„Ihr wisst das doch…!“ - den Satz sage ich des öfteren zu den Kindern bei unseren Ferienspielen. Und zwar zu denen, die mit den Abläufen bereits vertraut sind, weil sie schon öfter dabei waren. Z. B. dass vorm Mittagessen erst gebetet wird.
So ist das auch bei den Erwachsenen in einer Gemeinde: regelmäßige Besucher sind z. B. damit vertraut, wie bei uns Abendmahl gefeiert wird. Im Gegensatz zu Gästen, die zum ersten Mal dabei sind.
Ganz ähnlich formuliert es der Apostel Johannes in seinem ersten Brief, in Kapitel 3, Vers 5: „Ihr wisst, dass Jesus Christus erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde“
Genau hierin liegt die Herausforderung für Menschen, die Jesus noch nicht kennen: sie sehen überhaupt keine Notwendigkeit dafür, dass Jesus ihnen ihre Sünden vergibt.
Denn in ihren Augen leben sie ein Leben, das im Großen und Ganzen doch eigentlich ganz in Ordnung ist:
„Ich habe noch niemanden ermordet, keinen Krieg angezettelt, keinen Juwelier ausgeraubtund bin bisher meiner Partnerin treu gewesen. Außerdem spende ich sogar an die Armen. Von daher sollte Gott, wenn es ihn denn tatsächlich geben sollte, doch ganz zufrieden sein mit mir!
Eine solche Denkweise ist bei vielen Nicht- Christen weit verbreitet. Trotzdem ist sie aber falsch!
Jesus hat erklärt, wie die Gebote eigentlich zu verstehen sind. Und ab wann man bereits gegen sie verstoßen, also gesündigt hat:
einmal einer anderen hinterher geguckt: und man hat bereits in Gedanken die Ehe gebrocheneinmal etwas Schlechtes über einen anderen auch nur gedacht: und man hat in Gedanken bereits gemordetJa, wenn das so ist: wer soll das denn bitte schön schaffen? Wie soll ich denn dann ohne Sünden bleiben in meinem Leben?
Das ist unser großes Dilemma: denn das schafft keiner! Nicht Sie, nicht ich. Nicht einmal Mutter Teresa.
Jeder von uns ist vor Gott ein Sünder. Und hat dadurch ein echtes Problem:
denn keiner von uns passt dadurch mit Gott zusammen. Niemand kann deshalb die Ewigkeit in Gottes Gegenwart verbringen.
Weil Gott jedoch nicht möchte, dass es deshalb im Himmel leer ist und jeder Mensch verloren geht, hat er sich einen Rettungsplan überlegt:
Sein eigener Sohn Jesus Christus springt für uns ein. Jesus ist der Einzige, der dazu in der Lage ist. Weil er es geschafft hat, sein komplettes Leben sündlos zu bleiben.
Da Jesus keinen irdischen Vater hatte, kam er auch nicht aus der gefallenen Linie von Adam, dem ersten Menschen und Sünder der Geschichte.
Jesus hatte die Sündhaftigkeit nicht geerbt, da er nicht in der Abstammungslinie des ersten Sünders Adam gestanden hat. In ihm, Jesus, ist keine Sünde!
Dazu kommt Jesu Gehorsam gegenüber dem himmlischen Vater. Dadurch konnte Jesus Versuchungen widerstehen.
Jesus ist also der Einzige, der frei von Sünde war. Er bietet jedem Menschen an, seine Sündlosigkeit gegen unsere Sünde einzutauschen. Jesus tritt dann mit unserer Sünde vor Gott- und trägt die Strafe dafür am Kreuz. Dadurch werden wir frei von Sünde und können vor Gott treten.
Uns den Zugang zu Gott zu verschaffen - das ist Jesu Bestimmung. Deswegen ist er auf der Erde erschienen.
Johannes ruft in seinem Brief Christen zu: „Ihr wisst das doch!“
Behalten Sie dieses Wissen nicht für sich. Sondern erklären Sie Ihren Mitmenschen, warum auch sie vor Gott Sünder sind. Und weshalb auch sie auf Jesus und seine Sündenvergebung angewiesen sind!
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