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Über die Auslöschung der Menschheit, den Ausgang der Geschichte und das Ende der Zeit.
Zehn Prozent. So hoch schätzt der Chef von Anthropic selbst das Risiko ein, dass KI die Menschheit auslöscht. Ein Mitarbeiter der Firma ist gerade deswegen gekündigt. Und während wir diese Folge aufnehmen, werden in Nepal noch fünftausend Menschen vermisst – ein Gletscher ist gebrochen, Folge der Erderwärmung.
Zwei Bedrohungsszenarien, real und gleichzeitig kaum zu begreifen. Wir fragen: Ist das noch Science-Fiction oder längst reale Gefahr? Und was macht das mit uns, wenn wir es ehrlich an uns heranlassen, statt es zu verdrängen?
In dieser Folge suchen wir als Christen eine Antwort, die weder verharmlost noch lähmt. Wir landen bei einer ganz alten Antwort auf eine sehr neue Angst – der biblischen Apokalyptik. Kein Fahrplan fürs Weltende, sondern ein Trostbuch. Weder Wegducken noch Prepperkeller, sondern: ausgeliefert und geliebt zugleich.
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Bildnachweis: © unsplash.com / pixabay.com
Über Demokratie, Verunsicherung und Mitverantwortung für das Ganze.
Wir sprechen über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und das, die damit verbundenen Gefühle und Konsequenzen. Warum waren so viele überrascht von etwas, das sich seit Jahren angekündigt hatte? Wie werden Ängste und Sorgen politisch bewirtschaftet, und was bleibt übrig, wenn Fakten gegen Gefühle keine Chance mehr haben?
Wir diskutieren über das brüchige Vertrauen in demokratische Institutionen, über die fehlende Glaubwürdigkeit von Politik – und darüber, warum ausgerechnet die AfD sich als „Partei der Hoffnung" inszenieren kann, während andere Parteien kaum noch eine Vision anbieten. Und sehen am Ende Christen vor der Frage: Mitmachen oder zurückziehen, Dialogräume schaffen oder sich abgrenzen?
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Über das Erben von Schuld und den Beginn neuer Segensspuren.
„Wie konnten die nur?“ oder „Was hätte ich gemacht?“ - mit welcher Frage reagieren wir auf das, was Generationen vor uns getan oder zugelassen haben?
In dieser Folge sprechen wir über Schuld, die nicht verschwindet, nur weil sie verschwiegen wird. Über Traumata, die durch Familien wandern, ohne dass jemand sie benennt. Und über die NS-Geschichte als Beispiel dafür, wie sich Verantwortung über Generationen hinweg verschiebt – oder eben nicht. Und wir bleiben nicht bei der Last stehen: Welche Muster geben Eltern weiter, ohne es zu wollen? Und was bedeutet es, wenn Gott genau diese Kette durchbricht – nicht durch Verdrängen, sondern durch Aufdecken?
Am Ende steht keine fertige Antwort, sondern eine Einladung, die eigene Familiengeschichte mit neuen Augen anzuschauen.
Bettina Alberti: Seelische Trümmer (Kösel-Verlag)
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Über die meist gelobte und am wenigsten geübte Tugend der Christenheit.
Wie oft sagen wir "das berührt mich“ oder „ich bin betroffen“ - und meinen oft nur: Ich fühle mich kurz schlecht?
In dieser Folge schauen wir genauer hin: Was unterscheidet Mitgefühl von Mitleid, von Empathie? Und warum reicht Betroffenheit allein nicht – weder am Sonntag in der Kirche noch in der Politik?
Eine Folge über eine Tugend, die sich nicht behaupten lässt – sondern nur zeigen, im Tun.
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Über Sorgen, Vertrauen und praktische Wege zu mehr Gelassenheit.
In dieser Folge sprechen wir über Sorgen: warum sie sich so hartnäckig anfühlen, was sie uns eigentlich sagen wollen – und wie wir als Christen damit umgehen können, ohne sie zu verdrängen oder uns von ihnen treiben zu lassen. Wir teilen persönliche Erfahrungen und sortieren, warum Sorgen oft auch ein Ausdruck davon sind, was uns wichtig ist. Wir schauen auf biblische und theologische Perspektiven von Vertrauen, auf die Kraft von Gebet und Gemeinschaft – und auf ganz praktische Strategien, die uns helfen, Sorgen zu ordnen und handlungsfähig zu bleiben.
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Über Macht, Eliten und Verschwörungsdenken in Politik und Kirche.
n dieser Folge von Wegfinder sprechen wir über ein Gefühl, das viele von uns kennen: Da gibt es „die da oben“ – und wir hier unten. Doch was passiert, wenn aus Distanz Misstrauen wird? Wenn „die Eliten“ zur einfachen Erklärung für komplexe Wirklichkeit werden? Und wenn Verschwörungsdenken plötzlich plausibler klingt als mühsame, demokratische Aushandlung? Gemeinsam erkunden wir, wie Macht in Politik, Gesellschaft und Kirche funktioniert – und warum Verantwortung selten so klar ist, wie sie von außen aussieht. Es geht um Kommunikation zwischen Ebenen, um die Zerbrechlichkeit von Vertrauen, um Gutvermutung und Demut in Leitungsrollen. Und um die Frage, wie uns christlicher Glaube helfen kann, mit Begrenztheit zu leben, ohne Verantwortung abzuschieben.
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Über die Entstehung von Glaubensüberzeugungen aus persönlichen Erfahrungen.
Warum sind wir uns im Glauben manchmal „einfach sicher“ – und was trägt diese Gewissheit wirklich? In dieser Folge von Wegfinder sprechen wir darüber, wie Glaubensüberzeugungen entstehen: Aus prägenden Erlebnissen, aus Bibel und Theologie, aus Deutung – und aus dem, was uns emotional bewegt. Wir fragen, wie subjektive Glaubenserfahrungen eingeordnet und „geprüft“ werden können, ohne sie kleinzureden. Es geht um Zweifel, Krisen und innere Spannungen – und darum, warum offene Gespräche in Gemeinden so heilsam sind. Auch die Rolle von Seelsorge kommt zur Sprache: nicht erst als Notfallplan, sondern als gute Vorsorge. Am Ende bleibt eine Einladung: authentisch zu glauben mit Gefühl und Verstand, mit Fragen und einer gesunden Vorläufigkeit, die dem Glauben nicht schadet, sondern ihn wachsen lässt.
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Über Ausbeutung, Missionsgeschichte und Zukunftshoffnung für den am schnellsten wachsenden Kontinent.
In dieser Folge von Wegfinder schauen wir mit Uwe und Jörg auf Afrika – jenseits von Klischees und schnellen Urteilen. Uwe erzählt von seinen Erfahrungen in Ruanda und davon, warum differenzierte Perspektiven entscheidend sind, um Geschichte, Gegenwart und Dynamik des Kontinents wirklich zu verstehen. Wir sprechen über Missionsgeschichte und ihre Schattenseiten, über die Stärke lokaler Theologie und darüber, was nachhaltige Hilfe und kulturelle Sensibilität konkret bedeuten. Und: welche Chancen europäische Christinnen und Christen haben, Afrika nicht nur zu unterstützen, sondern neu zuzuhören, zu lernen – und Hoffnung zu teilen. Denn eines ist längst in Bewegung: Der Schwerpunkt der weltweiten Christenheit verschiebt sich nach Süden – und es könnte gut sein, dass afrikanische Theologien unseren Glauben und unsere Fragen in Zukunft stärker prägen, als wir heute ahnen.
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Über Gnade, Transformation und eine Hoffnung, die jede Vorstellung sprengt.
Mal ehrlich: Wann hast du zuletzt eine wirklich gute Nachricht gehört? Eine, die nicht nach 48 Stunden von der nächsten Krise überrollt wurde?Wir sprechen in dieser Folge über eine Botschaft, die seit 2000 Jahren kursiert – und die, anders als Breaking News, nicht veraltet: Das Evangelium. Die große Erzählung, die Gnade vor Leistung stellt, Menschen verändert und Gesellschaften in Bewegung bringt. Klingt pathetisch? Vielleicht. Aber die Geschichte gibt ihr recht. Was macht das Evangelium heute noch relevant – jenseits von Kirchenbank und Sonntagsroutine? Wie verbindet sich die Botschaft von Jesus mit den echten Fragen unserer Zeit - Identität, Ungerechtigkeit, Orientierungslosigkeit? Und was bedeutet Nachfolge eigentlich, wenn wir sie ernst nehmen – nicht als religiöse Pflichtübung, sondern als Lebensweise?
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Über Feindbilder, Täuschungen und die Nüchternheit der christlichen Hoffnung.
Der Begriff hat Karriere gemacht – in Horrorfilmen, apokalyptischen Romanen und in so manchem politischen Streit. Aber was meint die Bibel eigentlich, wenn sie vom Antichristen spricht? Und warum neigen wir dazu, ihn so schnell in den Gesichtern unserer Feinde zu erkennen? Wir nehmen uns in dieser Folge ein Thema vor, das theologisch oft vernebelt und politisch gerne instrumentalisiert wird. Und nähern uns dem Thema biblisch nüchtern und zeitdiagnostisch scharf – ohne Angstmacherei, ohne Spekulationskarussell. Was ist der Unterschied zwischen dem Geist des Antichristen und einer bestimmten Person? Wie gefährlich sind Feindbilder, die sich religiös aufladen? Und wie bleibt man wachsam, ohne sich in Endzeitszenarien zu verlieren?
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