnen neue Handlungsstränge, die wir in der kommenden Woche erneut aufgreifen werden.
Im Podcast erwähnte Titel und Homepages:
Weiterführende Literatur:
Zur Metzer Geschichtsschreibung des Spätmittelalters:
Zur Geschichte von Metz im Spätmittelalter:
Zu den benachbarten Herrschaftsräumen des Metzer Landes:
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»Ich bin wie eine erbärmliche Larve, die darauf wartet, ein Schmetterling zu werden.« Die Protagonistin dieser Podcastfolge, die diesen Satz sagte, war Projektionsfläche für Verhandlungen von Geschlecht und Identität und wurde in den 1930er-Jahren zum Symbol moderner Medizin. Karol zeichnet ihren Lebensweg nach, um anschließend auf ihre mediale Präsenz und die damit einhergehende Bedeutung in der Gegenwart einzugehen.
Wenn du mehr zum Thema wissen möchtest, empfehlen wir dir folgende Literatur:
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