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In dieser lebhaften und informativen Folge des Hypno School Podcasts nehmen uns Astrid Krimmel und Stin-Niels Musche mit auf eine Reise hinter die Kulissen einer erfolgreichen Hypnosesitzung. Mit ihrer lockeren Art und einer ordentlichen Portion Humor räumen die beiden gleich zu Beginn mit einem Mythos auf: Es gibt kein großes Geheimnis! Der wahre Schlüssel zum Erfolg liegt in einer fundierten Ausbildung, die es ermöglicht, schnell, einfach und nachhaltig Ergebnisse zu erzielen.
Die Gastgeber machen deutlich, dass die Arbeit mit dem Klienten nicht erst in der Sitzung beginnt, sondern schon viel früher – sei es beim ersten Telefonat, per E-Mail oder sogar durch eine gut gestaltete Webseite. Hier geht es darum, dem Klienten Sicherheit zu vermitteln und seine Erwartungen richtig zu lenken. Denn: Was der Geist erwartet, tritt auch ein. Zweifel oder ein half-hearted „Mal probieren“ können den Erfolg torpedieren, weshalb eine klare Kommunikation von Anfang an entscheidend ist.
Ein zentraler Moment ist die Begrüßung des Klienten. Hier wird direkt signalisiert: „Jetzt beginnt deine Veränderung!“ Astrid und Stin-Niels teilen auch ihre drei Schritte für den Erfolg:
- Zuhören, um das wahre Anliegen des Klienten zu verstehen (oft in den ersten 30 Sekunden klar),
- Aufklärung über Hypnose, um Ängste abzubauen, und
- Motivation prüfen, denn ohne Veränderungswunsch des Klienten geht nichts.
Bei der Induktion empfehlen sie, eine Methode zu wählen, mit der man sich als Therapeut wohlfühlt, und diese bis zum Somnambulismus zu vertiefen – dem Zustand, in dem echte Veränderung möglich ist. Ebenso wichtig ist das posthypnotische Interview, um sicherzustellen, dass der Klient orientiert ist, sich gut fühlt und positive Suggestionen verankert werden.
Die Folge glänzt mit praxisnahen Tipps: Convincer (z. B. ein Arm, der nicht bewegt werden kann) beweisen dem Klienten, dass er in Hypnose war, und stärken das Selbstvertrauen des Therapeuten. Skripte sollten laminiert werden, um störende Geräusche zu vermeiden. Und ein absolutes Muss: Arbeite nur an dem, wofür der Klient gekommen ist – keine ungefragten Extrathemen!
Besonders berührend ist die Diskussion über Vergebungsarbeit, die essenziell ist, wenn ein Täter involviert war. Sie befreit den Klienten, ohne das Geschehene zu rechtfertigen. Auch der Hypnosevertrag – eine klare Zustimmung des Klienten zur Veränderung – wird als unverzichtbar hervorgehoben.
Mit ihrer Mischung aus Fachwissen, praxisnahen Beispielen und einer Prise norddeutschem Charme bieten Astrid und Stin-Niels sowohl Einsteigern als auch Profis wertvolle Einblicke. Diese Folge ist ein Muss für alle, die Hypnose ernsthaft betreiben oder verstehen möchten.
Höre jetzt rein und entdecke, wie du Hypnosesitzungen zum Erfolg führst!