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„Am Hungertuch nagen" – diese Redewendung kennen viele. Doch ursprünglich hieß es „am Hungertuch nähen". Bereits um das Jahr 1000 n. Chr. entstanden diese Hungertücher in der Fastenzeit. Sie zeigten biblische Motive und machten die Heilsgeschichte für Menschen sichtbar, die nicht lesen konnten – eine „Bibel der Armen".
Seit 50 Jahren sind die Hungertücher fester Bestandteil der Fastenaktion von Misereor. Alle zwei Jahre gestaltet ein Künstler ein neues Tuch, das zum Innehalten und Nachdenken einlädt – über Glaube, soziale Gerechtigkeit und das eigene Leben.
Warum sich Hungertücher auch heute noch einer großen Beliebtheit und Bedeutung erfreuen, darüber sprach ERF Plus-Moderatorin Saskia Klingelhöfer mit Hannah Braucks vom Hilfswerk Misereor.
Autor: Saskia Klingelhöfer
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender„Am Hungertuch nagen" – diese Redewendung kennen viele. Doch ursprünglich hieß es „am Hungertuch nähen". Bereits um das Jahr 1000 n. Chr. entstanden diese Hungertücher in der Fastenzeit. Sie zeigten biblische Motive und machten die Heilsgeschichte für Menschen sichtbar, die nicht lesen konnten – eine „Bibel der Armen".
Seit 50 Jahren sind die Hungertücher fester Bestandteil der Fastenaktion von Misereor. Alle zwei Jahre gestaltet ein Künstler ein neues Tuch, das zum Innehalten und Nachdenken einlädt – über Glaube, soziale Gerechtigkeit und das eigene Leben.
Warum sich Hungertücher auch heute noch einer großen Beliebtheit und Bedeutung erfreuen, darüber sprach ERF Plus-Moderatorin Saskia Klingelhöfer mit Hannah Braucks vom Hilfswerk Misereor.
Autor: Saskia Klingelhöfer
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