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Sie spielte in Blockbustern wie Fack ju Göhte, Der bewegte Mann, Unsere wunderbaren Jahre und Lieblingen wie Rosenstraße, Das wahre Leben und Abgeschminkt. Seit 20 Jahren ist sie zudem für Menschenrechtsorganisationen in Krisenregionen unterwegs und unterstützt Hilfsprojekte auf der ganzen Welt. Über ihre Reisen zu den Enden der Welt erzählt sie in ihrem sehr eindrucksvollen Buch "Jeder hat. Niemand darf. Projektreisen".
Ich wollte wissen, wie so eine Projektreise abläuft, wie man auf sie kommt, warum sie immer wieder mitfährt und wie die vielen Reisen und das Schreiben sie verändert haben. Wir sprechen über besondere Begegnungen in Afrika, das besondere Gefühl des Ankommens, die Ohnmacht und über das Beisammensein von Freude und Elend. Katja spricht über ihre Liebe zur Schauspielerei, die Notwendigkeit sich kein dickeres Fell zuzulegen und ihre Auseinandersetzung mit der Angst.
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Mein erstes Buch von ihm war "Die Dunkle Seite des Mondes", ein Buch, das ich nie vergessen konnte und das zu den Büchern zählt, die ich am häufigsten weiterempfehle. Martin Suter schreibt Bücher, mit denen irgendwie jede*r etwas anfangen kann. Manchmal hat man nur eine gute Zeit im Zug – wie bei seinen Allmen-Krimis – und manchmal sind sie etwas für die Ewigkeit, so wie "Die Dunkle Seite des Mondes".
Martin Suter ist an einem Sonntag am 29. Februar 1948 geboren. Ein doppeltes Glückskind also. Bis 1991 arbeitete er als Werbetexter und Creative Director, er schrieb 15 Jahre lang eine extrem erfolgreiche Business-Kolumne, erst mit Mitte 40 traute er sich zu, sich komplett der Schriftstellerei zu widmen. Seine Romane "Small Word", "Lila Lila", "Die Dunkle Seite des Mondes", "Der Koch" und "Elefant" sind international große Erfolge geworden und viele Bücher wurden auch verfilmt.
Wir sprechen per Zoom, zwischen Zürich und Berlin, ausführlich über das Schreiben. Von jemanden, der so viele Bestseller geschrieben hat, wollte ich wissen, wie er das so macht. Herr Suter teilt einige seiner Regeln und Prinzipien. Er erzählt, wie er zu seinen Ideen kommt, wie er Schreibblockaden begegnet und wie er es schafft, so produktiv zu sein. Ich wollte wissen, ob er es bereut, erst so spät mit der Schriftstellerei begonnen zu haben und was sein wiederkehrendes Motiv ist. Wir reden über seinen Pioniergeist, seine verschiedenen Identitäten und über den Moment, wenn das Glück das Glückskind verlässt.
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Hier eine kurze Biografie: Wolfgang Joop wurde am 18. November 1944 in Potsdam geboren. Zunächst arbeitete er als Modezeichner, Autor und freier Designer, bis er 1978 mit einer Pelzkollektion den internationalen Durchbruch erreichte. 1981 gründete er sein eigenes Label JOOP! und machte seinen Namen zum Markenzeichen. Fortan waren unter dem Label JOOP! weltweit Damen- und Herrenkollektionen, Accessoires und Parfum erhältlich
Im Jahr 2001 verließ er das Label JOOP! und gründete 2003 WUNDERKIND. Mit WUNDERKIND hat Wolfgang Joop bis zum Verkauf im Jahr 2017 das einzige deutsche Modehaus seiner Art geschaffen. Neben seiner Tätigkeit als Modedesigner hat Wolfgang Joop auch internationale Anerkennung als Künstler erlangt. Im vergangenen Jahr ist seine bewegende Biografie "Die einzig mögliche Zeit" erschienen.
Wir haben uns in seinem Haus in Potsdam getroffen, wir saßen mit Abstand auf der Terrasse und haben über das Leben und die Kunst gesprochen, über die Leerstellen der Seele, über Teufelsaustreibung, Heimat und über die verhassten Schwestern Mode und Kunst. Das Gespräch fühlt sich ein bisschen an wie eine Motorradfahrt. Ich sitze hinten, zeige ihm die Richtung, manchmal frage ich mich, während er antwortet, wo er jetzt hinwill. Am Ende zeigt sich: Wolfgang Joop fährt über viele, richtige Umwege ans Ziel.
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Er ist bekannt für seine direkten, nahezu ungeschönten und intimen Bilder. Ich bin mir sicher, dass ihr schon mal seine Aufsehen erregenden Kampagnen für Marc Jacobs und Vivienne Westwood gesehen habt. Oder seine Fotos von Kate Moss, Kanye West, Lars Eidinger und all den anderen großen Zeitgenossen.
Seine Karriere fing Anfang der 90er an. Jürgen ist von seiner Heimat in Bubenreuth bei Erlangen nach London gezogen. Einer seiner ersten Jobs war, Nirvana am Anfang ihrer Karriere zu fotografieren. Er hat mir erzählt wie es mit ihnen auf Tour war, wie er überhaupt zu Fotografie gekommen ist und seinen besonderen Stil gefunden hat.
Bei ganz vielen Fotos fragt man sich, wie er es schafft, dass seine Models das mitmachen. Wie schafft er es zum Beispiel, dass Victoria Beckham in einer überdimensionalen Einkaufstüte sitzt, sich Vivienne Westwood auszieht und Kim Kardashian auf einem Sandhaufen ablichten lässt? Er erzählt viele Anekdoten und nimmt mich quasi mit auf ein Juergen Teller Shooting. Wie spricht er mit seinen Models? Warum fotografiert er mit zwei Kameras gleichzeitig? Wie stellt er diese Vertrautheit her?
Ich habe ihn auch gefragt, welche Rolle Fotografie in einer Zeit einnimmt, in der alle meinen sie können fotografieren? Wie hat das seine Karriere beeinflusst? Wie unterscheidet er zwischen Auftragsarbeit und eigenen Projekte? Was ist wichtiger, die Idee oder die Person auf dem Bild?
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Natürlich Netflix schauen und einen Podcast machen. Clueso wird heute 40 Jahre alt (man mag es kaum glauben) und das hier ist die 100. „Hotel Matze”-Folge.
Natürlich wollte ich wissen, wie es für Clueso ist, 40 Jahre alt zu werden. Wie sieht eine Midlife Crisis bei einem der bekanntesten Popmusikkünstler des Landes aus? Gibt es nach so vielen Hits eigentlich noch Grund zur Sorge? Über welche Geschenke freut sich Clueso?
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