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Er ist einer der führenden deutschen Soziologen und Zeitforscher. Bekannt wurde er mit seiner Theorie der modernen Beschleunigung. Er hat mehrere Bücher geschrieben, zuletzt erschienen ist “Unverfügbarkeit”.
Ich wollte von Hartmut Rosa wissen, wie man das Leben als gelungen empfinden kann, denn darauf basiert seine Resonanztheorie. Wir sprechen über unsere Beziehung zur Welt, über die Zwangsentschleunigung und die Antriebslosigkeit durch Corona. Und auch sehr spannend: Professor Rosa erklärt, warum wir so gerne Dinge konsumieren.
Das Gespräch ist keineswegs trocken wissenschaftlich, denn Hartmut Rosa beginnt seine Arbeit immer mit Beobachtungen an sich selbst. Und so sprechen wir darüber, wie beispielsweise seine Katze oder der Kauf von CDs ihn zu seinen Forschungen inspirieren.
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Gemeinsam mit ihrem Team begleitet sie Unternehmen, Organisationen und Verbände mit individuellen Workshops, Vorträgen und Beratungen auf ihrem rassismuskritischen Weg. Ihr Buch "exit RACISM – rassismuskritisch denken lernen" ist bereits 2017 erschienen, aber gerade in aller Munde. Sie ist eine der wichtigsten Stimmen in der aktuellen Rassismus-Debatte.
Ich wollte wissen, wie ihr es jetzt geht, wie sie die letzten Wochen erlebt hat. Wir sprechen natürlich sehr viel über Rassismus, über die aktuellen Entwicklungen und ihre leisen Hoffnungen. Wir sprechen über Herkunft, über den von ihre geprägten Begriff "Happyland". Es geht um Sprache, Wut und falsche Annahmen. Ich habe mich gefragt, wie sie es schafft, gelassen zu bleiben.
Ich habe in den letzten Wochen viel Neues über Rassismus gelernt und sehr viel davon durch Tupoka und ihre Arbeit. Und in diesem Gespräch kommen viele weitere Sachen dazu. An manchen Stellen wird es, gerade wenn Tupoka nachfragt, für mich auch etwas unkomfortabel.
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Seine Erzählungsbände "Verbrechen", "Schuld", “Strafe” und die Romane "Der Fall Collini" und "Tabu" sind internationale Bestseller. Sein Theaterstück "Terror" zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Mich hat besonders sein biografisches Buch “Kaffee und Zigaretten” beeindruckt. Ich glaube mehr muss ich gar nicht sagen, denn Ferdinand von Schirach ist einer der meist gewünschten Gäste im Hotel Matze.
Wir sprechen über seine Wünsche, das Schreiben, die Kindheit, den Beruf des Strafverteidigers und den Beruf des Schriftstellers. Es geht um Versprechen, Vernunft und das richtige Maß. Es geht um die europäische Verfassung, es geht um Sport, um Langsamkeit und die Würde des Menschen.
Mich hat es zugegeben ziemlich überrascht, dass er plötzlich zugesagt hat, denn ich habe ihn schon sehr oft angefragt und eigentlich mit einer erneuten Absage gerechnet, da er gar nicht so viele Interviews gibt. Am Anfang saßen wir noch brav am Tisch, dann hat sich unser Gespräch zum Fenster verlagert. Ich war schon recht nervös. Ich glaube das hört man auch. Am Anfang saßen wir noch brav am Studiotisch, dann hat sich unser Gespräch zum Fenster - zu den Zigaretten - verlagert. Und ab dann hört man auch, dass es zwischen den schweren und großen Themen, die Ferdinand von Schirach umtreibt, vergnügt zugehen kann.
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Es gibt vermutlich mehr Jugendliche, die rappen, als solche, die nicht rappen. Als Max Herre Ende der Neunziger damit angefangen hat, war er einer der ersten deutschsprachigen Rapmusiker. Seine Band Freundeskreis hat mich durch meine Jugend begleitet.
Freundeskreis nehmen schon lange keine Platten mehr auf, Max Herre als Solokünstler natürlich schon. Darüber hinaus produziert er unter anderem die Alben von seiner Frau Joy Denalane. Ich habe seine musikalische Laufbahn der letzten 25 Jahre immer verfolgt. Mit manchen Phasen konnte ich viel, mit anderen weniger anfangen, sein neuen Album "Athen" hat mich schwer begeistert.
Im Podcast durchlaufen wir seine musikalische Biografie. Wir sprechen über Höhen und Tiefen, über die Ambivalenz einerseits auf der Bühne stehen zu wollen, dann aber wieder nicht. Wir sprechen über den inneren, ewig nörgelnden Kritiker und wie er es schafft, ihn leiser zu machen. Wir reden darüber, wie er auf dem neuen Album sehr persönliche, familiäre Themen verhandelt. Wir sprechen über die Beziehung zu seinem Vater und wie es ist, selbst Vater zu sein. Wir sprechen über Familie, über Rassismus und über Privilege.
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Man könnte auch sagen, er ist der deutschsprachige Kolumnist. Denn er schreibt seit über 30 Jahren Kolumnen. Er schreibt über sich, über die Welt, über seine Familie – über alles, was am Leben interessant ist. Er bezeichnet sich selbst als Spezialist fürs Allgemeine. Die Süddeutsche Zeitung ist seine journalistische Heimat. Ihm gehört quasi die letzte Seite des SZ-Magazins.
Angefangen hat er als Sportreporter, er schrieb übers Skifahren, obwohl er gar keine Ahnung davon hatte. Erst mit Mitte 40 hat er sich getraut, sich selbstständig zu machen. Warum das notwendig war und was sein Vater damit zu tun hat, darüber sprechen wir. Axel Hacke hat super viele Bücher geschrieben. Bekannt geworden ist er mit Der weiße Neger Wumbaba und mit Der kleine Erziehungsratgeber. Zuletzt erschienen ist Wozu wir da sind – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben. Ein Buch, das die großen Fragen des Lebens leichtfüßig in den Raum stellt. Etwas, das kaum jemand so gut kann wie Axel Hacke.
Wir reden über das Kolumnenschreiben und was es dabei zu beachten gibt. Wir sprechen über einen Hörsturz, der zu einer großen Befreiung geführt hat, allgemein über die Befreiung von Seiten, die man nicht an sich mag. Es geht um die Wichtigkeit des Miteinanderredens, es geht um Mut, Liebe und den Sinn des Lebens.
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Viele kennen ihn vermutlich als Juror aus "Die Höhle der Löwen", ich kenne seinen Namen durch seine Erlebnisgutscheine und war überrascht, dass dieser Jochen Schweizer wirklich ein Mensch ist.
Bevor er sein Firmenimperium unter seinem Namen aufgebaut hat, fuhr er mit dem Motorrad durch Afrika, wirkte als Stuntman in Actionfilmen mit und hat ein paar Weltrekorde aufgestellt. Er ist einer der Wegbereiter des Bungee Jumping in Deutschland und ist in dieser Funktion mal aus einem Helikopter in 1000 Metern Höhe gesprungen.
Jetzt lässt es der Familienvater etwas ruhiger angehen. Er fällt nicht mehr ganz so tief und ist jetzt Erlebnisveranstalter, Investor, Vortragsredner und Buchautor.
Ich habe Jochen Anfang März in München in seiner Arena getroffen. Ich habe lange keinen Unternehmer mehr interviewt. Mich hat interessiert, warum ein so freiheits- und abenteuerliebender Mensch wie er noch so etwas wie einen beruflichen Alltag hat. Wir sprechen über Sinn, Fleiß und operative Exzellenz. Es geht um Unternehmertum, Fehlerkultur und Mitarbeiterführung. In der Vorbereitung habe ich gemerkt, dass Jochen Schweizer ganz klar und deutlich sein Talent benennen kann, das fand ich sehr außergewöhnlich und hatte viele Fragen dazu.
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