Tirza Schmidt hat einen Ort geschaffen, an dem über ein Thema gesprochen werden darf, über das viele lieber schweigen: Schwangerschaftsabbrüche. In der VillaVie geht es um das Leben – und um die oft unausgesprochenen Schmerzen, die ein Schwangerschaftsabbruch hinterlassen kann.
Die Vision für diesen Ort entstand während ihrer Arbeit als Hebamme. Immer wieder begegnete Tirza Frauen und Paaren nach einem Schwangerschaftsabbruch – und spürte, dass oft etwas Schmerzliches zurückbleibt, für das es kaum Worte gibt. Der Wunsch wuchs: Es braucht einen Raum, in dem Fragen gestellt, Tränen geweint und Geschichten erzählt werden dürfen – auch immer wieder.
Für diesen Traum ließ Tirza sogar den Kreißsaal hinter sich und mähte zeitweise lieber Rasen, um den Weg für ihr Herzensprojekt frei zu machen. Der erste Gast, der schließlich in der VillaVie begrüßt wurde, war ein dreijähriges Kind.
Wie aus „fünf Broten und zwei Fischen“ ein Ort der Hoffnung entstehen kann, warum die Fragen (und erst recht die Antworten) rund um Schwangerschaftsabbruch oft alles andere als schwarzweiß sind – und weshalb Tirza ohne Hoffnung an dieser Aufgabe zerbrechen würde, davon erzählt dieses Gespräch zwischen Thomas Meyerhöfer und Tirza Schmidt. Eine Sendung über Schmerz, Vergebung und die leise Hoffnung mitten im Leben.
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