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Ihre bekannteste Arbeit ist das Buch "Spuren der Macht". Mit ihrem Werk wollte sie herausfinden, wie sich Menschen verändern, wenn sie eine mit Macht ausgestattete Position einnehmen. Zu diesem Zweck hat sie über einen Zeitraum von acht Jahren bedeutende Persönlichkeiten wie Angela Merkel, Joschka Fischer und Gerhard Schröder porträtiert. Mit ihren Fotos sowie den dazu geführten Interviews hat sie auf einmalige Art und Weise gezeigt, wie Macht den Menschen verändert.
"Spuren der Macht" ist nicht ihr einziges Werk. Es gibt ebenso Arbeiten über das deutsche Wohnzimmer, über Haare oder ganz aktuell "Abenteuer Wissenschaft". Mit eine der wichtigsten Publikationen ist zudem "Jüdische Porträts". Trotz einer großen Anzahl an Arbeiten, begann die 1939 in Lindau geborene Herlinde Koelbl erst mit Mitte 30 zu fotografieren. Überhaupt nicht selbstverständlich zur damaligen Zeit, hat sie sich als freie Fotografin durchgesetzt.
Es war ihr ganz wichtig, ein unabhängiges, kreatives Leben zu führen und ihren ganz eigenen Blick auf die Welt zu kultivieren. Ihre Fotos werden international ausgestellt, sie hat unzählige Preise bekommen und wahnsinnig viele interessante Menschen porträtiert. Persönlich habe ich selten einen Menschen mit so einem großen Freiheitsdrang getroffen.
Wir haben ausführlich über ihre Arbeit, ihre Vorgehensweise und ihre Prinzipien gesprochen. Es war wie eine Einzelstunde bei einer Großmeisterin.
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Mit dem 2013 erschienenen "Spaces" ist er berühmt geworden und spielt seitdem in den schönsten und größten Sälen der Welt. Ich behaupte, für ihn wurde der Begriff Neo-Klassik erfunden.
Ich habe Nils in seinem Studio im Berliner Funkhaus besucht. Wir fangen beim Ursprung an: Nils wollte eigentlich Pilot werden, aber sein Vater hat ihn überredet, sich auf einen künstlerischen Berufsweg zu fokussieren. Ein ungewöhnlicher Elternrat. Seit 2010 veröffentlicht er jedes Jahr neue Musik. Gerade erschienen ist der Konzertfilm "Tripping with Nils Frahm".
Wir besprechen sein unkonventionelles Denken und Handeln. Er teilt eine Geschichte seiner Kindheit, die ganz viel von dem, wie er die Dinge so angeht, vorweggenommen hat. Auch wenn Nils ein begnadeter und anerkannter Pianist ist, kennt er – wie viele Künstler*innen – auch das Hochstapler-Syndrom. Darüber sprechen wir. Wir sprechen über Inspiration, den Fluss seiner Karriere und seine großen Ambitionen. Es geht ums Ego, seine Liebe zu Gegenständen und den Mut, es anders zu machen.
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Ich wollte mir aus erster Hand erklären lassen, wie es aktuell auf einer Intensivstation zugeht. Ich hätte mir keinen besseren Gast wünschen können. Karin steht sonst überhaupt nicht im Rampenlicht und erklärt mir ganz gelassen, wie sie dieses Jahr erlebt hat. Sie sagt "Es ist fast wie immer. Wir machen einfach unsere Arbeit". Und wie diese Arbeit aussieht, erzählt sie mir.
Wir sprechen über den Patienten Nummer eins, über den möglichen Krankheitsverlauf vom Corona-Chamäleon, über die psychische Belastung für sich selbst, des Team und natürlich den Patienten. Was denkt Karin über den Applaus von den Balkonen, was sagt sie den Querdenkern und wie sieht es gerade generell in der Pflege aus? Stichwort: Bezahlung.
Ich habe während des Gesprächs nicht nur einen Einblick auf eine Intensivstation während Corona bekommen, Karin hat vor allem eine Lektion in guter Führung gegeben.
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Vor 15 Jahren erschien ihre erste Single "Durch den Monsun" und dieser Song hat zu einem gigantischen Erfolg geführt. Tokio Hotel hat laut Sony Music mehr als zehn Millionen Platten verkauft und in 68 Ländern mehr als 70 Platin- und 120 Gold-Awards verliehen bekommen.
Die Band selbst war damals noch im Teenager Alter und ich glaube es ist die letzte Band, die so eine Euphorie entfachen könnte. Irgendwann wurde es so viel, dass die Zwillingsbrüder sogar das Land verlassen mussten. Nun sind sie wieder da. Zurück in Berlin und längst keine Welpen mehr.
Der Zahl der Menschen, die Tom und Bill kennen und es aufregend finden, dass sie wieder hier sind, im Vergleich zu denen, die ihre Musik aktiv hören ist in den letzten Monaten durch eine sehr prominente Liebesbeziehung noch weiter auseinander gegangen. Wie geht eine Band mit so etwas um? Das habe ich sie gefragt. Wir sprechen über den Schmerz ihrer Karriere, über ihren riesigen Freiheitsdrang und ihre anhaltende Zukunftsangst. Warum waren sie früher mutiger als jetzt, kennen die Zwillinge das Gefühl der Einsamkeit und wie lebt es sich ohne Welpenschutz?
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Für mich war die Musik, die Haltung, die Energie von Die Toten Hosen sehr prägend. Ich erinnere mich an Familienurlaube, in denen ich schlecht gelaunt hinter meinen Eltern her wanderte und auf dem Walkman lief "Nur ein kleines bisschen Horrorschau". Lange zählten die Düsseldorfer Punks zu meinen Erweckungsbands, dann habe ich sie aus den Augen und Ohren verloren und vor ein paar Jahren mit ihrem Album "Ballast der Republik" wiederentdeckt.
Worüber haben wir geredet? Es geht um Punk, Freundschaft, Loyalität, Kritik, Spießbürgertum, Euphorie. Es geht um Demut, die eigenen Wurzeln, seinen Antrieb, Kreativität, Blockaden, Glaube, Liebe, Familie, Gelassenheit, Spiritualität, Tod, Routinen, Energie und immer wieder Neugierde. Es ist die bisher umfassendste und längste Unterhaltung im Hotel Matze und ich bin wirklich sehr beseelt, denn ich habe gemerkt, dass ich mit meinem großen Jugendhelden altern und gegenüber sitzen kann, ohne dass es merkwürdig ist. Campino ist so, wie man es sich von einem Helden wünscht.
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2011 erreichte sie als Neuntplatzierte die Top 10 der Weltrangliste, kämpfte danach vor allem mit Verletzungen und rutschte wieder raus. 2014 stand sie im Halbfinale der French Open. 2015 war sie wieder zurück in der Top 10.
Vor ein paar Wochen erschien ihr erstes Buch – eine sogenannte Autofiktion "Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht". Auf dem Tennisplatz befindet Andrea Petcović sich im Herbst ihrer Karriere, so sagt sie es selbst. Am Schreibtisch geht es gerade erst los. Ein spannender und eher ungewöhnlicher Wechsel.
Ich freue mich, dass endlich mal eine Sportlerin im Hotel Matze ist und erfahre, warum es so schwer ist, Sportler*innen im Allgemeinen zum Interview zu bekommen. Wir sprechen über Tennis und über das Leben, denn für Andrea ist das, was auf dem Platz passiert, ein Gleichnis für das große Ganze. Es geht um Wut, Wille und um Rivalität.
Ich wollte wissen: Ist sie mit anderen so hart wie mit sich selbst? Was passiert, wenn man zur Elite zählt? Und wie schafft man es, dass einem Ruhm und Ehre nicht zu Kopf steigen?
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Denn für seine Reportagen fährt er an die Enden der Welt: in den Irak, nach Syrien, nach Mali. Da wo es brennt, da ist Thilo. Für seine Sendung "Uncovered" spricht er mit Extremistinnen, Drogenschmugglerinnen, Organhändler*innen, Gangs und Kartellen.
Vor wenigen Wochen erschien die aufsehenerregende Doku "Rechts.Deutsch.Radikal". Dieses Mal waren Thilo und sein Team in Deutschland unterwegs und haben die rechte Szene porträtiert. Mit dem Ergebnis, dass ein AfD-Funktionär zurücktreten musste, nachdem in der Sendung seine menschenverachtende Sicht bewiesen werden konnte.
Wir sprechen über seine Familie und die große Bedeutung seiner Oma. Wir reden über seine ersten journalistischen Schritte, über seine journalistischen Werte. Welche Gesetze darf man seiner Meinung nach brechen und welche nicht? Wie fühlt sich Todesangst an? Warum tut er sich das überhaupt alles an? Und was hält die Welt zusammen: das Gute oder das Böse?
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