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Alligatoah ist Musiker und heißt auf seinem Personalausweis Lukas Strobel. Er hat bisher sechs Alben veröffentlicht, sein neues Album OFF erscheint dieser Tage.
Wir sprechen über Komfortzonen, über Kreativität, die Trennung von Werk und Autor und Konflikte mit sich selbst. Es geht um kreativen Mut, um die Angst vor Anpassung und um Ego-Trips.
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Maximilian Frisch - Produktion
MEIN ZEUG:
Til Schweiger ist Schauspieler, Regisseur, Produzent, Drehbuchautor und noch einiges mehr. Seine Filme kennt man mindestens durch die Titel: “Keinohrhasen”, "Zweiohrküken", “Kokowääh”, “Lieber Kurt”, “Honig im Kopf”. Im Tatort spielte er als Nick Tschiller, Quentin Tarantino besetzte ihn in "Inglourious Basterds” und seinen großen Durchbruch hatte er 1991 als Bertie in “Manta, Manta”.
Die ganze Folge gibt es hier:
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Maximilian Frisch - Produktion
MEIN ZEUG:
Igor Levit ist Pianist und wohl ohne Übertreibung einer der bedeutendsten Musiker unserer Zeit. Sein erstes Konzert spielte er schon im Alter von sechs Jahren. Die ZEIT attestierte Igor, es gebe kaum einen anderen klassischen Musiker, der die Menschen im Konzertsaal so sehr in die Gegenwart holt wie er. Die New York Times schrieb über ihn, er erreiche mit jedem Auftritt neue Höhen. Und dabei ist Igor nicht nur Musiker, er ist auch Uni-Professor und aktives Grünen-Mitglied. Schon lange ist seine Musik eng mit seiner politischen Einstellung verbandelt.
Ich wollte von ihm wissen, was es mit ihm gemacht hat, als sogenanntes “Wunderkind” groß zu werden, wir haben über Sprache als Waffe gesprochen, es geht um Igors schwieriges Verhältnis zur Vergangenheit, wir sprechen über Beziehungen und über die mitunter fast schon sexuelle Energie seines Klavierspiels.
Und es geht um Igors Haltung zur Wahlheimat Deutschland, die sich seit dem 07.10.2023 verändert hat. Wir sprechen über die Problematik im deutschen Umgang mit dem Israel-Palästina-Krieg.
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Gabriele von Arnim ist Schriftstellerin und Journalistin, sie schreibt für viele deutsche Medienhäuser, hat verschiedenste Gesprächsformate im Fernsehen und im Radio moderiert, war Auslandskorrespondentin in New York – und vor vier Jahren ist ihr Buch „Das Leben ist ein vorübergehender Zustand“ erschienen. Ich habe dieses Buch erst diesen Januar gelesen und es hat mich so begeistert, dass ich sie direkt danach ins Hotel Matze eingeladen habe. Es geht um die Beziehung mit ihrem Mann: An dem Tag, als Gabriele sich nach 20 Jahren trennen wollte, erlitt er einen Schlaganfall und musste gepflegt werden. Das Buch wurde von der Presse als „heilende Zumutung“ bezeichnet und das trifft es aus meiner Sicht sehr gut.
Im letzten Jahr erschien dann Gabrieles Buch „Der Trost der Schönheit“, das sich mit der Bedeutung von Schönheit für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit auseinandersetzt – und das ich ebenfalls sehr gern gelesen habe. Ich wollte von Gabriele von Arnim wissen, was Verdrängung und Resilienz für sie bedeuten, wir sprechen über Aufmerksamkeitsgeflatter, über Gefühle und Gefühlskälte, es geht um Ängste, um Liebe und um die Kunst der Zuversicht.
Die ganze Folge gibt es hier: https://youtu.be/-wG3XFnwMbE
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Philip Siefer und ich haben endlich zum allerersten Mal in diesem Jahr eingecheckt - und wir hatten (natürlich) vielseitige Themen zu besprechen.
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Jakob Hein ist Psychiater, Autor, Dramaturg und Schriftsteller. In seiner Praxis behandelt Jakob vorwiegend Kinder und Jugendliche, in seinen Büchern beschäftigt er sich sowohl mit persönlichen Themen wie der Jugend in der DDR und dem “Ausbruch” in die weite Welt nach der Wende, als auch mit psychologischen Phänomenen wie Hypochondrie oder Hypnose. Sein letzter Roman "Der Hypnotiseur oder Nie so glücklich wie im Reich der Gedanken" behandelt die Freiheit der Gedanken, vor allem in gesellschaftlich schwierigen Zeiten – und ich habe es mit Begeisterung gelesen.
Ich wollte mit Jakob über seinen Beruf als Psychiater sprechen und wissen, warum Kinder und Jugendliche zu ihm kommen, aber auch, wie die Arbeit mit seinen Patient*innen durch die Krisen in der Welt beeinflusst wird. Wir sprechen über den Begriff des “Normalen”, über Mitleid, Aufmerksamkeitsökonomie und über die Kraft des Unausgesprochenen. Außerdem beschreibt Jakob, wieso Dinge, die wir nicht tun wollen, eine besondere Anziehungskraft auf uns haben, wie wir am besten mit (unseren) Kindern interagieren – und warum ihm eigentlich nie die Zuversicht ausgeht.
Die ganze Folge gibt es hier: https://youtu.be/ed1qUjwD0wo
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Roman "Der Hypnotiseur oder Nie so glücklich wie im Reich der Gedanken": https://bit.ly/3TclCLk
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Robin Gosens ist Fußballspieler und deutscher Nationalspieler. Aktuell steht er für Union Berlin auf dem Platz, ehemals für Inter Mailand und Atalanta Bergamo. Er spielte mehrfach im Champions-League-Finale und erfüllte sich damit einen lang gehegten Traum.
Die ganze Folge gibt es hier:
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Julia ist Unternehmerin, Podcasterin, Influencerin, Mama von zwei Kindern - und eine alte Kollegin von mir. Wir haben bei “Mit Vergnügen” ungefähr zwei Jahre zusammengearbeitet, bevor Julia sich selbstständig gemacht hat. Damals wusste ich nicht, dass es ihr eigentlich nicht gut ging und sie mit vielem überlastet war - bis zur Erschöpfungsdepression. Gerade ist Julias zweites Buch „Mama kann nicht mehr“ erschienen, in dem sie beschreibt, warum sie nach der Geburt ihres zweiten Kindes in die Tagesklinik gegangen ist und wie sie diese Zeit erlebt hat. Es geht darin um Julias ADHS-Diagnose und darum, wie das ihren Blick auf ihre eigene Biografie völlig verändert hat. Es ist ein radikales Buch.
Wir beide sprechen über Julias Bullerbü-Kindheit und ihren Weg von einer Drecksloch-WG in Berlin und einem Nebenjob nach dem anderen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, hin zu einem erfolgreichen eigenen Unternehmen und einer Ehe mit zwei Kindern. Aber wir sprechen eben auch darüber, wie ihre Erschöpfungsdepression zustande kam, was sie in der Tagesklinik über sich gelernt hat, wie sie heute mit ihrer mentalen Gesundheit umgeht und warum sie sehr viel Persönliches dazu öffentlich teilt.
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Markus Lanz ist Moderator, Podcaster, Fotograf, Produzent und ein Mensch, den ich schon sehr, sehr lange hier im Hotel Matze sprechen möchte - ich freue mich sehr, dass wir hier nun das Jahr 2024 mit ihm starten. Markus hat eine, wie ich sagen würde, recht heldenhafte Biografie: Er ist in Südtirol in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und hat es geschafft, von dort aus den Gipfel der Fernsehunterhaltung zu erklimmen. Nach einem Tiefschlag vor fast 10 Jahren, der ihn durchaus hätte seine Karriere kosten können, befindet er sich heute (wahrscheinlich) auf dem Zenit seines Erfolgs. Markus Lanz ist der erfolgreichste Polit-Talkmaster des Landes und mit großer Sicherheit auch der gefürchtetste.
Wir sprechen über seine Biografie und ich habe vieles erfahren, was ich noch nicht über ihn wusste. Es geht um Zufriedenheit, Vertrauen, ums Scheitern, wir reden über die heilsame Kraft der Differenzierung und natürlich auch über die deutsche Politiklandschaft.
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Wiederholung des Gesprächs mit Benedict Wells: Seine Romane “Hard Land”, “Vom Ende der Einsamkeit” und “Becks letzter Sommer” sind Bestseller. Aber nicht nur in den Verkäufen läuft es bei ihm, es sind auch Berührungsbestseller. Bei keinem anderen Autor kommen mir so oft die Tränen beim Lesen. Und ich weiß, damit bin ich nicht allein. Ich wollte ihn schon lange hier sprechen, aber Benedict gibt ganz selten Interviews und darum habe ich immer Absagen bekommen. Dass er nun doch da war, hat mehrere gute und einen erstaunlichen Grund. Ihr werdet es hören.
Es ist ein langes, intensives Gespräch über sein Leben als Schriftsteller mit all den Höhen und Tiefen und den Dingen, die ihn ausmachen, die ihn beschäftigen, die ihn nachts wach halten. Es geht ums Schreiben, um das Gedankenkarussell und um Benedict, der sich sonst Geschichten ausdenkt, sich manchmal darin versteckt, aber hier seine eigene Geschichte erzählt. Es wird für eine unbestimmte Zeit auch sein letztes Interview sein, denn Benedict Wells möchte sich jetzt mit Ende 30 noch mal aufmachen und schauen, was es neben der Schriftstellerei noch gibt. Aber das erzählt er am besten selbst.
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