Mit dem ersten Kongress für Weltmission 1974 in Lausanne hat der berühmte Evangelist Billy Graham ein Zeichen gesetzt. In den vergangenen 50 Jahren haben sich Mission und die Vorstellung von Mission sehr geändert. Inzwischen ist Mission multipolar. Das heißt: aus so gut, wie allen Ländern der Welt werden Mesnchen in so gut wie jedes Land der Welt gesendet. Das klassische Bild des weißen Missionars, der Menschen in Afrika vom Christentum erzählt ist längst Geschichte. Heute missionieren Menschen aus Afrika in den entchristlichen Gebieten Europas. Diese und andere Entwicklungen wurden auf dem vierten Lausanner Kongresses für Weltmission im September 2024 in Südkoreas Hauptstadt Seoul besprochen. Seine Eindrücke von dort schildert Philipp Rüsch im Gespräch mit Horst Kretschi. Philipp Rüsch ist verantwortlich für Personalfragen, unter anderem in Europa, bei Trans World Radio, dem internationalen Partner des ERF.