In Washington kannte sie jeder: Hope Hicks, war nicht nur eine der engsten Vertrauten und Beraterinnen von Präsident Trump, sie war auch seine Kommunikationschefin. Hope Hicks räumt nun schon als vierte diesen Posten. Nach einer neunstündigen Befragung im Geheimdienstausschuss zur möglichen Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf, gab sie ihren Rücktritt bekannt. In der Befragung habe sie zugegeben, ab und zur für ihren Chef Trump Notlügen erzählt zu haben. Wir haben Dr. Rainer Erlinger gefragt, der regelmäßig für das SZ-Magazin die Kolumne "Gewissensfrage" schreibt: Eine Notlüge im politischen und im privaten Bereich - macht das einen moralischen Unterschied?