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Knut spricht mit Max, Marketingchef bei AHA 360° in Gersthofen bei Augsburg.
AHA ist aus einer kleinen Schreinerei hochgewachsen und heute ein Full-Service-Anbieter mit über 100 Mitarbeitenden, tätig in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Das Unternehmen baut Bäckereien, Cafés, Feinkostläden, Kinos, Banken und Hotels, mit eigener Schreinerei, eigener Lichtfirma und eigener Akustik im Haus.
Im Gespräch erzählt Max, warum AHA keine Läden, sondern Emotionen baut, wie aus einem Schülerpraktikum und einer Leidenschaft für Eishockey sein Weg zum Marketingchef wurde und warum er zehn Jahre lang das Maskottchen der Augsburger Panther war.
Außerdem geht es um Ausbildung als echte Erfolgsgeschichte, um Unternehmenskultur und Unternehmensnachfolge, um die Frage, was einen Raum emotional macht, und um den sinnvollen Einsatz von KI im Handwerk, bei dem der Mensch im Mittelpunkt bleibt.
Kapitelmarken:
[00:00] Warum eine saubere Kultur der Erfolgsfaktor ist
[01:41] Eishockey und Trikotsponsor bei den Augsburger Pantern
[03:44] Woher der Name AHA kommt und was die 360 Grad bedeuten
[07:26] Vom Stadion ins Maskottchen-Kostüm: zehn Jahre Panther
[11:31] Wir bauen keine Läden, wir bauen Emotionen
[13:06] Full-Service vom Standort bis zur schlüsselfertigen Übergabe
[18:20] Wir stellen ein und bilden aus
[20:43] Was das Panther-Sponsoring wirklich bringt: Recruiting
[23:39] Was einen Raum emotional macht: Licht, Akustik, Design
[31:16] KI als Unterstützung, der Mensch im Mittelpunkt
MINDSET MOVERS
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Wir freuen uns von dir zu hören.
Liebe Grüße,
Jörg & Arne
Eine Kundin von uns hat monatelang gezögert. Perfektionismus, Unsicherheit und die Angst, dass YouTube bei ihr eh nicht funktioniert. Wir haben ihr immer wieder gesagt: Dein Podcast-Content kann eins zu eins auf YouTube. Jetzt ist ihr erstes Video draußen. Nach zwei Tagen stehen über 16.000 Aufrufe, 8,5 Prozent Klickrate, rund 900 statt 100 Abonnenten und über 200 Kommentare.
Ich sage dir in dieser Folge auch, wann das nicht passiert. Wenn dein Thema Recruiting oder Führungskräfteentwicklung im Mittelstand ist, bekommst du keine 15.000 Klicks auf ein Video. Bei Themen mit großer Nachfrage online geht es ab. Deshalb: Nische prüfen, veröffentlichen, Gas geben. Nicht zehnmal überdenken.
Timestamps
00:00 Worum es heute geht
00:21 Die Kundin, die monatelang gezögert hat
00:54 Das erste Video ist draußen
01:04 Die Zahlen nach zwei Tagen
01:38 Passiert das bei dir auch?
02:20 Learning: einfach veröffentlichen
02:40 Warum B2B-Nischen anders laufen
03:17 Wir analysieren deine Nische
03:53 Die Welt gehört den Umsetzern
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In dieser Folge kritisiert Joachim Müller einen LinkedIn-Post, in dem ein angeblicher Brandschutzexperte Unterstützung für Brandschutzkonzepte auf Nebenjob- oder Minijob-Basis sucht. Er ordnet ein, wie solche Konstrukte mit Nachunternehmerketten und Nebenjobs die Qualität der Brandschutzplanung untergraben und zu Termin- und Kostenproblemen führen können. Du erfährst, welche Folgen das für Bauherren, Architekten und die Haftung hat und woran Du erkennst, ob ein Brandschutzplaner professionell aufgestellt ist. Am Ende der Folge richtet Joachim Müller einen klaren Appell an Architekten, nur qualifizierte Brandschutzplaner zu beauftragen und Dumping-Anbieter konsequent zu meiden.
Hör rein, bleib dran und vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren!
Brauchst Du einen zuverlässigen Prüfsachverständigen für Brandschutz?
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Disclaimer: Die Inhalte und Aussagen in den Videos dieses Kanals sind keine Rechtsberatung und ersetzen auch keine individuelle Planung / Prüfung des Brandschutzes für ein Gebäude.
Sie brauchen keine teure Agentur und keinen Imagefilm für tausende Euro. Ein Smartphone reicht.
Anes Cavka zeigt, wie Sie mit eigenen Selfie-Videos authentische Recruiting-Anzeigen für Facebook, Instagram, LinkedIn und TikTok produzieren. Genau so hat die Firma Reschke GmbH in wenigen Monaten vier bis fünf qualifizierte Fachkräfte und eine Assistenz eingestellt, wo vorher selbst teure Agenturen versagt haben. Das Erfolgsrezept: Geschäftsführer, Personalleiter oder Mitarbeiter vor die Kamera, hochkant, direkt in die Zielgruppe sprechen. Kein langes Intro, kein Firmenlogo, kein Perfektionismus. Wer suchen wir, wo, was bieten wir, warum lohnt sich der Wechsel, was soll der Bewerber tun. 30 bis 60 Sekunden reichen. Authentizität schlägt Hochglanz, ein leicht unperfektes Video zieht mehr echte Bewerber an. Smartphone raus, zehn Takes aufnehmen, die besten zwei bis drei bewerben. Jetzt reinschauen.
Key Learnings:
Timestamps:
00:00 Intro
00:54 Fachkräftemangel und Wettbewerb
02:12 Warum Selfie-Videos statt Imagefilm
04:05 Fallbeispiel Reschke GmbH
05:18 Der richtige Aufbau fürs Video
06:25 Textbeispiel für die Ansprache
08:12 Mehrere Anzeigen im Haus aufnehmen
08:37 Technik-Tipps für die Aufnahme
09:57 Authentizität schlägt Hochglanz
11:14 Die typischen Fehler vermeiden
Keywords:
Recruiting Video, Selfie Video, Fachkräfte gewinnen, Mitarbeitergewinnung, Smartphone Video, Recruiting Anzeige, Social Media Recruiting, Facebook Instagram Werbung, Imagefilm, Arbeitgebermarke, Inhouse-Video, Stellenanzeige Video, Fachkräftemangel, Bewerber ansprechen, authentische Werbung
🎧 Reinhören lohnt sich!
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Wann bin ich eigentlich mal fertig damit, mich permanent verbessern zu müssen? Diese Frage habe ich mir über den Sommer selbst gestellt, und vielleicht kennst du sie auch. Du hast schon so viele Bücher gelesen, Persönlichkeitsentwicklung gemacht, Podcasts gehört, vielleicht auch schon gecoacht. Du kennst deine Glaubenssätze, deine Muster und deine Trigger. Und trotzdem glaubst du, da gibt es immer noch irgendetwas zu optimieren.
Noch einen Glaubenssatz auflösen, noch eine Blockade finden, noch ein bisschen selbstsicherer werden. Und irgendwann hatte ich diesen Gedanken: Ich will nicht mehr an mir arbeiten. Nicht, weil mir persönliche Entwicklung egal wäre, im Gegenteil, ich liebe sie. Sondern weil ich gemerkt habe, wie leicht sie zu etwas werden kann, das sie eigentlich nicht sein sollte. Nämlich zu einem weiteren Grund, warum ich glaube, noch nicht richtig zu sein.
Gerade wir hochsensiblen Scannerpersönlichkeiten sind dafür besonders anfällig. Wir nehmen viel wahr, wir reflektieren viel, und so können wir aus jedem Gefühl eine Baustelle machen. Bist du heute unsicher? Dann muss da doch ein Glaubenssatz dahinterstecken. Hast du keine Lust auf dein Business? Dann sabotierst du dich bestimmt selbst. Dabei bist du vielleicht einfach müde. Und vielleicht passt ein Projekt einfach nicht mehr zu dir.
Ich spreche in dieser Folge auch über den Sonderfall bei uns Scannern. Muss ich endlich lernen, etwas durchzuziehen und bei einer Sache zu bleiben? Oft versuchen wir dabei gar nicht, uns weiterzuentwickeln, sondern uns kompatibel zu machen mit einer Vorstellung davon, wie man angeblich sein sollte. Und das macht einen großen Unterschied.
Ich habe dir drei Fragen mitgebracht, die ich mir inzwischen selbst häufiger stelle. Statt zu fragen, was stimmt mit mir nicht, lieber: Was brauche ich gerade? Statt zu fragen, welche Blockade muss ich lösen, lieber: Ist das überhaupt noch mein Weg? Und statt zu fragen, wie werde ich endlich die Version, die ich sein sollte, lieber: Was wäre, wenn ich mit der Person, die ich heute schon bin, einfach anfangen dürfte zu leben?
Denn oft verschieben wir so viel Leben, bis wir endlich die Version sind, von der wir glauben, dass wir sie sein müssten. Selbstbewusster, klarer, fokussierter. Aber was, wenn diese perfekte Version gar nie kommt? Darf dein Leben dann jetzt trotzdem anfangen? Ich will nicht mehr an mir arbeiten heißt nicht stehen bleiben. Es heißt, nicht mehr aus dem Gefühl heraus zu wachsen, dass etwas mit mir nicht stimmt, sondern aus Neugier.
Statt ich muss endlich anders werden, sage ich lieber: Ich darf immer mehr ich selbst werden. Und deshalb gebe ich dir eine Frage mit. Wenn du ab heute nichts mehr an dir reparieren müsstest, was würdest du mit der ganzen frei gewordenen Energie und Zeit anfangen? Möglicherweise wartet genau dort etwas, das schon ziemlich lange auf dich wartet.
🎧 Reinhören lohnt sich!
Wenn du dich seit Längerem selbst optimierst und trotzdem das Gefühl hast, nie richtig anzukommen, dann unterstütze ich dich gerne dabei, aus dem Mangel auszusteigen und wieder aus Neugier zu wachsen.
Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter:
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Gemeinsam schauen wir, was du wirklich brauchst und wie du mit deiner Art ein gutes Leben gestalten kannst.
Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann gib mir ein Like, abonniere den Podcast und teile die Folge mit einem Menschen, der auch gerade keine Lust mehr hat, an sich herumzuoptimieren. Thanks 😘
Hier erreichst du mich persönlich:
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Mentioned in this episode:
Berufsklarheitscheck
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Was bleibt eigentlich, wenn KI alles kann? Die Frage klingt philosophisch, aber sie landet gerade in jedem Unternehmen auf dem Tisch. Prozesse werden automatisiert, Texte und Videos entstehen auf Knopfdruck, und viele Menschen haben ehrlich gesagt richtig Schiss um ihren Job.
Gemeinsam mit Oliver Hoffmann spreche ich darüber, was an Führung und Arbeit menschlich bleibt. Olli ist Geschäftsführer der Northwind Filmagentur und erlebt in seiner eigenen Branche, wie schnell das geht: Reels für Instagram lassen sich schon heute auf Knopfdruck generieren, ohne Kameramann und ohne selbst geschriebenes Skript.
Seine Geschichte dazu bleibt hängen. Ein Dienstleister schickt ihm nach einem Gespräch ein Angebot, das perfekt auf jeden besprochenen Punkt eingeht. Man sieht, dass es mit KI gebaut wurde. Olli nimmt es nicht an. Nicht weil es schlecht war, sondern weil es zu perfekt war und ihn der Mensch dahinter im Gespräch nicht überzeugt hat.
Danach geht es um Führung und Recruiting: warum eine KI Orientierung und Nähe nicht ersetzt, warum der erste Anruf bei Bewerbenden Chefsache bleibt und warum Unternehmen jetzt entscheiden müssen, wie weit sie mit KI gehen wollen.
💬 Zentrale Botschaft: „Alle wollen eine KI als Assistenz haben, aber keiner will von der KI geführt werden."
Kernaussagen:
1. Je perfekter Inhalte werden, desto weniger sind sie wert. Wir wollen wissen, welcher Mensch dahintersteckt und wer die Verantwortung übernimmt. Wissen ist überall verfügbar, gefragt ist die Einordnung.
2. Führung ist Beziehungsarbeit: Orientierung geben, zuhören, eine andere Meinung zulassen. Administrative Aufgaben kann KI übernehmen, Nahbarkeit nicht. Trotzdem wirken viele Manager durch KI eher überforderter als entlastet.
3. Im Recruiting ersetzt KI den ersten persönlichen Kontakt nicht. Sie kann bei der Vorauswahl helfen und Bauchgefühl reduzieren, aber die Entscheidung muss beim Menschen bleiben. Diese Grundsatzentscheidung muss jede Organisation jetzt treffen.
Links zu Oliver Hoffmann:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/oliver-g-hoffmann-10909665/
Website: https://northwind.de/
Links zu Ja klaHR:
Linked In: https://www.linkedin.com/in/berndt-stefan/
Website: https://jaklahr.de/
Linktree: https://linktr.ee/jaklahr
Termin, Lass mal schnacken: https://calendly.com/stefan-jaklahr/30min
Weitere Links und Empfehlungen:
HRespect, Love HR, Hate racism: https://www.hrespect.de/
MEONDI: https://www.meondi.com/karriere
Northwind: https://northwind.de/
Ausbildung.de, Finde deine Ausbildung oder dein duales Studium: https://www.ausbildung.de/
HWG LU: https://www.hwg-lu.de/
ubiMaster: https://www.ubimaster.com/de/
Audrey Greniet, Mom Goes Business, Erschaffe dein Universum: https://audreygreniet.my.canva.site/momgoesbusiness-erschaffedeinuniversum
Präsentiert von Leapsome, der HR-Plattform für Feedback, Learning und Entwicklung: https://www.leapsome.com/de
Kapitel:
00:00 Was bleibt, wenn KI alles kann?
00:53 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
01:47 KI klüger als wir: die Wellensittich-Metapher
03:07 Perfektion durch KI: warum der perfekte Brief Vertrauen kostet
08:12 Das perfekte KI-Angebot, das abgelehnt wurde
09:32 Angst vor Jobverlust durch KI: wo fangen wir an?
10:46 Stop hiring humans: Effizienzlogik und Massenarbeitslosigkeit
14:00 Partner-Hinweis: Leapsome
15:13 Was KI nicht übernehmen kann: 100 Reels auf Knopfdruck
16:23 KI als Assistenz ja, KI als Chef nein
17:40 KI-Regulierung: wo ziehen wir die Grenze?
21:22 Führung ist Beziehungsarbeit: warum Manager trotzdem überfordert sind
27:57 KI im Recruiting: 300 Bewerbungen statt 30
30:17 Der erste Anruf: was im Recruiting keine KI ersetzt
40:53 Umschulung und Mindset: Verantwortung für die nächste Generation
Dein Call to Action!
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Wir freuen uns von dir zu hören.
Liebe Grüße,
Jörg & Arne
Junge Menschen haben heute mehr Möglichkeiten als je zuvor – aber macht das ihr Leben wirklich leichter?
In dieser Folge spreche ich mit Werner Katzengruber darüber, warum Komplexität, Geschwindigkeit, soziale Medien und permanente Reizüberflutung gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu einem echten Orientierungsproblem werden können.
Im Mittelpunkt stehen drei einfache, aber ziemlich große Fragen: Wer bin ich? Was will ich? Und wie möchte ich eigentlich leben? Werner erzählt, wie sein neues Next-Gen-Projekt junge Menschen dabei unterstützt, darauf eigene Antworten zu finden. Dabei geht es nicht um vorschnelle Berufszuordnungen, sondern um Fähigkeiten und Talente, passende Arbeitsumfelder und einen Lebensentwurf, der zur eigenen Person passt.
Wir sprechen außerdem darüber, warum Mentoring und Shadowing helfen können, vermeintliche Traumberufe mit der Realität abzugleichen, und welche Rolle Eltern dabei spielen.
Und am Ende geht es um eine noch größere Frage: Wie schaffen wir es, Menschlichkeit, Empathie und echte Begegnung in einer immer schnelleren und digitaleren Welt nicht zu verlieren?
Profilingvalues Mediathek: https://podcast.profilingvalues.com
Website zum Thema: www.next-gen-coach.com
NextGen Elternkongress: ANMELDELINK
Werner Katzengruber: LINKEDIN
Linkedin Profil Dr. Ulrich Vogel: https://de.linkedin.com/in/ulrich-vogel-profilingvalues
profilingvalues Website: https://www.profilingvalues.com
Autorenseite Dr. Uli Vogel: https://uli-vogel.com/
Linkedin Profil profilingvalues: https://de.linkedin.com/company/profiling-values?trk=public_profile_topcard-current-company
profilingvalues Blog: https://profilingvalues.com/ueber-uns/pv-blog/
Keywords: Next-Gen-Coaching, Jugendliche und junge Erwachsene, Berufsorientierung, Social Media, Mentoring und Shadowing, Persönlichkeitsentwicklung, Empathie
Im zweiten Teil ihres Specials Nachfolge mit Zukunft stellt Silvia Ziolkowski eine Frage, die tiefer geht, als sie zunächst klingt: Erntest Du schon oder säst Du noch immer?
Ausgangspunkt ist eine Geburtstagsfeier, auf der ein Freund zu Silvia sagte, er ernte jetzt nur noch. Für einen Moment wurde sie still, denn sie merkte: Sie sät schon auch immer noch. Der Satz brachte sie zum Nachdenken. Was darf bleiben, was darf gehen? Und was heißt Ernten eigentlich für jede und jeden von uns?
Silvia macht deutlich: Ernten heißt nicht automatisch aufhören. Es heißt Dinge weglassen, im unternehmerischen Kontext Verantwortung abgeben, weniger operativ arbeiten und Raum für Neues schaffen. Vielleicht liegen ja noch 15 oder 20 Jahre vor Dir, in denen ein neues Projekt, eine neue Rolle oder ganz neue Möglichkeiten warten.
Dann wird sie konkret. Sie interessieren die Zahlen aus dem Mittelstand, und die sind deutlich. 57 Prozent der mittelständischen Unternehmen werden von Menschen geführt, die 55 und älter sind, das sagt die KfW, mehr als zwei Millionen Menschen. Bis Ende 2026 streben Menschen die Nachfolge an, die im Schnitt 66,5 Jahre alt sind, ein Viertel davon ist dann schon über 70. Der DIHK ergänzt: 38 Prozent der Altinhaberinnen und Altinhaber beschäftigen sich zu spät mit ihrer Nachfolge. Silvia kann das aus ihrer Praxis bestätigen. Sehr häufig ist es eher fünf vor zwölf, als dass noch richtig viel Zeit bliebe.
Warum das riskant ist, zeigt sie an einer Begegnung aus dem Familienkreis. Ein Unternehmer, 65 Jahre alt, der Sohn arbeitet längst mit im Betrieb und soll übernehmen. Doch auf Nachfrage stellt sich heraus: Der Sohn darf nichts allein entscheiden und hat nicht einmal Prokura. Für Silvia ist das schlicht fahrlässig. Denn wer als Nachfolger keine Entscheidungsbefugnis hat, verliert irgendwann die Lust, in der besten unternehmerischen Zeit seines Lebens.
Warum Silvia zur Eile mahnt, macht sie sehr persönlich: Zwei Jahre sind nichts, wenn es um Rechtliches, um die Wahl des Nachfolgers und um mögliche Rückzieher geht. Und niemand weiß, wie viel Zeit ihm bleibt. Ein Kollege ist kürzlich mit 54 an einem Herzinfarkt gestorben, plötzlich nicht mehr da.
Ihre klare Botschaft: 55 ist das richtige Alter, um anzufangen, nicht um aufzuhören. Eine Nachfolge beginnt nicht beim Notartermin, sondern mit Verantwortung abgeben. Das heißt nicht, ich bin weg. Es heißt, der andere darf wachsen, und ich lerne loslassen.
Zum Abschluss gibt Silvia einen Gedanken mit auf den Weg: Vielleicht ist mit 55 nicht die wichtigste Frage, wann ich aufhöre, sondern was ich heute anfangen muss, damit ich später gut aufhören kann.
In der nächsten Folge geht es ums Loslassen und darum, was die Metapher eines Skilehrers und verschiedener Pisten mit Nachfolgeplanung zu tun hat.
👤 Mehr zu Silvia Ziolkowski:
WEBSITE: https://www.silvia-ziolkowski.de
FÜHRUNGSZIRKEL: https://www.fuehrungszirkel-bayern.de
BÜCHER: https://www.silvia-ziolkowski.de/autorin/
Social Media:
INSTAGRAM: https://www.instagram.com/die_zukunftsentwicklerin/
YOUTUBE: https://www.youtube.com/channel/UCY5OMzBUbiPutcYPTsu2WtA
LINKEDIN: https://www.linkedin.com/in/silviaziolkowski/
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